Valie Export, Kunst-Hype

Radikal, nackt, legendär: Warum Valie Export jetzt alle wieder triggert

07.03.2026 - 20:41:44 | ad-hoc-news.de

Feministische Performance-Queen, Zigaretten-Skandal, Museumsstar: Warum Valie Export gerade für junge Kunstfans, TikTok-Creator und Sammler wieder ultra-relevant ist.

Valie Export, Kunst-Hype, Ausstellung - Foto: THN
Valie Export, Kunst-Hype, Ausstellung - Foto: THN

Alle reden über **Valie Export** – und du fragst dich: Wer ist diese Frau, deren Name klingt wie eine Zigarettenmarke und trotzdem in jedem Museum fällt?

Antwort: Eine der krassesten Performance-Künstlerinnen Europas, feministische Ikone, Körper-Aktivistin – und gerade wieder mega präsent in Museen, Feeds und Kunst-Dokus.

Ihre Arbeiten sind rough, unbequem, oft halbnackt – und genau deshalb heute wieder komplett zeitgemäß.

Das Netz staunt: Valie Export auf TikTok & Co.

Stell dir vor: Eine Frau in den 60ern/70ern, die ihren eigenen Körper wie eine Waffe gegen Sexismus einsetzt – lange bevor Bodypositivity, OnlyFans und #femalepower Trendbegriffe wurden.

Blut, Haut, Schmerz, Kameras direkt auf den Körper gerichtet – die Bilder von **Valie Export** sind so stark, dass sie sich ins Hirn brennen. Kein Filter, kein Weichzeichner, nur rohe Energie.

Genau das lieben Creator heute: Screenshots ihrer Performances tauchen in Moodboards, Feminismus-Reels und Art-Tok-Videos auf – oft mit Kommentaren wie „Das hätte gestern in Berlin entstanden sein können“.

Willst du sehen, was die Leute sagen? Hier geht's zu den echten Meinungen:

Auf Social Media wird sie gefeiert als **OG-Feministin**, die schon alles gemacht hat, bevor es cool war. Andere reagieren mit „What did I just watch?“ – genau diese Spannung macht den aktuellen **Kunst-Hype** aus.

Meisterwerke & Skandale: Das musst du kennen

Wenn du bei **Valie Export** mitreden willst, brauchst du ein paar Key-Pieces im Kopf. Hier die Shortlist, die immer wieder in Feeds, Ausstellungen und Kunstbüchern auftaucht:

  • „Tap and Touch Cinema“: Ein tragbares „Kino“ um ihren nackten Oberkörper, den Passant:innen mit den Händen „erkunden“ sollten – aber nur innerhalb eines kastigen Vorhangs. Radikale Kritik daran, wie Frauenkörper auf der Straße, in Werbung und Filmen angegafft werden. Heute ein Meme- und Diskurs-Liebling, weil die Performance so direkt und unangenehm klar ist.
  • „Aktionshose: Genitalpanik“: Wahrscheinlich das berühmteste Bild von ihr: kurze Haare, Waffe in der Hand, offene Hose, der Schritt unbedeckt – sie sitzt in einem Kino und sprengt die Rolle der stillen, konsumierenden Zuschauerin komplett. Die Fotos sind inzwischen Poster-, T-Shirt- und Ausstellungs-Klassiker und wirken im Feed wie ein visuelles Statement: „Ich spiele nicht eure Rolle.“
  • „Aus der Mappe der Hundigkeit“: Performance mit Peter Weibel, bei der sie ihn wie einen Hund an der Leine durch die Stadt führt. Machtspiele, Machtverhältnisse, wer führt wen – perfekt für heutige Diskurse über Gender-Rollen, Beziehungen und Kontroll-Dynamiken. Die Bilder davon sind pure Meme-Vorlage.

Dazu kommen Videoperformances, Fotoreihen, Filmarbeiten und Installationen, in denen Kameras, Screens und Körper permanent miteinander verschaltet sind. Visuell oft in Schwarzweiß, teils grobkörnig, dokumentarisch – aber mit einer Energie, die sich heute locker in jeden edgy Fashion-Film mischen ließe.

