Rheinmetall, Aktie

Rheinmetall Aktie: Drohnen-Turbo

23.02.2026 - 10:56:24 | boerse-global.de

Der Rüstungskonzern zeigt auf der Enforce Tac eine spezielle Waffenstation gegen unbemannte Flugobjekte und erhält einen dreistelligen Millionenauftrag der Bundeswehr.

Rheinmetall Aktie: Drohnen-Turbo - Foto: über boerse-global.de
Rheinmetall Aktie: Drohnen-Turbo - Foto: über boerse-global.de

Rheinmetall rüstet auf – und das ganz gezielt gegen eine der größten Bedrohungen moderner Kriegsführung: Drohnen. Auf der Fachmesse Enforce Tac in Nürnberg präsentiert der Düsseldorfer Rüstungskonzern eine neue ferngesteuerte Waffenstation, die speziell für die Abwehr unbemannter Flugobjekte entwickelt wurde. Zeitgleich untermauert ein dreistelliger Millionenauftrag der Bundeswehr die starke operative Dynamik.

Neue Waffenstation im Fokus

Im Mittelpunkt des Messeauftritts steht die RCWS320C-UAS. Das System kombiniert Sensordatenfusion mit automatisierter Zielbekämpfung und verfügt sowohl über Hard-Kill- als auch Soft-Kill-Effektoren. Als Hauptwaffe kommt eine Dillon Aero M134D Minigun zum Einsatz – eine Gatling-Maschinenwaffe mit extrem hoher Feuerrate. Die modulare Konstruktion erfüllt die NGVA-Standardisierung und lässt sich flexibel auf Rad- und Kettenfahrzeugen, unbemannten Trägersystemen sowie stationären Einrichtungen montieren.

Ergänzend zeigt Rheinmetall ein umfassendes Vernetzungskonzept für leichte Kräfte. Verschiedene Detektionssysteme – vom akustischen Sensor ASN 100 über den elektrooptischen Sensor SCM 300 bis zum Soldatensystem Gladius Light – werden durch KI-gestützte Bilderkennung und Breitbandkommunikation zu einem integrierten Abwehrnetz verknüpft. Die Tochtergesellschaft RWS GmbH steuert zudem ihre DM Line Munition bei, die durch schadstoffreduzierte, REACH-konforme Treibladungen punktet.

Bundeswehr-Auftrag stärkt Rücken

Die Messepräsenz folgt auf einen substanziellen Auftrag im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. General Dynamics European Land Systems beauftragte Rheinmetall mit der Lieferung von 274 unbemannten CT-025-Türmen für das neue Spähfahrzeug Luchs 2. Die Systeme, ausgestattet mit einer 25-mm-Maschinenkanone Oerlikon KBA 25, sollen bis 2031 ausgeliefert werden. Der Vertrag umfasst zusätzlich sechs Gefechtssimulatoren sowie Duellsimulatoren.

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Das anhaltende Bestellaufkommen spiegelt sich in den Planungen wider. Für 2026 rechnet das Management mit einem Auftragseingang von rund 80 Milliarden Euro. Der gesamte Auftragsbestand soll bis Jahresende auf etwa 135 Milliarden Euro anwachsen – ein Polster, das operative Planungssicherheit über Jahre hinaus bietet. Die Aktie notiert aktuell bei 1.701 Euro und hat sich innerhalb von zwölf Monaten mehr als verdoppelt.

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