Rush-Comeback, Prog-Legenden

Rush-Comeback? Warum jetzt alle über die Prog-Legenden reden

14.02.2026 - 01:27:50

Rush sind wieder Gesprächsthema – von Reunion-Gerüchten bis Fan-Hoffnungen auf neue Shows in Europa. Was wirklich dahintersteckt.

Kaum eine Rockband löst 2026 so viel Nostalgie UND Diskussion aus wie Rush. Obwohl sich die kanadischen Prog-Giganten offiziell 2018 nach dem letzten Tourzyklus zurückgezogen haben und der Tod von Neil Peart 2020 eigentlich alles beendet hat, drehen Fans auf Reddit, TikTok und in Foren gerade wieder völlig durch. Neue Boxsets, Interviewaussagen von Geddy Lee und Alex Lifeson, Gerüchte um Special-Shows – die Frage steht im Raum: Kommt da doch nochmal was für Europa, vielleicht sogar für Deutschland?

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Auf X, Insta und in Fan-Discords tauchen nahezu täglich neue Theorien auf: von einer einmaligen Tribute-Show mit Gästen wie Dave Grohl und Mike Portnoy bis zu komplett neu arrangierten Rush-Sets ohne klassischen Drummer. Klingt verrückt – aber bei einer Band, die nie nach Schema F gespielt hat, ist gefühlt alles möglich. Zeit, die Lage für dich als deutschen Fan klar auseinanderzunehmen: Was ist realistisch, was ist Hype – und wie groß sind die Chancen, Rush-Songs 2026 wieder live in Europa zu erleben?

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

Um zu verstehen, warum Rush gerade wieder so stark im Gespräch sind, musst du ein paar Entwicklungen der letzten Monate checken. Zentral ist dabei vor allem Geddy Lee. Mit seiner Autobiografie und der dazugehörigen Spoken-Word- und Q&A-Tour tauchte er 2023/24 wieder massiv in der Öffentlichkeit auf. In mehreren Gesprächen hat er durchblicken lassen, dass die Musik von Rush für ihn und Alex Lifeson noch nicht abgeschlossen ist – auch wenn die klassische Band ohne Neil Peart nicht zurückkehren wird.

In Interviews, die in nordamerikanischen Musikmagazinen und Podcasts kursieren, fiel immer wieder ein ähnlicher Tenor: Geddy vermisst das Zusammenspiel mit Alex, gleichzeitig respektiert er Neils Erbe zu 100 Prozent. Deshalb fällt das Wort "Rush-Reunion" fast nie direkt – aber Begriffe wie "Rush-Music live feiern" oder "unsere Songs noch einmal auf der Bühne würdigen" tauchen auffallend oft auf. Genau diese Formulierungen haben den Hype losgetreten, den du jetzt in deiner Timeline siehst.

Dazu kommen mehrere Veröffentlichungsschübe: Anniversary-Editions von Klassikern wie "Moving Pictures" oder "Signals" inklusive unveröffentlichter Live-Aufnahmen, Studio-Outtakes und neu gemasterter Versionen. Plattenfirmen ziehen solche Aktionen selten zufällig durch – sie testen damit, wie aktiv die Fanbase noch ist, wie gut Vinyl, Deluxe-Boxen und digitale Re-Releases laufen. Die Verkaufszahlen in Nordamerika waren laut Brancheninsidern stark, und auch in Deutschland rangieren Rush-Reissues regelmäßig weit oben in den Rock- und Prog-Charts.

Dass gerade europäische Fans laut sind, hat einen simplen Grund: Die letzten großen Touren von Rush sind hier schon eine ganze Weile her. Die R40-Tour 2015 fand komplett ohne Europa statt – für viele deutsche Fans war der Clockwork-Angels-Zyklus 2012/2013 die letzte Chance, Rush auf heimischem Boden zu sehen. Seitdem ist eine ganze Generation von jüngeren Prog- und Metal-Fans mit Streaming aufgewachsen, die Rush zwar als Einfluss von Bands wie Dream Theater, Tool, Haken oder Leprous kennen, die die Band aber nie live gesehen haben.

