Radiohead-Comeback? Warum jetzt alle ausrasten
23.02.2026 - 09:51:03 | ad-hoc-news.deRadiohead sind wieder das heißeste Thema in jedem Musik-Thread – obwohl offiziell noch fast nichts bestätigt ist. Zwischen mysteriösen Studio-Hinweisen, kryptischen Band-Kommentaren und immer lauter werdenden Tour-Gerüchten dreht die Fan-Community gerade komplett durch. In Foren und auf TikTok kursiert praktisch im Stundentakt eine neue Theorie, und viele fragen sich: Kommt 2026 endlich die große Radiohead-Rückkehr – mit neuer Musik und Europa-Shows?
Zur offiziellen Radiohead-Seite für aktuelle Hinweise
Fest steht: Thom Yorke und Co. haben in den letzten Monaten immer wieder Signale gesendet, dass hinter den Kulissen etwas passiert. Parallel dazu füllt die Band mit ihren Side-Projects wie The Smile weiter Hallen – ein klarer Beweis, wie groß der Hunger der Fans nach echten Radiohead-Shows ist. Und genau dieser Mix aus harter Info und wilder Spekulation macht die aktuelle Situation so spannend.
Hintergründe: Die aktuellen News im Detail
Offiziell lautet der Status von Radiohead seit Jahren: Pause, aber keine Trennung. Gitarrist Ed O’Brien hat mehrfach betont, dass sich alle weiterhin als Band sehen und dass es nicht die Frage ist, ob etwas passiert, sondern nur, wann. In jüngeren Interviews von 2023 und 2024 klangen auch Thom Yorke und Jonny Greenwood entspannter, wenn es um die Zukunft der Gruppe ging. Das Wort "fertig" fiel nie – eher so etwas wie: "Wir überlegen, was wir als Nächstes machen."
Spannend ist vor allem, was rund um das 25- bis 30-jährige Jubiläum mehrerer ikonischer Alben passiert. "OK Computer" (1997), "Kid A" (2000) und "Amnesiac" (2001) haben in den letzten Jahren schon Deluxe-Ausgaben und Archiv-Releases bekommen. 2021 kam etwa "KID A MNESIA" mit Bonus-Material und bisher unveröffentlichten Tracks. Solche Re-Issues wurden von vielen Fans als Testballon gelesen: Wie groß ist das Interesse noch, wie stark reagiert die Community, wie gut funktionieren Vinyl und Boxsets?
Parallel dazu kursieren immer wieder Hinweise aus Studios in London und Oxfordshire. Crew-Mitglieder sollen laut Fanberichten in privaten Chats angedeutet haben, dass man die Infrastruktur für potenzielle Sessions bereithält. Dazu kommen kryptische Visuals, die plötzlich auf Social Media auftauchen: leicht veränderte Varianten klassischer Radiohead-Artworks, glitschige Grafikfragmente, die an "Kid A" erinnern, oder kurze Sound-Loops, die Fans frame für frame analysieren.
Noch konkreter wird es, wenn man sich die Aktivitäten der Bandmitglieder ansieht. The Smile – also Thom Yorke, Jonny Greenwood und Drummer Tom Skinner – haben seit 2022 intensiv getourt, inklusive ausverkaufter Deutschland-Shows. In Interviews läuft früher oder später immer dieselbe Frage: "Und was ist mit Radiohead?" Yorke weicht nie komplett aus, sondern sagt Dinge wie: "Radiohead sind nicht weg. Wir reden ständig miteinander." Für viele ist das ein klares Signal, dass in den nächsten Jahren wieder etwas Größeres kommen soll.
