S&P 500: Zölle belasten
23.02.2026 - 15:33:24 | boerse-global.deDer S&P 500 Future gab heute im vorbörslichen Handel um rund 0,5 Prozent nach. Anleger reagieren verunsichert auf die Ankündigung neuer globaler Zölle in Höhe von 15 Prozent sowie auf unerwartet hohe Inflationsdaten. Angesichts schwacher Wachstumszahlen rückt die Gefahr einer Stagflation wieder stärker in das Bewusstsein der Marktteilnehmer.
Makroökonomischer Gegenwind
Verantwortlich für die gedrückte Stimmung ist eine Kombination aus handelspolitischen und wirtschaftlichen Faktoren. Präsident Trump hat unter Berufung auf „Section 122“ einen globalen Zollsatz von 15 Prozent verfügt, was die Unsicherheit im Welthandel erhöht. Gleichzeitig stieg die Kernrate der PCE-Inflation im Dezember auf Jahressicht auf 3,0 Prozent und lag damit über den Erwartungen.
Zusätzlichen Druck üben enttäuschende Wachstumsdaten aus: Das US-BIP wuchs im vierten Quartal lediglich um 1,4 Prozent, während Analysten mit 2,5 Prozent gerechnet hatten. In der Folge kletterte die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen auf 4,096 Prozent, was insbesondere zinssensitive Technologiewerte belastet.
Einzeltitel und Nvidia-Fokus
Trotz der allgemeinen Marktschwäche zeigten sich einige Aktien vor dem offiziellen Börsenstart robust. Corning legte um 7,32 Prozent zu, gefolgt von Coherent (+6,75 %) und Comfort Systems USA (+6,46 %). Am anderen Ende des Spektrums verloren Nebius Group (-9,00 %), CoreWeave (-8,12 %) und Cloudflare (-8,05 %) deutlich an Boden.
Kann das Schwergewicht Nvidia das Ruder für den breiten Markt herumreißen? Mit einer Gewichtung von 7,8 Prozent im S&P 500 steht der Chiphersteller vor seinen Quartalszahlen am Mittwoch, dem 25. Februar, im Zentrum der Aufmerksamkeit. Der Optionsmarkt preist bereits signifikante Schwankungen ein, die den gesamten Index um 40 bis 60 Punkte bewegen könnten.
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Technische Marken im Blick
Charttechnisch bewegt sich der E-mini S&P 500 weiterhin in einer engen Spanne, die seit Ende Dezember besteht. Die Zone zwischen 6.848 und 6.850 Punkten diente in den letzten Handelstagen als verlässliche Unterstützung.
Ein kritischer Wendepunkt liegt auf der Unterseite bei der Marke von 6.800 Punkten. Ein Durchbruch unter dieses Niveau könnte den Abwärtstrend in Richtung 6.500 Punkte beschleunigen. Auf der Oberseite bildet der Bereich zwischen 6.975 und 7.035 Punkten einen massiven Widerstand, der zudem durch eine institutionelle „Call Wall“ bei 7.000 Punkten verstärkt wird.
Die kurzfristige Marktentwicklung wird maßgeblich von der Reaktion auf die Nvidia-Zahlen am 25. Februar und der Stabilität der Unterstützung bei 6.800 Punkten abhängen.
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