Samsung erhält als erster Hersteller BSI-Sicherheitskennzeichen
09.02.2026 - 06:39:12Samsung hat als erster Smartphone-Hersteller das neue IT-Sicherheitskennzeichen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erhalten. Das freiwillige Label kennzeichnet mehrere Modelle der Galaxy-Reihe und signalisiert Verbrauchern auf den ersten Blick geprüfte Sicherheitsstandards.
Was das Siegel für Käufer bedeutet
Das Kennzeichen dient als verlässliche Orientierungshilfe. Es bestätigt, dass die zertifizierten Geräte definierte Sicherheitsanforderungen erfüllen und der Hersteller sich zu deren dauerhafter Einhaltung verpflichtet. Ein QR-Code auf dem Label führt zu einer BSI-Webseite mit detaillierten Produktinformationen.
Eine BSI-Untersuchung zeigt den Bedarf: 72 Prozent der Befragten würden ein Gerät mit solch einem Siegel einem gleichwertigen Produkt ohne Kennzeichen vorziehen.
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Zu den Kernanforderungen der zugrundeliegenden Technischen Richtlinie gehören:
* Ein sicherer Bootvorgang
* Schutz des Betriebssystems und nicht löschbarer Vorinstallations-Apps
* Die Verpflichtung, Sicherheitsupdates bereitzustellen und bekannte Schwachstellen zu beheben
Eine BSI-Untersuchung zeigt den Bedarf: 72 Prozent der Befragten würden ein Gerät mit solch einem Siegel einem gleichwertigen Produkt ohne Kennzeichen vorziehen.
Galaxy A-Serie und Flaggschiffe zertifiziert
Samsung startete mit Modellen der verbreiteten Galaxy A-Serie, darunter A26, A36 und A56. Die Botschaft: Hohe Sicherheit ist nicht nur Premium-Modellen vorbehalten. Später folgten auch Flaggschiffe wie die Galaxy S25-Serie und faltbare Z-Modelle.
Die Zertifizierung erfolgte nach einer Zusicherung Samsungs gegenüber dem BSI, die Konformität geprüft zu haben und aufrechtzuerhalten. Das Siegel gilt für einen festgelegten Zeitraum – das BSI kann die Einhaltung stichprobenartig kontrollieren.
Klare Regeln: Das wird geprüft
Die BSI-Anforderungen für „Mobile Endgeräte“ sind streng definiert. Geprüft werden:
* Fest verbaute Hardware
* Firmware und Betriebssystem im Auslieferungszustand
* Vorinstallierte, nicht löschbare Apps
Explizit ausgenommen sind nachträglich installierte Apps sowie SIM- oder SD-Karten. Hersteller müssen ein Schwachstellen-Management betreiben, Probleme transparent kommunizieren und zeitnah beheben. Zudem ist ein Rechtesystem vorgeschrieben, das Nutzern die Kontrolle über Daten und Sensoren wie Kamera oder Mikrofon gibt.
Startschuss für einen neuen Branchenstandard?
Samsungs Vorreiterrolle erhöht den Druck auf die Konkurrenz. Branchenbeobachter sehen im freiwilligen Label einen wichtigen Schritt zu mehr standardisierter Sicherheit – nicht nur bei Smartphones, sondern im gesamten Internet der Dinge (IoT).
Das Siegel kann zum Marktvorteil werden und Cybersicherheit von einem technischen Detail zu einem sichtbaren Qualitätsversprechen machen. Experten zufolge bereitet es Hersteller zudem auf kommende, EU-weit verpflichtende Regelungen wie den Cyber Resilience Act (CRA) vor.
Die Erwartung ist klar: Weitere Anbieter werden nachziehen, um im Wettbewerb nicht zurückzufallen. Für Verbraucher könnte die Auswahl an nachweislich sichereren Geräten bald deutlich wachsen.
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