Rekord-Preise: So viel ist die Kunst wert

Auch wenn sie wie eine reine Performance-Legende wirkt: **Valie Export** ist längst auf dem Radar der internationalen Auktionshäuser.

In den letzten Jahren wurden Fotoarbeiten und Editionen von ihr bei großen Häusern wie etwa **Sotheby's** und **Christie's** versteigert, regelmäßig im fünfstelligen Bereich. Für ikonische Motive aus Serien wie „Aktionshose: Genitalpanik“ oder frühen Performances wurden laut Marktberichten bereits solide **Rekordpreise im oberen fünfstelligen Segment** erzielt.

Sie ist damit kein „billiger Geheimtipp“ mehr, aber auch noch nicht im Bereich der Multi-Millionen, in denen Blue-Chip-Malerei gehandelt wird. Sammler:innen stufen sie als **„Institution-Backed“** ein: stark vertreten in Museen, wichtig für die Kunstgeschichte, aber im Sekundärmarkt noch mit Luft nach oben.

Für junge Sammler:innen spannend: Fotografien, Drucke und Editionen von Valie Export sind oft deutlich günstiger als große Malereien anderer Stars, haben aber ein ähnliches kulturelles Gewicht. Viele sehen sie deshalb als **smarten Einstiegs-Deal**, bevor der **Millionen-Hammer** vielleicht eines Tages doch fällt.

Historisch ist sie längst gesetzt: gebürtig aus Österreich, Hardcore-Start in der Avantgarde-Szene, früher Bruch mit traditionellen Frauenrollen, Teilnahme an großen internationalen Ausstellungen, dazu Professuren und Ehrungen. Kurz: Im Kanon angekommen – aber immer noch mit Punk-Attitüde.

Live erleben: Hier kannst du die Kunst sehen

Beim Live-Erlebnis wird klar, wie physisch und intensiv diese Kunst ist. Videos, Fotos und Installationen im Raum wirken komplett anders als auf dem Smartphone.

Aktuell keine Ausstellungen bekannt, die explizit als kommende Solo- oder Großschau mit konkreten Terminen öffentlich angekündigt sind. Viele Museen zeigen ihre Werke jedoch regelmäßig in Sammlungspräsentationen, thematischen Feminismus- oder Medienkunst-Ausstellungen.

Wenn du checken willst, wo gerade was läuft, lohnt sich ein Blick auf die offiziellen Seiten:

Tipp: Viele Häuser, die Medienkunst zeigen – von großen Kunstmuseen bis zu spezialisierten Medienkunst-Zentren – haben ihre Arbeiten immer wieder in der Sammlung. Schau in die Programme von Häusern in Wien, Berlin, Zürich, London oder Paris, dort taucht ihr Name regelmäßig auf.

Fazit: Hype gerechtfertigt?

Wenn du Kunst willst, die bequem über dem Sofa hängt, ist **Valie Export** nichts für dich. Ihre Bilder tun weh, triggern, stellen dich bloß – und genau deshalb fühlen sie sich heute so krass aktuell an.

Sie ist eine der Künstlerinnen, die das, was wir jetzt überall diskutieren – Körperbilder, Consent, Male Gaze, digitale Kontrolle – schon vor Jahrzehnten brutal direkt durchgespielt hat. Alles, was heute auf TikTok im Diskurs-Modus läuft, hat sie mit Blut, Schweiß und echter Verletzlichkeit in den Raum gestellt.

Für dein Insta- oder TikTok-Game: Ihre Motive sind ultimative **„Must-See“**-Visuals, wenn du Feminismus, Art-Edgy-Ästhetik oder Performance-History spielst. Für Sammler:innen: kein Hype-Girl-of-the-month, sondern eine echte **Kunstgeschichte-Legende** mit weiterem Marktpotenzial.

Unterm Strich: **Ja, der Hype ist komplett gerechtfertigt.** Und wenn du verstehen willst, wo radikale Performancekunst herkommt – kommst du an **Valie Export** einfach nicht vorbei.

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