Ray Charles: Warum die Legende 2026 wieder überall ist
19.02.2026 - 04:50:36 | ad-hoc-news.deRay Charles ist seit Jahren nicht mehr unter uns – und trotzdem fühlt es sich 2026 so an, als wäre er wieder voll da. Neue Dokus, frische Remaster, TikTok-Clips mit "Hit the Road Jack" im Loop und Streaming-Rekorde lassen die Soul-Legende plötzlich wieder in allen Feeds auftauchen. Gerade in Deutschland dreht sich die Aufmerksamkeit wieder heftig um den Mann, der Soul und Pop für immer verändert hat. Wenn du wissen willst, was wirklich abgeht, welche Projekte geplant sind und wie du tiefer in seinen Sound eintauchen kannst, bleib dran – hier kommt der komplette Überblick für Fans.
Offizielle Seite von Ray Charles: News, Musik, Projekte
Ob Vinyl-Nerd, Spotify-Dauerhörer oder einfach neugierig: Rund um Ray Charles werden gerade jede Menge Neuigkeiten ausgerollt – von Anniversary-Editionen bis hin zu aufwendig produzierten Konzertfilmen. Zeit, das Ganze sortiert und ohne Marketing-Blabla zu checken.
Hintergründe: Die aktuellen News im Detail
Auch wenn Ray Charles 2004 gestorben ist, läuft sein Karriere-Kapitel definitiv weiter. Verantwortlich dafür ist vor allem der Nachlass und das Team hinter der Marke "Ray Charles", das in den letzten Monaten mehrere Projekte angekündigt und angeteasert hat. In US-Medien ist zu lesen, dass gleich mehrere Archive neu digitalisiert wurden, darunter unveröffentlichte Live-Aufnahmen aus Europa und Studio-Outtakes aus den 60ern und 70ern. Genau diese Sessions gelten bei vielen Musik-Historikern als goldene Phase – hier experimentierte Charles mit Country, Gospel, Rhythm & Blues und frühem Soul auf eine Art, die damals als skandalös galt.
Parallel dazu arbeiten Streaming-Plattformen mit dem Estate zusammen, um Klassiker wie "What'd I Say", "Georgia On My Mind", "I Can't Stop Loving You" und "Unchain My Heart" in höherer Audioqualität bereitzustellen. Für dich als Hörer bedeutet das: deutlich knackigere Höhen, mehr Druck im Bass und vor allem ein natürlicheres Klangbild der legendären Arrangements mit Streichern und Bläsern. In diversen Fachmagazinen wurde bereits durchblicken lassen, dass diese Remaster nicht einfach nur lauter gezogen wurden, sondern dass alte Bänder mit moderner Technik restauriert wurden.
Für den deutschsprachigen Raum besonders spannend: Mehrere öffentlich-rechtliche Sender planen Sonderprogramme. In der Mediathek einzelner Kulturkanäle sollen thematische Abende zu Ray Charles erscheinen – mit Dokus über seine schwierige Kindheit im Süden der USA, seine Blindheit, aber auch über seinen geschäftlichen Mut. In Hintergrundbeiträgen wird immer wieder betont, wie wichtig sein Kampf um künstlerische Freiheit war: Er bestand etwa darauf, die Rechte an seinen Masterbändern zu behalten – ein Schritt, der später Vorbild für viele Superstars wurde.
Außerdem mehren sich die Hinweise auf ein großes Jubiläumsprojekt: In der Szene kursiert das Gerücht, dass zum Gedenken an wichtige Karriere-Meilensteine ein umfangreiches Boxset kommen soll – mit Live-Mitschnitten aus Europa, darunter Aufnahmen aus Deutschland, etwa aus Berlin oder Hamburg in den 60ern. Konkrete Daten sind noch nicht offiziell, aber Insidern zufolge arbeitet ein Team an Liner Notes, das aus Musikjournalisten, Jazz-Historikern und Wegbegleitern besteht. Für Sammler könnte das Teil zu einem der wichtigsten Releases des Jahres werden.
