Robo.ai wird zum KI-Infrastruktur-Gateway für Nahost und Asien
23.01.2026 - 19:08:12Robo.ai steigt mit einem US-Partner in den lukrativen Markt für KI-Hardware ein. Das Robotik-Unternehmen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten will damit zum zentralen Anbieter von Rechenleistung für autonome Systeme in der Region werden. Das Potenzial: über 100 Millionen Euro Umsatz.
Die Vereinbarung mit dem US-Hochleistungsrechner-Spezialisten The Ghazi Group (TGG) ist auf drei Jahre angelegt. Sie ernennt Robo.ai zum offiziellen Vertriebspartner für KI-Infrastruktur im Nahen Osten, Nordafrika und Teilen Südostasiens. Zum Portfolio gehören leistungsstarke Server-Systeme, Speicherlösungen und spezielle Hardware für Edge KI – also dezentrale Datenverarbeitung direkt im Fahrzeug oder an der Maschine.
Seit August 2024 gelten neue EU‑Regeln für KI – und viele Unternehmen riskieren unwissentlich Bußgelder. Besonders Betreiber von KI‑Infrastruktur für autonome Systeme (wie Robo.ai) müssen Kennzeichnungspflichten, Risikoklassen und umfangreiche Dokumentationsanforderungen erfüllen. Unser kostenloser Umsetzungsleitfaden erklärt praxisnah, welche Pflichten jetzt gelten, zeigt Übergangsfristen und bietet Checklisten sowie Beispiel‑Vorlagen für Entwickler und Anbieter. Jetzt kostenlosen KI‑Umsetzungsleitfaden herunterladen
Vom Roboter-Bauer zum System-Integrator
Die Partnerschaft markiert eine strategische Neuausrichtung für Robo.ai. Das Unternehmen wandelt sich von einer reinen Robotik-Plattform zu einem umfassenden KI-Infrastruktur-Anbieter. Es positioniert sich damit an der Schnittstelle von Software, Robotik und der Hardware, auf der alles läuft.
„Grundlegende Rechenleistung ist unverzichtbar für jede KI-Implementierung“, erklärt Benjamin Zhai, CEO von Robo.ai. Die Partnerschaft stärke das operative Fundament des Unternehmens. Der lokale Marktzugang und das Know-how von Robo.ai in regionalen Regularien sollen entscheidende Vorteile beim Vertrieb der Hochtechnologie sein.
Das Geschäftsmodell ist auf langfristige Einnahmen ausgelegt. Neben dem Verkauf der Hardware sollen Wartungsverträge, Software-Lizenzen und technischer Support eine wiederkehrende Revenue generieren.
Ein Markt mit Milliardenschwerem Potenzial
Der Zeitpunkt ist strategisch gewählt. Der Markt für Edge KI – also KI-Anwendungen, die nicht in der Cloud, sondern direkt vor Ort laufen – boomt. Für die Region Asien-Pazifik werden 2026 Umsätze von rund 6 Milliarden Euro erwartet. Im Nahen Osten und Afrika könnte das Volumen 3,1 Milliarden Euro erreichen.
Getrieben wird das Wachstum von massiven staatlichen Investitionen in KI, insbesondere in den Golfstaaten. Die Nachfrage nach Rechenpower für das Training und den Betrieb komplexer KI-Modelle, etwa für autonomes Fahren, ist enorm. Genau hier setzt das Duo an.
Schub für das „Made-in-UAE“-Autonomfahrzeug
Ein zentrales Projekt, das von der Partnerschaft profitiert, ist Robo.ais ambitioniertes Vorhaben: das erste komplett in den VAE hergestellte autonome Fahrzeug. Die benötigte Hochleistungs-Hardware für Echtzeit-Entscheidungen und Datenverarbeitung liefert künftig TGG.
„Diese strategische Partnerschaft soll bahnbrechende Innovationen im Bereich der autonomen Mobilität beschleunigen“, sagt Shafi Khan, CEO der Ghazi Group. Man unterstütze ausdrücklich das Produktionsziel von Robo.ai. Dies unterstreicht die nationale Strategie der VAE, vom Technologie-Konsumenten zum Produzenten und globalen Innovations-Hub aufzusteigen.
Aufbau eines neuen Ökosystems
Die Partnerschaft ist Teil einer Reihe strategischer Schritte von Robo.ai. Dazu gehören eine Finanzierungsrunde über 180 Millionen Euro und eine Allianz mit der Zand Bank zur Entwicklung von Maschine-zu-Maschine-Zahlungslösungen.
Zusammen zeichnen diese Moves das Bild eines Unternehmens, das sein Technologie- und Geschäftsportfolio aggressiv ausbaut. Als Anbieter der fundamentalen Rechen-Infrastruktur wollen Robo.ai und die Ghazi Group zu Schlüsselfiguren für die autonome Zukunft der gesamten Region werden.
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