RicohDrucker, Praxis-Check

Ricoh?Drucker im Praxis-Check: Lohnt sich der Umstieg 2026 wirklich?

19.02.2026 - 03:12:59 | ad-hoc-news.de

Ricoh war lange Bürospezialist – jetzt greifen immer mehr Homeoffice?User in Deutschland zu den neuen Druckern. Aber sind sie wirklich sparsamer, leiser und sicherer als HP & Co.? Die wichtigsten Fakten vor dem Kauf.

Wenig Ärger, viel Output: Wenn du 2026 einen neuen Drucker suchst, taucht der Name Ricoh immer häufiger in Tests und Foren auf – vor allem, wenn es um zuverlässigen Büro- und Homeoffice-Einsatz geht. Doch was steckt hinter dem Comeback der Marke, die viele noch als klassischen Kopierer-Hersteller kennen?

Unterm Strich gilt: Ricoh-Drucker zielen klar auf Produktivität und niedrige Druckkosten – von robusten A4-Schwarzweiß-Lasern wie den SP- und P?Serien bis hin zu farbstarken A3-MFPs für kleine Unternehmen. In aktuellen Tests schneiden besonders die Modelle mit automatischem Duplexdruck und günstigen Seitenkosten gut ab, während manche Nutzer über komplizierte Einrichtung klagen.

Was Nutzer jetzt wissen müssen: Wie gut sind Ricoh-Drucker im Alltag wirklich, welche Serien lohnen sich in Deutschland – und für wen ist der Wechsel von HP, Brother oder Canon sinnvoll?

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Analyse: Das steckt hinter dem Hype

Ricoh Co. Ltd. ist seit Jahrzehnten eine feste Größe im B2B-Druck. In Deutschland sind die Geräte vor allem über Fachhändler und Systemhäuser präsent – zunehmend aber auch in Online-Shops wie Amazon, Cyberport oder Bürobedarfsspezialisten. Für viele deutsche Nutzer spannend: Ricoh konzentriert sich stark auf langlebige Laserdrucker mit Business-Ausstattung, die inzwischen preislich in den Bereich ambitionierter Homeoffices rutschen.

In aktuellen deutschsprachigen Tests und Erfahrungsberichten wird immer wieder hervorgehoben:

  • Sehr gute Textqualität bei Schwarzweiß-Lasern (z.?B. SP- und P?Modelle) – ideal für Rechnungen, Skripte, Homeoffice.
  • Hohe Druckgeschwindigkeit ab der Mittelklasse, oft 30+ Seiten/Minute.
  • Solide Verarbeitung, Geräte wirken eher wie "Mini-Bürodrucker" als klassische Consumer-Modelle.
  • Starke Sicherheit und Netzwerkfunktionen bei den MFP-Serien, interessant für kleine Unternehmen.
  • Kritikpunkte: Treiber-Setup und WLAN-Einrichtung sind nicht immer selbsterklärend, App-Ökosystem weniger poliert als bei manchen Konkurrenten.

Viele YouTube-Reviews aus dem DACH-Raum heben zudem hervor, dass Ricoh im Gegensatz zu reinen Consumer-Marken oft höhere Reichweiten bei Tonern bietet – ein wichtiger Punkt angesichts steigender Druckvolumen im Homeoffice.

Wichtige Ricoh-Drucker-Typen für den deutschen Markt

Auch wenn Modellnummern sich schnell ändern, lassen sich drei Hauptkategorien erkennen, die im deutschen Handel immer wieder auftauchen:

  • Monochrome A4-Laserdrucker (z.?B. P- und SP?Serien): Für Homeoffice, Steuerkanzleien, Rechtsanwälte, kleine Teams.
  • Farb-Multifunktionsdrucker (MFP, oft IM- oder MPC?Serien): Drucken, Scannen, Kopieren, teilweise Fax, A4/A3 – für KMU und ambitionierte Büros.
  • Produktions- und Grafikdrucker: Für Druckdienstleister, Marketingabteilungen und Agenturen, häufig nur über Fachhändler erhältlich.

