Salesforce, Aktie

Salesforce Aktie: Gegen den Tech-Trend

03.04.2026 - 17:02:16 | boerse-global.de

Salesforce erzielt Rekordumsatz und steigert KI-Umsätze massiv, während es die Entwicklerzahl durch KI-Agenten konstant hält und das Vertriebsteam ausbaut.

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Während die Softwarebranche weiterhin massiv Stellen abbaut, wählt Salesforce einen überraschenden Weg. CEO Marc Benioff stockt das Vertriebsteam um 20 Prozent auf, während die Zahl der Entwickler dank Künstlicher Intelligenz stagniert. Diese ungewöhnliche Personalstrategie trifft auf frisch veröffentlichte Rekordzahlen und zeigt, wie das Unternehmen den Spagat zwischen Automatisierung und menschlicher Kundenbindung meistert.

Programmier-Agenten ersetzen Neueinstellungen

Im vergangenen Geschäftsjahr hat der Softwarekonzern die Zahl seiner Ingenieure nicht weiter erhöht. Verantwortlich dafür ist der Einsatz sogenannter Programmier-Agenten. Diese übernehmen laut Management die nötige Entwicklungsarbeit, wodurch zusätzliche Stellen in der Technik überflüssig werden. Ganz anders sieht es im direkten Kundenkontakt aus. Hier setzt Benioff bewusst auf den menschlichen Faktor, da Künstliche Intelligenz komplexe Geschäftsbeziehungen auf Unternehmensebene nicht gleichwertig ersetzen kann.

Dass diese Strategie aufgeht, belegen die Ergebnisse für das abgelaufene Geschäftsjahr 2026. Mit einem Umsatz von 41,5 Milliarden US-Dollar verzeichnete Salesforce ein Plus von zehn Prozent. Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung ist die KI-Plattform "Agentforce". Deren jährlich wiederkehrende Umsätze kletterten um 169 Prozent auf 800 Millionen US-Dollar. Gleichzeitig stiegen die noch ausstehenden Leistungsverpflichtungen auf 72,4 Milliarden US-Dollar an. Das unterstreicht den erfolgreichen Wandel hin zu einem Modell, in dem autonome KI-Agenten und menschliche Mitarbeiter die Arbeitsabläufe gemeinsam steuern.

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Gemischte Signale der Großinvestoren

Bei den institutionellen Anlegern sorgt die offensive Vertriebsstrategie angesichts allgemeiner Margensorgen im Softwaresektor für unterschiedliche Reaktionen. Aktuelle Pflichtmitteilungen vom heutigen Freitag zeigen ein geteiltes Bild. So reduzierte die Aberdeen Group ihre Position im vierten Quartal 2025 leicht um 2,4 Prozent auf einen Wert von rund 299 Millionen US-Dollar. Im Gegensatz dazu baute Morangie Management den eigenen Anteil um fast 58 Prozent deutlich aus, auch wenn das Gesamtvolumen dieser Position mit 2,77 Millionen US-Dollar vergleichsweise klein ausfällt.

Für das neu angelaufene Geschäftsjahr 2027 gibt das Management klare finanzielle Leitplanken vor. Salesforce prognostiziert einen Gewinn je Aktie zwischen 13,11 und 13,19 US-Dollar, während für das laufende erste Quartal 3,11 bis 3,13 US-Dollar angepeilt werden. Analysten kalkulieren für das aktuelle Kalenderjahr mit einem Gewinn von 7,46 US-Dollar je Anteilsschein.

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