Roxy Music vor Comeback? Was jetzt wirklich läuft
18.02.2026 - 20:17:00 | ad-hoc-news.deIn den Feeds tauchen plötzlich wieder alte Live-Clips von Roxy Music auf, Fans posten Tour-Poster aus den 70ern und spekulieren: Geht da 2026 noch was – vielleicht ein letztes großes Kapitel für Bryan Ferry & Co.? Die Artrock-Legenden sind nie wirklich weg gewesen, aber die aktuelle Nostalgiewelle ist kaum zu übersehen. Gerade in Deutschland, wo Alben wie "Avalon" und "Stranded" seit Jahrzehnten Kultstatus haben, wächst der Wunsch nach weiteren Shows, Reissues und exklusiven Specials.
Offizielle Roxy-Music-Seite: News, Historie & Merch
Auch wenn die Band selbst sich aktuell eher zurückhaltend äußert, brodelt die Szene: Musikmedien feiern den Einfluss von Roxy Music auf heutigen Indie-Pop, TikTok entdeckt "More Than This" neu, und in Fanforen diskutieren alle, ob nach der Reunion-Tour 2022 wirklich endgültig Schluss ist – oder ob 2026 zum großen Jubiläumsjahr für Deutschland wird.
Hintergründe: Die aktuellen News im Detail
Was ist nun Stand der Dinge? Offiziell gibt es Anfang 2026 keine angekündigte neue Welttour von Roxy Music. Nach der gefeierten 50th-Anniversary-Tour 2022, die unter anderem Stationen in den USA und UK beinhaltete, wurde es ruhiger. Für Deutschland gab es damals leider keine eigene Hallen-Tour; viele deutsche Fans sind nach London, Dublin oder in die USA gereist, um die Band ein (vielleicht) letztes Mal in fast Originalbesetzung zu sehen.
Auf der offiziellen Website der Band, roxymusic.co.uk, liegt der Fokus gerade auf der Geschichte der Gruppe, Bildmaterial, Discografie und früheren Touren. Das ist ein Hinweis: Das Management pusht vor allem das Vermächtnis – perfekt passend zum anhaltenden Vinyl-Boom und zur Retro-Welle, die seit Jahren durch Pop und Mode zieht. Immer wieder tauchen zudem hochwertige Reissue-Boxen auf, zuletzt Deluxe-Versionen früher Alben mit Remasters, Bonus-Tracks und Live-Mitschnitten.
In Interviews der letzten Jahre haben Bryan Ferry und Phil Manzanera öfter angedeutet, dass sie nach der Jubiläumstour kein permanentes Comeback planen, aber sich "nie ganz" auf ein endgültiges Ende festlegen wollen. Typisch britische Zurückhaltung: Man will nichts versprechen, aber auch keine Tür zuschlagen. Gerade das heizt die Spekulationen an, dass es für besondere Anlässe – etwa Festival-Headliner-Slots oder exklusive Anniversary-Shows – punktuell neue Auftritte geben könnte.
Für deutsche Fans sind dabei vor allem zwei Szenarien spannend:
- 1. Festival-Slots in Europa: Große Namen wie Roxy Music sind für kuratierte Retro- oder Artrock-Festivals enorm attraktiv. Ein Slot auf einem europäischen Festival, der viele internationale Fans anzieht, wäre logistisch einfacher als eine komplette Hallen-Tour.
- 2. Spezielle Jubiläumsevents: Sollte ein ikonisches Album (z.B. "For Your Pleasure" oder "Avalon") rundes Jubiläum feiern, wären einzelne "Album-abend"-Shows realistisch – eventuell in Metropolen wie London, Paris, Berlin.
Dazu kommt: Streaming-Zahlen sprechen für sich. Songs wie "More Than This", "Love Is the Drug" oder "Virginia Plain" erreichen auf Spotify und Co. ständig neue Generationen. Labels reagieren auf so etwas mit neuen Editionen – und Live-Shows sind ein perfekter Hebel, um Reissues im Markt zu pushen. Selbst wenn aktuell kein offizielles Tour-Poster für Deutschland kursiert: Hinter den Kulissen werden Pläne diskutiert, Zahlen abgeglichen, Optionen geprüft.
Unabhängig davon ist klar: Für Gen Z und Millennials, die Roxy Music oft über ihre Eltern, über Soundtracks (z.B. "Lost in Translation" mit "More Than This") oder über Samples und Referenzen im Indie-Pop entdeckt haben, ist jetzt der Moment, um tiefer in den Katalog einzusteigen. Klassiker werden neu bewertet, und wenn doch noch ein Live-Comeback in Europa ansteht, wirst du froh sein, wenn du mehr kennst als nur die drei größten Hits.
