Roxy, Music

Roxy Music: Comeback-Hoffnung – was jetzt wirklich läuft

14.02.2026 - 15:53:11

Roxy Music bleiben ein Kult-Phänomen. Wo steht die Band 2026, was läuft in Sachen Tour, Reissues & Deutschland-Chancen?

Fans von Roxy Music sind 2026 in einem emotionalen Dauer-Hoch: Seit den gefeierten 50th-Anniversary-Shows rechnet die Szene jederzeit mit neuen Terminen – besonders in Deutschland. Auf TikTok entdecken Gen-Z-Kids die Band über "More Than This" und "Love Is The Drug" neu, während alte Hasen ihre verbeulten Vinyls wieder rausholen und Setlisten diskutieren. Kaum ein Tag vergeht, ohne dass irgendwo ein neues Gerücht zu möglichen Europa-Dates, Deluxe-Reissues oder Solo-Aktionen von Bryan Ferry aufpoppt.

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Gleichzeitig ist da aber auch Unsicherheit: Die Band ist legendär, aber die Mitglieder sind nicht mehr Anfang 20. Also: Wie realistisch sind neue Shows? Welche Städte stehen auf dem Wunschzettel? Und wie verändert sich der Sound, wenn eine Gruppe, die in den 70ern Pop komplett neu gedacht hat, 50 Jahre später wieder auf der Bühne steht?

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

Um die aktuelle Lage rund um Roxy Music zu verstehen, musst du ein paar Eckpunkte kennen: 2022 haben Bryan Ferry, Andy Mackay, Phil Manzanera und Paul Thompson eine große 50th-Anniversary-Tour zum Debütalbum "Roxy Music" gespielt. In UK und USA waren die Arenen voll, die Reviews euphorisch, die Social-Media-Clips gingen tausendfach rum. Genau dieser Erfolg sorgt jetzt 2026 dafür, dass die Gerüchte einfach nicht abreißen.

Offiziell ist Stand Februar 2026: Es gibt keine bestätigten Europa-Daten, keine neue Studio-Platte und keine konkrete Ankündigung für Deutschland. Auf der offiziellen Seite und in den Band-nahen Kanälen dreht sich vieles um Reissues, hochwertige Vinyl-Nachdrucke, Merch und Rückblicke. In Interviews betont Bryan Ferry seit Jahren, dass er auf seine Gesundheit achtet und sich Tour-Entscheidungen sehr genau überlegt. Hinter vorgehaltener Hand heißt es aus dem Umfeld, dass einzelne Special Shows deutlich wahrscheinlicher sind als eine monatelange Welt-Tour.

Wichtig für deutsche Fans: Die Nachfrage ist sichtbar. Ticketanbieter berichten immer wieder von hohen Suchanfragen nach "Roxy Music" und "Bryan Ferry" in Städten wie Berlin, Hamburg, Köln und München. Gleichzeitig haben Promoter mit dem typischen Risiko zu tun: Eine Band dieser Größe braucht große Hallen oder Open-Air-Settings, das macht Planung aufwendig und teuer. Gerade nach den turbulenten Konzertjahren mit vielen Verschiebungen sind Veranstalter vorsichtig.

Ein weiterer Faktor: Die einzelnen Mitglieder sind extrem aktiv. Bryan Ferry veröffentlicht regelmäßig edle Neuauflagen, Live-Alben und kuratierte Compilations. Phil Manzanera ist als Produzent und Gitarrist gefragt, Andy Mackay macht eigene Projekte und schreibt an Musik. Dadurch wirkt die Situation für Außenstehende ein bisschen zerrissen: Viel Output, viele Aktivitäten – aber noch kein klarer Fokus auf eine weitere Roxy-Music-Phase.

Für dich als Fan bedeutet das: Du solltest zwischen den Zeilen lesen. Wenn Ferry in Interviews andeutet, dass er "die Songs weiterhin live erleben" möchte, ist das ein positives Signal. Wenn Management-Leute betonen, dass man "nichts ausschließt", ist das zwar diplomatisch – aber im Vergleich zu einem klaren Dementi eben doch ein Hoffnungsschimmer. Realistisch betrachtet läuft alles auf zwei Szenarien hinaus: Entweder ein Block ausgewählter Jubiläums-Shows (zum Beispiel zum 55. Band-Jubiläum) oder ein Fokus auf hochkarätige Festival-Slots, bei denen die Band an einem Wochenende gleich zehntausende Leute erreicht.

