Samsung stellt Galaxy S22 und S21 FE auf vierteljährliche Updates um
08.02.2026 - 19:39:11Samsung reduziert den Software-Support für seine älteren Flaggschiffe. Die gesamte Galaxy S22-Serie und das Galaxy S21 FE erhalten ab sofort nur noch alle drei Monate Sicherheitsupdates. Dieser Schritt markiert den Beginn der letzten Lebenszyklus-Phase der beliebten Smartphones.
In einer Aktualisierung seiner Update-Roadmap für Februar 2026 hat der südkoreanische Konzern die Änderung offiziell bestätigt. Betroffen sind das Galaxy S22, S22+, S22 Ultra und das S21 FE. Bisher wurden monatlich Patches ausgeliefert. Nach vier Jahren intensiven Supports ist dies nun der erste Schritt Richtung Auslaufmodell.
Die Umstellung erfolgt zeitgleich mit dem kompletten Support-Ende für die ursprüngliche Galaxy S21-Serie. Diese erhält nach exakt fünf Jahren keine offiziellen Updates mehr. Das S21 FE, das später auf den Markt kam, bleibt als Ausnahme länger im System – wenn auch im reduzierten Takt.
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Was der neue Update-Rhythmus bedeutet
Für Nutzer ändert sich im Alltag zunächst wenig. Die Geräte funktionieren weiter. Die entscheidende Schwachstelle liegt in der IT-Sicherheit. Kritische Sicherheitslücken könnten künftig bis zu drei Monate offenbleiben, bevor ein Patch erscheint.
Branchenbeobachter deuten die Maßnahme als klares Signal: Die Geräte nähern sich dem Ende ihrer Lebensdauer. Der Software-Support wird voraussichtlich noch ein Jahr aufrechterhalten. Die letzten Updates für S22 und S21 FE werden für Anfang 2027 erwartet. Danach ist Schluss.
„Für viele Nutzer ist das ein wichtiger Weckruf“, sagt ein Marktbeobachter. „Wer Wert auf maximale Sicherheit legt oder sensible Daten auf dem Gerät hat, sollte jetzt über einen Wechsel nachdenken.“
Warum Samsung die Update-Politik anpasst
Hinter der Entscheidung steckt eine strategische Ressourcenlenkung. Samsung muss seine Entwicklerkapazitäten bündeln. Der Fokus liegt nun auf der neuen Galaxy S26-Serie und der Entwicklung von One UI 8.5 basierend auf Android 16.
Die Reduzierung des Supports für ältere Modelle schafft die nötigen Freiräume für diese Aufgaben. Es ist ein pragmatischer Kompromiss zwischen dem Versprechen langer Unterstützung und der Notwendigkeit, Innovationen voranzutreiben.
Samsung gilt mit bis zu sieben Jahren Updates für neue Modelle als branchenführend. Der Lebenszyklus der S21- und S22-Serien zeigt jedoch die praktischen Grenzen dieses ambitionierten Ziels auf.
So sollten betroffene Nutzer jetzt reagieren
Experten raten zu erhöhter Wachsamkeit. Nutzer sollten ihre Sicherheitseinstellungen überprüfen und Apps ausschließlich aus vertrauenswürdigen Quellen wie dem Google Play Store oder Samsungs Galaxy Store beziehen.
Der aktuelle Februar-Patch, der noch an viele Geräte ausgeliefert wird, schließt zahlreiche Lücken – darunter ein Dutzend, die speziell Samsung-Komponenten betreffen. Dies unterstreicht, wie wichtig regelmäßige Updates sind.
Ein sofortiger Gerätewechsel ist nicht zwingend nötig. Doch die Umstellung ist ein deutlicher Hinweis: Die Zeit für die Planung eines Nachfolgers hat begonnen. Die transparente Kommunikation Samsungs bietet immerhin Planungssicherheit.
Ein Trend in der gesamten Android-Welt
Samsungs Vorgehen ist kein Einzelfall. In der gesamten Android-Industrie wird die Nutzungsdauer von Smartphones immer stärker durch die Software-Support-Dauer definiert – nicht mehr nur durch die Hardware.
Hersteller wie Google und Samsung haben ihre Update-Versprechen in den letzten Jahren massiv ausgeweitet. Die gestaffelte Reduzierung der Update-Frequenz ist der logische und notwendige Gegenpart zu dieser langfristigen Strategie.
Für die Millionen Nutzer der betroffenen Modelle bleibt ein Lichtblick: Ein letztes großes Funktionsupdate mit One UI 8.5 könnte die S22-Serie noch erreichen. Danach konzentriert sich alles auf die essenziellen Sicherheitskorrekturen – im vierteljährlichen Rhythmus bis zum finalen Aus.
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