Radikal, nackt, unzensiert: Warum Valie Export gerade wieder überall auftaucht
24.02.2026 - 01:40:42 | ad-hoc-news.deAlle reden wieder über Valie Export – und viele fragen sich: Ist das Kunst-Hype oder einfach nur krass? Eine Künstlerin, die ihren eigenen Namen wie eine Zigarettenmarke erfindet, im Supermarkt den BH auszieht und Männer zwingt, ihr durch einen Kasten auf die Brust zu starren? Genau diese Bilder ballern dir gerade wieder in den Kopf, weil Museen, Feeds und Auktionshäuser sie neu entdecken.
Wenn du wissen willst, ob das nur Retro-Skandal ist oder zeitloser Feminismus mit Investment-Faktor, lies weiter – das hier ist deine Schnell-Guide zu Valie Export.
Das Netz staunt: Valie Export auf TikTok & Co.
Valie Export ist kein Insta-Filter, sondern eine der radikalsten Performance-Ikonen Europas. Ihre Arbeiten sind roh, direkt, oft unangenehm ehrlich – genau deshalb landen sie immer wieder als Reaction-Futter in Feeds: blutrot, körpernah, voll politischem Sprengstoff.
Ihr Look? Provokant, körperlich, feministischer Punk. Schwarz-Weiß-Fotos mit knallharter Attitüde, Video-Performances, die aussehen wie ein 70er-Jahre-Avantgarde-TikTok, und Installationen, die dich zwingen, über Gafferblick, Körpernormen und Macht nachzudenken.
Willst du sehen, was die Leute sagen? Hier geht's zu den echten Meinungen:
- Deep Dives & Dokus über Valie Export auf YouTube checken
- Die ikonischsten Valie-Export-Shots auf Instagram entdecken
- Feminismus & Performance-Art mit Valie Export auf TikTok
Auf Social ist der Tenor gemischt: Die einen feiern sie als OG-Feminismus-Queen, andere schreiben drunter: „Das würde heute jede Kunststudentin so machen“. Genau da liegt der Punkt: Sie war eine der Ersten, die das gemacht hat.
Meisterwerke & Skandale: Das musst du kennen
Wenn du bei Valie Export mitreden willst, reichen drei Schlüsselwerke, die ihre ganze Sprengkraft zeigen:
- „TAPP- und TASTKINO“ (Performance)
Eine der legendärsten Straßenaktionen der Kunstgeschichte: Valie Export trägt einen kastenförmigen „Kino“-Kasten vor der Brust, Männer dürfen ihre Hände hineinstecken und ihre Brüste berühren – aber nur fühlen, nicht sehen. Das ist der ultimative Gegenangriff auf den männlichen Blick: Kein passives Gaffen mehr, sondern ein bewusstes, verunsichertes Berühren. Bis heute ein viraler Dauerbrenner in feministischen Timelines. - „Aktionshose: Genitalpanik“ (Fotoserie/Performance)
Du kennst das Bild vielleicht schon, ohne zu wissen, dass es von ihr ist: Eine Frau im offenen Schritt, in Lederhose, mit Maschinenpistole, direkter, wütender Blick in die Kamera. Die Story: Valie Export taucht mit zerschnittener Hose in einem Kino auf, zwingt die Zuschauer, sich ihrem realen, nicht sexualisierten Körper zu stellen. Kein Soft-Porn, sondern Panik-Modus für Patriarchat. Das Motiv ist heute ein Meme, ein T-Shirt-Druck, ein Kunst-Bestseller – und immer noch radikal. - Videokunst & Medienkritik (z.B. TV- und Filmprojekte)
Lange bevor du mit Screen-Time-Apps deine Handy-Sucht misst, analysiert Valie Export den Einfluss von Fernsehen und Medien auf unser Selbstbild. In ihren Videos und Installationen sezieren sie und ihre Kamera, wie der Körper inszeniert wird, wie Rollenbilder gebaut werden. Viele dieser Arbeiten sehen heute aus wie ein Mix aus Lo-Fi-TikTok, Glitch-Asthetik und Medienseminar. Perfekt für alle, die sich beim doomscrollen fragen: „Wer kontrolliert hier eigentlich wen?“
Diese Werke sind nicht „schön“ im Deko-Sinn, aber sie sind Kunstgeschichte pur. Wer sich für Body Politics, Gender, Medienkritik interessiert, kommt an Valie Export nicht vorbei.
Rekord-Preise: So viel ist die Kunst wert
Und wie sieht es mit dem Geld aus? Die große Frage: Millionen-Hammer oder Nischen-Liebling?
Stand jetzt gilt: Valie Export ist eine etablierte, international anerkannte Position mit wachsendem Marktinteresse, aber (noch) nicht auf dem Level der ganz großen Auktions-Milliardenmaschine.
Recherchen über einschlägige Auktionsdatenbanken zeigen: Ihre höchsten erzielten Preise liegen im oberen fünfstelligen bis niedrigen sechsstelligen Bereich, je nach Medium, Werkphase und Provenienz. Konkrete einzelne Rekordpreise lassen sich öffentlich jedoch nicht einheitlich und zweifelsfrei beziffern – die Markttransparenz ist hier begrenzt. Deshalb: Kein offiziell belegter Millionen-Hammer, aber deutlich über Einsteiger-Level.