Und Deutschland? Wenn die Band überhaupt wieder nach Europa kommt, sind Termine in Metropolen fast Pflicht. Berlin als Art-Rock-Hochburg, Hamburg wegen der Musikgeschichte, vielleicht Köln oder Düsseldorf (Stichwort: Kunstszene, Elektronik, Krautrock-Verbindungen). Bis es so weit ist, bleibt die Fan-Community aber im Spekulations-Modus – mit Blick auf jede kleinste Änderung auf der offiziellen Seite und in den Socials.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Wer verstehen will, wie sich ein mögliches Roxy-Music-Konzert 2026 anfühlen könnte, muss sich die Setlists der letzten Touren anschauen. Die 50th-Anniversary-Shows setzten auf eine Art "Best-of plus Deep Cuts"-Konzept. Typische Opener waren zum Beispiel "Re-Make/Re-Model" oder "The Bogus Man" als Statement: Hier spielt keine Nostalgie-Coverband, sondern das Original, das Art-Rock, Glam und Pop zusammenrührt.

Die Mitte der Show gehörte dann den großen Hymnen: "Love Is The Drug", "More Than This", "Avalon", "Dance Away", "Same Old Scene", "Street Life". Dazu kamen Fan-Favoriten wie "Virginia Plain" und "Do The Strand". Viele Clips auf YouTube zeigen, wie die Hallen explodieren, sobald die ersten Töne von "More Than This" erklingen – ein Song, den Gen Z auch von Soundtracks, Serien und TikTok kennt.

Spannend ist auch, wie die Band mit ihrem Sound umgeht. Roxy Music waren nie nur Rockband: Sie haben frühe Synthesizer benutzt, mit Tape-Effekten gespielt, Mode und Kunst in ihre Shows gezogen. 2022/23 war der Live-Sound erstaunlich klar: keine übertriebenen Retro-Filter, sondern eine moderne, druckvolle Mischung, die die feinen Details der Arrangements hörbar lässt. Saxofon-Linien von Andy Mackay stehen vorne im Mix, die Gitarren von Phil Manzanera legen messerscharfe Akzente darüber, während Ferry mit leicht brüchiger, aber immer noch extrem charismatischer Stimme den Mittelpunkt bildet.

Die Atmosphäre in der Halle beschreibt die Community oft als Mischung aus "Zeitreise" (ohne das kitschig zu meinen) und "Mode-Museum in Bewegung": Viele kommen im Vintage-Glam-Look, mit Glitzer, Satinhemden, Plateauschuhen oder Polaroid-Kameras. Gleichzeitig mischen sich junge Fans mit Spotify-Playlists im Kopf unter Ü50-Legenden, die schon in den 70ern im Publikum standen. Genau diese Mischung kann bei neuen Dates in Deutschland noch stärker werden, weil Roxy Music hier einerseits Kultstatus haben, andererseits aber nie so überpräsent waren wie manche Mainstream-Acts.

Für eine aktuelle Show ist außerdem typisch, dass Ferry und Co. ihr Tempo gut dosieren. Auf intensive, längere Stücke wie "In Every Dream Home A Heartache" folgen oft melodische, fast schwebende Momente mit "Avalon" oder "Oh Yeah". Die Band setzt stark auf Dynamik: mal kaum Licht, fast nur Ferry am Flügel und Saxofon-Flächen, dann wieder volle Band, große Projektionen, sichtbarer Glam-Faktor.

Setlist-technisch kannst du – sollte es 2026/27 neue Termine geben – mit einem ähnlichen Mix rechnen: Die ganz großen Songs dürfen nicht fehlen, sonst würde das Netz brennen. Gleichzeitig sind Roxy Music bekannt dafür, ein, zwei Überraschungen einzubauen: vielleicht "If There Is Something" als Bonus für Hardcore-Fans, vielleicht eine etwas veränderte Version von "The Main Thing" oder "Same Old Scene" mit modernisiertem Groove. Da viele Fans inzwischen komplette Gigs mitschneiden und hochladen, ist der Druck hoch, jede Show sorgfältig zu strukturieren. Niemand will, dass die Deutschland-Gigs als "abgespeckte Version" im Umlauf sind.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

Auf Reddit, in Facebook-Gruppen und auf TikTok brodelt es: Jedes Interview, jeder kryptische Post, jede Website-Aktualisierung wird sofort analysiert. Eine der beliebtesten Theorien: Roxy Music könnten zum 55. Jubiläum des Debüts eine limitierte Reihe von "Residencies" spielen – also mehrere Abende hintereinander in ausgesuchten Städten wie London, New York, Berlin oder Paris. Argument der Fans: Das ist für die Band körperlich entspannter, die Produktion kann an einem Ort bleiben, und die Shows bekommen Event-Charakter.

