Qigong, Boom

Qigong erlebt Boom: Neue Kurse starten in Deutschland

19.01.2026 - 02:30:12

Die alte chinesische Bewegungskunst Qigong erlebt einen regelrechten Boom im deutschsprachigen Raum. Passend zum Jahresbeginn starten zahlreiche neue Kurse – und viele Krankenkassen übernehmen die Kosten.

In einer Zeit von Dauerstress und Reizüberflutung suchen immer mehr Menschen nach ganzheitlichen Wegen zur Entschleunigung. Qigong, die jahrtausendealte Praxis zur Kultivierung der Lebensenergie, trifft genau diesen Nerv. Seit Januar 2026 schießen neue Kursangebote in Deutschland, Österreich und der Schweiz wie Pilze aus dem Boden. Von der Volkshochschule bis zum Online-Workshop – die Bandbreite ist groß.

Doch was macht diese sanfte Bewegungslehre so attraktiv für den modernen Menschen? Und warum zahlen sogar die Krankenkassen mit?

Qigong ist eine der fünf Säulen der Traditionellen Chinesischen Medizin. Frei übersetzt bedeutet es „Arbeit mit der Lebensenergie“. Die Praxis kombiniert langsame, fließende Bewegungen mit bewusster Atmung und meditativer Konzentration. Das Ziel: Den Energiefluss im Körper harmonisieren und die eigene Gesundheit aktiv pflegen.

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„Es geht nicht um Leistung, sondern um Wahrnehmung“, erklärt ein erfahrener Lehrer. Die Übungen sind für jedes Alter und jeden Fitnesslevel geeignet. Sie lösen Muskelverspannungen, mobilisieren Gelenke und führen zu einer tiefen körperlichen und geistigen Entspannung. Kein Wunder also, dass die Nachfrage explodiert.

Kursstart-Welle: Von Augsburg bis zum Bodensee

Der Januar ist traditionell die Hochzeit für Gesundheitsvorsätze – und die Anbieter reagieren. Die Angebotspalette reicht von lokalen VHS-Kursen bis zu spezialisierten Workshops.

  • In Augsburg findet am 17. Januar ein Fachvortrag zur chinesischen Tiersymbolik im Qigong statt.
  • Im oberösterreichischen St. Martin startet am 16. Januar der Kurs „Qigong mit Tiberius“.
  • Zahlreiche Volkshochschulen, etwa in Neu-Ulm oder Frankfurt, beginnen ihr neues Semester mit Einsteigerkursen.
  • Spezialisierte Online-Workshops wie „Wuxing Yangsheng Gong“ bringen die Übungen direkt ins heimische Wohnzimmer.

Viele Kurse sind bereits ausgebucht. Die Anmeldephase für Nachzügler läuft jedoch vielerorts noch bis Anfang Februar.

Der Clou: Krankenkassen zahlen mit

Ein entscheidender Vorteil in Deutschland ist die Anerkennung als Präventionsmaßnahme. Viele qualitätsgeprüfte Kurse werden von den gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst oder sogar vollständig übernommen. Teilnehmer müssen nach Abschluss meist nur eine Teilnahmebescheinigung einreichen.

Diese finanzielle Förderung senkt die Hürde erheblich und macht Qigong für breite Bevölkerungsschichten zugänglich. Ein kluger Schachzug der Krankenkassen, denn die präventive Wirkung ist wissenschaftlich belegt.

Wissenschaft bestätigt: Weniger Stress, mehr Balance

Qigong ist längst mehr als esoterische Wellness. Studien belegen konkrete gesundheitliche Effekte. Die meditativen Bewegungen:

  • Senken nachweislich Stresshormone wie Cortisol.
  • Verbessern die Beweglichkeit, Körperwahrnehmung und den Gleichgewichtssinn.
  • Stärken die tiefe Rumpfmuskulatur und können Rückenbeschwerden lindern.
  • Fördern durch die tiefe Atmung die Sauerstoffversorgung und Entgiftung.

Praktizierende berichten von mehr innerer Ruhe, besserer Konzentration und einem gestärkten Immunsystem. Eine wertvolle Ressource in hektischen Zeiten.

Warum Qigong genau jetzt boomt

Der Erfolg ist kein Zufall. Qigong bedient mehrere Megatrends gleichzeitig: Achtsamkeit, Entschleunigung und Selbstfürsorge. In einer leistungsorientierten Gesellschaft bietet es einen druckfreien Raum ohne Wettbewerb.

„Die Menschen sind überfordert vom permanenten Optimierungszwang“, sagt eine Kursleiterin. „Hier geht es nur um sie selbst, um ihr Wohlbefinden.“ Qigong wird so zur praktischen Lebensphilosophie für mehr Resilienz im Alltag.

Ausblick: Vom Kurs zum Gesundheitsurlaub

Der Trend ist nachhaltig. Die Angebote werden immer vielfältiger. Neben klassischen Kursen boomen Qigong-Retreats in Klöstern oder Naturlandschaften. Auch im betrieblichen Gesundheitsmanagement hält die Methode Einzug.

Die einfache Erlernbarkeit und die Möglichkeit, selbst im Sitzen zu üben, machen Qigong universell einsetzbar. Mit der wachsenden Zahl qualifizierter Lehrer wird diese alte Weisheit wohl dauerhaft in unserer Gesundheitskultur verankert bleiben.

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