Was klar ist: Frühe Fotoarbeiten und ikonische Performancedokumentationen sind besonders gesucht. Je näher du an die großen feministischen Schlüsselwerke kommst, desto höher die Nachfrage. Institutionelle Ankäufe und große Museumsausstellungen haben ihren Markt in den letzten Jahren zusätzlich stabilisiert.
Karriere-Check in Kurzform:
- Geboren in Österreich, bricht aus dem bürgerlichen System aus, erfindet sich radikal neu – sogar mit neuem Namen: Valie Export, angelehnt an eine Zigarettenmarke, als Branding ihres künstlerischen Ichs.
- Wird ab den 1960er/70er-Jahren zu einer der zentralen Stimmen der feministischen Avantgarde in Europa: Performances in der Öffentlichkeit, Video-Experimente, Medienkritik.
- Zeigt ihre Arbeiten international in wichtigen Museen und Biennalen, erhält Auszeichnungen, wird Teil des festen Kanons der Medien- und Performancekunst.
Für den Markt bedeutet das: Sie ist klar kein Newcomer, sondern eine Historie-gestützte Künstlerin, bei der immer mehr Sammler realisieren: „Moment, die hat die Diskussion gestartet, die heute alle führen.“ Das macht ihre Kunst sowohl für Museen als auch für feministisch geprägte Privatsammlungen spannend.
Live erleben: Hier kannst du die Kunst sehen
Du willst nicht nur scrollen, sondern die Arbeiten live vor dir haben? Gute Idee, denn viele Performances und Fotos funktionieren im Ausstellungsraum noch mal ganz anders als auf dem Handy.
Bei der Recherche zu aktuellen Terminen zeigt sich: Aktuell keine Ausstellungen bekannt, die eindeutig als laufend oder konkret angekündigt verifizierbar sind. Viele Institutionen planen langfristig, kommunizieren aber nicht immer früh öffentlich – also lohnt sich ein regelmäßiger Check.
Was du tun kannst:
- Galerie Ropac
Die Galerie Thaddaeus Ropac vertritt Valie Export und zeigt regelmäßig Arbeiten von ihr in Programmen und Messen. Für aktuelle Infos zu Werken, Viewing Rooms und möglichen Shows: Hier direkt zur Valie-Export-Seite bei Galerie Ropac. - Offizielle Künstler-Infos
Zusätzliche Hintergründe, Werkübersichten oder Projektankündigungen findest du über die offiziellen Kanäle der Künstlerin bzw. ihrer Vertreter. Checke regelmäßig {MANUFACTURER_URL}, falls dort Inhalte bereitstehen. - Museen & Sammlungen
Viele große Häuser in Europa und darüber hinaus haben Werke von Valie Export in ihren Sammlungen. Tipp: Suche auf den Websites von Museen gezielt nach „Valie Export“, oft tauchen ihre Arbeiten in Gruppenausstellungen zu Feminismus, Körper, Medien auf – teils ohne große Social-Media-Kampagne.
Wenn du wirklich nah ran willst, lohnt sich auch der direkte Kontakt zu der Galerie: Preislisten, Wartelisten, Editionen – alles Dinge, die nicht öffentlich im Feed landen, aber entscheidend sind, wenn du sammeln willst.
Fazit: Hype gerechtfertigt?
Also: Ist Valie Export für dich Must-See oder „Kann das weg“? Das kommt darauf an, wie sehr du bereit bist, dich unbequem mit Blicken, Körper und Macht auseinanderzusetzen.
Für Social-Media-User: Ihre Bilder sind maximal sharebar, weil sie sofort Emotionen auslösen – Scham, Wut, Empowerment. Perfekt für Diskussions-Threads, Feminismus-Talks und „Wer schaut hier eigentlich wen an?“-Debatten.
Für junge Sammler: Du kaufst hier nicht nur ein Bild, sondern ein Stück Kunstgeschichte. Die ganz großen Millionen-Hämmer sind (noch) selten, aber genau das könnte die Chance sein: eine kanonisierte Position, deren Markt nicht so überhitzt ist wie bei manch gehyptem NFT- oder Street-Art-Star.
Für alle, die Körperpolitik feiern: Valie Export ist eine der frühen Stimmen, die all das vorweggenommen hat, was heute auf TikTok, Insta und in Gender-Debatten Standard ist. Wenn du über „male gaze“, Consent und Körperbilder sprichst, sprichst du indirekt auch über Themen, die sie seit Jahrzehnten verhandelt.
Fazit in einem Satz: Ja, der Hype ist gerechtfertigt – nicht, weil alles “schön” ist, sondern weil es weh tun darf. Und genau das macht Valie Export zur Pflicht-Adresse für alle, die Kunst nicht nur liken, sondern spüren wollen.
Hol dir den Wissensvorsprung der Aktien-Profis.
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen - Dreimal die Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt kostenlos anmelden
Jetzt abonnieren.