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Um zu verstehen, wie Roxy Music 2026 auf der Bühne aussehen könnten, lohnt ein Blick auf die Setlists der jüngsten Anniversary-Touren. Die Band setzte stark auf eine Karriere-Retrospektive, die von den frühen Artrock-Tagen bis zum eleganten Pop von "Avalon" reichte. Typische Songs, die immer wieder auftauchten:
- "Re-Make/Re-Model" – als wilder, experimenteller Opener, der sofort zeigt, dass Roxy Music nie eine reine Nostalgie-Band waren.
- "Virginia Plain" – die frühe Glam-Single, die ihren Durchbruch markierte.
- "Do the Strand" – treibend, ironisch, mit diesem typischen Roxy-Mix aus Kunst, Mode und Tanzfläche.
- "In Every Dream Home a Heartache" – düster, spannungsgeladen, live oft mit langem Gitarren-Ausbruch.
- "Love Is the Drug" – der Funk-Hit, der in jedem Set für Bewegung sorgt.
- "Out of the Blue" und "Editions of You" – Gitarren- und Saxofon-Feuerwerk, das die Band als virtuose Live-Maschine zeigt.
- "Avalon" und "More Than This" – die späten, weichen, fast schwebenden Pop-Momente.
Die Dramaturgie der letzten Shows war klar: Roxy Music führten dich chronologisch durch ihre eigenen Epochen. Anfangs die kantigen, teilweise schrägen Artrock-Stücke, bei denen Synthesizer und Saxofon ungewöhnliche Linien spielen und Bryan Ferry mehr deklamiert als singt. Danach die reiferen Songs mit klaren Hooks, warmer Produktion und Fokus auf Atmosphäre. Gerade für jüngere Fans ist dieser Bogen spannend, weil man hört, wie sich eine Band von Avantgarde-Experiment zu Pop-Ikone entwickelt.
Die Bühnenästhetik ist dabei wichtig: Roxy Music waren schon in den 70ern mehr als nur eine Gitarrenband. Mode, Licht, Artwork – alles gehörte zur Show. Bei den neueren Touren wurde dieser Anspruch zeitgemäß übersetzt: LED-Wände mit abstrakten Visuals, Archivbilder, Art-Deco-Anklänge, dazu dezente, aber edle Lichtstimmungen. Kein grelles Stadion-Pomp, sondern eher cineastische Bilder, die zur eleganten Spätphase von Songs wie "Avalon" passen.
Der Sound ist bei der Band entscheidend. Live legen sie Wert auf klare Arrangements: Saxofon und Synths haben genug Raum, die Gitarren schneiden nicht alles zu, Ferrys Stimme steht präsent, aber nicht übertrieben laut im Mix. In Reviews der letzten Jahre wird immer wieder betont, dass die Shows "erwachsen", aber nicht langweilig wirken: Kein sinnloses Jam-Gedudel, sondern fokussierte Versionen der Songs mit gezielten Intensitätsmomenten.
Wenn 2026 weitere Shows oder Festival-Gigs kommen, darfst du ungefähr diese Mischung erwarten:
- Ein Best-of-Set mit Schwerpunkt auf den Alben "For Your Pleasure", "Country Life" und "Avalon".
- Kaum tiefe Raritäten, dafür Hits und Fan-Favorites, die auch für ein gemischtes Publikum funktionieren.
- Ein, zwei langsamere Stücke als Gänsehaut-Moment – etwa "Avalon" oder "Dance Away".
- Ein wuchtiges Finale mit "Do the Strand" oder "Editions of You", oft begleitet von stehenden Ovationen.
Die Atmosphäre im Publikum ist dabei ein eigener Charakter: Du triffst ältere Fans, die Roxy Music schon in den 70ern live gesehen haben, neben jungen Leuten, die über Bryan Ferrys Solo-Karriere, über Film-Soundtracks oder über Spotify-Playlists eingestiegen sind. Bei den letzten Tourdaten berichteten viele Konzertgänger von einer seltenen Ruhe während der leisen Songs – kaum Handys in der Luft, stattdessen konzentriertes Zuhören. Wenn dann ein Hit wie "Love Is the Drug" einsetzt, wandelt sich die Halle schlagartig in einen tanzenden, mitsingenden Chor.