Spannend ist auch die neue Generation von Feature-Dokumentationen. Einige Streamingdienste planen aktualisierte Biopics und Mini-Serien, die an den Oscar-prämierten Film "Ray" anknüpfen, aber stärker die musikalische Seite und weniger nur die Drogen- und Dramakomponente hervorheben. Aus Interviews mit Produzenten geht hervor, dass man Ray Charles eher als kreativen Visionär zeigen will: als den Typen, der Gospel-Harmonien in säkulare Pop-Songs überführte, Country-Elemente in Soul integrierte und mit seinem markanten Klavierspiel ein komplett eigenes Rhythmusgefühl prägte.
Für deutsche Fans bedeutet das: Deine Timelines werden in den nächsten Monaten ziemlich sicher häufiger mit Ray-Content geflutet. Gleichzeitig steigt die Chance, rare Live-Aufnahmen endlich legal hören oder sehen zu können. Und: In mehreren Städten denken Veranstalter über Tribute-Formate mit großem Orchester nach, bei denen das Original-Material von Ray Charles als Grundlage dient. Die Szene sortiert sich gerade neu – und mitten drin steht ein Künstler, der seit Jahrzehnten tot ist und trotzdem relevanter wirkt als viele aktuelle Namen.
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Auch wenn Ray Charles selbst natürlich nicht mehr auftreten kann, boomt der Live-Sektor rund um seine Musik. Tribute-Touren, Big-Band-Projekte und Special-Abende in Jazzclubs halten seine Songs auf der Bühne. Schau dir typische Setlists solcher Shows an, und du erkennst sofort, wie zeitlos und massentauglich sein Material ist.
Fast jede Ray-Charles-Tribute-Show in Europa startet mit einem Knall: "Let the Good Times Roll" oder "Hallelujah I Love Her So" knüpfen direkt an die Energie der Originalkonzerte an. Der Groove sitzt, die Bläser feuern kurze Riffs, und die Band lässt genug Luft für Call-and-Response mit dem Publikum. Obwohl die meisten Sänger natürlich nicht exakt wie Ray klingen, versuchen sie, seinen lässigen, leicht verschleppten Phrasing-Stil zu treffen – dieses winzige Verzögern hinter dem Beat, das die Songs so menschlich macht.
In der Mitte der Show tauchen dann die balladesken Momente auf, die auch Leute abholen, die Ray Charles nur aus Filmen kennen. Klassiker wie "Georgia On My Mind" sorgen seit Jahrzehnten für Gänsehaut. In vielen aktuellen Arrangements bleibt das Tempo minimal langsamer als im Studio-Original, damit die Sänger mehr Raum für dynamische Bögen haben. Dazu kommen Streicher oder ein dicht gesetzter Bläsersatz, der die Harmonien dicker macht. Wenn die Band den letzten Chorus groß aufzieht und das Publikum leise mitsummt, ahnst du, warum dieser Song als inoffizielle Hymne des US-Bundesstaats Georgia gefeiert wurde.
Ein anderer Fixpunkt jeder Setlist: "Hit the Road Jack". Auf TikTok längst ein Meme, funktioniert der Song live als massiver Mitgröl-Moment. Der Dialog zwischen Leadsänger und Backing-Vocals, ursprünglich von den Raelettes gesungen, wird heute oft vom Publikum übernommen. Bands teilen den Saal in zwei Seiten ein, lassen eine Hälfte die berühmte Hook rufen, während die andere Antwort gibt. Rhythmisch basiert das Ganze auf einem simplen, aber perfekten Call-and-Response-Muster, mit markanter Staccato-Klavierfigur. Kein Schnickschnack, nur pure Energie.
Spannend sind auch die Country- und Gospel-Momente, die in Europa gern unterschätzt werden. Viele Tribute-Shows greifen Stücke aus dem Album "Modern Sounds in Country and Western Music" auf, etwa "I Can't Stop Loving You" oder "You Don't Know Me". Das sind Songs, in denen Ray Charles damals Grenzen einriss: Ein schwarzer Künstler, der Country singt, begleitet von opulenten Streicherarrangements – das war Anfang der 60er ein politisches Statement. Heutige Bands inszenieren diese Nummern oft mit bewusst nostalgischem Charme: Vintage-Mikro, leicht angecrunchte Gitarren, ein Backgroundchor, der die Harmonien eng führt.
