Regenxbio Aktie: Schwere Vorwürfe
23.02.2026 - 21:48:52 | boerse-global.deDas Biotechnologie-Unternehmen Regenxbio sieht sich mit einer Welle von Sammelklagen konfrontiert. Am Montag wurden rechtliche Schritte eingeleitet, die dem Management Verstöße gegen das Wertpapiergesetz vorwerfen. Im Kern geht es um die mutmaßliche Verschleierung schwerwiegender Sicherheitsrisiken bei der Entwicklung einer Gentherapie.
Vorwurf der mangelnden Transparenz
Die Klagen beziehen sich auf den Zeitraum zwischen Februar 2022 und Januar 2026. Den Klägern zufolge hat Regenxbio irreführende Angaben zur Sicherheit und Wirksamkeit des Kandidaten RGX-111 gemacht, der zur Behandlung des Hurler-Syndroms entwickelt wird. Besonders schwer wiegt der Vorwurf, dass das Unternehmen die Entdeckung eines Tumors im zentralen Nervensystem bei einem Studienteilnehmer nicht rechtzeitig oder ausreichend kommuniziert habe.
Diese Nachricht belastet das Vertrauen der Investoren erheblich. Die Aktie notiert derzeit bei 6,75 Euro und hat allein in den letzten 30 Tagen mehr als 42 Prozent an Wert verloren, womit sie sich gefährlich nah an ihrem 52-Wochen-Tief bewegt.
Regulatorischer Gegenwind durch die FDA
Die juristischen Auseinandersetzungen folgen auf eine Serie von Rückschlägen durch die US-Gesundheitsbehörde FDA. Bereits Ende Januar verhängte die Behörde einen klinischen Stopp für die Programme RGX-111 und RGX-121. Grund hierfür war die vorläufige Analyse des Tumorfalls, wobei die FDA aufgrund der Ähnlichkeit der Studienprotokolle Risiken für beide Programme sah.
Zusätzlich lehnte die FDA Anfang Februar den Zulassungsantrag für RGX-121 vorerst ab. In einem entsprechenden Bescheid (Complete Response Letter) äußerten die Beamten Bedenken hinsichtlich der Definition der Patientengruppe und der Vergleichbarkeit der verwendeten Kontrolldaten.
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Hoffnungsträger RGX-202 im Fokus
Können die verbliebenen Pipeline-Projekte den massiven Vertrauensverlust der letzten Wochen auffangen? Abseits der Probleme mit den MPS-Therapien verweist das Unternehmen auf Fortschritte bei RGX-202, einer Gentherapie gegen Duchenne-Muskeldystrophie. Hier wurden zuletzt positive Langzeitdaten aus einer frühen Studienphase veröffentlicht.
Die kommenden Monate werden für die weitere Richtung entscheidend sein. Für den Beginn des zweiten Quartals 2026 erwartet Regenxbio wichtige Topline-Daten zu RGX-202. Sollten diese positiv ausfallen, plant das Unternehmen bis Mitte des Jahres einen Antrag auf beschleunigte Zulassung einzureichen. Parallel dazu strebt das Management ein Treffen mit der FDA an, um einen Weg zur Wiederaufnahme der gestoppten Programme zu finden.
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