Das sagt das Netz:
Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten
Während offiziell Funkstille herrscht, läuft in Fan-Communities die Gerüchteküche heiß. Auf Reddit-Threads wird seit Monaten diskutiert, ob 2026 ein weiterer Meilenstein für Roxy Music werden könnte – etwa mit einer neu kuratierten Best-of-Tour durch Europa oder einer großen "Avalon"-Jubiläumskampagne. Ein wiederkehrender Punkt: Viele Fans glauben, dass die lukrativen Angebote von Festivals und Promotern einfach zu attraktiv sind, um sie komplett zu ignorieren.
Beliebt ist auch die Theorie, dass es kleinere, exklusive Club- oder Theater-Shows geben könnte, die gezielt für Mitschnitte oder Streaming-Plattformen aufgezeichnet werden. Ähnlich wie andere Classic-Acts könnten Roxy Music ein "Live in Berlin"- oder "Live in London"-Spezial inszenieren, das später als Audio/Video-Release erscheint. Für deutsche Fans wäre ein Abend in einem ikonischen Berliner Venue – etwa Admiralspalast oder Tempodrom – natürlich der absolute Fangirl- oder Fanboy-Traum.
Ein anderes heißes Thema: Ticketpreise. Nach der 2022er Tour, bei der viele Acts ihrer Generation teils extrem hohe Ticketpreise aufgerufen haben, befürchten manche, dass künftige Roxy-Music-Shows finanziell eher in der "Luxus-Erinnerung"-Kategorie landen. In Foren liest man immer wieder Statements wie: "Ich würde zahlen, aber bitte keine 200 Euro für den Oberrang." Dazu kommen Diskussionen über Dynamic Pricing und Resale-Plattformen, die bereits bei anderen Classic-Rock-Tourneen für Frust gesorgt haben.
Auf TikTok entwickelt sich parallel ein anderer Vibe: Dort drehen Fans ästhetische Edits zu "More Than This", "Avalon" oder Ferrys Solo-Songs. Die Clips zeigen Nachtfahrten durch Städte, Retro-Filter, Vintage-Fashion – genau der Mood, den Roxy Music seit den 80ern geprägt haben. Viele User entdecken die Band so erst und landen dann in Rabbit Holes aus Live-Clips und Dokus. Diese junge Fan-Base fragt sich weniger, ob das "authentisch" zu den 70ern passt, sondern feiert den zeitlosen Glamour.
Außerdem im Umlauf: Spekulationen über Gäste und Kollaborationen. Weil bei den letzten Touren ohnehin zusätzliche Musiker auf der Bühne standen, wünschen sich einige Fans, dass jüngere Künstler:innen, die von Roxy Music beeinflusst wurden, als Support-Acts oder Special Guests auftreten – man denke an Indie-Acts mit Synth- und Glam-Einschlag. Für den deutschen Markt werden immer wieder Namen wie Cigarettes After Sex oder The War on Drugs in den Raum geworfen, weil deren melancholisch-schimmernder Sound gut in einen Roxy-Music-Abend passen würde.
Ob all diese Fan-Theorien Realität werden, ist offen. Klar ist aber: Der Hunger nach einem starken Abschlusskapitel der Bandgeschichte ist enorm. Viele fühlen, dass eine letzte, bewusst kuratierte Runde – ob als Tour, Festivalreihe oder Streaming-Event – das Vermächtnis noch einmal glänzen lassen würde, bevor Roxy Music endgültig in die reine Legenden-Sphäre wechseln.
Alle Daten auf einen Blick
Offiziell bestätigte neue Deutschland-Termine liegen aktuell nicht vor. Um dir dennoch Orientierung zu geben, findest du hier eine fiktive, aber realistische Übersicht, wie ein möglicher Zeitplan und wichtige Eckdaten rund um Roxy Music aussehen könnten – plus einige historische Marker, die für Fans in Deutschland spannend sind.
| Ereignis | Datum | Ort / Bezug | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Bandgründung Roxy Music | 1971 | London, UK | Start der Artrock-Legende rund um Bryan Ferry. |
| Release Debütalbum "Roxy Music" | Juni 1972 | UK / International | Enthält Klassiker wie "Re-Make/Re-Model" und "Virginia Plain". |
| Release "For Your Pleasure" | März 1973 | UK / International | Oft als künstlerischer Höhepunkt der frühen Phase gesehen. |
| Release "Country Life" | November 1974 | UK / Deutschland | Cover sorgte in Deutschland für Diskussionen, musikalisch ein Fan-Favorit. |
| Release "Avalon" | Mai 1982 | UK / International | Kommerzieller Höhepunkt mit Songs wie "More Than This". |
| Erste große Deutschland-Tourphase | 1970er & 1980er | u.a. Hamburg, Berlin, Düsseldorf, München | Roxy Music bauen sich eine treue deutsche Fanbase auf. |
| Reunion-Aktivitäten | ab 2001 | Europa & weltweit | Mehrere Comebacks, u.a. Festivalshows und Touren. |
| 50th-Anniversary-Tour (international) | 2022 | v.a. UK & USA | Jubiläums-Tour, viele deutsche Fans reisen extra an. |
| Mögliche zukünftige Europa-Festivals* | Sommer 2026* | *z.B. UK, Frankreich, Deutschland* | *Spekulativ: Roxy Music als kuratierter Headliner-Act* |
| Potentielle Deluxe-Editionen* | 2025–2027* | Physisch & digital | *Wahrscheinlich bei runden Albumjubiläen* |
*Hinweis: Mit Stern (*) gekennzeichnete Einträge sind Szenarien und keine bestätigten Fakten. Stand: Februar 2026.
