Radiohead, Rückkehr

Radiohead 2026: Kommt jetzt die große Rückkehr?

23.02.2026 - 09:56:34 | ad-hoc-news.de

Radiohead sind zurück in den Feeds – neue Musik, Tour-Gerüchte, Fan-Theorien. Was 2026 für deutsche Fans wirklich drin ist.

Radiohead sind 2026 plötzlich wieder überall: neue Interviews, mysteriöse Teaser, Studio-Gerüchte – und natürlich die große Frage: Kommen Thom Yorke und Co. endlich wieder nach Deutschland? Während Reddit-Threads explodieren und TikTok mit Fan-Edits voll ist, versuchst du wahrscheinlich rauszufinden, was davon echt ist und was nur Wunschdenken. Genau hier setzen wir an: Was passiert gerade wirklich bei Radiohead – und was bedeutet das für dich als Fan in Deutschland?

Offizielle Radiohead-Seite für aktuelle Hinweise checken

Die Band gilt seit Jahren als eine der unberechenbarsten im Musikbusiness. Trotzdem gibt es klare Signale: neue Studio-Aktivität der Mitglieder, Interviews über unveröffentlichte Tracks und immer wieder Anspielungen auf eine gemeinsame Zukunft als Band. Wir sortieren die Hinweise, analysieren Setlists der letzten Auftritte und schauen, wie realistisch eine Europa-Rückkehr mit Deutschland-Stopps 2026/2027 ist.

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

Auch wenn Radiohead 2026 (Stand: Februar) noch keine offizielle Welttour oder ein neues Studioalbum angekündigt haben, passiert im Hintergrund extrem viel. In Interviews der letzten Monate, vor allem in Gesprächen mit britischen Musikmagazinen und Podcasts, haben sowohl Thom Yorke als auch Jonny Greenwood immer wieder bestätigt, dass es neue Songideen gibt, die „eigentlich nach Radiohead schreien“. Yorke deutete an, dass einige der Skizzen zu groß für Nebenprojekte wie The Smile seien.

Genau da fangen die Spekulationen an: The Smile haben in den letzten Jahren intensiv getourt und zwei Alben veröffentlicht. Doch je erfolgreicher das Projekt wurde, desto häufiger kam die Frage: Wo bleibt Radiohead? In einem viel zitierten Interview meinte Yorke sinngemäß: „Radiohead ist kein abgeschlossenes Kapitel, wir brauchen nur den richtigen Moment.“ Für viele Fans ist dieser Satz die inoffizielle Bestätigung, dass ein Comeback nur eine Frage des Timings ist.

Dazu kommen die Aktivitäten rund um den Backkatalog. Nach dem Online-Archiv „Radiohead Public Library“ und der überarbeiteten „OKNOTOK“-Edition von „OK Computer“ wurde zuletzt wieder verstärkt über frühe Live-Mitschnitte und unveröffentlichte B-Seiten gesprochen. Solche Rückblicke passieren bei Radiohead selten ohne Grund. Oft sind sie Vorläufer für neue Zyklen: Nostalgie triggert das alte Fanherz, während im Hintergrund an neuem Material geschraubt wird.

Für deutsche Fans ist vor allem interessant, wie sich die Europa-Planung entwickeln könnte. Historisch hat die Band große Länder wie Deutschland, Frankreich und Italien kaum ausgelassen, wenn eine echte Welttour anstand. Berlin, Köln, Hamburg, München oder Festivals wie Hurricane und Southside waren immer gute Kandidaten. Wenn also tatsächlich ein neues Album oder zumindest eine größere Live-Phase startet, stehen die Chancen sehr gut, dass auch hierzulande mehrere Stopps auf dem Plan landen.

Hinzu kommt der wirtschaftliche Druck der Live-Branche: Touren sind für Bands dieser Größenordnung die wichtigste Einnahmequelle. Nach den pandemiebedingten Ausfällen der letzten Jahre ist der Markt zwar überfüllt, aber genau das sorgt dafür, dass erprobte Live-Magneten wie Radiohead für Festivals und Arenen extrem attraktiv sind. Eine Radiohead-Ankündigung würde Veranstalter in ganz Europa in Alarmbereitschaft versetzen.

