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Samsung Odyssey G6: Premium-OLED für unter 600 Euro

06.02.2026 - 12:27:12

Samsung senkt den Preis seines 27-Zoll QD-OLED Gaming-Monitors mit 360 Hz auf rund 565 Euro. Die aggressive Preispolitik markiert einen Wendepunkt im High-End-Segment und könnte Konkurrenten zum Nachziehen zwingen.

Samsung schickt seinen 360Hz OLED-Gaming-Monitor mit einem massiven Rabatt in den Preiskampf. Der Odyssey G6 ist erstmals für rund 565 Euro zu haben – ein historischer Tiefstpreis, der die Maßstäbe im E-Sport-Segment verschiebt.

Rekordrabatt auf High-End-Gaming

Der Preiskampf bei Gaming-Monitoren erreicht eine neue Stufe. Der Samsung Odyssey G6 (G60SD), ein 27-Zoll QD-OLED-Modell mit 360 Hertz, ist auf dem Amazon-Deal-Portal Woot! derzeit für etwa 565 Euro erhältlich. Das entspricht einem Rabatt von 37 Prozent gegenüber der ursprünglichen UVP von rund 900 Euro. Selbst im Vergleich zu früheren Sale-Ereignissen wie dem Black Friday 2025, wo das Gerät für 650 bis 700 Euro zu haben war, ist das ein neues Rekordtief.

Der aggressive Preis ist kein Einzelfall. Auch bei anderen großen Elektronikhändlern wie Best Buy oder im eigenen Samsung-Online-Store wurde der Monitor diese Woche auf etwa 650 Euro gesenkt. Diese koordinierte Preissenkung deutet auf eine breitere Marktbereinigung hin. Hersteller räumen offenbar die Lager für die kommenden Display-Generationen des Jahres 2026.

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E-Sport-Spezialist zum Schnäppchenpreis

Technisch bleibt der Odyssey G6 ein Kraftpaket für wettkampforientierte Spieler. Die Kombination aus QHD-Auflösung (2560 x 1440) und der ultraschnellen 360Hz-Bildwiederholrate gilt nach wie vor als Goldstandard für Titel wie Counter-Strike 2 oder Valorant.

Der entscheidende Vorteil liegt in der QD-OLED-Technologie. Sie bietet eine nahezu unschlagbare Reaktionszeit von 0,03 ms (Grau-zu-Grau), die Ghosting und Bewegungsunschärfe praktisch eliminiert. Zudem übertrumpft die Quantum-Dot-Schicht herkömmliche WOLED-Panels bei Farbvolumen und Helligkeit. Eine matte Entspiegelungsschicht unterscheidet das Modell von glänzenden Konkurrenzprodukten, etwa von Dell Alienware oder MSI. Die Unterstützung von AMD FreeSync Premium Pro rundet das Paket für flimmerfreies Gaming ab.

Markt erlebt disruptive Preissenkung

Die Strategie Samsungs hat disruptive Kraft: Ein Flaggschiff-OLED mit 360Hz für unter 600 Euro stellt die traditionelle Marktsegmentierung auf den Kopf. Bisher dominierten in dieser Preisklasse High-End-IPS- oder Einsteiger-Mini-LED-Panels. Keines kann die Kontrastverhältnisse und Reaktionszeiten selbstleuchtender OLEDs erreichen.

Experten sehen in dem Schritt ein Zeichen gereifter Produktionsprozesse. Die Herstellungskosten für QD-OLED-Panels sinken, sodass ältere Bestände aggressiv abverkauft werden können, ohne die Margen zu stark zu belasten. Gleichzeitig ist es ein Präventivschlag gegen die für 2026 erwarteten 480Hz-OLED-Modelle der Konkurrenz. Es ist wahrscheinlich, dass andere Hersteller wie MSI und Dell mit eigenen Rabatten nachziehen werden.

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Für Spieler, die auf den richtigen Zeitpunkt für den OLED-Einstieg gewartet haben, ist die Situation verlockend. Ein 360Hz QHD-OLED für deutlich unter 600 Euro war vor zwölf Monaten noch undenkbar.

Dennoch sollten Käufer die trade-offs dieser QD-OLED-Generation kennen. Obwohl Schutzfunktionen wie Samsungs „OLED Safeguard+“ mit einem pulsierenden Heatpipe-System das Einbrennen von statischen Bildinhalten deutlich reduzieren, bleibt die organische LED-Degradation eine Überlegung für Nutzer mit sehr statischen Workflows. Die oft kritisierten Textschärfeprobleme früher QD-OLED-Panels können bei Produktivitätsaufgaben zudem noch spürbar sein, im Gaming fallen sie hingegen kaum ins Gewicht.

Die Zukunft gehört zwar noch schnelleren 480Hz-Panels. Für die meisten Gamer ist der Sprung von 360 auf 480 Hertz jedoch weniger revolutionär als der Wechsel von LCD zu OLED. Der aktuelle Preissturz könnte daher eine breite Adoption auslösen und den Weg für Samsungs nächste Hardware-Generation freiräumen. Der Vorrat zum Tiefpreis bei Woot! ist jedoch wahrscheinlich begrenzt. Ist er ausgeschöpft, dürfte der Preis wieder auf das übliche Sale-Niveau von rund 650 Euro steigen.

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