Im letzten Drittel der Show dominiert dann klassischer Rhythm & Blues. "What'd I Say" ist fast immer der Höhepunkt. Häufig wird der Song auf zehn Minuten ausgedehnt, mit Call-and-Response-Impros, Saxofon-Solos und kleinen Fills des Pianisten, die an Rays wilde Live-Eskapaden erinnern. Damals war der Song so heiß, dass Radiostationen sich beschwerten – die erotisch aufgeladenen Vocal-Patterns galten als zu gewagt. Heute ist genau diese Direktheit ein Grund dafür, warum der Track in Clubs, Bars und Festivals immer noch funktioniert.
Atmosphärisch schwanken solche Abende zwischen Konzert und kollektiver Geschichtsstunde. Ältere Fans sitzen vorn, kennen jede Zeile, während Jüngere oft nur die TikTok-Snippets im Kopf haben – und dann überrascht sind, wie hart manche Songs tatsächlich grooven. In kleineren Venues in Deutschland, etwa Jazzclubs in Berlin, Hamburg, Köln oder München, stehen die Zuschauer dicht an dicht vor der Bühne. Wenn der Pianist den typischen Ray-Charles-Griff – linke Hand treibt den Bass, rechte Hand hackt rhythmische Akkorde – durchzieht, kippt der Raum schnell in eine Art Soul-Gottesdienst.
Viele Veranstalter setzen zusätzlich auf Storytelling zwischen den Songs. Der Sänger oder Bandleader erzählt kurz, wie Ray Charles blind wurde, warum er seine Musik so konsequent genreübergreifend angelegt hat und wie er sich gegen Rassentrennung gewehrt hat – zum Beispiel, indem er bestimmte Hallen im segregierten Süden nicht mehr bespielte. Dadurch wird aus einem Nostalgieabend eine inhaltlich starke Show, die dir noch mal klarmacht, dass diese Songs nicht im luftleeren Raum entstanden sind.
Unterm Strich kannst du bei jeder halbwegs seriösen Ray-Charles-Tribute-Show mit einem Mix aus Hits, tiefen Album-Cuts und emotionalen Ansagen rechnen. Ohne Pyro, ohne fancy LED-Wand – aber mit echter Band, echten Bläsern und Songs, die seit über 60 Jahren halten.
Das sagt das Netz:
Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten
Rund um Ray Charles brodelt 2026 erstaunlich viel – obwohl keine klassische Tour angekündigt werden kann. Auf Reddit, TikTok und in Kommentarspalten von Musikblogs suchen Fans vor allem nach Hinweisen auf unveröffentlichtes Material und mögliche Kollabos posthum.
Ein heißes Thema: angebliche "lost tapes" aus Europa. In mehreren Threads wird spekuliert, dass es komplette Konzertmitschnitte aus Deutschland gibt, die bisher nur als Bootlegs kursieren. Genannt werden vor allem Konzerte aus Berlin Anfang der 60er und Festivalauftritte in den 80ern, bei denen Ray Charles mit lokalen Big Bands gespielt haben soll. Einige User behaupten, in Sammlerforen seien Snippets in mäßiger Qualität aufgetaucht – genug, um zu erkennen, dass Ray bei manchen Hits neue Intros ausprobiert und andere Tempi gewählt hat. Ob diese Mitschnitte jemals offiziell erscheinen, hängt davon ab, ob die Rechte geklärt werden können und ob das Material klanglich rettbar ist.
Ein weiterer Dauerbrenner in der Gerüchteküche: moderne Duette. Immer wieder tauchen angebliche Tracklists auf, in denen Ray-Charles-Vocals mit aktuellen Stars wie Alicia Keys, John Legend oder sogar Hip-Hop-Acts kombiniert werden. Möglich wäre so etwas technisch inzwischen problemlos – Vocals isolieren, neu mischen, moderne Produktion drunterlegen. Einige Fans feiern die Idee, andere warnen davor, einen Klassiker künstlich an TikTok anzupassen. Gerade auf Reddit sind die Diskussionen intensiv: Wo endet Hommage, wo beginnt Cashgrab?
