Sable, Offshore

Sable Offshore Aktie: Herber Rückschlag

26.02.2026 - 21:55:54 | boerse-global.de

Ein vorläufiges Urteil verzögert die Wiederinbetriebnahme von Pipelines in Kalifornien und gefährdet den Zeitplan für die Ölproduktion von Sable Offshore.

Die Aktie von Sable Offshore verzeichnete am heutigen Donnerstag deutliche Verluste. Auslöser ist ein vorläufiges Gerichtsurteil, das die Pläne zur Wiederinbetriebnahme wichtiger Onshore-Pipelines in Kalifornien vorerst ausbremst. Damit steht der Zeitplan für die künftige Ölförderung im Santa Ynez Unit erneut unter Druck.

Juristisches Tauziehen um die Infrastruktur

Das Unternehmen kämpft derzeit an mehreren Fronten um die Kontrolle über das Las Flores Pipelinesystem. Dieses ist essenziell, um Öl von den drei Offshore-Plattformen zu den Anlagen an Land zu transportieren. Während die US-Pipelinebehörde PHMSA die Aufsicht über die Leitungen aufgrund eines nationalen Energienotstands beansprucht, wehrt sich der Bundesstaat Kalifornien juristisch gegen diese Kompetenzverschiebung.

Bereits für den morgigen Freitag ist eine entscheidende Anhörung vor dem zuständigen Berufungsgericht angesetzt. Neben den regulatorischen Hürden belasten zudem laufende Untersuchungen der US-Börsenaufsicht SEC und der Staatsanwaltschaft in New York die Stimmung. Hintergrund sind Vorwürfe über eine mögliche selektive Weitergabe sensibler Unternehmensinformationen.

Strategiewechsel auf offene See

Um die anhaltenden Verzögerungen an Land zu umgehen, forciert das Management eine alternative Lösung. Geplant ist der Einsatz eines schwimmenden Lager- und Verarbeitungsschiffs (OS&T). Dieser Ansatz würde es ermöglichen, Rohöl direkt in Bundesgewässern zu verarbeiten und zu verschiffen, ohne auf die umstrittenen Onshore-Leitungen angewiesen zu sein.

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Für die Umsetzung dieser Strategie veranschlagt Sable Offshore ein Kapital von rund 475 Millionen US-Dollar. Der Erwerb des Schiffes soll noch im laufenden ersten Quartal abgeschlossen werden, damit die Lieferung im dritten Quartal erfolgen kann. Das Ziel ist es, ab dem vierten Quartal 2026 täglich über 50.000 Barrel Öl zu produzieren und zu verkaufen.

Ob dieser ambitionierte Zeitplan Bestand hat, entscheiden in erster Linie der Ausgang der morgigen Gerichtsverhandlung sowie der Fortschritt bei der Finanzierung der Offshore-Infrastruktur. Zudem bleibt abzuwarten, welche Erkenntnisse die laufenden Ermittlungen der Behörden liefern.

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