Für deutsche Fans ist besonders interessant, dass sich die Live-Landschaft in Europa seit der Pandemie neu sortiert hat. Die großen Open-Airs und Arenen buchen wieder massiver internationale Headliner, und genau in diesem Slot würden Radiohead perfekt reinpassen: Headline-Slots bei Festivals wie Hurricane/Southside, Roskilde oder Primavera, plus eigene Arenashows in Berlin, Hamburg, Köln und München. In Fan-Foren tauchen bereits Wunsch-Routings auf, die ziemlich realistisch wirken: Start in UK, dann Benelux und Deutschland, danach Südeuropa und Skandinavien.
Wirtschaftlich wäre eine Radiohead-Tour ohnehin ein Selbstläufer. Die Band hat in Europa eine riesige Fanbase, die für hochwertige Produktionen deutlich mehr zahlt als für eine Standard-Rockshow. Ihr Ruf als eine der wichtigsten Live-Bands der letzten 30 Jahre sorgt dafür, dass Tickets innerhalb von Minuten weg wären. Genau das erhöht aber auch den Druck auf die Band: Wenn man zurückkommt, dann muss es etwas Besonderes sein – nicht einfach nur "Greatest Hits und abkassieren". Die Erwartung ist: durchdachtes Konzept, starke Visuals, ungewöhnliche Setlist und vielleicht sogar neues Material.
Spannend ist daher vor allem die Frage, ob zuerst ein neues Studioalbum oder zuerst eine Tour kommen würde. In der Vergangenheit haben Radiohead beides gerne miteinander verschränkt: neue Songs live testen, Tour als kreativen Motor nutzen und die Energie ins Studio mitnehmen. Wenn man die bisherigen Hinweise zusammennimmt, wirkt das wahrscheinlichste Szenario so: 2026 oder 2027 ein größeres Projekt – ob als klassisches Album, Multimedia-Release oder etwas komplett anderes – und daran gekoppelt eine Europa-Tour mit ausgewählten Festival- und Arenadates.
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Wer schon einmal eine Radiohead-Show erlebt hat, weiß: Es gibt kaum eine andere Band, die so kompromisslos zwischen Fanservice und völliger Eigenwilligkeit balanciert. Auf der einen Seite stehen Songs wie "Creep", "Paranoid Android", "Karma Police" oder "No Surprises" – Stücke, die längst zu universellen Hymnen geworden sind. Auf der anderen Seite stehen experimentelle Tracks wie "The National Anthem", "Idioteque", "Everything In Its Right Place", "There There" oder neuere Stücke von "A Moon Shaped Pool" wie "Burn The Witch" und "Daydreaming".
Die Setlists der letzten Radiohead-Touren (2016–2018) zeigen klar, wie flexibel die Band arbeitet. An einem Abend eröffnen sie mit "Daydreaming", am nächsten mit "Burn The Witch" oder einem tiefen Cut wie "Decks Dark". Klassiker wie "Paranoid Android" wandern mal in die Mitte, mal in den Zugabenblock. "Creep" tauchte jahrelang gar nicht auf und wurde dann 2017/2018 überraschend wieder regelmäßig gespielt – was damals schon wie ein Statement wirkte: Radiohead akzeptieren ihre eigene Geschichte endlich ein Stück weit.
Rechnet man diese Historie auf eine mögliche neue Tour hoch, ergibt sich ein spannendes Bild. Wahrscheinlich wäre ein Set, das grob aus drei Säulen besteht:
- Frühe Klassiker: "Creep", "High and Dry", "Fake Plastic Trees", "Street Spirit (Fade Out)" – also die Songs, über die viele überhaupt erst zu Radiohead gefunden haben.
- Die Millennial-Ära: "OK Computer" und die elektronischen Brüche von "Kid A" / "Amnesiac" mit Tracks wie "Airbag", "Let Down", "No Surprises", "Idioteque" oder "Pyramid Song".
- Späte Meisterwerke: Stücke von "In Rainbows", "The King of Limbs" und "A Moon Shaped Pool" – etwa "15 Step", "Weird Fishes/Arpeggi", "Reckoner", "Lotus Flower", "Present Tense" oder "Ful Stop".