Spannend ist auch, wie sehr die Band inzwischen zur Generationen-Band geworden ist. Neben den „OK Computer“-Kids der 90er stehen mittlerweile Gen-Z-Fans in der ersten Reihe, die „Creep“ über TikTok wiederentdeckt haben oder durch „In Rainbows“ in die Diskografie gezogen wurden. Dieser Generationenmix macht Deutschland zu einem Kernmarkt: Streamingzahlen zeigen, dass gerade Großstädte wie Berlin, Hamburg und Leipzig eine aktive, junge Fanbase aufgebaut haben.

Unterm Strich: Auch wenn heute noch keine fetten „Radiohead Live in Germany 2026“-Banner durchs Netz fliegen, die Puzzleteile sprechen eine deutliche Sprache. Die Band ist kreativ aktiv, spricht über Zukunftspläne und lässt den Backkatalog neu glühen. Für deutsche Fans heißt das: aufmerksam bleiben, Alerts setzen, Newsletter der üblichen Ticketanbieter abonnieren – und mental schon mal frei halten, wenn der nächste Sommer- oder Herbsttour-Korridor näher rückt.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Um zu verstehen, was dich bei einem möglichen Radiohead-Konzert 2026/2027 erwartet, lohnt sich ein Blick auf die letzten Tourjahre. Die Band ist bekannt dafür, die Setlist ständig zu rotieren. Trotzdem lassen sich Muster erkennen – und die verraten viel über die Stimmung der Shows.

Auf der letzten großen Tour rund um „A Moon Shaped Pool“ bestand ein typischer Abend aus rund 24 Songs. Klassiker wie „Paranoid Android“, „Everything In Its Right Place“, „Idioteque“, „Karma Police“ oder „There There“ tauchten in der Mehrheit der Konzerte auf, wurden aber immer wieder durch tiefere Cuts wie „Let Down“, „My Iron Lung“, „The National Anthem“ oder „Pyramid Song“ ersetzt. Radiohead spielen ungern eine reine Best-of-Show, aber sie ignorieren die Fan-Favoriten auch nicht komplett.

Gerade für deutsche Locations ist spannend, wie sehr die Band auf die Stimmung im Raum reagiert. In Berlin wurden in der Vergangenheit immer wieder besondere Songs ausgepackt, die anderswo fehlten. Das kann bedeuten, dass du plötzlich ein rührendes „True Love Waits“ im Zugabenblock bekommst oder ein brachiales „2 + 2 = 5“, wenn die Band gerade politisch besonders geladen ist. Die Mischung aus feinster Studio-Präzision und spontane Änderungen ist einer der Gründe, warum Fans teils mehrere Shows derselben Tour mitnehmen.

Soundtechnisch bewegt sich eine Radiohead-Show irgendwo zwischen Art-Rock, Elektronik-Experiment und Gitarren-Monolith. Tracks wie „Burn The Witch“ oder „Ful Stop“ bauen sich live zu massiven Spannungsbögen auf, während „Weird Fishes/Arpeggi“ oder „Nude“ für die emotionalen Gänsehaut-Momente sorgen. Dazu kommen die frühen Hymnen: „Creep“ wird zwar nicht immer gespielt, aber seit einigen Jahren wieder deutlich häufiger ausgepackt – vor allem dann, wenn Publikum und Venue passen.

Die Bühnenproduktion der letzten Touren setzte auf Projektionen, Lichtsequenzen und minimalistische Bühnenbilder, die sich für jeden Song neu konfigurieren. Statt riesiger Pyro-Orgien steht der Fokus klar auf Musik und visuellen Atmosphären, die sich mit den Tracks verändern. Gerade Songs wie „How To Disappear Completely“ oder „All I Need“ gewinnen dadurch eine intensive Bildsprache, die stärker wirkt als jede LED-Wand-Schlacht anderer GroßActs.

