Radikal, laut, unzensiert: Warum Valie Export jetzt wieder überall auftaucht
05.03.2026 - 23:33:27 | ad-hoc-news.deAlle reden von radikaler Kunst – aber kaum jemand war so früh, so laut und so kompromisslos wie Valie Export.
Sie hat dem männlichen Blick den Mittelfinger gezeigt, als viele Museen noch nicht mal Frauen-Toiletten in der Chefetage hatten.
Heute ist sie Pflichtprogramm in den großen Museen, heiß diskutiert auf Social Media – und für Sammler:innen längst kein Geheimtipp mehr.
Das Netz staunt: Valie Export auf TikTok & Co.
Die Bilder von Valie Export sind nichts für nebenbei.
Du siehst Körper, Haut, Protest – aber immer mit Konzept dahinter: scharfe Schwarzweiß-Fotos, performative Aktionen, Videoarbeiten, die aussehen wie Zeitkapseln des feministischen Aufbruchs.
Genau diese Mischung aus Retro-Ästhetik, radikalem Inhalt und ikonischen Posen macht sie heute wieder extrem sharebar: Screenshots, Reels, Reaction-Videos – alles dabei.
Willst du sehen, was die Leute sagen? Hier geht's zu den echten Meinungen:
- Deep Dives & Dokus zu Valie Export auf YouTube checken
- Iconic Feminist Shots von Valie Export auf Instagram entdecken
- Provokante Valie-Export-Momente auf TikTok binge-watchen
Gerade jüngere User:innen entdecken sie neu: als OG-Feministin, die schon das machte, was heute als "Body Positivity", "genderkritisch" oder "NSFW-Art" durch den Feed scrollt.
Und ja, in den Kommentaren steht regelmäßig auch: "Das hätte mein Kind auch gekonnt" – bis jemand erklärt, dass sie das alles in einer Zeit gemacht hat, in der Frauenrechte im Kunstbetrieb quasi nicht existierten.
Meisterwerke & Skandale: Das musst du kennen
Wenn du bei Valie Export mitreden willst, gibt es ein paar Must-Know-Werke, die immer wieder auftauchen – in Ausstellungen, auf Uni-Folien und in Memes.
- "TAPP und TASTKINO"
Performance-Legende: Export trägt eine Art offenes Kinokasten-Oberteil vor der Brust, Passant:innen dürfen ihre Brüste – mit Erlaubnis! – ertasten, als wäre es ein Film im Minikino.
Radikale Kritik an Voyeurismus, Männerblick und Konsum von Frauenkörpern.
Die Fotos dazu sind heute Klassiker, tauchen ständig auf Insta-Accounts mit feministischen Quotes auf und sind ein viraler Dauerbrenner im Kunst-Feed. - "Aktionshose: Genitalpanik"
Die ikonische Szene: Export sitzt mit Maschinenpistole und aufgeschnittener Jeans im Schritt in einem Kinosessel, der Genitalbereich sichtbar, die Pose konfrontativ, aggressiv, unvergesslich.
Das Foto wird immer wieder als Plakatmotiv für Ausstellungen genutzt – stark, verstörend, perfekt für den Bild-Feed.
Viele kennen das Bild, ohne zu wissen, dass dahinter Valie Export steht: 100 % Meme-Potenzial, 0 % Zufall. - Frühe Video- und Medienarbeiten
Export gehört zu den ersten Künstlerinnen, die mit Video, Film und Fernsehen als Kunstmedium arbeiten.
Sie nutzt TV-Ästhetik, Werbe-Optik und Medien-Codes, um zu zeigen, wie sehr unser Bild von Frauen durch Screens geprägt wird.
Heute fühlen sich diese Arbeiten wie ein Vintage-Filter auf der Medienkritik von TikTok & Co. an – erstaunlich aktuell, obwohl sie Jahrzehnte alt sind.
Gemeinsam ist all diesen Arbeiten: Sie sind provokant, körperlich, politisch – aber gleichzeitig visuell so stark, dass sie auch ohne Theorie sofort hängenbleiben.