Die Band ist bekannt dafür, ältere Stücke komplett neu zu arrangieren. "Like Spinning Plates" wurde live einst von einer sperrigen Elektronik-Studionummer zu einer zerbrechlichen Piano-Ballade. "Idioteque" lebt von brutalen Lichtschnitten und Yorkes nervösem Tanz, der jeden Clubfloor in den Schatten stellt. Genau solche Momente sorgen dafür, dass Radiohead-Shows trotz riesiger Hallen extrem intensiv wirken. Du hast nie das Gefühl, dass hier einfach eine Playlist abgespult wird.
Auch die Technik spielt eine riesige Rolle. In den letzten Tourneen arbeiteten Radiohead mit aufwendigen LED-Installationen, mehreren Kamera-Feeds und abstrakten Visuals, die auf die Musik reagieren. Farben brechen plötzlich weg, wenn "Exit Music (For A Film)" in die dunkle Schlussphase geht; glitchige Formen überziehen die Bühne, wenn "The Gloaming" oder "Myxomatosis" laufen. Dazu kommen Jonnys modularer Synthesizer, Ondes Martenot und Thom Yorkes immer stärkerer Fokus auf Rhythmus und Bass.
Bekannt ist auch, dass Radiohead gerne neue Songs testen, lange bevor sie offiziell erscheinen. Vor "In Rainbows" spielten sie etwa "Videotape" und "Nude" live, als noch niemand wusste, wie die Albumversionen klingen würden. Sollte die Band also wirklich an neuem Material arbeiten, wäre eine künftige Tour wahrscheinlich wieder ein Labor: Hier ein unveröffentlichter Song zwischen "Weird Fishes/Arpeggi" und "Everything In Its Right Place", dort ein völlig neuer Opener, den die Fans anschließend auf Reddit anhand von Handykonzerten diskutieren.
Was das für die Atmosphäre bei einem möglichen Deutschlandkonzert heißt: Du kannst dich auf eine emotionale Achterbahnfahrt einstellen. Die Mischung aus gemeinschaftlichem Mitsingen bei "Karma Police" ("For a minute there, I lost myself") und stiller Gänsehaut, wenn "How To Disappear Completely" oder "Motion Picture Soundtrack" den kompletten Raum einfrieren, ist einzigartig. Gleichzeitig erzeugen Stücke wie "Everything In Its Right Place" mit den geloopten Vocal-Fragmente ein tranceartiges Gefühl, bei dem die Grenze zwischen Rockkonzert und elektronischem Club verschwindet.
Und ja, die deutschen Städte haben traditionell einen besonderen Draht zu Radiohead. Berlin gilt seit "Kid A" mit seinen elektronischen Einflüssen als natürlicher Resonanzraum, Köln mit seinem Kunst- und Avantgarde-Background passt perfekt zur experimentellen Seite der Band, Hamburg bringt die Indie-Historie und München das große Arena-Publikum. Wo auch immer sie spielen würden: Die Chancen stehen gut, dass jede Show einen etwas anderen Schwerpunkt bekommt – genau das macht das Verfolgen der Setlists so spannend.
Das sagt das Netz:
Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten
Wer auf Reddit unterwegs ist und Begriffe wie "r/radiohead" oder "radiohead tour 2026" eingibt, landet in einem Kaninchenbau aus Spekulationen. Da gibt es detaillierte Excel-Tabellen, die mögliche Tourrouten durch Europa durchspielen, basierend auf Club-Verfügbarkeiten, Festival-Line-ups und den aktuellen Terminen von The Smile. Andere Fans analysieren jede Äußerung von Ed O’Brien in Podcasts und versuchen, zwischen den Zeilen Hinweise auf ein Comeback zu lesen.