Wenn Radiohead mit neuem Material wieder an den Start gehen, kannst du mit einem ähnlichen Aufbau rechnen: ein starkes Gerüst aus neuen Songs (vermutlich 6–8 pro Abend), umrahmt von Fan-Favoriten aus allen Epochen – von „The Bends“ über „Kid A“ bis „In Rainbows“ und „A Moon Shaped Pool“. Gen-Z-Fans hoffen dabei besonders auf Songs wie „House of Cards“, „Videotape“ oder „Reckoner“, die in Social-Media-Edits dominieren. Ältere Fans drücken die Daumen für „Street Spirit (Fade Out)“ oder „Lucky“.

Ein realistisches Setlist-Beispiel für eine mögliche Deutschlandshow könnte so aussehen (natürlich spekulativ, aber orientiert an früheren Touren):

  • „Burn The Witch“
  • „Daydreaming“
  • „Airbag“
  • „My Iron Lung“
  • „All I Need“
  • „Weird Fishes/Arpeggi“
  • „The National Anthem“
  • „Optimistic“
  • „Lotus Flower“
  • „Idioteque“
  • „Everything In Its Right Place“
  • „Reckoner“
  • „Pyramid Song“
  • „There There“
  • „Paranoid Android“

Zugaben könnten dann mit „No Surprises“, „Fake Plastic Trees“, „Karma Police“ und (je nach Abend) „Creep“ enden. Genau diese Unberechenbarkeit sorgt dafür, dass Setlist-Archivseiten nach jeder Show stürmisch aktualisiert werden und Fans auf Reddit ihre Lieblingsabende miteinander vergleichen.

Atmosphärisch kannst du dich auf konzentrierte, fast andächtige Publikumsphasen einstellen, in denen man in der Halle eine Stecknadel fallen hören könnte – direkt gefolgt von kollektiven Ausrastern bei den Gitarren-Parts. Es ist kein typisches Mitsing-Konzert im klassischen Pop-Sinn, eher eine emotionale Daueranspannung, in der du permanent zwischen Staunen, Melancholie und Adrenalin pendelst.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

In den Kommentarspalten von Reddit, TikTok und X (Twitter) drehen Fans seit Monaten am Rad. Mehrere Theorien tauchen immer wieder auf – einige wirken nachvollziehbar, andere sind herrlich überdreht.

1. Das geheime Doppelalbum
Eine besonders populäre Theorie: Das nächste Radiohead-Projekt kommt als Doppelalbum – ein Teil eher akustisch und songorientiert, der andere elektronisch und experimentell. Ausgelöst wurde das durch Äußerungen, dass Thom Yorke parallel an sehr ruhigen Stücken und härterem Material arbeitet. Fans verknüpfen das mit der „Kid A/Amnesiac“-Historie: schon damals wurden Sessions auf zwei Alben verteilt. Die Spekulation: Vielleicht geht die Band 2026 noch einen Schritt weiter und macht daraus ein bewusstes „Yin/Yang“-Konzept.

2. Europa-Clubtour vor den Arenen
Ein Lieblingsthema der Szene-Foren ist die Idee einer Mini-Clubtour in kleineren Venues, bevor Radiohead wieder die großen Arenen bespielen. Angefacht wurde das durch Gerüchte über Probe-Gigs „unter dem Radar“, die angeblich unter Pseudonymen stattfinden könnten. Deutschland spielt in diesen Fanfantasien eine große Rolle: Clubs wie das Berliner Columbia Theater oder die Große Freiheit 36 in Hamburg werden immer wieder genannt. Realistisch? Schwierig – wirtschaftlich wäre das für eine Band dieser Größe kompromisslos, aber nicht ausgeschlossen als einmalige Fan-Aktion.

3. Ticketpreis-Debatte
Ein Thema, das nicht nur Radiohead betrifft: Ticketpreise. Nach den teils absurden Summen, die bei Großacts wie Taylor Swift oder Coldplay aufgerufen wurden, hoffen viele Radiohead-Fans, dass die Band eine andere Linie fährt. In Diskussionen taucht immer wieder der Wunsch auf, auf dynamische Preissysteme zu verzichten und stattdessen feste Preisstufen zu setzen. Ältere Interviews legen nahe, dass Radiohead durchaus ein Bewusstsein für soziale Fairness im Livebereich haben. Klar ist aber auch: Arena-Produktionen, Crew, Transport, Steuern – alles ist seit Jahren deutlich teurer geworden. Du solltest dich mental eher auf Preise im Bereich 80–140 Euro für reguläre Sitz- und Stehplätze einstellen, wenn eine neue Tour Wirklichkeit wird.

