RWE Aktie: Energiewende mit Ansage
27.02.2026 - 05:03:45 | boerse-global.deDie Bundesregierung krempelt den Solarmarkt um – und RWE könnte zu den großen Gewinnern zählen. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) plant drastische Einschnitte bei der Förderung kleiner Photovoltaikanlagen. Ein internes Positionspapier des Energiekonzerns zeigt: Der Essener Konzern drängt gezielt auf Privilegien für Großkraftwerke und höhere Hürden für Batteriespeicher.
Förderstopp trifft Eigenheimbesitzer
Kleine Solaranlagen auf Wohnhäusern mit einer Leistung unter 25 Kilowatt sollen künftig keine staatliche Förderung mehr erhalten. Bisher bekamen Betreiber zwischen 6,73 und 12,34 Cent pro Kilowattstunde. Diese Vergütung fällt nun komplett weg. Wer seinen Strom einspeisen will, muss sich selbst einen Abnehmer suchen – die bisherige Abnahmepflicht der Netzbetreiber entfällt.
Zusätzlich dürfen Solardachanlagen nur noch mit der Hälfte ihrer Leistung Strom ins Netz einspeisen. Bislang lag die Grenze bei 60 Prozent. Für Anlagen unter sieben Kilowatt kommt eine Einbaupflicht für intelligente Stromzähler hinzu, was die Investitionskosten deutlich erhöht.
Branchenverbände laufen Sturm gegen die Pläne. Carsten Körnig vom BSW-Solar nennt den Entwurf einen "Frontalangriff auf die kleinen Solaranlagen". Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katharina Dröge spricht von einem "Solarkiller" und wirft Reiche vor, nur noch für Großkonzerne zu arbeiten.
RWE fordert Gas-Privilegien
Ein Positionspapier von RWE an das Bundeswirtschaftsministerium, das pv magazine vorliegt, zeigt die Strategie des Konzerns. Für die geplanten T-5-Auktionen fordert RWE verschärfte Zehn-Stunden-Kriterien, Local-Content-Vorgaben und eine höhere Preisobergrenze. Diese Maßnahmen würden die Ausschreibungen deutlich zugunsten von Gaskraftwerken verschieben – und damit zugunsten von RWE.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Rwe?
Gleichzeitig drängt der Konzern auf Hürden für Batteriespeicher, die als direkter Konkurrent zu fossilen Kraftwerken gelten. Die Kraftwerksstrategie der Bundesregierung könnte sich so zu einem Subventionsprogramm für etablierte Energieversorger entwickeln.
Großanlagen profitieren von Vereinheitlichung
Besonders lukrativ für RWE ist die geplante Vereinheitlichung der Fördersätze für Anlagen über 25 Kilowatt. Bisher gab es gestaffelte Vergütungen je nach Größe. Künftig soll ein einheitlicher Satz gelten – was große Solarparks von Konzernen wie RWE und Eon massiv bevorzugt. Grund sind Skaleneffekte beim Anlagenbau, die kleinen gewerblichen Betreibern fehlen.
Das Wirtschaftsministerium rechtfertigt die Reform mit Kosteneffizienz. Die Allgemeinheit solle nicht länger Strom aus kleinen Anlagen finanzieren, "die sich bereits ohne Förderung wirtschaftlich tragen könnten". Allerdings verfehlte Deutschland 2025 die Ausbauziele bei Wind und Solar deutlich. Ab 2026 sollen jährlich 22 Gigawatt Solar zugebaut werden – eine Kürzung der Förderung dürfte dieses Ziel kaum näher rücken.
Rwe-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rwe-Analyse vom 27. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Rwe-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rwe-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 27. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Rwe: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
Hol dir jetzt den Wissensvorsprung der Aktien-Profis.
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Aktien-Empfehlungen - Dreimal die Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt kostenlos anmelden
Jetzt abonnieren.