In deutschen Online-Shops findest du vor allem die kompakteren A4-Geräte. Großformat- und Produktionssysteme laufen hierzulande fast ausschließlich über Leasingmodelle und Serviceverträge.

Technik im Überblick: Worauf Käufer achten sollten

Damit du aktuelle Ricoh-Drucker besser einordnen kannst, hier eine abstrahierte Übersicht typischer Ausstattungsmerkmale – basierend auf in Deutschland gängigen Business-Modellen:

Merkmal Typische Ricoh-Lösung (Business/Office) Relevanz für Nutzer in Deutschland
Drucktechnologie Laserdruck (S/W und Farbe), Fokus auf A4/A3 Sehr gute Textschärfe, robust für hohe Druckvolumina im Büro & Homeoffice.
Druckgeschwindigkeit Oft 25–40 Seiten/Min. bei S/W-Geräten Ideal für Teams & Viel-Drucker, verkürzt Wartezeiten bei Berichten, Skripten, Rechnungen.
Duplexdruck Bei vielen Modellen serienmäßig Papierersparnis und professionellere Unterlagen – wichtig in Unternehmen und Behörden.
Netzwerk & WLAN LAN ab Werk, bei vielen Modellen optional/integriertes WLAN Einfache Einbindung in Fritzbox- oder Unternehmensnetzwerke; Druck von mehreren Arbeitsplätzen.
Mobile Printing Unterstützung für Standardprotokolle (z.?B. AirPrint, Mopria) je nach Modell Drucken vom Smartphone/Tablett – relevant für Homeoffice und flexible Arbeitsplätze.
Sicherheit Je nach Serie: Benutzer-Authentifizierung, verschlüsselter Druck Für DSGVO-konforme Arbeitsabläufe in Kanzleien, Praxen, KMU interessant.
Toner & Folgekosten Business-orientierte Kartuschen mit hoher Reichweite Geringere Seitenkosten als typische Consumer-Geräte, gerade bei regelmäßigem Druckvolumen.
Service & Wartung Starkes Fachhändlernetz, Wartungsverträge im B2B Planbare Betriebskosten für Unternehmen, längere Lebensdauer als reine Consumer-Drucker.

Wie relevant sind Ricoh-Drucker für deutsche Privatanwender?

Der klassische deutsche Privathaushalt mit nur ein paar Ausdrucken im Monat fährt oft immer noch günstiger mit einem kleinen Tintenstrahler. Ricoh positioniert sich eher dort, wo regelmäßig mehr gedruckt wird – also:

  • Homeoffice mit täglichem Druckbedarf (z.?B. Steuerberater, Freelancer, Lehrer).
  • Familien, in denen Schulkinder viele Arbeitsblätter und Skripte drucken.
  • Kleine Gewerbe (Handwerk, Agenturen, Praxen), die keinen großen Kopierraum haben.

Für diese Zielgruppen ist besonders attraktiv, dass Ricoh-Drucker über Jahre als Arbeitsgeräte ausgelegt sind. In Rezensionen wird häufig berichtet, dass die Geräte mehrere Umzüge oder Büro-Umgestaltungen klaglos mitgemacht haben – ein klarer Unterschied zu vielen typischen Consumer-Modellen.

Verfügbarkeit und Preise in Deutschland

Konkrete Straßenpreise schwanken stark und hängen vom jeweiligen Modell und Händler ab. Allgemein lässt sich für den deutschen Markt festhalten:

  • Kompakte S/W-Laserdrucker sind preislich im unteren bis mittleren Bereich angesiedelt und konkurrieren direkt mit Brother, HP und Kyocera.
  • Farb-MFPs und A3-Systeme liegen meist deutlich höher und sind häufig nur via Fachhändler oder Leasing zu bekommen – typische Bürolösungen.
  • Wer über Systemhäuser oder IT-Dienstleister kauft, profitiert oft von Installations- und Wartungsservices, was gerade KMU in Deutschland schätzen.

Wichtig: In vielen deutschen Tests wird darauf hingewiesen, dass sich Gesamtkosten nur mit Seitenpreis-Betrachtung sinnvoll vergleichen lassen. Ein scheinbar teurerer Ricoh kann durch hohe Toner-Reichweiten mittelfristig günstiger sein als ein billiger Consumer-Drucker mit teuren Patronen.