Häufige Fragen zu Roxy Music
Zum Abschluss klären wir die Fragen, die gerade besonders oft gegoogelt und in Foren gestellt werden – mit Fokus auf deutsche Fans, aktuelle Spekulationen und den musikalischen Kern von Roxy Music.
Wer sind Roxy Music überhaupt – und warum reden alle wieder über sie?
Roxy Music sind eine britische Band, die Anfang der 70er um Sänger und Songwriter Bryan Ferry entstanden ist. Von Beginn an standen sie zwischen Kunsthochschule und Popkultur: auffällige Outfits, provokante Cover, Experimentierfreude im Studio. Musikalisch mischen sie Rock, Glam, Elektronik, Pop, Jazz-Einflüsse und eine gewisse elegante Melancholie. In Deutschland ist vor allem das Album "Avalon" ein Dauerbrenner, viele Songs laufen bis heute im Radio und in gediegenen Playlists.
Dass jetzt wieder verstärkt über Roxy Music gesprochen wird, hat mehrere Gründe: Anniversary-Touren, hochwertige Vinyl-Reissues, Streaming-Algorithmen, die ihre Songs jungen Hörer:innen ausspielen, und ein allgemeiner Retro-Trend, bei dem 70er/80er-Ästhetik extrem gefragt ist. Viele Indie- und Synthpop-Artists nennen Roxy Music als Einfluss – dadurch landet man automatisch wieder bei den Originalen.
Gibt es 2026 neue Tourdaten für Deutschland?
Stand Februar 2026: Nein, es gibt keine offiziell bestätigten neuen Deutschland-Termine. Weder auf der offiziellen Website noch bei großen Ticketanbietern tauchen aktuelle Shows auf. Allerdings ist genau das der Nährboden für Spekulationen: Nach der erfolgreichen 50th-Anniversary-Tour halten viele Beobachter:innen es für möglich, dass Roxy Music punktuell zurückkehren – etwa als Headliner auf großen europäischen Festivals oder mit einzelnen Special-Shows.
Wenn du nichts verpassen willst, lohnt es sich, regelmäßig die offizielle Roxy-Music-Seite, die Social-Media-Kanäle der Band und von Bryan Ferry sowie Newsletter großer Veranstalter in Deutschland zu checken. Erfahrungsgemäß werden solche Comeback-Shows sehr kurzfristig angekündigt und sind dann innerhalb von Minuten ausverkauft.
Welche Songs sollte ich unbedingt kennen, bevor ich (vielleicht) auf ein Konzert gehe?
Wenn du dich vorbereiten willst, startest du am besten mit einem Mix aus großen Hits und stilprägenden Albumtracks. Diese Titel tauchen in Setlists besonders oft auf oder stehen sinnbildlich für einzelne Phasen:
- Frühe Phase / Artrock: "Re-Make/Re-Model", "Virginia Plain", "Do the Strand", "In Every Dream Home a Heartache"
- Mitte der 70er: "Street Life", "All I Want Is You", "Out of the Blue", "The Thrill of It All", "Both Ends Burning"
- Späte, elegante Phase: "Dance Away", "Same Old Scene", "More Than This", "Avalon"
- Signature-Hit mit Funk-Einschlag: "Love Is the Drug"
Wenn du diese Songs kennst, bekommst du nicht nur ein Gefühl für die Bandbreite, sondern bist auch live im Vorteil: Du erkennst, welche Phase die Band gerade abdeckt, und nimmst die feinen Unterschiede in Sound und Arrangement bewusster wahr.
Warum gelten Roxy Music als so einflussreich für heutige Künstler:innen?
Weil sie schon in den 70ern Dinge gemacht haben, die heute fast Standard sind: bewusste Inszenierung, starke visuelle Identität, ein selbstverständliches Spiel mit Kitsch und Kunst, Pop und Avantgarde. Ohne Roxy Music sähe vieles im Indie- und Pop-Bereich anders aus – von New-Wave-Acts über 80er-Synthpop bis zu aktuellen Dream-Pop- und Chillwave-Projekten.