Wenn Geddy Lee dann in Interviews andeutet, man denke über spezielle Konzertformate, Tribute-Abende oder gelegentliche "Rush-Music-Events" nach, triggert das genau diese Lücke: Ältere Fans wollen ein letztes Mal ihre Helden feiern, jüngere Fans wollen Rush-Songs endlich in einem echten Konzertraum fühlen. Offiziell bestätigt ist bislang nichts – weder Tourdaten noch einzelne Shows. Aber: Dass die Bandkommunikation wieder aktiv läuft, dass Social-Kanäle gepflegt werden und neue Produkte erscheinen, ist ein deutliches Signal, dass das Kapitel Rush eben doch nicht komplett zu ist.

Für deutsche Fans bedeutet das: Jetzt aufmerksam bleiben, Newsletter abonnieren, die offiziellen Kanäle im Blick haben – und ruhig schonmal mental darauf einstellen, dass ein besonderes Rush-Format (ob mit Gästen, Orchester oder in kleinerer Besetzung) zuerst in London oder einer anderen europäischen Metropole landen könnte. Von dort nach Deutschland wäre dann nur noch ein kleiner Schritt.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Auch wenn es aktuell keine neuen Tourdaten gibt, hilft ein Blick auf die letzten Rush-Touren, um zu verstehen, was dich bei einem möglichen Comeback- oder Tribute-Format erwarten könnte. Rush waren nie eine Band, die einfach ihr Best-of abspult. Jede Tour hatte ein Konzept, eine Dramaturgie – von frühen Prog-Epen bis zu stark auf Konzeptalben fokussierten Abenden.

Auf der legendären R40-Live-Tour spielten Rush die Setlist rückwärts durch ihre eigene Geschichte. Die Shows starteten mit neueren Songs wie "The Anarchist" und "Headlong Flight" (vom Album "Clockwork Angels") und arbeiteten sich dann über "Far Cry" ("Snakes & Arrows"), "Roll The Bones", "Subdivisions" und "Tom Sawyer" immer weiter zurück Richtung Siebziger. Gegen Ende gab es tiefe Cuts wie "Lakeside Park", "What You’re Doing" oder sogar Material von "Fly By Night". Allein diese Struktur zeigt, wie bewusst Rush mit ihrem eigenen Katalog umgehen.

Für ein künftiges Live-Format ohne Neil Peart ist fast sicher: Der Fokus würde auf Hymnen liegen, die emotional massiv aufgeladen sind. Songs wie "Tom Sawyer", "Limelight", "The Spirit of Radio", "Closer to the Heart" oder "YYZ" sind praktisch gesetzt, wenn man Fans aus allen Phasen abholen will. Dazu kommen epische Stücke wie "2112 Overture/The Temples Of Syrinx" oder "Xanadu", die zeigen, warum Rush in Sachen Songwriting und Arrangement so verehrt werden.

Spannend wird vor allem die Frage: Wer sitzt am Schlagzeug? Neil Pearts Parts sind kein normales Drum-Set – sie sind eigene Kompositionen. Bei der Taylor-Hawkins-Tribute-Show 2022 haben unter anderem Dave Grohl, Danny Carey und Chad Smith gezeigt, wie unterschiedlich man Rush-Songs interpretieren kann, ohne den Kern zu verlieren. Für ein offizielleres Rush-Event würden viele Fans wohl auf jemanden wie Mike Portnoy (als glühender Rush-Nerd) oder auf mehrere wechselnde Gast-Drummer tippen. Denkbar wäre ein Set, bei dem jedes längere Stück von einem anderen Schlagzeuger begleitet wird – ein Abend als Hommage an Peart, bei dem sein Einfluss in jeder Note spürbar bleibt.

