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RTL Aktie: Hürden beim Sky-Deal

06.04.2026 - 05:10:22 | boerse-global.de

Die geplante Übernahme von Sky Deutschland durch RTL zieht sich hin, da der Konzern Zugeständnisse für die EU-Kommission anbietet. Der Deal soll die Streaming-Kundenbasis massiv ausbauen.

RTL Aktie: Hürden beim Sky-Deal - Foto: über boerse-global.de

Der geplante Kauf von Sky Deutschland durch die RTL Group zieht sich in die Länge. Um die Bedenken der EU-Wettbewerbshüter auszuräumen, hat der Medienkonzern nun Zugeständnisse angeboten. Das verschafft den Behörden mehr Zeit für die Prüfung, zeigt aber auch, wie hart um die Vorherrschaft im deutschsprachigen Streaming-Markt gerungen wird.

Zugeständnisse für die Expansion

Die Europäische Kommission hat ihre Frist für eine vorläufige Entscheidung auf den 22. April verschoben. Zuvor hatte RTL Ende März verbindliche Zusagen eingereicht, um die geplante Übernahme von Comcast abzusichern. Im Raum steht beispielsweise die Auslagerung bestimmter Werbevermarktungen an Dritte. Für RTL steht viel auf dem Spiel. Der Deal mit einem Gesamtvolumen von bis zu 527 Millionen Euro soll die Kundenbasis über Plattformen wie RTL+, WOW und Sky auf rund 12 Millionen Abonnenten katapultieren.

Finanziell ist das Unternehmen für diese Expansion gut gerüstet. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 kletterte der Gesamtgewinn auf gut eine Milliarde Euro. Dieser Sprung resultiert maßgeblich aus dem lukrativen Verkauf von RTL Nederland. Dadurch drehte auch die Bilanzstruktur. Aus fast 500 Millionen Euro Nettoschulden im Vorjahr wurde ein Nettobargeldbestand von 126 Millionen Euro. Gleichzeitig etabliert sich das digitale Geschäft als Wachstumsmotor. Die Streaming-Erlöse stiegen um 26 Prozent auf 509 Millionen Euro, getragen von mittlerweile über acht Millionen zahlenden Abonnenten.

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Technische Migration vor dem Abschluss

Neben dem anvisierten Zukauf treibt RTL die technische Vereinheitlichung voran. Bis Ende dieses Monats soll die Migration der deutschen Streaming-Plattform auf die Bedrock-Infrastruktur abgeschlossen sein. Das dürfte die Kosten europaweit spürbar senken. Dass die zweigleisige Strategie aus linearem Fernsehen und digitalem Ausbau funktioniert, untermauert eine aktuelle Studie des Unternehmens. Demnach schauen 64 Prozent der Europäer weiterhin täglich klassisches TV, während sich die Nutzung globaler Anbieter wie Netflix bei 19 Prozent einpendelt.

Für das laufende Jahr rechnet das Management mit einem bereinigten EBITA von rund 725 Millionen Euro. Ein wichtiger Treiber dafür ist die Streaming-Sparte, die 2026 erstmals auf Gesamtjahressicht die Gewinnschwelle erreichen soll. Aktionäre blicken nun auf die Hauptversammlung am 29. April. Dort steht eine kräftige Dividendenanhebung von 2,50 Euro auf 5,50 Euro je Aktie zur Abstimmung, gestützt durch die jüngsten Erlöse aus den Unternehmensverkäufen.

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