Reis-Trick zum Abnehmen: Abkühlen macht die Kalorien hartnäckig
08.01.2026 - 09:31:12Abgekühlter Reis kann beim Abnehmen helfen. Das bestätigen aktuelle Analysen führender Ernährungswissenschaftler. Der einfache Trick verwandelt die Stärke im Reis in eine schwer verdauliche Form, die weniger Kalorien liefert und den Blutzucker stabil hält.
Vom Kochtopf in den Kühlschrank: So funktioniert der Trick
Der Schlüssel liegt in einem Prozess namens Retrogradation. Wenn gekochter Reis mindestens zwölf Stunden abkühlt, ändert sich seine chemische Struktur. Die Stärkemoleküle bilden eine neue, kristalline Form – die resistente Stärke.
Anders als normale Stärke wird diese Variante im Dünndarm nicht in Zucker aufgespalten. Sie gelangt weitgehend unverdaut in den Dickdarm und wirkt wie ein Ballaststoff. Das hat zwei entscheidende Vorteile für die Figur:
* Der Körper nimmt weniger Kalorien aus dem Reis auf.
* Der Blutzuckerspiegel steigt nach dem Essen nicht so stark an.
Mehr als nur weniger Kalorien: Die metabolischen Vorteile
Experten wie die Ernährungsberaterin Kelly Jones betonen die Vorteile für Sättigung und Darmgesundheit. Weil die Verdauung der resistenten Stärke länger dauert, hält das Sättigungsgefühl länger an. Das beugt Heißhunger vor.
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Im Darm dient die resistente Stärke als Nahrung für nützliche Bakterien. Diese produzieren daraus kurzkettige Fettsäuren, die Entzündungen reduzieren und die Darmbarriere stärken können. Für Menschen mit einem Risiko für Diabetes könnte dieser Effekt besonders wertvoll sein.
So wenden Sie den Reis-Trick richtig an
Die Methode ist simpel, aber Timing ist alles:
1. Kochen: Bereiten Sie den Reis wie gewohnt zu.
2. Abkühlen lassen: Entscheidend ist der nächste Schritt. Stellen Sie den Reis für mindestens zwölf Stunden in den Kühlschrank.
3. Wiedererwärmen: Die gute Nachricht: Erhitzen Sie den Reis danach wieder, bleibt der Anteil an resistenter Stärke erhalten. Die Vorteile gehen also nicht verloren.
Ein alter Hack mit neuer wissenschaftlicher Bestätigung
Das Prinzip ist nicht brandneu. Schon 2015 sorgte eine Studie für Aufsehen, die eine Kalorienreduktion um bis zu 60 Prozent suggerierte. Die aktuellen Berichte, etwa vom Fachportal Delish, ordnen diese Zahlen nun realistischer ein. Sie heben vor allem die gesundheitlichen Gesamteffekte hervor, nicht nur die Kalorienersparnis.
Im Vergleich zu strikten Low-Carb-Diäten bietet der Ansatz einen pragmatischen Weg. Statt auf Kohlenhydrate zu verzichten, wird ihre Wirkung im Körper einfach optimiert. Branchenbeobachter sehen darin einen Trend zur „intelligenten Ernährung“.


