Psychologen entschlüsseln die versteckten Signale der „Royal-Pose“
01.02.2026 - 12:00:12Die klassische Haltung mit hinter dem Rücken verschränkten Händen ist mehr als nur Gemütlichkeit. Aktuelle psychologische Analysen zeigen: Sie signalisiert alles von stiller Dominanz bis zu versteckter Unsicherheit.
Wer so geht, demonstriert unbewusst Sicherheit. Indem der Brustkorb geöffnet und ungeschützt präsentiert wird, sendet man die Botschaft: „Ich fürchte keinen Angriff.“ Diese Haltung wird instinktiv von Personen mit natürlicher Autorität eingenommen – von Militärs bis zu Royals. Die Assoziation mit König Charles III. brachte dem Gang sogar den Spitznamen „The King Charles Walk“ ein.
Fokus durch körperliche Fixierung
Das Fixieren der Hände hilft dem Gehirn, sich zu konzentrieren. In einer Welt voller Ablenkungen nimmt es die Hände buchstäblich „aus dem Spiel“. Sie können nicht gestikulieren oder zum Smartphone greifen. Wer im Büroflur so auf und ab geht, ist oft in intensiver mentaler Arbeit vertieft – es ist der klassische „Professor-Gang“.
Das verräterische Detail: Wo wird gegriffen?
Nicht jede verschränkte Hand signalisiert Souveränität. Ein kritisches Detail verrät den wahren mentalen Zustand:
- Hand-in-Hand (locker): Signalisiert Selbstvertrauen und Gelassenheit.
- Griff ums Handgelenk: Zeigt innere Anspannung oder Frustration. Es ist der Versuch, sich selbst zu zügeln.
- Griff um den Oberarm: Deutet auf starke Unsicherheit oder Stress hin – wie eine verkappte Selbstumarmung.
Vom Großvater-Gang zum Gesundheitstrend
Mediziner bewerten die Haltung neu: Sie zieht die Schultern nach hinten, öffnet den Brustkorb und fördert einen aufrechten Gang. Was früher belächelt wurde, gilt heute als wirksames Gegenmittel zum vorgebeugten „Smartphone-Nacken“.
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Die Botschaft ist klar: Dieser Gang ist ein starkes Statement. In entspannter Form zeigt er Macht und Vertrauen. Ein verkrampfter Griff aber entlarvt den Versuch, unter Druck Fassung zu wahren.


