Recorded Future: Cyberangriffe werden zum Werkzeug der Weltpolitik
16.02.2026 - 05:39:12 | boerse-global.deCyber-Operationen sind kein Randphänomen mehr – sie sind zentral für Machtpolitik und Konflikte. Das ist das alarmierende Fazit des neuen „State of Security Report“ des Threat-Intelligence-Unternehmens Recorded Future. Der Bericht zeichnet das Bild einer neuen Normalität: permanenter digitaler Angriffe, die untrennbar mit geopolitischen Spannungen und physischer Konfrontation verknüpft sind.
KI als Brandbeschleuniger für Desinformation
Die größte unmittelbare Gefahr durch Künstliche Intelligenz sieht der Report nicht in autonomen Waffensystemen, sondern in ihrer massenhaften Verbreitung. KI-Systeme skalieren Täuschung und Desinformation in bisher unvorstellbarem Tempo. Sie untergraben Vertrauen und schaffen Unsicherheit schneller, als Institutionen reagieren können. Die Europäische Agentur für Cybersicherheit (ENISA) bestätigt: KI-Werkzeuge werden bereits heute für automatisiertes Social Engineering und die Entwicklung von Malware genutzt. Ein weiteres Risiko ist die „Schatten-KI“ – die unkontrollierte Nutzung von KI-Anwendungen durch Mitarbeiter ohne Sicherheitsvorkehrungen, die neue Einfallstore für Angreifer öffnet.
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Vom reaktiven zum vorausschauenden Schutz
In dieser neuen Ära reichen traditionelle Abwehrmaßnahmen nicht mehr aus. Unternehmen und Behörden müssen von einer reaktiven zu einer proaktiven Haltung wechseln. Der Schlüssel dazu ist Horizon Scanning: die strategische Analyse langfristiger geopolitischer und technologischer Trends, um Risiken frühzeitig zu erkennen. Es geht nicht mehr nur um die nächste Malware, sondern darum, zu verstehen, wie globale Machtverschiebungen die eigene Organisation und ihre Lieferketten treffen können. Diese Einschätzung teilt auch das Weltwirtschaftsforum, das geopolitische Volatilität als Haupttreiber für Cyber-Risiken identifiziert.
Die Ära der permanenten Konfrontation
Die verschiedenen Analysen zeichnen ein einheitliches Bild: Die Welt ist in eine Phase permanenter digitaler Konfrontation eingetreten. „Unsicherheit ist nicht mehr episodisch – sie ist das Betriebsumfeld“, stellt der Report von Recorded Future klar. Die Grenzen zwischen staatlichen Akteuren und Cyberkriminellen verschwimmen zusehends. Geschäftsmodelle wie Ransomware-as-a-Service professionalisieren die digitale Erpressung und erhöhen den Druck auf Unternehmen und kritische Infrastrukturen in Deutschland und Europa massiv.
Weitsicht als neuer Wettbewerbsvorteil
Für 2026 und die Folgejahre wird strategische Voraussicht zum entscheidenden Faktor. Integrierte Sicherheitsstrategien, die Bedrohungsanalyse, strenge KI-Governance und resiliente Architekturen verbinden, sind unabdingbar. Die Fähigkeit, über den unmittelbaren Horizont hinauszublicken, wird zum Kernbestandteil digitaler Souveränität. Internationale Kooperation, wie sie die ENISA mit ihrer neuen Strategie forciert, ist dabei unverzichtbar, um den global vernetzten Bedrohungen wirksam zu begegnen.
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