Ihr Einfluss zeigt sich in mehreren Ebenen:
- Sound: Der Einsatz von Synthesizern, Saxofon und Studioeffekten, ohne die Songs zu überfrachten.
- Ästhetik: Albumcover, Mode, Bühnenbilder – alles wirkt wie aus einem Guss.
- Haltung: Die Mischung aus Distanz, Ironie und echter Emotion. Bryan Ferry spielt oft mit Rollen, ohne komplett in Zynismus abzudriften.
Viele moderne Künstler:innen zitieren Roxy Music direkt, sei es durch Coverversionen, Referenzen in Interviews oder durch Visuals, die klar an die 70er/80er-Phase der Band erinnern. Für Fans macht genau diese Spurensuche Spaß: Wer Roxy Music versteht, erkennt plötzlich Zusammenhänge im aktuellen Pop-Kosmos.
Wie unterscheidet sich die Band von Bryan Ferrys Solokarriere?
Bryan Ferry hat parallel und nach der aktiven Roxy-Music-Phase eine umfangreiche Solo-Karriere aufgebaut. Stilistisch gibt es große Überschneidungen, aber ein paar Unterschiede fallen auf:
- Mit Roxy Music klingt vieles experimenteller, kantiger, bandorientierter. Die Arrangements lassen anderen Mitgliedern – etwa Gitarrist Phil Manzanera oder den Bläsern – viel Raum.
- Solo wirkt Ferry oft noch eleganter, glatter produziert, mit stärkerem Fokus auf Crooner-Vocals und Covers (z.B. Dylan- oder Standard-Versionen). Die Musik rutscht eher in Richtung Art-Pop und gehobener Lounge.
Live werden diese Welten gerne verbunden: In Ferrys Solo-Shows tauchen Roxy-Music-Songs auf, in Roxy-Music-Sets schimmert seine Solo-Ästhetik durch. Für dich als Fan lohnt es sich, beide Kataloge kennenzulernen – aber wenn es um die Bandchemie, die radikaleren Ideen und den kollektiven Mythos geht, ist Roxy Music das Herzstück.
Wie stehen die Chancen auf neues Material – etwa ein letztes Studioalbum?
Realistisch betrachtet sind die Chancen auf ein komplett neues Roxy-Music-Studioalbum aktuell sehr gering. Das Durchschnittsalter der Kernmitglieder ist hoch, und der Aufwand für ein Studioalbum mit weltweiter Promo ist enorm. Dazu kommt, dass der Backkatalog so stark ist, dass es kaum strategischen Druck für neue Songs gibt – im Gegenteil, Labels verdienen sehr gut an Reissues, Remasters und Streaming.
Was aber durchaus denkbar ist:
- Unveröffentlichte Live-Mitschnitte aus den 70ern/80ern, z.B. ganze Deutschland-Shows aus den Archiven.
- Neue Mixe oder Surround-Versionen von Klassikern wie "Avalon".
- Kurze, neue Stücke im Rahmen von Deluxe-Boxen oder Compilation-Beiträgen.
Für Fans ist das nicht unbedingt ein Minuspunkt: Statt eines möglicherweise halbherzigen Spätwerks könnten kuratierte Archive-Releases genau das liefern, was man will – mehr Einblick in die Hochphase der Band.
Was ist der beste Einstiegspunkt in die Diskografie für neue Fans?
Das hängt davon ab, ob du eher auf Experimente oder auf eingängige Melodien stehst:
- Du magst es experimentell? Starte mit "For Your Pleasure". Das Album zeigt die Band an der Grenze zwischen Glam und Avantgarde, mit Stücken wie "Do the Strand" oder dem verstörend-faszinierenden "In Every Dream Home a Heartache".
- Du willst direkten Pop-Appeal? Nimm "Avalon". Warm, melancholisch, zeitlos – perfekt für Nachtfahrten, Kopfhörer und späte Abende.
- Du willst einen Querschnitt? Höre eine gut kuratierte Best-of-Playlist, die alle Phasen abdeckt, und pick dir dann deine Lieblingsalben heraus.
Gerade für deutsche Hörer:innen, die Roxy Music vielleicht bisher nur über ein, zwei Radiosongs kennen, lohnt es sich, diese Alben einmal komplett durchzuhören – am besten bewusst, ohne Skip-Orgien. Viele Tracks entfalten ihre Wirkung erst nach mehreren Durchläufen.
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