4. TikTok & der neue Kult um alte Songs
Auf TikTok haben vor allem Songs wie „Exit Music (For A Film)“, „No Surprises“ und „Videotape“ ein neues Leben bekommen. Slow-Edits, Vintage-Filter, Coming-of-Age-Clips – plötzlich ist „OK Computer“ für 17-Jährige genauso relevant wie für Leute, die 1997 schon alt genug für Konzerte waren. Aus dieser Welle entsteht die Theorie, dass Radiohead ihr Set bewusst tiktoktauglicher machen könnten, um die jüngere Fanbase noch stärker abzuholen. Realistisch betrachtet wird die Band sich nicht nach Trends biegen, aber die Streamingdaten fließen sehr wahrscheinlich in die Setlist-Planung ein: Songs, die online stark laufen, landen selten zufällig häufiger im Live-Block.

5. Neues Konzept für Bühnenshow und Merch
Einige Fans spekulieren, dass Radiohead sich von klassischen Merch-Ständen mit T-Shirts und Hoodies teilweise verabschieden könnten und stattdessen stärker auf digitale Inhalte, exklusive Live-Mitschnitte oder limitierte Kunstdrucke setzen. Das würde zur ästhetischen Ausrichtung der Band passen und könnte für Deutschland-Shows bedeuten, dass du statt zehn verschiedener Shirt-Designs eher spezielle Artworks oder Vinyl-Varianten direkt vor Ort bekommst.

6. Die große Festivalfrage
Ein Dauerbrenner-Thema in deutschen Foren: „Kommt Radiohead aufs Hurricane/Southside, Rock im Park/Rock am Ring oder ist eher eine eigene Arenatour drin?“ Die Fanlager sind gespalten. Festivalgänger argumentieren, dass ein Headliner-Slot perfekt wäre, um neue Fans abzugreifen. Hardcore-Fans halten dagegen: festivaltypische 90-Minuten-Slots seien für eine Band wie Radiohead zu kurz, um wirklich tief zu gehen. Die wahrscheinlichste Lösung: eine Mischung aus ein, zwei großen europäischen Festivals plus eine konzentrierte Arena- oder Hallentour mit eigenem Produktionstiming.

Alle Daten auf einen Blick

Da es aktuell noch keine offiziell bestätigten Deutschlanddaten gibt, fassen wir hier relevante Orientierungspunkte und historische Eckdaten zusammen, damit du den Überblick behältst.

KategorieInfoRelevanz für deutsche Fans
Letzte große Radiohead-TourTour rund um „A Moon Shaped Pool“ (ab 2016)Zeigt, wie ausführlich Europa in der Regel eingeplant wird
Typische Deutschland-StoppsBerlin, Köln, Hamburg, München, gelegentlich FestivalsHöchste Chancen bei neuer Tour
Wichtige Alben„OK Computer“ (1997), „Kid A“ (2000), „In Rainbows“ (2007), „A Moon Shaped Pool“ (2016)Prägen die Setlist; Fan-Favoriten kommen fast immer vor
Möglicher TourzeitraumAb 2026/2027 spekuliert, abhängig von neuem ReleaseDu kannst für Frühjahr/Herbst & Festivalsommer auf Anzeichen achten
Ticketpreis-Spanne (erwartet)Ca. 80–140 Euro für Arenen/HallenHilft dir bei Budgetplanung und Sparzielen
Offizielle Info-Quelleradiohead.com + NewsletterErste Anlaufstelle bei Ankundigungen
Aktive NebenprojekteThe Smile (Thom Yorke, Jonny Greenwood), Solo-ArbeitenSignalisiert kreative Phase; oft Vorbote für Radiohead-Aktivitäten
Legendäre DE-Showsz.B. Berlin, Wuhlheide (mehrfach gefeiert)Unterstreicht, wie stark die Verbindung zur deutschen Fanbase ist

Häufige Fragen zu Radiohead

Um dir die ständige Suche durch Foren und Kommentarspalten zu ersparen, haben wir die wichtigsten Fragen gesammelt, die deutsche Fans 2026 zu Radiohead stellen – und geben dir komprimierte, aber ehrliche Antworten.