Eine der populärsten Theorien: Radiohead planen eine Tour, die sich thematisch stärker auf "Kid A" und "Amnesiac" konzentriert – quasi eine vertiefte Fortsetzung des "KID A MNESIA"-Projekts. Grundlage dafür ist, dass die Band in den letzten Jahren in Interviews immer wieder auf diese Phase zurückkam und betonte, wie entscheidend sie für ihre künstlerische Entwicklung war. Manche vermuten sogar eine Setlist-Struktur, bei der ein Album pro Abend komplett gespielt wird, ähnlich wie es andere große Bands mit Klassikern gemacht haben.
Eine andere, ziemlich wilde Theorie dreht sich um eine Art "Multimedia-Album": ein Release, das Musik, interaktive Visuals und vielleicht sogar AR- oder VR-Elemente verbindet. Hintergrund: Radiohead haben schon bei "In Rainbows" mit Pay-what-you-want und bei "PolyFauna" mit einer eigenen App getestet, wie weit man das traditionelle Albumformat dehnen kann. In Foren wird daher spekuliert, dass ein mögliches nächstes Projekt wieder stark digital gedacht sein könnte – mit exklusiven Live-Elementen, die nur während der Tour funktionieren.
Nicht alle Diskussionen sind so futuristisch. Ein Dauerbrenner ist das Thema Ticketpreise. Nach den allgemeinen Preisexplosionen im Live-Sektor hoffen viele Fans, dass Radiohead – ähnlich wie in der Vergangenheit – bewusst auf überzogene VIP-Pakete verzichten und stärker auf faire Preismodelle setzen. Immer wieder wird positiv erwähnt, dass die Band bei früheren Touren zwar nicht billig war, aber im Vergleich zu anderen Stadion-Acts transparent kommuniziert hat und Wert auf gute Sicht- und Soundverhältnisse legte.
Auf TikTok wiederum dominiert vor allem ein Gefühl: Sehnsucht. Clips von alten Festival-Auftritten, etwa "Karma Police" vor riesigen Crowds, werden mit Kommentaren überflutet wie "Ich war noch nicht mal geboren, als das passiert ist" oder "Ich schwöre, ich verkaufe meine Niere, wenn die nach Deutschland kommen". Viele Gen-Z-Fans kennen Radiohead hauptsächlich über Playlists, Memes ("Sad Girl OK Computer Edit") oder Soundtracks – und genau diese Zielgruppe will endlich eigene Live-Erinnerungen schaffen.
Interessant ist auch, wie intensiv Details diskutiert werden, die Außenstehende kaum wahrnehmen würden. Ein Beispiel: Als Thom Yorke bei einem The-Smile-Gig kurz ein paar Akkorde spielte, die an "True Love Waits" erinnerten, war Reddit tagelang voll mit Threads, ob das ein versteckter Radiohead-Hinweis war. Oder wenn in einem Interview ein Satz fällt wie "wir treffen uns bald wieder alle im Studio" – sofort werden Kalender gecheckt und Überschneidungen mit Festival-Daten abgeglichen.
Natürlich gibt es auch Skepsis. Einige ältere Fans warnen davor, sich zu sehr hineinzusteigern: Radiohead haben sich immer wieder radikal neu erfunden und sind nie den einfachen Weg gegangen. Es ist gut möglich, dass ein nächster Schritt eben nicht nach klassischer Tour aussieht, sondern eher nach residencies in wenigen Städten, speziellen Projekttagen oder limitierten Events, die nur per Lottery zugänglich sind. Gerade weil die Nachfrage so riesig ist, könnte die Band bewusst Formate wählen, die intimer und künstlerisch kontrollierbarer sind als eine normale Welttournee.
Unterm Strich herrscht aber ein deutlicher Grundtenor: Die Fans spüren, dass etwas in der Luft liegt. Zu viele kleine Puzzleteile passen zusammen – von den Anniversary-Releases über die Aussagen der Band bis hin zur wieder erstarkten Live-Kultur in Europa. Ob das 2026, 2027 oder später eskaliert, weiß niemand. Aber die Gerüchteküche brodelt so laut wie seit der Ankündigung von "In Rainbows" nicht mehr.