Genau das macht sie für Feeds, Moodboards und Sammlungen interessant.
Rekord-Preise: So viel ist die Kunst wert
Auf dem Markt ist Valie Export längst kein Geheimtipp mehr – eher Blue-Chip-Feminismus.
Auktionsdatenbanken und Marktberichte zeigen: Für ihre wichtigen Fotoperformances und historischen Arbeiten werden mittlerweile solide fünf- bis sechsstellige Beträge aufgerufen.
Einzelne ikonische Motive – darunter Arbeiten im Umfeld von "Genitalpanik" und ihren feministisch geprägten Foto- und Medienserien – haben in Auktionen bereits Preise im hohen fünfstelligen bis in den sechsstelligen Bereich erzielt.
Konkrete Summen variieren je nach Edition, Zustand und Provenienz; regelmäßig werden aber Rekordmarken im eigenen Oeuvre gemeldet, wenn besonders rare Arbeiten auf den Markt kommen.
Für dich bedeutet das: Wir reden hier nicht von "mal eben mitnehmen", sondern von ernstzunehmenden Investment-Pieces, die in Museumssammlungen hängen.
Gleichzeitig gibt es über Galerien und Editionen auch noch vergleichsweise zugängliche Arbeiten – wer früh auf Video- oder Fotoeditionen gesetzt hat, liegt heute klar im Plus.
Im Kunstbetrieb gilt Export als historisch gesetzt: Eine Künstlerin, die in nahezu jeder Erzählung über feministische und medienkritische Kunst vorkommt.
Sie hat früh internationale Auszeichnungen und große Museumsshows bekommen und ist in wichtigen Sammlungen vertreten – das spricht in der Szene klar für Langzeit-Relevanz, nicht nur für kurzfristigen Hype.
Live erleben: Hier kannst du die Kunst sehen
Die Arbeiten von Valie Export sind regelmäßig in großen Museen und thematischen Gruppenausstellungen zu sehen – vor allem, wenn es um Feminismus, Performance und Medienkunst geht.
Aktuell werden auf den gängigen Museums- und Galerieplattformen jedoch keine ganz klar kommunizierten neuen Solo-Ausstellungen angekündigt, die über die üblichen Dauer- und Sammlungsschauen hinausgehen.
Aktuell keine Ausstellungen bekannt, die als große neue Einzelausstellung eindeutig datiert und beworben sind.
Wenn du live checken willst, wo sie gerade auftaucht, lohnt sich ein Blick direkt zu ihren Vertreter:innen und in Institutionen, die sie regelmäßig zeigen.
Mehr Infos und Updates findest du hier:
- Offizielle Informationen und Projekte von Valie Export
- Galerie Thaddaeus Ropac – Werke, Shows und Marktinfos
Tipp: Viele Häuser bieten digitale Archive, Online-Rundgänge oder zumindest hochaufgelöste Installationsansichten – perfekt, um dir einen Eindruck zu holen, bevor du Tickets buchst.
Fazit: Hype gerechtfertigt?
Wenn du nur eines mitnimmst: Valie Export war radikal, bevor Radikalität ein Lifestyle wurde.
Ihre Werke sind kein "Pretty Picture" fürs Wohnzimmer, sondern eine klare Ansage – gegen Sexismus, für Selbstbestimmung, mit maximaler Bildpower.
Für Content-Creator:innen ist sie eine Goldgrube: ikonische Bilder, starke Storys, perfekte Anknüpfungspunkte für Debatten zu Gender, Körper und Medien.
Für Sammler:innen ist sie eine der ganz wenigen Positionen, die gleichzeitig kunsthistorisch kanonisiert und am Markt etabliert sind – mit Potenzial auf weitere Institutionalisierung und Nachfrage.
Und für dich persönlich?
Wenn du Kunst suchst, die nicht nur gut aussieht, sondern dich wirklich zwingt, Position zu beziehen, dann ist Valie Export kein Nischenname, sondern ein Must-See auf deiner Kunst-Bucket-List.
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