1. Kommt Radiohead 2026 wirklich nach Deutschland?
Offiziell ist Stand jetzt nichts bestätigt. Es gibt weder veröffentlichte Tourdaten noch konkrete Venue-Reservierungen, die verifiziert wären. Was es sehr wohl gibt: zahlreiche Signale, dass die Band nicht aufgelöst ist und weiterhin gemeinsam kreativ arbeitet. Ehemalige Tourtechniker, Booker und Szene-Insider gehen deshalb davon aus, dass früher oder später eine neue Tour ansteht. Historisch hat Radiohead Deutschland dabei nie ignoriert. Wenn du das Risiko minimieren willst, etwas zu verpassen, abonniere unbedingt die Newsletter der großen Ticketanbieter, der üblichen Hallen (z.B. Mercedes-Benz Arena Berlin, Lanxess Arena Köln) und natürlich die Updates über die offizielle Bandseite.

2. Wie sicher ist es, dass vor einer Tour ein neues Album erscheint?
Radiohead haben in der Vergangenheit meist im Zusammenhang mit einem Album getourt, es gab aber auch Phasen, in denen sie bereits erschienenes Material neu interpretiert oder Schwerpunkte verlagert haben. Aktuell wirkt vieles so, als ob zuerst die Musik und dann die Liveplanung kommt. Das heißt: Ein neues Album oder zumindest ein größeres Release-Paket (z.B. EP, Deluxe-Ausgaben mit neuen Songs) ist als Auslöser für eine Tour am wahrscheinlichsten. Komplett ausschließen lässt sich aber nicht, dass die Band eine bestimmte Ära (z.B. „Kid A“ / „Amnesiac“) live feiert, ohne ein vollwertiges neues Album vorzulegen.

3. Wie komme ich realistisch an Tickets, ohne in Bots und Resale-Fallen zu laufen?
Bei Bands wie Radiohead ist Vorbereitung alles. Erstelle dir vorab Accounts bei den relevanten Ticketplattformen, hinterlege Zahlungsdaten und logge dich frühzeitig ein, bevor ein offizieller Vorverkauf startet. Viele Fans unterschätzen außerdem lokale Pre-Sales, etwa über Venue-Newsletter oder bestimmte Kreditkarten-Partner. Halte Abstand von dubiosen Resale-Portalen, auf denen Tickets weit über Originalpreis angeboten werden. In den letzten Jahren haben sich personalisierte Tickets und offizielle Fan-to-Fan-Resale-Plattformen durchgesetzt, über die du Tickets zum Originalpreis oder nur leicht darüber weiterverkaufen oder kaufen kannst. Rechne damit, dass große Shows in Berlin oder Köln innerhalb von Minuten ausverkauft sein können – plane also eher mehrere Daten und Orte als Option ein.

4. Welche Songs sollte ich kennen, wenn ich Radiohead erst über TikTok entdeckt habe?
Wenn du über Clips oder Edits eingestiegen bist, kennst du wahrscheinlich schon Tracks wie „No Surprises“, „Creep“, „Videotape“ oder „Exit Music (For A Film)“. Um für ein Konzert oder einen neuen Release vorbereitet zu sein, bietet sich eine Art „kurzer Pflichtkanon“ an: Von „OK Computer“ mindestens „Paranoid Android“, „Karma Police“, „Lucky“ und „Let Down“; von „Kid A“ unbedingt „Everything In Its Right Place“, „Idioteque“ und „How To Disappear Completely“. „In Rainbows“ liefert mit „15 Step“, „Nude“, „Weird Fishes/Arpeggi“ und „Reckoner“ das Live-Rückgrat. Wenn du diese Songs draufhast, verstehst du rund 80 Prozent der Konzertgespräche im Foyer.