Atmosphärisch sind Rush-Shows traditionell eine Mischung aus Nerd-Konzert und Stadion-Ekstase. Du hast Leute, die jedes Lick auf der Gitarre und jede Bassfigur mitschreiben könnten, und daneben Fans, die einfach nur bei "Tom Sawyer" und "Limelight" komplett ausflippen. Videowalls, ironische Einspieler mit dem typischen Rush-Humor, liebevoll detailverliebte Bühnenbauten (Hühnerbratmaschinen, Waschmaschinen, Retro-Backline) – all das gehörte früher dazu. Für 2026 ist eher ein reduzierteres, emotional fokussiertes Setting denkbar: weniger Gags, mehr Tribute, vielleicht Visuals mit Archivmaterial von Neil, Einblendungen von alten Studio- und Tourmomenten oder sogar neu abgemischte Mehrkanal-Aufnahmen seiner Drumspuren, die live integriert werden.

Die Setlist selbst könnte sich an den großen Jubiläen orientieren: "2112" (1976), "Permanent Waves" (1980) oder "Moving Pictures" (1981) liefern genügend Stoff für Album-Schwerpunkte. Ein denkbares Szenario für eine Show in Europa wäre ein zweigeteilter Abend: Im ersten Teil Fokus auf die Achtziger ("The Spirit of Radio", "Freewill", "Red Barchetta", "YYZ", "Subdivisions", "Distant Early Warning"), im zweiten Teil dann die ganz großen Fan-Favoriten und ein paar tiefere Schnitte aus den Siebzigern und späten Neunzigern ("By-Tor and the Snow Dog", "La Villa Strangiato", "Test For Echo", "Dreamline").

Auch klanglich muss man sich keine Sorgen machen: Geddy Lee hat in den letzten TV- und Podcast-Auftritten gezeigt, dass seine Stimme zwar älter geworden ist, aber mit clever gewählten Tonarten und modernen In-Ear-Arrangements immer noch funktioniert. Alex Lifesons Gitarrensound ist inzwischen etwas wärmer und weniger scharf als in den Achtzigern, dafür umso emotionaler. Eine mögliche Live-Band könnte zusätzlich durch einen zweiten Gitarristen oder Keyboarder verstärkt werden, um komplexere Schichten der Studioaufnahmen authentisch abzubilden.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

Auf Reddit-Subs wie r/rush und r/progmetal, aber auch in deutschsprachigen Foren tauchen aktuell drei Haupttheorien auf, wenn es um Rush 2026 geht.

1. Theorie: Eine einmalige Neil-Peart-Tribute-Show in London oder Toronto
Viele Fans halten eine große, einmalige Show am wahrscheinlichsten. Argument: Geddy und Alex haben mehrfach betont, dass sie Neils Erbe nicht verwässern wollen. Eine einzelne, perfekt kuratierte Tribute-Show mit ausgewählten Gästen würde diesem Anspruch gerecht. In Fan-Threads kursieren wahnwitzige Wunschlisten: Mike Portnoy, Dave Grohl, Danny Carey, Gavin Harrison, Marco Minnemann – eine Allstar-Drummer-Riege, die jeweils ein oder zwei Songs interpretiert. Dazu Gästsänger oder -musiker für bestimmte Epochen. Das Event könnte aufgezeichnet, als Live-Album und Stream veröffentlicht werden und würde trotzdem klar als Ausnahme gekennzeichnet sein. Für europäische Fans wäre das zwar logistisch hart, aber nicht unmöglich – London liegt als Kandidat extrem nahe, weil es historisch ein wichtiger Markt für Rush war.

