Rolls-Royce Aktie: Milliarden-Rückkauf geplant
26.02.2026 - 05:10:14 | boerse-global.deRolls-Royce will offenbar ein weiteres Aktienrückkaufprogramm über bis zu 1,5 Milliarden Pfund starten. Laut Sky News könnte das Unternehmen die Ankündigung zusammen mit den Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 machen, die heute veröffentlicht werden. Für Anleger geht es aber vor allem um die Frage: Wie stark kann der Triebwerksbauer 2026 wachsen?
Der größte Rückkauf seit Jahren
Das neue Programm würde den bislang größten Rückkauf in der jüngeren Geschichte von Rolls-Royce bedeuten. Erst im Februar 2025 hatte der Konzern erstmals seit 2014 wieder ein Rückkaufprogramm über eine Milliarde Pfund aufgelegt – abgeschlossen im November. Direkt danach folgte ein weiteres Programm über 200 Millionen Pfund, das Ende Februar ausläuft. Zusammen mit dem nun geplanten Volumen käme Rolls-Royce auf Rückkäufe von rund 2,7 Milliarden Pfund innerhalb eines Jahres.
Die wiederholten Rückkäufe signalisieren, dass das Management dem eigenen Cashflow-Potenzial deutlich mehr zutraut als noch vor zwei Jahren. Eine offizielle Stellungnahme des Unternehmens zu den Berichten gab es vorab nicht.
Starke Zahlen erwartet
Für das Gesamtjahr 2025 hatte Rolls-Royce einen operativen Gewinn zwischen 3,1 und 3,2 Milliarden Pfund sowie einen freien Cashflow von 3,0 bis 3,1 Milliarden Pfund in Aussicht gestellt. Diese Prognose wurde zuletzt im November bekräftigt. Bereits im ersten Halbjahr lag der operative Gewinn bei 1,7 Milliarden Pfund – ein Plus von 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die operative Marge erreichte 19,1 Prozent, getrieben vor allem durch das zivile Luftfahrtgeschäft mit einer Marge von knapp 25 Prozent.
Analysten von RBC Capital Markets gehen laut Proactive Investors davon aus, dass Rolls-Royce seine mittelfristigen Gewinnziele für 2028 möglicherweise schon in diesem Jahr erreichen könnte. Der Konsens liegt demnach rund 20 Prozent über dem ursprünglichen Zielniveau.
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Alle drei Sparten liefern
Neben der zivilen Luftfahrt läuft es auch in den beiden anderen Geschäftsbereichen. Im Verteidigungsgeschäft profitiert Rolls-Royce von steigenden Rüstungsausgaben europäischer Regierungen. Die Aktie erreichte Mitte Februar ein Allzeithoch, nachdem bekannt wurde, dass Großbritannien sein Verteidigungsbudget möglicherweise früher als geplant auf drei Prozent des BIP anheben will.
Im Bereich Power Systems, der unter anderem Rechenzentren beliefert, stieg der Auftragseingang im ersten Halbjahr um 85 Prozent auf 2,9 Milliarden Pfund. Das Book-to-Bill-Verhältnis lag bei 1,4 – ein Zeichen dafür, dass die Auftragslage die Umsätze deutlich übersteigt.
Ausblick entscheidet über Kursverlauf
Anleger dürften weniger auf die Vergangenheit schauen als auf die Prognose für 2026. Konsensschätzungen rechnen mit einem Umsatzplus von etwa zehn Prozent und einem Gewinnwachstum von 14 Prozent je Aktie. Der freie Cashflow soll mindestens 3,5 Milliarden Pfund erreichen. Sollte das Management diese Erwartungen bestätigen oder sogar übertreffen, könnte das der Aktie weiteren Rückenwind geben – trotz eines bereits erreichten KGV von rund 40 auf Basis der Konsensschätzungen.
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