Spannend ist auch, wie stark Ticketpreise für Tribute-Shows diskutiert werden. In größeren Hallen, wenn zum Beispiel ein voll besetztes Orchester plus Band die Songs von Ray Charles spielt, liegen Tickets gern mal zwischen 60 und 120 Euro. In Kommentarspalten liest man beides: Einerseits Verständnis – große Band, hohe Produktionskosten, wenig staatliche Förderung –, andererseits Frust, weil gerade junge Fans mit kleinem Budget sich so einen Abend kaum leisten können. Viele wünschen sich mehr Clubshows mit kleinerer Besetzung und niedrigerem Eintritt, um seine Musik live erleben zu können, ohne gleich ein halbes Monatsabo für Streamingdienste zu opfern.
Auf TikTok trendet parallel der Sound von "Hit the Road Jack" in etlichen Varianten. Vom Haustier-Video bis zu Parodien über Ex-Beziehungen: Der Song ist so einprägsam, dass der Hook immer wieder in neuen Kontexten landet. Einige Creator machen daraus sogar Mini-Lektionen über Musikgeschichte und zeigen, wie der Call-and-Response-Aufbau funktioniert. Besonders witzig: Edits, bei denen das ikonische Piano-Riff mit modernen Trap-Drums kombiniert wird. In den Kommentaren taucht regelmäßig die Frage auf: "Wer ist dieser Typ eigentlich?" – und genau da öffnet sich die Tür zu tieferen Dokus und Playlists.
Ein anderer Fan-Mythos dreht sich um Rays angebliche "Prophetie" moderner Musik. In Interviews alter Weggefährten fällt öfter die Aussage, er habe schon früh gesagt, dass Genres irgendwann keine Rolle mehr spielen würden. Heute, in einer Playlist-Welt ohne harte Grenzen zwischen Rap, Pop, Jazz und EDM, feiern User diese Zitate als Beweis dafür, wie weit er damals gedacht hat. Ob jedes vermeintliche Zitat echt ist, bleibt fraglich – das Netz erfindet gern. Aber die Grundaussage passt zu seinem Lebenswerk: Für Ray Charles zählte am Ende, ob ein Song berührt, nicht, in welches Regal er im Plattenladen gestellt wurde.
Viele deutsche Fans spekulieren zudem über mehr Präsenz im Schulunterricht. In Musikpädagogik-Foren tauchen immer öfter Vorschläge auf, Ray Charles als Beispiel für die Verbindung von Blues, Gospel und Pop in Curricula aufzunehmen. Die Hoffnung: Wenn Lehrer nicht nur Beethoven und Bach, sondern auch Ray in den Unterricht holen, bekommen jüngere Schüler einen direkteren Zugang zu moderner Musikgeschichte. Ob das tatsächlich flächendeckend passiert, ist unklar – aber dass diese Diskussion überhaupt geführt wird, zeigt, wie lebendig seine Relevanz geblieben ist.
Alle Daten auf einen Blick
| Kategorie | Datum / Zeitraum | Ort / Medium | Info |
|---|---|---|---|
| Geburtsdatum | 23. September 1930 | Albany, Georgia (USA) | Geburt von Ray Charles Robinson |
| Todestag | 10. Juni 2004 | Beverly Hills, Kalifornien | Ray Charles stirbt im Alter von 73 Jahren |
| Durchbruch-Single | 1954 | Single-Veröffentlichung | "I Got a Woman" wird ein großer R&B-Hit |
| Album-Meilenstein | 1962 | Album-Release | "Modern Sounds in Country and Western Music" erscheint |
| Legendärer Song | 1960 | Single-Veröffentlichung | "Georgia On My Mind" erscheint und gewinnt später Grammys |
| Film-Biopic "Ray" | 2004 | Kino | Jamie Foxx spielt Ray Charles und gewinnt einen Oscar |
| Posthume Ehrungen | 2000er–2020er | diverse | Zahlreiche Hall-of-Fame-Aufnahmen und Rankings der größten Musiker |
| Streaming-Boom | 2020er | Spotify, Apple Music u.a. | Ray-Charles-Songs knacken Milliarden-Streams weltweit |
| Tribute-Konzerte (typisch) | laufend | Berlin, Hamburg, Köln, München u.a. | Orchester- und Club-Shows mit Ray-Charles-Programm |
| Offizielle Webpräsenz | aktuell | raycharles.com | Infos zu Katalog, Projekten und Nachlass |
Häufige Fragen zu Ray Charles
Um den Hype rund um Ray Charles 2026 wirklich zu verstehen, lohnt es sich, die wichtigsten Fragen einmal sauber zu klären. Hier bekommst du kompakte, aber fundierte Antworten – ohne Mythos, mit Fokus auf Musik.