Alle Daten auf einen Blick
Offizielle Deutschland-Termine für eine neue Radiohead-Tour gibt es aktuell zwar nicht, aber anhand vergangener Touren und typischer Routen lassen sich einige Eckpunkte zusammentragen, die dir Orientierung geben.
| Kategorie | Info | Kommentar für deutsche Fans |
|---|---|---|
| Letzte große Europa-Tour | ca. 2016–2018 ("A Moon Shaped Pool"-Zyklus) | Mehrere Shows in Deutschland, u.a. Berlin, Köln, München. Lange Pause seitdem erhöht die Nachfrage massiv. |
| Relevante Jubiläen | "OK Computer" (1997), "Kid A" (2000), "Amnesiac" (2001) | Anniversary-Releases wie "OKNOTOK" und "KID A MNESIA" nähren Spekulationen über spezielle Live-Konzepte. |
| Wahrscheinliche Städte bei neuer Tour | Berlin, Hamburg, Köln, München | Historische Radiohead-Hotspots mit geeigneten Arenen (Mercedes-Benz Arena, Lanxess Arena, Barclays Arena, Olympiahalle). |
| Mögliche Festival-Spots | Hurricane/Southside (DE), Primavera (ES), Roskilde (DK) | Typische Festivals für alternative Headliner mit starkem Europapublikum. |
| Letzte große Studioveröffentlichung | "A Moon Shaped Pool" (2016) | Seitdem nur Archivprojekte und Side-Projects. Fans rechnen mit einem neuen Kapitel innerhalb der nächsten Jahre. |
| Wichtige Side-Projects | The Smile (Yorke/Greenwood), EOB (Ed O’Brien), Solo-Thom-Yorke-Alben | Zeigen, dass alle kreativ aktiv sind – gute Vorzeichen für zukünftige Radiohead-Arbeit. |
| Typischer Setlist-Umfang | ca. 22–26 Songs pro Abend | Hohe Varianz, häufig wechselnde Songs. Hardcore-Fans besuchen gerne mehrere Shows pro Tour. |
| Beliebte Fan-Favoriten | "Paranoid Android", "Karma Police", "Weird Fishes/Arpeggi", "Idioteque" | Kaum eine Show kommt ohne mindestens zwei bis drei dieser Stücke aus. |
| Infos & Updates | Offizielle Radiohead-Website | Erste Anlaufstelle für bestätigte Tourdaten, Releases und offizielle Statements. |
Häufige Fragen zu Radiohead
Viele Fragen rund um Radiohead wiederholen sich in deutschen Foren, Kommentarspalten und Suchanfragen. Hier findest du die wichtigsten Antworten kompakt – aber mit genug Details, damit du im Freundeskreis direkt als Expertin oder Experte durchgehst.
1. Sind Radiohead überhaupt noch aktiv oder schon heimlich getrennt?
Offiziell haben Radiohead sich nie aufgelöst. Was es gibt, ist eine offene, zeitlich nicht genau definierte Pause. Die Bandmitglieder betonen immer wieder, dass sie sich nach Jahrzehnten auf Tour und im Studio bewusst Raum für andere Projekte nehmen. Ed O’Brien hat schon vor einigen Jahren gesagt, dass sie sich als Band weiterhin existierend sehen und dass irgendwann wieder etwas passieren wird.
Ein wichtiger Punkt: Radiohead haben nie Lust auf klassische PR-Formeln gehabt. Es gibt keinen dramatischen Abschieds-Post, kein großes Finale, kein dickes "The End". Stattdessen wirkt es eher so, als würde die Gruppe genau beobachten, wann sich ein neuer gemeinsamer Impuls ergibt. Dass The Smile oder die Soloaktivitäten so stark laufen, ist dabei kein Widerspruch – eher ein Hinweis, wie lebendig die kreative Energie im Radiohead-Umfeld weiterhin ist.
