Samsung-Monitore erreichen historische Tiefstpreise
17.04.2026 - 18:00:52 | boerse-global.de** Grund sind massive Ausverkäufe auf dem Zweitmarkt, mit denen Händler Lagerbestände alter Modellgenerationen vor den Sommer-Neuheiten loswerden wollen. Besonders Gaming- und Profi-Monitore der Serien Odyssey, ViewFinity und Smart Monitor sind betroffen.
Bis zu 66 Prozent Rabatt auf Vorjahresmodelle
Seit Mitte April überschlagen sich die Rabattaktionen. Aus Industriekreisen heißt es, dass ausgewählte Modelle aus 2024 und 2025 derzeit mit bis zu 66 Prozent Preisnachlass weggehen. Der Markt für High-End-Monitore durchlebe eine Phase extremer Volatilität, während Hersteller ihre Produktpalette für die zweite Jahreshälfte aktualisierten.
Im Fokus stehen aktuell generalüberholte Geräte und B-Ware. Sie ermöglichen es Technik-Fans, Flaggschiff-Technologie zu Einsteigerpreisen zu ergattern. Die neueste Preiskorrekturrunde trat am 16. April in Kraft und brachte eine Flut solcher Einheiten in den Umlauf.
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Diese Modelle sind jetzt besonders günstig
Die Rabatte treffen alle Segmente. Im Einsteigerbereich sticht das Samsung S3 S36GD hervor: Der 24-Zoll-FHD-Curved-Monitor mit 100 Hz war am 16. April für umgerechnet nur noch etwa 100 Euro gelistet – ein starker Fall gegenüber der ursprünglichen Preispositionierung.
Profis und Heimarbeiter können beim 32-Zoll Smart Monitor M7 (M70D) zuschlagen. Das 4K-UHD-Modell mit Smart-TV-Software kostete zeitweise nur noch rund 225 Euro. Ebenfalls im Angebot: das 34-Zoll ViewFinity S6 Ultrawide-Modell mit UWQHD-Auflösung für etwa 280 Euro.
Für Gamer ist das Odyssey OLED G6 der Star des Ausverkaufs. Der 27-Zoll-QHD-Monitor mit atemberaubenden 360 Hz war am 16. April für circa 505 Euro zu haben. Die generalüberholten Einheiten werden meist mit einer 90-Tage-Garantie ausgeliefert – ein Kompromiss zwischen Neugeräteschutz und Secondhand-Preis.
Aggressive Bundles und Hightech zum Schnäppchenpreis
Händler setzen zunehmend auf Promotional Bundling, um größere Ultrawide-Bestände zu bewegen. So wurde Anfang April ein „Staff-Pick“-Deal beobachtet: Beim Kauf eines Odyssey 34-Zoll Ultra-WQHD-OLED-Monitors mit 400 Euro Direktrabatt gab es einen ViewFinity S8 27-Zoll 4K-Monitor gratis dazu. Das bedeutete einen Gesamtvorteil von rund 800 Euro.
Die technische Ausstattung der rabattierten Modelle ist keineswegs veraltet. Sie zeigt, wie schnell sich OLED- und KI-Technologie in Consumer-Hardware entwickeln. Modelle wie das Odyssey OLED G8, das bereits im Frühjahr stark im Preis fiel, nutzen den NQ8 AI Gen3 Prozessor. Dieser skaliert Inhalte in Echtzeit auf nahezu 4K-Auflösung hoch – eine Technologie, die ursprünglich für Top-Fernseher entwickelt wurde.
Zudem führten die OLED-Serien 2025/2026 proprietäre Kühl- und Schutzsysteme wie OLED Safeguard+ ein. Eine pulsierende Heatpipe reguliert die Oberflächentemperatur und soll so dem gefürchteten Einbrennen von Pixeln vorbeugen. Auch Core Lighting+ ist Standard: Die Technologie projiziert ambientales Licht von der Monitorrückseite, das sich an die Bildschirmfarben anpasst.
Eine Preisfall-Serie seit Ende 2025
Die aktuellen Tiefststände sind der vorläufige Höhepunkt einer Abwärtsspirale, die Ende 2025 begann. Damals brachte ein breiter Sale die ersten großen Rabatte auf die 2025er-Linie. Der 49-Zoll Odyssey G9 fiel auf unter 920 Euro, der 32-Zoll Smart Monitor M8 auf etwa 365 Euro. Die Rabatte lagen bei bis zu 53 Prozent.
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2026 ging es noch schärfer zur Sache. Am 8. Januar erreichte der 32-Zoll Odyssey OLED G8 einen Rekordtiefstand von rund 720 Euro – ein starker Fall gegenüber dem UVP von etwa 1.215 Euro. Nur zwölf Tage später, am 20. Januar, markierte die zweite Generation des Odyssey Ark einen Meilenstein: Der 55-Zoll-Mini-LED-Monitor mit 1000R-Krümmung war für rund 1.125 Euro zu haben. Ursprünglich kostete das Gerät etwa 2.530 Euro.
Begrenzte Verfügbarkeit und Logistik-Vorteile
Experten deuten die wiederkehrenden Sales in Oktober, Januar und April als Strategiewechsel. Hersteller managen den Lebenszyklus hochpreisiger Elektronik neu. Über Zweitmarktplattformen wie Woot, ein Amazon-Unternehmen, können sie Volumen absetzen, ohne die Preise in ihren eigenen Hauptkanälen zu beschädigen.
Die Logistik spielt eine entscheidende Rolle. Bei Woot und ähnlichen Plattformen erhalten Amazon-Prime-Mitglieder oft kostenlosen Standardversand – ein entscheidender Faktor bei sperrigen 49- oder 55-Zoll-Monitoren. Für Nicht-Mitglieder fallen typischerweise Versandkosten von etwa 6 Euro an, die angesichts der dreistelligen Rabatte aber kaum ins Gewicht fallen.
Doch Vorsicht: Die historisch niedrigen Preise sind oft nur kurz verfügbar. Flash Sales und „Woot-offs“ sorgen für eine Hochgeschwindigkeitsumgebung, in der begehrte Modelle innerhalb von Stunden ausverkauft sind. Zudem gilt: Die generalüberholten Geräte der April-Runde haben meist nur die 90-Tage-Garantie. Neue Geräte aus den Sales von 2025 und Januar 2026 waren dagegen mit ein- oder dreijähriger Garantie versehen.
Was kommt nach dem Ausverkauf?
Der breite Ausverkauf der OLED- und Mini-LED-Modelle von 2025 legt nahe: Eine neue Produktgeneration steht vor dem globalen Launch. Der im April etablierte Preisboden für 360-Hz- und 4K-Displays dürfte Druck auf den gesamten Monitormarkt ausüben. Konkurrenten könnten gezwungen sein, ihre Strategie für das zweite Quartal anzupassen.
Während die Modelle S3, M7 und Odyssey G6 derzeit das Volumen der rabattierten Ware anführen, beobachten Analysten eine bemerkenswerte Preistabilisierung auf dem Zweitmarkt. Für High-End-OLED-Technologie mit hoher Bildwiederholrate war das bisher unüblich. Die Frage ist: Bleibt die 66-Prozent-Marke der Höhepunkt dieses Zyklus? Oder geht es vor den angekündigten Produktneuheiten im Juni 2026 noch einmal deutlich runter? Für Technik-Enthusiasten sind die April-Events auf jeden Fall die bislang beste Upgrade-Gelegenheit des Jahres.
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