Samsung S26: Drei KI-Assistenten in einem Smartphone
23.02.2026 - 05:04:12 | boerse-global.deSamsung revolutioniert die Galaxy-Serie mit einem Multi-Agenten-KI-System, das mehrere intelligente Helfer direkt im Betriebssystem vereint. Die neuen S26-Modelle setzen damit einen klaren Gegenentwurf zu geschlossenen Ökosystemen.
KI-Revolution statt Hardware-Wettlauf
Nur Tage vor der großen Galaxy-Unpacked-Keynote am 25. Februar hat Samsung die umfassendste KI-Offensive seiner Smartphone-Geschichte detailliert. Statt auf einen einzigen virtuellen Assistenten setzt das Unternehmen im neuen Galaxy S26 auf ein offenes Ökosystem mehrerer KI-Engines. Diese arbeiten direkt im Betriebssystem One UI 8.5 zusammen. Die Strategie markiert einen Wendepunkt: Nicht mehr Prozessorgeschwindigkeit, sondern intelligente Software soll künftig den Smartphone-Alltag bestimmen.
„Hey Plex“: Perplexity als System-Assistent
Herzstück der Neuerung ist die tiefe Integration von Perplexity AI. Der KI-gestützte Suchdienst agiert nicht als separate App, sondern als systemweiter Agent. Nutzer rufen ihn per Sprachbefehl „Hey Plex“ oder über die physische Seitentaste auf. Die Integration ermöglicht nahtlose Nutzung in Samsungs eigenen Apps wie Kalender, Notizen und Galerie. Auch in ausgewählten Drittanbieter-Apps soll Perplexity funktionieren. Samsung will so den ständigen Wechsel zwischen Apps für komplexe Aufgaben überflüssig machen.
Drei Assistenten, ein Ziel
Warum dieser Multi-Agenten-Ansatz? Laut internen Samsung-Studien nutzen bereits 80 Prozent der Smartphone-Besitzer mehr als zwei verschiedene KI-Tools täglich. Das neue System orchestriert diese Helfer intelligent: Die komplett überarbeitete, nun konversationsstarke Bixby übernimmt gerätespezifische Befehle. Perplexity bearbeitet komplexe Websuchen und Informationsrecherchen. Google Assistant bleibt als Option erhalten. Das Betriebssystem entscheidet situativ, welcher Assistent die beste Lösung bietet. Diese Systemintegration soll Latenzzeiten deutlich reduzieren.
Hardware für Echtzeit-KI
Die Rechenpower für dieses Ökosystem liefert eine stark aufgerüstete Hardware. Die neuen Neural Processing Units in der S26-Serie sollen die KI-Leistung gegenüber der Vorgängergeneration mehr als verdoppeln. Alle Modelle erhalten standardmäßig 12 Gigabyte Hochgeschwindigkeits-RAM. Die Spitzenversion Galaxy S26 Ultra führt zudem „Edge Fusion“ ein – eine Technologie, die KI-Bilder in nur einer Sekunde direkt auf dem Gerät generiert, ohne Cloud-Server. Gegen den höheren Stromverbrauch durch permanente KI-Prozesse hilft eine neue 60-Watt-Schnellladefunktion. Die Kamera des Ultra-Modells erhält ein helleres f/1.4-Objektiv für bessere Low-Light-Aufnahmen.
Offenes Ökosystem als Wettbewerbsvorteil
Samsungs Strategie ist ein klarer Schachzug im Kampf mit Apple und anderen Herstellern. Indem das Unternehmen Drittanbieter-KIs wie Perplexity integriert, statt Nutzer in ein geschlossenes System zu zwingen, schafft es einen einzigartigen Mehrwert. Die Erkenntnis dahinter: Kein einzelnes KI-Modell beherrscht derzeit alle Aufgaben perfekt. Zudem profitiert die Datensicherheit: Weil ein Großteil der KI-Berechnungen lokal auf dem Gerät erfolgt, bleiben sensible Daten geschützt. Nur aufwändige Cloud-Abfragen werden mit transparenten Hinweisen versehen. Der Samsung-Knox-Sicherheitsrahmen schützt kritische Prozesse.
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Marktstart und Ausblick
Alle Details enthüllt Samsung auf seiner Live-Keynote am 25. Februar in San Francisco. Der globale Marktstart der S26-Serie ist für Anfang März geplant. Branchenbeobachter erwarten, dass Elemente des Multi-Agenten-Systems später per Software-Update auch auf ältere Top-Modelle kommen könnten. Die anspruchsvollsten On-Device-Funktionen bleiben jedoch wohl der neuen Hardware vorbehalten. Sollte sich Samsungs offener KI-Ansatz durchsetzen, könnte er die Software-Strategien der gesamten Branche für das restliche Jahr 2026 prägen. Die Frage ist: Folgen andere Hersteller diesem Modell?
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