2. Kommt 2026 wirklich eine Radiohead-Tour nach Deutschland?
Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine offiziellen Tourdaten für 2026, auch nicht für Deutschland. Alles, was du online dazu findest, sind Spekulationen, Leaks ohne verifizierbare Quellen oder Wunschlisten von Fans. Trotzdem ist es kein Zufall, dass gerade jetzt verstärkt über eine Rückkehr gesprochen wird. Die Band hat in Interviews betont, dass sie offen für neue Projekte ist, und die Live-Branche signalisiert großes Interesse an ikonischen Acts für die nächsten Festival- und Arena-Saisons.
Realistisch ist: Wenn Radiohead eine neue Tour ankündigen, wird Deutschland ziemlich sicher auf dem Routing stehen. Historisch gehören Berlin, Köln, Hamburg und München zu den festen Stopps. Rechne aber damit, dass Tickets extrem schnell weg sind. Wer vorbereitet sein will, folgt am besten der offiziellen Website, den Social-Media-Kanälen der Band und den Newslettern großer deutscher Ticketanbieter.
3. Wie teuer wären Tickets für eine neue Radiohead-Tour ungefähr?
Konkrete Preise sind natürlich reine Schätzung, solange keine Tour steht. Wenn man sich jedoch ähnliche Acts auf vergleichbarem Level anschaut – z.B. alternative Rock- oder Artrock-Ikonen, die Arenen und große Open-Airs füllen –, landet man in der Regel im Bereich von rund 80 bis 150 Euro für reguläre Sitz- oder Stehplätze in Deutschland. Premium-Sitzplätze oder spezielle Bereiche können teurer sein, dafür sind einfache Plätze auf den oberen Rängen manchmal etwas günstiger.
Radiohead hatten in der Vergangenheit den Ruf, eher auf ein faires Gesamtpaket zu achten als auf maximale Monetarisierung durch VIP-Upgrades. Ob das in der aktuellen Marktsituation so bleibt, kann niemand garantieren. Klar ist aber: Wegen der enormen Nachfrage solltest du dich im Fall einer Ankündigung früh über Vorverkaufsstarts informieren, eventuell Fan-Presales nutzen und dich nicht auf Last-Minute-Wunder verlassen.
4. Welche Radiohead-Songs sollte ich unbedingt kennen, bevor ich sie live sehe?
Natürlich kannst du auch ohne tiefes Vorwissen in eine Radiohead-Show gehen und dich einfach überraschen lassen. Noch intensiver wird das Erlebnis aber, wenn du vorher zumindest die wichtigsten Stücke kennst, die besonders häufig gespielt werden oder emotional stark wirken. Ein guter Einstieg wäre eine Playlist mit Songs wie:
- "Paranoid Android" – epischer, mehrteiliger Rock-Koloss von "OK Computer"
- "Karma Police" – Mitsingmoment und einer der emotionalen Höhepunkte vieler Shows
- "No Surprises" – scheinbar süß, textlich aber bitter und resigniert
- "Idioteque" – elektronischer, kalter Clubtrack mit enormer Live-Wucht
- "Weird Fishes/Arpeggi" – hypnotischer Aufbau, der live oft eskaliert
- "Everything In Its Right Place" – Loop-Magie und Thom Yorke im Kontrollverlust
- "Street Spirit (Fade Out)" – früher Abschlussklassiker, der viele zu Tränen rührt
Wenn du darüber hinaus tiefer eintauchen willst, schnapp dir ganze Alben wie "OK Computer", "Kid A" und "In Rainbows". Sie bilden das Rückgrat vieler Setlists und erklären, warum Radiohead für so viele Menschen mehr sind als nur eine Rockband.