Wie schlägt sich Ricoh im Vergleich zu HP, Brother & Co.?

In aktuellen Vergleichstests und Youtuber-Reviews aus dem deutschsprachigen Raum ergibt sich in etwa folgendes Bild:

  • Gegenüber HP: Weniger Fokus auf Cloud-Services und App-Ökosystem, dafür häufig klassischere Business-Ausstattung und robuste Hardware.
  • Gegenüber Brother: Ähnlicher Business-Fokus, aber Ricoh bietet bei manchen Serien stärkeren Enterprise-Support und mehr Optionen in Richtung A3 und Produktionsdruck.
  • Gegenüber Canon/Epson (Tinte): Laser ist beim reinen Bürodruck überlegen, Fotoqualität kann Tinte allerdings kaum schlagen – Ricoh ist klar kein Fotodruck-Spezialist.

Gerade deutsche Unternehmen, die schon Ricoh-Kopierer einsetzen, schätzen die einheitliche Flotte: ein Ansprechpartner, ein Servicevertrag, einheitliche Bedienkonzepte – von der Kopierstraße bis zum kleinen Arbeitsplatzdrucker.

Das sagen die Experten (Fazit)

Der Konsens aus deutschen Fachmagazinen, Tech-Blogs und Nutzerreviews: Ricoh-Drucker sind vor allem Arbeitsgeräte – keine Lifestyle-Gadgets. Sie punkten, wenn du Verlässlichkeit, Geschwindigkeit und kalkulierbare Kosten brauchst, und weniger, wenn du primär Wert auf Fotodruck, bunte Apps oder ultra-kompakte Formfaktoren legst.

Pluspunkte, die in Tests immer wieder auftauchen:

  • Hohe Zuverlässigkeit: Besonders S/W-Laser gelten als "Arbeitstiere" mit geringer Ausfallquote.
  • Günstige Seitenkosten: Durch Business-orientierte Toner-Konzeption lohnen sich Ricoh-Geräte ab mittlerem Druckvolumen.
  • Gute Textqualität: Scharfe, saubere Ausdrucke – wichtig für Verträge, Rechnungen, Schriftsätze.
  • Starke Netzwerk- und Sicherheitsfunktionen in den MFP-Serien, was sie für deutsche KMU attraktiv macht.
  • Solider Service über Fachhändler, insbesondere wenn Wartungsverträge abgeschlossen werden.

Häufig genannte Kritikpunkte:

  • Einrichtung und Treiber: Das Setup ist funktional, aber weniger "smooth" als bei einigen Consumer-Marken.
  • Design & Bedienoberfläche: Eher sachlich und business-orientiert statt verspielt – Geschmackssache, aber nicht immer selbsterklärend für Einsteiger.
  • Markenwahrnehmung im Privatbereich: Viele deutsche Käufer kennen Ricoh nur aus dem Büro, wodurch sie in Preisvergleichen seltener berücksichtigt werden.

Für wen lohnt sich ein Ricoh-Drucker also konkret?

  • Wenn du im Homeoffice täglich druckst und genug Platz für ein etwas größeres Gerät hast, lohnt sich ein Blick auf kompakte Ricoh-Laser mit Duplex und Netzwerk.
  • Wenn du ein kleines Unternehmen oder eine Kanzlei/Praxis führst, profitierst du von MFPs mit Scanfunktionen, Authentifizierung und Serviceoptionen.
  • Wenn du nur gelegentlich Fotos und bunte Deko druckst, bist du mit einem günstigen Tintenstrahler wahrscheinlich besser bedient.

Unterm Strich lässt sich sagen: Ricoh-Drucker sind in Deutschland 2026 eine unterschätzte, aber äußerst solide Option für alle, die Drucker als Arbeitsmittel und nicht als Wegwerfprodukt verstehen. Wer bereit ist, sich einmal sauber durch die Einrichtung zu arbeiten – oder sie vom Fachhändler erledigen zu lassen –, bekommt ein System, das viele Jahre zuverlässig seinen Job macht.

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