2. Theorie: Eine kurze, selektive "Rush Music Live"-Tour
Die zweite große Fan-Theorie ist eine Mini-Tour mit vielleicht 8–12 Terminen weltweit. Städte, die immer wieder genannt werden: Toronto, New York, Los Angeles, London, Berlin, Paris, Tokio. Gerade Berlin taucht in Diskussionen oft auf, weil die Stadt in den letzten Jahren zum Hotspot für Prog, Alternative und Metal geworden ist und mit Arenen wie der Mercedes-Benz Arena oder mittelgroßen Venues wie der Max-Schmeling-Halle flexibel buchbar wäre. Die Idee: ein Abend mit Rush-Songs, klar als Tribute deklariert, möglicherweise in Kooperation mit einem Orchester oder Chor. Die Ticketpreise wären sicher eher im oberen Segment, aber immer noch weit unter dem, was aktuell für Nostalgie-Acts aus den Achtzigern aufgerufen wird.

3. Theorie: Studio statt Bühne – neues Material unter anderem Namen
Eine etwas andere Spekulation: Geddy und Alex könnten neue Musik schreiben und veröffentlichen, ohne sie "Rush" zu nennen. In Fan-Diskussionen wird oft darauf hingewiesen, wie eng der Name Rush mit dem Trio-Leitbild verknüpft ist. Ohne Neil Peart wäre ein anderes Projektlabel ehrlicher. Denkbar: ein Duo-Album oder ein Projekt mit Gastmusikern, das aber musikalisch ganz klar in der Rush-DNA liegt – komplexe Rhythmen, markante Bassläufe, melodische Gitarren und eine Mischung aus Sci-Fi- und Alltagslyrik. Für deutsche Fans würde das heißen: Eher Club- und Theatergrößen als Riesenarenen, dafür sehr intime Shows mit Fokus auf neuen Songs plus ausgewählten Rush-Klassikern.

Parallel dazu gibt es Diskussionen über Ticketpreise. Nach den extremen Preisexplosionen bei Pop- und Rock-Großtouren (dynamische Preisgestaltung, VIP-Pakete, Early-Entry-Experimente) wünschen sich viele Fans ein anderes Modell für Rush. In Threads tauchen Vorschläge auf wie: "Keine Platinum-Tickets, nur klassische Preiskategorien", "maximal zwei Preisstufen, fair kalkuliert" oder "ein Teil der Einnahmen geht an Stiftungen, die Neil wichtig waren" (z.B. Forschungsprojekte zu Krebs oder Bildungsinitiativen). Würden Geddy und Alex öffentlich ankündigen, dass genau so ein Modell umgesetzt wird, wäre der Hype in Deutschland sofort auf Anschlag.

Auf TikTok entsteht parallel ein anderer Trend: Junge Drummer und Bassistinnen zeigen "Rush in 60 Sekunden"-Clips – Mini-Cover von "YYZ", "Tom Sawyer" oder "La Villa Strangiato". Viele davon kommen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Du siehst: Die Fanbasis verjüngt sich, und genau das erhöht die Chance, dass Agenturen und Promoter eine eventuelle Showserie auch auf Europa ausweiten würden. Denn da geht es nicht nur um Nostalgie, sondern um eine aktive, kaufkräftige Community, die bereit ist, Merch, Vinyl und Tickets zu holen.

Alle Daten auf einen Blick

Offizielle neue Tourdaten von Rush gibt es Stand Februar 2026 nicht. Aber zur Einordnung für dich als deutschen Fan hier eine Übersicht mit wichtigen Eckpunkten, die in Spekulationen immer wieder auftauchen und dir helfen, den Kontext zu checken:

Jahr/DatumEreignisOrt/RegionBedeutung für Fans
2012–2013Clockwork-Angels-Tour, inkl. Europau.a. Köln, BerlinLetzte reguläre Rush-Tour mit Auftritten in Deutschland
2015R40-Live-TourNordamerikaAbschiedstour, keine Europa-Termine – viele deutsche Fans gingen leer aus
2018Offizielles Ende der TouraktivitätBandkommunikationRush signalisieren: Keine regulären Touren mehr geplant
Januar 2020Tod von Neil PeartSanta Monica, USAFaktisches Ende der klassischen Rush-Besetzung
2021–2024Anniversary-Reissues (z.B. "Permanent Waves", "Moving Pictures")WeltweitNeuauflagen pushen Rush zurück in Charts und Social-Media-Feeds
2023–2024Geddy-Lee-Autobiografie & Q&A-TourNordamerika, UKNeue Aussagen über mögliche Live-Formate mit Rush-Material
2025Diskussionen um mögliche Tribute-ShowsOnline, Fan-CommunitiesVerstärkte Gerüchte um Einzelshows oder Spezialformate
2026 (Spekulation)Mögliche Tribute- oder Special-Showsvermutet: Toronto, London, evtl. BerlinNoch nichts bestätigt, aber hohe Erwartungshaltung bei europäischen Fans