5. Was unterscheidet Radiohead-Live-Shows von anderen großen Rockbands?
Mehrere Punkte. Erstens: die Bereitschaft, Risiken einzugehen. Radiohead spielen nicht einfach jeden Abend dieselbe Hitparade. Setlists werden rotiert, tiefe Cuts tauchen auf, neue Arrangements werden ausprobiert. Das bedeutet manchmal auch, dass ein Lieblingssong nicht kommt – genau dadurch wirken die Auftritte aber lebendiger.
Zweitens: die visuelle Umsetzung. Licht, Projektionen und Kameraarbeit sind nicht bloß Deko, sondern reagieren auf die Musik und verstärken Stimmungen. Ein Song wie "Exit Music (For A Film)" fühlt sich im richtigen Licht plötzlich körperlich bedrohlich an, während "Reckoner" in warmen Tönen fast schon tröstend wirkt.
Drittens: der Sound. Radiohead achten extrem darauf, dass auch komplexe Synth- und Gitarrenlayer in großen Hallen funktionieren. Wer bei anderen Acts oft nur Bassmatsch hört, ist überrascht, wie klar bei Radiohead kleine Details wie Percussion-Spielereien oder Hintergrund-Vocals durchkommen. Die Band wirkt dadurch gleichzeitig riesig und intim.
6. Wie steige ich als Gen-Z- oder Millennial-Fan am besten in die Diskografie ein?
Viele, die heute Anfang 20 oder 30 sind, kennen Radiohead eher aus Meme-Kultur und Clips als aus klassischen Albumzyklen. Deshalb lohnt sich ein Einstieg, der nicht chronologisch sein muss. Ein möglicher Weg:
- "In Rainbows" als Startpunkt: warm, zugänglich, emotional, aber trotzdem experimentell genug, um die DNA der Band zu zeigen.
- Dann zurück zu "OK Computer": Gitarrenlastiger, aber mit futuristischer Stimmung, die heute fast noch aktueller wirkt als 1997.
- Anschließend "Kid A": elektronischer, kälter, abstrakter – das Album, das Radiohead endgültig zur Kultband gemacht hat.
- Danach kannst du frei wählen: das unterschätzte "Amnesiac", das fragmentierte "Hail to the Thief", die rhythmusbetonten "The King of Limbs"-Tracks oder die melancholische Spätphase von "A Moon Shaped Pool".
Wichtig ist: Lass dir Zeit. Viele Radiohead-Alben entfalten ihre Wirkung nicht beim ersten Durchlauf. Manche Songs klicken erst, wenn du sie mit guten Kopfhörern hörst, andere erst, wenn du Live-Versionen kennst. Genau das sorgt aber auch dafür, dass du an der Band lange wachsen kannst – und eine mögliche Tour sich dann wie ein persönliches Highlight anfühlt.
7. Wo bekomme ich verlässliche Infos statt nur Gerüchte?
Wenn du nicht jedem Leak und jeder "angeblichen Insiderquelle" vertrauen willst, konzentriere dich auf ein paar zentrale Stellen. Erstens: die offizielle Website radiohead.com und die verifizierten Social-Media-Accounts der Band. Zweitens: große, etablierte Musikmedien, die Aussagen mit Quellen hinterlegen und nicht nur Clickbait aus Gerüchten bauen. Drittens: Fan-Communities mit Moderation, etwa Subreddits, in denen deutlich zwischen Spekulation und Fakten unterschieden wird.
Und ein Tipp speziell für Deutschland: Halte die Newsletter der großen Konzertveranstalter und Ticketanbieter im Blick. Häufig tauchen dort erste Teaser-Infos oder Vorverkaufsdaten auf, bevor sie im Mainstream landen. Wenn Radiohead also wirklich eine große Rückkehr planen, wirst du es dort ziemlich früh erfahren – vorausgesetzt, du überlässt die Timeline nicht nur dem Algorithmus.
Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen. Jetzt kostenlos anmelden
Hol dir den Wissensvorsprung der Profis.
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt kostenlos anmelden
Jetzt abonnieren.