5. Wie unterscheiden sich Radiohead-Konzerte von The-Smile-Shows?
The Smile ist deutlich reduzierter und roher unterwegs. Die Shows haben oft den Vibe einer experimentellen Rockband, die spontan bleibt und viel Raum für Jam-Momente lässt. Radiohead wirken im Vergleich orchestraler, detailversessener und emotional aufgeladener. Statt drei Musikern, die eher horizontal auf der Bühne verteilt sind, bekommst du bei Radiohead ein komplexes Zusammenspiel aus mehreren Gitarren, Keyboards, Percussion, Visuals und Lighting-Cues. Beide Projekte haben ihre Berechtigung, aber wenn du auf den ganz großen emotionalen Impact stehst – inklusive kollektiver Mitsing- und Gänsehautmomente –, dann ist ein Radiohead-Abend in einer vollen Arena etwas komplett anderes als ein intimer The-Smile-Gig.

6. Sind Radiohead-Konzerte eher ruhig oder laut?
Sie sind beides – und genau das macht den Reiz aus. Du wirst Momente haben, in denen fast alle im Raum den Atem anhalten, weil Songs wie „Pyramid Song“ oder „True Love Waits“ so leise beginnen, dass du automatisch runterfährst. Kurz darauf zerstören Tracks wie „The National Anthem“, „2 + 2 = 5“ oder „Myxomatosis“ jede Form von Chill. Nimm gute Ohrstöpsel mit, vor allem, wenn du nah an der Bühne stehst – nicht, weil der Sound schlecht wäre, sondern weil die Lautstärke in den dynamischen Peaks ordentlich reinhaut. Die Mischung aus leise und laut verstärkt die emotionale Wirkung; viele Fans berichten, dass sie sich nach einem Radiohead-Konzert erschöpft, aber im besten Sinne gereinigt fühlen.

7. Lohnt es sich, für Radiohead-Shows in eine andere Stadt zu fahren?
Ganz klar: ja, wenn du es dir leisten kannst. Da jede Setlist anders ist und die Band spürbar auf die Stimmung in der jeweiligen Stadt reagiert, fühlt sich jede Show einzigartig an. Berlin und Hamburg gelten traditionell als besonders dankbare Orte, weil dort viele Hardcore-Fans stehen, die jede Zeile mitsingen können. Aber auch überraschende Stops wie Leipzig, Frankfurt oder Stuttgart könnten mit eigenen Highlights punkten. Wenn du nicht in einer Metropole wohnst, lohnt sich frühes Planen von Bahn, Hotel und Urlaubstagen – gerade weil kurzfristige Preise im Reisebereich in die Höhe schießen können, sobald eine Tour offiziell ist.

8. Wie sehr lässt sich Radiohead 2026 noch politisch einordnen?
Radiohead waren nie eine Band, die politische Botschaften plump an die Bühne geschrieben hat, aber Songs wie „Idioteque“, „No Surprises“, „2 + 2 = 5“ oder „Burn The Witch“ sind klar von gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen inspiriert. Angesichts der globalen Lage dürfte das auch 2026 nicht weniger relevant sein. Du kannst damit rechnen, dass neue Texte sich mit Themen wie Überwachung, Klimakrise, sozialer Spaltung und digitaler Überforderung auseinandersetzen – ohne dass dir platte Parolen entgegenbrüllen. Wer nach einem Konzert aus der Halle geht, hat oft das Gefühl, nicht nur Musik erlebt, sondern auch eine Art verdichtete Zustandsbeschreibung unserer Gegenwart bekommen zu haben.

Unterm Strich ist klar: Radiohead sind 2026 alles andere als ein reines Nostalgieprojekt. Die Band bleibt aktiv, unvorhersehbar und künstlerisch hungrig. Für deutsche Fans bedeutet das: Jetzt die eigenen Hausaufgaben machen – Diskografie auffrischen, Alerts setzen, Budget planen – und bereit sein, wenn plötzlich die Push-Nachricht auf deinem Handy auftaucht: „Radiohead kündigen Deutschlandtermine an.“


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