Andere glauben, dass Bryan Ferry eher auf Solo-Tour geht und dabei einen dicken Roxy-Block im Set lässt. Dafür spricht, dass seine letzten Solo-Shows ohnehin schon stark auf Roxy-Material gesetzt haben: "Slave To Love", "Don’t Stop The Dance" und natürlich "More Than This" waren fixe Bestandteile. Auf TikTok trendet immer wieder der Sound-Kombi-Cut aus "More Than This" mit aktuellen Serien-Szenen – das sorgt bei einem jüngeren Publikum für einen Bekanntheits-Boost, den viele Classic-Rock-Acts so gerade verpasst haben.

Spannung gibt es auch beim Thema Ticketpreise. Nach den hohen Preisen bei einigen Classic-Rock-Reunions sind viele Fans skeptisch. Auf Social Media kursieren Posts, in denen Leute spekulieren, dass ein Roxy-Music-Ticket in der ersten Welle locker dreistellig werden könnte. Andere Fans halten dagegen und erinnern daran, dass Ferry in der Vergangenheit zwar nicht billig, aber auch nicht völlig abgehoben unterwegs war. In Fan-Threads liest man Vorschläge wie: "Bitte wenigstens ein faires Kontingent unter 80 Euro" oder "Stehplätze für junge Fans günstiger".

Dazu kommt eine Content-Welle rund um "Welche Songs müssen auf der nächsten Tour unbedingt rein?" – ganze Reddit-Threads sind voll mit Traum-Setlisten. Häufig genannte Wünsche: "Mother Of Pearl" als epischer Übergang im Mittelteil, "If There Is Something" in der frühen, wilden Version, und natürlich "More Than This" möglichst spät im Set, damit die Leute dazu ihre Handylampen anmachen können. Andere Fans wünschen sich dagegen gerade mehr Mut zu obskuren Tracks wie "Grey Lagoons" oder "Serenade" – die ewige Spannung zwischen Hits und Tiefe zieht sich also weiter durch.

Eine besonders charmante Fan-Theorie: Einige User glauben, dass Roxy Music noch einmal ein kurzes, sehr durchdachtes Album aufnehmen könnten – kein langes Werk, sondern acht bis neun Songs, klar produziert, ein eleganter Abschied mit modernen Mitteln. Die Argumentation: Ferry liebt Studioarbeit, Manzanera ist als Produzent top im Geschäft, und die Technik erlaubt es, ohne riesige Logistik hochwertige Aufnahmen zu machen. Gegenargument: Der Erwartungsdruck wäre gigantisch und die Band hat ihren Katalog bereits mit einem extrem runden Schlusspunkt namens "Avalon" abgeschlossen.

Was sich aber jetzt schon sagen lässt: Der Vibe in der Community ist überwiegend liebevoll und respektvoll. Kaum Hate, dafür viele nostalgische Stories ("Ich hab meinen Partner bei einem Roxy-Gig kennengelernt"), Fan-Art, Playlists, Analysen von Cover-Artworks und Mode-Referenzen. Genau das macht die Gerüchteküche so lebendig: Es geht nicht nur um "Kommt die Band oder nicht?", sondern um ein ganzes Universum aus Bildern, Klängen und Erinnerungen, das 2026 immer noch junge Fans zieht.

Alle Daten auf einen Blick

Da es aktuell keine offiziell bestätigte neue Deutschland-Tour gibt, findest du hier eine kompakte Übersicht mit relevanten Orientierungsdaten zu Roxy Music, früheren Europa-Aktivitäten und Schlüssel-Releases. Sie hilft dir, die Zeitleiste im Blick zu behalten:

