S&P, Futures

S&P 500 Futures: Hormuz-Schock trifft Wall Street

13.04.2026 - 13:30:29 | boerse-global.de

Geopolitische Spannungen um die Straße von Hormuz treiben den Ölpreis über 100 Dollar und belasten die US-Aktienmärkte zu Beginn der Quartalsberichtssaison.

S&P 500 Futures: Hormuz-Schock trifft Wall Street - Foto: über boerse-global.de

Die Woche startet mit einem eiskalten Schauer für die US-Märkte. Nachdem die Waffenstillstandsgespräche zwischen Washington und Teheran am Wochenende ohne Ergebnis endeten, hat Präsident Trump eine Seeblockade der Straße von Hormuz angeordnet – und die Futures reagierten prompt.

Brent über 100 Dollar, Inflation im Visier

Die S&P 500 Futures gaben heute Morgen zunächst um mehr als 1 Prozent nach, erholten sich dann leicht, nachdem das US-Zentralkommando klarstellte, dass die Blockade ausschließlich iranische Schiffe und Häfen betrifft. Zuletzt notieren sie bei rund 6.806 Punkten – ein Minus von 0,7 Prozent. Nasdaq 100 Futures und Dow Jones Futures verloren ähnlich viel.

Der eigentliche Treiber der Nervosität ist der Ölpreis. Brent schoss wieder über die Marke von 100 Dollar pro Barrel. Und das zur Unzeit: Die CPI-Daten für März zeigten bereits einen deutlichen, energiegetriebenen Inflationsanstieg – etwas unter den Erwartungen, aber stark genug, um die Hoffnungen auf Zinssenkungen der US-Notenbank in diesem Jahr weiter zu dämpfen. Bleibt der Ölpreis auf erhöhtem Niveau, könnte die Fed kaum Spielraum gewinnen.

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Die Blockade trifft einen besonders empfindlichen Nerv: Rund 20 Prozent der weltweiten Ölversorgung passieren die Straße von Hormuz. Die Märkte preisen jetzt ein, dass die Unterbrechungen der Energie- und Handelsströme vorerst anhalten.

Banken-Saison startet inmitten des Gegenwinds

Ausgerechnet jetzt beginnt die Berichtssaison für das erste Quartal 2026. Goldman Sachs öffnet heute die Bücher, JPMorgan Chase, Wells Fargo und Citigroup folgen morgen. Die Ergebnisse der großen Geldhäuser werden zeigen, wie robust das US-Finanzsystem unter dem Druck steigender Inflation und geopolitischer Unsicherheit geblieben ist.

Auch TSMC liefert in dieser Woche vollständige Quartalszahlen – nach einem bereits starken Umsatzsprung von 35 Prozent im ersten Quartal. Die Chipbranche bleibt damit einer der wenigen Lichtblicke, den der Markt gerade dringend sucht.

Die technische Lage der S&P 500 Futures bleibt angespannt. Der Markt hatte sich in den vergangenen Wochen auf Basis von Waffenstillstandshoffnungen erholt – diese Grundlage bröckelt nun spürbar. Wie weit die Korrektur geht, hängt maßgeblich davon ab, ob die Blockade eskaliert oder diplomatische Kanäle wieder geöffnet werden.

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