Ramadan, Fasten-Kopfschmerzen

Ramadan 2026: So bekämpfen Sie Fasten-Kopfschmerzen

22.02.2026 - 07:39:11 | boerse-global.de

Flüssigkeitsmangel und schwankender Blutzucker sind Hauptgründe für Beschwerden im Fastenmonat. Eine clevere Ernährung und angepasste Routinen können Abhilfe schaffen.

Mit Beginn des Ramadan stellen sich für viele Muslime Kopfschmerzen und Müdigkeit ein. Die Umstellung des Körpers auf den Verzicht von Nahrung und Flüssigkeit von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang fordert ihren Tribut. Doch was sind die Ursachen – und wie lassen sich die unangenehmen Begleiterscheinungen lindern?

Dehydration und Blutzucker als Hauptursachen

Eine der häufigsten Gründe für die Schmerzen ist schlichtweg Flüssigkeitsmangel. Der Verzicht auf Getränke über viele Stunden führt zu Dehydration, was den Blutdruck senken und Kopfschmerzen auslösen kann. Experten raten daher dringend, zwischen dem Fastenbrechen (Iftar) am Abend und der letzten Mahlzeit vor Sonnenaufgang (Suhur) reichlich zu trinken. Zwei bis drei Liter Wasser, ungesüßter Tee oder Saftschorlen sind das Minimum.

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Ein weiterer kritischer Faktor ist der Blutzucker. Die langen Pausen zwischen den Mahlzeiten lassen den Spiegel sinken. Das Gehirn, das auf Glukose als Energiequelle angewiesen ist, reagiert mit Kopfschmerzen, Schwindel und Konzentrationsproblemen. Der Trick: Die richtigen Lebensmittel zur richtigen Zeit essen.

Clever essen gegen den Hungerast

Für die Suhur-Mahlzeit vor Tagesanbruch eignen sich langkettige Kohlenhydrate. Vollkornprodukte, Haferflocken oder Hülsenfrüchte setzen ihre Energie langsam frei und sorgen für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl. Beim abendlichen Iftar sollte man den Heißhunger zügeln. Traditionell mit ein paar Datteln und Wasser zu beginnen, ist ideal, bevor man zu einer ausgewogenen Hauptmahlzeit übergeht.

Koffein-Entzug und Schlafmangel nicht unterschätzen

Für viele ist der plötzliche Verzicht auf Kaffee eine Qual. Koffein-Entzug kann starke Kopfschmerzen verursachen, weil sich die Blutgefäße im Gehirn wieder weiten. Wer dem vorbeugen will, reduziert seinen Konsum am besten schon in den Wochen vor Ramadan. Eine kleine Tasse zur Suhur kann dann helfen.

Hinzu kommt der veränderte Schlafrhythmus. Das frühe Aufstehen fürs Suhur und späte Aktivitäten nach dem Iftar kosten Schlaf. Dieser Mangel ist ein bekannter Kopfschmerz-Trigger. Kurze Power-Naps am Tag können die nötige Erholung bringen.

Tipps für einen beschwerdefreien Fastenmonat

Die Strategie für einen guten Ramadan basiert auf drei Säulen: Ernährung, Flüssigkeit und Vorbereitung. Neben der cleveren Lebensmittelwahl ist die Flüssigkeitszufuhr in der Nacht essenziell. Wassserhaltiges Obst und Gemüse wie Gurken oder Melonen unterstützen dabei.

Körperliche Aktivität sollte auf die kühleren Abendstunden verlegt werden. Ein Spaziergang nach dem Iftar bringt den Kreislauf in Schwung, ohne den Körper zu überlasten. Wer chronisch krank ist, etwa an Diabetes leidet, oder schwanger ist, sollte das Fastenvorhaben unbedingt vorher mit einem Arzt besprechen. Mit der richtigen Vorbereitung steht der spirituellen Zeit der Besinnung nichts im Wege.

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