Wer war Ray Charles eigentlich – und warum gilt er als "Father of Soul"?
Ray Charles war ein US-amerikanischer Sänger, Pianist, Songwriter und Bandleader, der häufig als einer der wichtigsten Musiker des 20. Jahrhunderts bezeichnet wird. Geboren 1930 im armen Süden der USA, verlor er schon als Kind nach und nach sein Augenlicht. Er wuchs mit Gospel, Blues und Country auf und entwickelte einen eigenen Stil, der diese Einflüsse brutal direkt miteinander kombinierte. Während viele Künstler damals streng in Genres dachten, mischte Ray Kirchenmusik mit Bar-Sound – emotionale Gospel-Harmonien, aber mit weltlichen, teilweise sehr körperlichen Texten. Genau diese Fusion aus spiritueller Intensität und weltlichem Groove gilt als Geburtsmoment des Soul, weshalb er immer wieder als "Father of Soul" bezeichnet wird.
Musikalisch war er nicht nur Sänger, sondern vor allem Pianist mit markantem Anschlag. Seine linke Hand trieb starke Rhythmusfiguren oder Walking-Bass-Linien, während die rechte Hand Akkorde und kleine Fills spielte. Zusammen mit seiner heiseren, rauen Stimme ergab das einen Sound, der sofort erkennbar ist.
Welche Songs von Ray Charles solltest du unbedingt kennen?
Wenn du neu einsteigst, hilft eine kleine Essentials-Liste. Zu den absoluten Pflichttracks gehören:
- "What'd I Say" – live gerne in endlosen Versionen gespielt, ein Musterbeispiel für Call-and-Response und Groove.
- "Hit the Road Jack" – kurz, direkt, mit legendärem Dialog zwischen Lead und Background.
- "Georgia On My Mind" – seine wohl bekannteste Ballade, emotional, orchestriert, zeitlos.
- "I Got a Woman" – die Brücke zwischen Gospel und frühem R&B, oft von modernen Künstlern gecovert.
- "Unchain My Heart" – treibender Rhythm & Blues mit markantem Bläsersatz.
- "I Can't Stop Loving You" – Beispiel für seine Country-Phase und seinen Mut, Genres zu mischen.
Dazu kommen tiefere Cuts auf Alben wie "Modern Sounds in Country and Western Music" oder seine Jazz-orientierten Projekte mit Big Bands. Wenn du dir eine Playlist bastelst, mische ruhig die verschiedenen Phasen – du hörst dann, wie flexibel und gleichzeitig konsistent sein Stil ist.
Wie hat Ray Charles andere Künstler beeinflusst?
Sein Einfluss zieht sich durch mehrere Generationen. Ohne Ray Charles wären viele spätere Stars kaum denkbar. Für Soul- und R&B-Sänger wurde seine Art zu phrasing, also Melodien leicht hinter dem Beat zu platzieren, zum Standard. Pop-Ikonen wie Aretha Franklin, Stevie Wonder oder Billy Joel haben mehrfach betont, wie stark sie von ihm geprägt wurden. Auch im Rock-Bereich, etwa bei den Rolling Stones, hört man seinen Einfluss: Mick Jagger orientierte sich an Ray-Charles-artigen Gesangslinien, Keith Richards verliebte sich in die Verbindung von Blues und Gospel, die Rays Songs auszeichnet.
In moderner Musik wirkt sein Mut, Genres zu mischen, bis heute nach. Wenn heute Rapper mit Country-Sängern kollaborieren oder Pop-Acts Gospelchöre einsetzen, ist das nichts Revolutionäres mehr – Ray und seine Zeitgenossen haben diese Türen schon vor Jahrzehnten aufgestoßen. Auch die Idee, als Künstler mehr Kontrolle über die eigenen Masterrechte zu verlangen, hat er früh vorgemacht – ein Thema, das heute im Streaming-Zeitalter wichtiger ist denn je.
