Rutgers-Studie, Fettsäure

Rutgers-Studie testet pflanzliche Fettsäure gegen Alzheimer-Risiko

23.02.2026 - 02:30:12 | boerse-global.de

Forscher untersuchen, ob Alpha-Linolensäure aus Leinsamen und Walnüssen die kognitive Leistung bei Risikopersonen erhalten kann. Ein neuartiger Ansatz setzt auf die Vorstufe der bekannten Hirnfettsäure DHA.

Forscher der Rutgers Health starten eine klinische Studie mit einer pflanzlichen Omega-3-Fettsäure. Sie soll das Gehirn von älteren Erwachsenen mit hohem Alzheimer-Risiko schützen. Im Fokus steht die Alpha-Linolensäure (ALA), die in Leinsamen und Walnüssen steckt.

Getestet wird an über 60-Jährigen mit leichten Gedächtnisproblemen, die zudem das Risiko-Gen APOE4 in sich tragen. Die sechsmonatige Studie prüft, ob ALA die kognitive Leistung erhalten kann. Ein neuartiger Ansatz, denn er setzt früher an als viele bisherige Therapien.

Warum die Vorstufe besser wirken könnte

Das Team um Studienleiterin Michal Schnaider Beeri verfolgt eine clevere Hypothese: Statt direkt die bekannte Gehirn-Fettsäure DHA zu geben, setzen sie auf deren Vorläufer ALA. Der Grund? APOE4-Träger haben oft Probleme, DHA durch die Blut-Hirn-Schranke ins Gehirn zu transportieren.

ALA könnte diese Hürde umgehen. Das Gehirn würde dann selbst mehr DHA produzieren. Gleichzeitig soll die pflanzliche Fettsäure die Gesundheit der Hirngefäße verbessern. Die Studie misst neben Gedächtnistests auch den Blutfluss im Gehirn mit bildgebenden Verfahren.

Ernährung als Schutzschild für das Gehirn

Die Rutgers-Forschung ist Teil eines Trends: Die Wissenschaft erkennt immer deutlicher, wie stark Ernährung unsere geistige Fitness bis ins Alter beeinflusst. Es geht nicht um einzelne Wundermittel, sondern um das große Ganze auf dem Teller.

Ernährungsmuster wie die mediterrane Diät, reich an Gemüse, Obst und gesunden Fetten, werden regelmäßig mit besserer Hirngesundheit in Verbindung gebracht. Gleichzeitig warnen Studien vor den Folgen von stark verarbeiteten Lebensmitteln. Diese können schon in der Kindheit die kognitive Entwicklung bremsen.

Einfache Schritte für den Alltag

Was bedeutet das konkret? Experten raten zu einfachen, evidenzbasierten Schritten. Der regelmäßige Verzehr von ALA-reichen Lebensmitteln wie Walnüssen, Leinsamen oder Rapsöl ist eine davon. Ebenso wichtig: Schnelle Kohlenhydrate aus Weißmehl und Zucker reduzieren.

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Langzeitdaten zeigen, dass eine Ernährung mit hohem glykämischen Index das Demenzrisiko erhöhen kann. Die Qualität der Kohlenhydrate ist also entscheidend. Es bestätigt sich der Grundsatz: Was gut für das Herz ist, schützt oft auch das Gehirn.

Sollte sich der ALA-Ansatz bewähren, stünde eine kostengünstige und natürliche Präventionsstrategie zur Verfügung. Die Ergebnisse der Studie werden mit Spannung erwartet. Sie könnten die Leitlinien zur Demenzvorsorge nachhaltig beeinflussen und die Rolle der Ernährung in der Neurologie stärken.

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