Häufige Fragen zu Rush

Um den Überblick im aktuellen Gerüchtechaos zu behalten, hier die wichtigsten Fragen, die sich deutsche Fans 2026 zu Rush stellen – plus ausführliche Antworten.

Wer sind Rush überhaupt und warum gelten sie als so wichtig?
Rush sind ein kanadisches Rocktrio, das seit den frühen Siebzigern aktiv war: Geddy Lee (Bass, Gesang, Keyboards), Alex Lifeson (Gitarre) und Neil Peart (Schlagzeug, Texte). Sie haben über Jahrzehnte den Übergang von Hardrock zu Progressive Rock, dann zu Synth-Rock in den Achtzigern und zu modernerem, härterem Rock in den 2000ern geprägt. Viele Musiker aus Metal, Prog, Alternative und sogar Indie nennen Rush als direkte Inspiration – von Dream Theater über Tool bis hin zu Bands aus der Djent-Szene. Charakteristisch sind komplexe Taktarten, ungewöhnliche Songstrukturen, virtuose Instrumentalparts und lyrische Themen, die von Sci-Fi-Geschichten bis hin zu sehr persönlichen Reflexionen über Verlust, Individualität und Gesellschaft reichen.

Wird es 2026 wirklich eine Rush-Reunion geben?
Nach allem, was Geddy Lee und Alex Lifeson bislang gesagt haben, ist eine klassische Reunion unter dem Namen Rush mit neuem festen Schlagzeuger extrem unwahrscheinlich. Neil Peart war nicht nur Drummer, sondern prägte als Texter und kreativer Motor den Bandcharakter fundamental. Viel realistischer ist, dass Geddy und Alex die Musik von Rush in einem speziellen Rahmen noch einmal live feiern – ob als Tribute-Show, im Rahmen von Festival-Specials oder als kleiner, selektiver Tourblock. Genau an dieser Stelle sitzt gerade die Spekulation: Es gibt keine offiziellen Daten, aber es gibt viele Signale, dass die beiden wieder mehr Lust aufs Spielen haben und dass die Nachfrage riesig ist.

Kommen Rush (oder ein Rush-Projekt) wieder nach Deutschland?
Aktuell sind keine offiziellen Termine für Deutschland bestätigt. Aber aus Sicht von Promotern hätte eine Show in Deutschland viele Vorteile: Der Markt für Classic Rock und Prog ist stark, die Infrastruktur in Städten wie Berlin, Hamburg, Köln oder München ist top, und die Fanbasis ist treu. Wenn es eine Europa-Etappe geben sollte – sei es im Rahmen einer Tribute-Reihe oder unter neuem Projektnamen –, gehört Berlin zu den Top-Kandidaten. Selbst wenn die ersten Shows in London oder Toronto stattfinden, lohnt es sich für deutsche Fans, aufmerksam zu bleiben, weil gute Auslastungen dort die Chancen auf weitere Termine erhöhen.