Warum ist Ray Charles für deutsche Fans 2026 noch relevant?
Zum einen, weil seine Songs überall sind: in Serien, Filmen, Werbespots, Playlists und inzwischen auch in Kurzvideos auf TikTok und Instagram. Du hörst "Hit the Road Jack" vielleicht, ohne zu wissen, von wem der Song stammt – und landest dann über einen Algorithmus bei einer kompletten Best-of-Liste. Zum anderen, weil seine Biografie Themen berührt, die auch 2026 aktuell sind: Armut, Behinderung, Rassismus, kreative Freiheit, Besitz an der eigenen Kunst.
Für deutsche Fans ist außerdem spannend, wie gut sich seine Musik live nacherzählen lässt. Orchesterprojekte in Konzerthäusern, Big-Band-Shows auf Jazzfestivals, kleine Piano-Abende in Clubs – all das zeigt, dass seine Kompositionen nicht nur als historische Artefakte funktionieren, sondern auf Bühnen in Deutschland immer noch Energie freisetzen.
Gibt es echte Aufnahmen von Ray Charles in Deutschland?
Ja, es existieren historische Live-Mitschnitte von Konzerten in Europa, darunter auch Auftritte in Deutschland, etwa aus den 60er- und 70er-Jahren. Einige wurden offiziell veröffentlicht, andere kursieren als Bootlegs. Audioqualität und Vollständigkeit schwanken stark – genau deshalb hoffen viele Fans auf professionelle Archiv-Projekte, die diese Konzerte restaurieren und neu veröffentlichen. Weil Ray Charles schon früh international tourte, sind diese Europa-Aufnahmen auch kulturhistorisch interessant: Man hört, wie ein US-Soul-Act in damals noch ungewohnten Kontexten auftritt, etwa in klassischen Konzertsälen, in denen sonst eher Kammermusik gespielt wurde.
Wie steigst du am besten in seine Diskografie ein?
Wenn du nicht direkt in Komplettboxen investieren willst, starte mit drei Schienen:
- Best-of-Compilation: Eine solide Zusammenstellung gibt dir die Hits und einige wichtige Albumtracks. Ideal zum Durchhören im Auto oder nebenbei.
- Ein Schlüsselkatalog-Album: "Modern Sounds in Country and Western Music" ist ein guter Einstieg, weil es Rays Mut zur Grenzüberschreitung zeigt und gleichzeitig sehr zugänglich ist.
- Ein Live-Album: Suche dir eine offizielle Live-Veröffentlichung aus den 60ern oder 70ern. Dort hörst du, wie frei er seine Songs interpretiert hat – andere Tempi, ausgedehnte Solos, spontane Shouts.
Wenn du dann angefixt bist, lohnt sich ein tieferer Tauchgang in seine Jazz-Projekte und Kollaborationen mit Big Bands. Gerade die Arrangements von Quincy Jones zeigen, wie modern Ray Charles damals schon gedacht hat.
Wie kannst du Ray Charles heute unterstützen, obwohl er tot ist?
Es klingt vielleicht schräg, von "unterstützen" zu sprechen, aber du kannst aktiv dazu beitragen, dass seine Musik lebendig bleibt. Streame seine Songs bewusst, anstatt nur algorithmisch. Kauf dir, wenn du kannst, physische Releases – ob Vinyl oder CD –, weil so der Katalog wirtschaftlich relevant bleibt und Labels eher bereit sind, in saubere Archivarbeiten zu investieren. Besuche Tribute-Konzerte in deiner Stadt und supporte lokale Musiker, die sich ernsthaft mit seinem Werk auseinandersetzen. Und: Teile seine Geschichte weiter – ob als Musikreferat in der Schule, als Insta-Story mit einem gut gesetzten Zitat oder als Diskussion im Freundeskreis über Künstlerrechte.
So wird aus einer Legende kein staubiges Museumsexponat, sondern ein lebendiger Teil deiner eigenen Musikwelt.
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