Salesforce, Aktie

Salesforce Aktie: KI-Offensive bei Slack

31.03.2026 - 23:48:47 | boerse-global.de

Salesforce rüstet Slack mit autonomen KI-Funktionen auf und treibt ein Aktienrückkaufprogramm voran, während institutionelle Investoren ihre Positionen anpassen.

Salesforce Aktie: KI-Offensive bei Slack - Foto: über boerse-global.de

Der Softwarekonzern Salesforce baut seine Kommunikationsplattform Slack tiefgreifend um. Mit über 30 neuen autonomen Funktionen soll der Dienst zum zentralen Steuerungselement des gesamten CRM-Ökosystems werden. Während das Unternehmen massiv in die nächste Generation von KI-Agenten investiert, positionieren sich auch institutionelle Anleger neu.

Autonome Assistenten übernehmen

Unter dem Motto „Meet the new Slack“ präsentierte das Management einen autonomen Slackbot. Dieser fasst nicht nur Meetings zusammen, sondern stößt eigenständig Folgeaktionen an und verwaltet komplexe Arbeitsabläufe. Eine neue Partnerschaft mit Docusign zeigt das praktische Potenzial: Teams können nun Verträge direkt in Slack auf Basis von Echtzeit-CRM-Daten erstellen und verwalten. Interne Tests mit bereits 55.000 wöchentlichen Nutzern belegen die hohe Akzeptanz dieser neuen Werkzeuge.

Um diese technologische Ausrichtung abzusichern, rekrutiert Salesforce gezielt neues Personal. Aktuelle Stellenausschreibungen in Seattle fokussieren sich auf Softwareentwickler für die Tochtergesellschaft Tableau, die an KI-gestützten Analyse-Agenten der nächsten Generation arbeiten sollen.

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Umschichtungen bei Großinvestoren

Diese strategische Neuausrichtung ruft große Investoren auf den Plan. Aktuelle Pflichtmitteilungen zeigen deutliche Umschichtungen in den Portfolios. So stockte Brookstone Capital Management seine Position im vierten Quartal um über 20 Prozent auf. Boston Common Asset Management reduzierte seinen Anteil hingegen um rund 24 Prozent, behält den Titel aber als Kerninvestment.

Diese Bewegungen folgen auf ein starkes Quartalsergebnis, bei dem der Gewinn je Aktie die Analystenerwartungen mit 3,81 US-Dollar klar übertraf. An der Börse sucht das Papier nach dem jüngsten Abwärtstrend aktuell nach einem Boden. Mit einem Kurs von 161,40 Euro notiert der Titel zwar knapp sieben Prozent über seinem 52-Wochen-Tief, verzeichnet seit Jahresbeginn aber immer noch ein Minus von gut 25 Prozent. Um dem entgegenzuwirken, treibt Salesforce ein 25 Milliarden US-Dollar schweres Aktienrückkaufprogramm voran.

Aktionäre profitieren derweil von einer direkten Gewinnausschüttung. Die auf 0,44 US-Dollar angehobene Quartalsdividende wird am 23. April 2026 ausgezahlt. Der nächste wichtige Termin für die fundamentale Bewertung folgt am 3. Juni 2026. Dann legt Salesforce die Ergebnisse für das erste Quartal des neuen Geschäftsjahres vor und muss beweisen, ob die angepeilte Jahresgewinnspanne von 13,11 bis 13,19 US-Dollar je Aktie realistisch bleibt.

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