Jahr / DatumEreignisOrt / RegionKommentar
16.06.1972Release des Debütalbums "Roxy Music"UK / EuropaStartpunkt der Band-Karriere, späterer Anlass für die 50th-Anniversary-Tour.
27.05.1973Frühe Deutschland-Gigsz.B. Essen, Hamburg (diverse Venues)Roxy Music gewinnen ihre ersten deutschen Kult-Fans im Art-Rock-Umfeld.
1982Release von "Avalon"InternationalLetztes Studioalbum, bis heute Signature-Referenz für eleganten Pop mit Art-Touch.
2001–2011Reunion-Shows & FestivalauftritteEuropa, u.a. DeutschlandRoxy Music kehren live zurück, teils mit wechselnden Line-ups.
202250th-Anniversary-Tour zum DebütUK & NordamerikaGroße Arenatour, die die aktuellen Comeback-Spekulationen befeuert.
2023–2025Reissues & Deluxe-EditionenInternationalVinyl-Neuauflagen, Boxsets, Live-Mitschnitte halten das Interesse hoch.
2026 (Stand: Februar)Keine offiziell bestätigte neue TourEuropa / DeutschlandGerüchte und Wünsche auf Social Media, aber noch keine Termine.
Ausblick 2026–2027Mögliche Jubiläums- oder Festival-ShowsSpekulativ: London, Berlin, Paris etc.Fans rechnen mit selektiven High-Profile-Shows statt langer Welt-Tour.

Häufige Fragen zu Roxy Music

Um dir das Scrollen durch zig Foren abzunehmen, beantworten wir hier die wichtigsten Fragen zu Roxy Music – komprimiert, aber mit genug Details, um bei jeder Diskussion mithalten zu können.

1. Wer sind Roxy Music überhaupt – und warum reden alle 2026 noch über sie?

Roxy Music sind eine britische Band, die Anfang der 70er eine ganz eigene Mischung aus Glam, Art-Rock, Pop und experimenteller Elektronik entwickelt hat. Angeführt von Sänger und Songwriter Bryan Ferry, mit Gitarrist Phil Manzanera, Saxofonist Andy Mackay und Schlagzeuger Paul Thompson, stand die Band immer für Stilbewusstsein und künstlerischen Anspruch. In den frühen Jahren war auch Brian Eno Teil der Gruppe, bevor er eine legendäre Karriere als Produzent und Solo-Künstler startete.

Warum sie 2026 noch relevant sind? Weil ihr Einfluss überall steckt: Von Indie-Bands, die extravagante Mode feiern, über Synth-Pop-Acts, die auf atmosphärische Flächen setzen, bis hin zu Popstars, die ihr Image wie ein Gesamtkunstwerk inszenieren. Songs wie "Love Is The Drug", "More Than This" und "Avalon" altern kaum und tauchen regelmäßig in Filmen, Serien und auf Social Media auf. Deshalb entdecken neue Generationen die Band immer wieder frisch.

2. Gibt es 2026 konkrete Pläne für eine Roxy-Music-Tour in Deutschland?

Stand Februar 2026: Nein, es gibt keine offiziell bestätigte Roxy-Music-Tour mit Deutschland-Terminen. Die letzte große, klar kommunizierte Aktivität auf Tour-Level war die 50th-Anniversary-Runde 2022, die sich vor allem auf UK und Nordamerika konzentriert hat. Seitdem häufen sich zwar Interviews, Rückblicke und Reissues, aber keine klaren Tourankündigungen.

Das heißt aber nicht, dass alles vom Tisch ist. In der Branche ist es ganz normal, dass mögliche Shows lange hinter den Kulissen geprüft werden: Verfügbarkeit der Mitglieder, gesundheitliche Aspekte, Produktionskosten, Venue-Auslastung. Für dich heißt das: Halte die offizielle Seite und verlässliche Ticketanbieter im Auge und verlass dich nicht nur auf Screenshots aus Fan-Gruppen.

3. Was kostet ein Ticket für Roxy Music voraussichtlich, falls sie wieder kommen?

Konkrete Preise lassen sich natürlich erst nennen, wenn es offiziell bestätigte Termine gibt. Anhand vergleichbarer Classic-Acts und der letzten Ferry- und Roxy-Aktivitäten kannst du aber grob einschätzen, dass du für einen Sitzplatz in guten Kategorien vermutlich im mittleren bis oberen zweistelligen Bereich landest, in Premium-Bereichen eher dreistellig. Gerade bei Arenen ist ein breites Preisband üblich: von relativ günstigen Oberrangplätzen bis hin zu teuren VIP-Paketen.

Wichtig ist: Solange nichts angekündigt ist, sind alle Zahlen reine Spekulation. Wenn dir dubiose "Pre-Sales" ohne offizielle Bestätigung begegnen, solltest du extrem vorsichtig sein. Offizielle Pre-Sales laufen in der Regel über bekannte Anbieter oder direkt verlinkt von der Band-Website.