Wie kann ich mich am besten vorbereiten, falls Tickets plötzlich angekündigt werden?
Wer Rush liebt, weiß: Wenn wirklich etwas Großes angekündigt wird, kann es sehr schnell gehen. Tipp eins: Folge den offiziellen Kanälen von Rush, Geddy Lee und Alex Lifeson auf X, Instagram und Facebook und abonniere den Newsletter auf der offiziellen Website. Tipp zwei: Registriere dich bei den gängigen Ticketplattformen mit verifizierten Accounts und hinterlege bereits Zahlungsdaten, damit du im Fall eines Pre-Sales keine Zeit verlierst. Tipp drei: Leg dir jetzt schon ein Budget zurecht – gerade bei einmaligen oder sehr selektiven Shows ist die Nachfrage massiv. Und: Rechne damit, dass du im Zweifel auch für ein Konzert in London oder einer anderen europäischen Stadt planen musst, wenn du auf Nummer sicher gehen willst, Rush-Songs noch einmal in großem Rahmen zu erleben.

Welche Songs sollte ich als neuer Fan unbedingt kennen?
Wenn du neu bei Rush einsteigst, lohnt eine Mischung aus Hits und tiefen Schnitten. Pflichtprogramm: "Tom Sawyer", "Limelight", "The Spirit of Radio", "YYZ", "Subdivisions" und "Closer to the Heart". Dazu kommen Langstücke, die die Prog-Seite zeigen: "2112" (besonders die Overture und "The Temples Of Syrinx"), "Xanadu", "La Villa Strangiato", "Natural Science". Für einen moderneren Zugang bieten sich Songs aus den 2000ern an: "One Little Victory", "Far Cry", "Headlong Flight". Mehrere dieser Tracks tauchen in Fan-Setlistwünschen für mögliche Tribute- oder Special-Shows immer wieder auf – wer sie kennt, versteht sofort, warum die Sehnsucht nach Live-Umsetzungen so groß ist.

Wie unterscheidet sich Rush live von Rush im Studio?
Auf Platte sind Rush extrem präzise und oft sehr dicht arrangiert. Live passiert etwas anderes: Die Songs atmen mehr, Grooves werden minimal gedehnt, Breaks bekommen zusätzliche Fills, Gitarrensoli variieren. Geddy Lee jongliert Bass, Gesang und Keyboards in einer Art, die in Live-Situationen noch beeindruckender wirkt als im Studio. Viele Fans berichten, dass sie bestimmte Songs erst richtig verstanden haben, nachdem sie sie live erlebt hatten – etwa wie wuchtig "YYZ" im Raum wirkt oder wie emotional "Closer to the Heart" mit singendem Publikum wird. Genau dieser Unterschied ist ein weiterer Grund dafür, warum so viele immer noch auf eine Gelegenheit warten, Rush-Material in einem Konzertraum zu hören, statt nur im Kopfhörer.

Wie kann ich als deutscher Fan die Rush-Community finden?
Auch ohne aktuelle Tour ist die deutsche Rush-Community erstaunlich aktiv. Es gibt Facebook-Gruppen mit Tausenden Mitgliedern, in denen regelmäßig Vinyl-Funde, Bootleg-Gerüchte, Coverversionen und Erinnerungen an alte Touren geteilt werden. Auf Reddit organisieren sich Fans aus DACH in eigenen Threads, um z.B. gemeinsam Streams zu schauen oder Hörabende zu planen. Auf Instagram findest du über Hashtags wie #rushgermany oder #rushfansde Accounts, die Sammlungen, Konzerttickets aus den Achtzigern und selbst gemachte Coverclips posten. Viele dieser Communities planen jetzt schon lose, wie sie reagieren wollen, falls eine offizielle Ankündigung kommt – etwa Sammelreisen zu möglichen London-Shows oder gemeinsame Ticketaktionen, um sich beim Pre-Sale zu unterstützen.

Unterm Strich: Es gibt aktuell keine Garantie, dass du Rush-Songs 2026 live in Deutschland hören wirst. Aber es gibt mehr Signale, Bewegung und Gesprächsstoff als seit dem Ende der R40-Tour. Wenn du die Band liebst, ist jetzt genau der Moment, dich einzulesen, deinen Katalog aufzufrischen – und mental bereit zu sein, im Zweifel sehr schnell zu handeln, sobald ein offizieller Post auf der Rush-Seite durch deinen Feed rauscht.


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