4. Welche Songs muss ich kennen, bevor ich mir ein Roxy-Music-Konzert gebe?

Wenn du dich vorbereiten willst, kommst du an ein paar Kerntracks nicht vorbei. Für einen guten Rundumschlag solltest du mindestens diese Songs checken:

  • "Love Is The Drug" – grooviger Klassiker, oft einer der lautesten Momente im Publikum.
  • "More Than This" – melancholischer Hit, der auf Social Media ständig wieder auftaucht.
  • "Avalon" – schimmernder Pop-Song mit eleganter Produktion.
  • "Do The Strand" – energiegeladener Track, bei dem live sofort Bewegung entsteht.
  • "Virginia Plain" – frühes Statement, das die wilde Seite der Band zeigt.
  • "In Every Dream Home A Heartache" – düstere, langsam aufbauende Nummer mit Gänsehaut-Potential.

Wenn du dann noch Zeit hast, hör dir ganze Alben an: Das Debüt "Roxy Music" für die experimentelle Phase, "Country Life" und "Siren" für den Übergang zum zugänglicheren Sound, und "Avalon" als elegantes Spätwerk.

5. Unterscheiden sich Roxy Music live stark von den Studioaufnahmen?

Ja, aber auf eine sehr kontrollierte Art. Live-Versionen von Roxy-Music-Songs sind meist etwas direkter, mit kräftigeren Drums und deutlicheren Gitarren. Gleichzeitig achten Ferry und die Band extrem auf Details: Saxofon- und Keyboard-Linien sitzen präzise, Chorstimmen werden sorgfältig arrangiert, und die Übergänge zwischen den Songs sind oft dramaturgisch geplant.

Im Vergleich zu den Studioaufnahmen, die teilweise sehr poliert und fast wie Soundtracks wirken, spürst du live mehr Luft und Kante. Gerade bei älteren Stücken bringt die aktuelle Band-Generation eine Spielfreude rein, die die Songs frisch wirken lässt, ohne ihren Charakter zu verlieren. Wenn du befürchtest, es könnte einfach nur eine 1:1-Kopie der Platte geben: Keine Sorge, die Konzerte wirken lebendig und atmend.

6. Wie steige ich als Gen-Z- oder Millennial-Fan am besten in das Thema Roxy Music ein?

Der einfachste Einstieg: Bau dir zwei Playlists. Eine "Hits & Klassiker"-Liste mit den bekanntesten Stücken, die du beim Lernen, unterwegs oder abends laufen lässt. Und eine zweite mit ganzen Alben, die du bewusst hörst – zum Beispiel an einem Wochenende oder beim Pendeln. Starte mit "Avalon" (fließt gut durch), geh dann zurück zum Debüt und zu "For Your Pleasure", wenn du die experimentellere Seite kennenlernen willst.

Parallel dazu macht es Spaß, sich visuell inspirieren zu lassen: Such dir alte Live-Aufnahmen, TV-Auftritte und Fotoshootings. Schau dir die Cover an, etwa von "Country Life" oder "Siren" – du erkennst sofort, wie sehr Mode, Fotografie und Musik hier zusammengehören. Viele aktuelle Artists zitieren diese Ästhetik, oft ohne dass Fans merken, woher die Inspiration ursprünglich stammt.

7. Was ist der Unterschied zwischen Roxy Music und Bryan Ferrys Solo-Sachen?

Ganz grob: Roxy Music sind die Band, Bryan Ferry ist der Solokünstler – aber die Grenzen sind fließend. Mit Roxy Music arbeitete Ferry stärker im Bandkontext, nutzte die individuellen Stärken von Manzanera, Mackay & Co. und war experimentierfreudiger. Seine Solo-Werke wirken oft noch eleganter, stärker auf seine Stimme und sein Image zugeschnitten, mit viel Gewicht auf Coverversionen (etwa von Dylan oder Standards) und sophisticated Pop.

Live verschwimmt das Ganze sowieso: Bei Solo-Touren spielt Ferry oft zahlreiche Roxy-Music-Songs, und viele Fans nehmen die Konzerte eher als Teil eines Gesamtwerks wahr. Wenn du Roxy Music magst, ist die Chance sehr hoch, dass dir auch Ferrys Solo-Output gefällt – nur eben mit leicht anderem Fokus.


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