Predator-Spyware, Apples

Predator-Spyware umgeht Apples iPhone-Kameraschutz

27.02.2026 - 04:40:27 | boerse-global.de

Eine neue Spionagesoftware schaltet Kamera- und Mikrofon-Warnhinweise auf iPhones aus. Die Bedrohung folgt kurz nach einer kritischen Apple-Zero-Day-Lücke.

Eine neue Spyware namens „Predator“ kann die Kamera- und Mikrofon-Indikatoren auf iPhones ausschalten. Damit können Angreifer Nutzer unbemerkt ausspionieren. Die Enthüllung folgt nur wenige Wochen nach einer kritischen Zero-Day-Lücke bei Apple.

Wenn das iPhone heimlich zusieht

Die kommerzielle Spyware „Predator“ unterdrückt die grünen und orangen Punkte in der iOS-Statusleiste. Diese Indikatoren zeigen normalerweise an, wenn eine App auf Kamera oder Mikrofon zugreift. Ohne diese Warnung werden Opfer heimlich gefilmt und abgehört.

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Hinter der Software steht die Intellexa-Alliance. Solche Werkzeuge zielen typischerweise auf Journalisten, Aktivisten oder Regierungsbeamte. Für den Angriff muss das iPhone jedoch bereits zuvor kompromittiert worden sein. Die Spyware zeigt dennoch, wie weit fortgeschritten die Werkzeuge professioneller Angreifer sind.

Apples Wettlauf gegen die Zero-Day-Lücke

Die aktuelle Bedrohung steht im Kontext eines ständigen Wettrüstens. Erst Mitte Februar schloss Apple eine kritische Zero-Day-Lücke mit der Kennung CVE-2026-20700. Dabei handelte es sich um einen Speicherfehler in einer zentralen Systemkomponente.

Apple bestätigte, dass die Schwachstelle bereits für „extrem ausgeklügelte Angriffe auf gezielte Personen“ genutzt wurde. Entdeckt wurde sie von Googles Threat Analysis Group. Die Lücke hätte zur vollständigen Übernahme eines iPhones führen können.

KI-Phishing und Diebstahlschutz im Fokus

Neben hochentwickelter Spyware nehmen auch alltäglichere Bedrohungen zu. Das deutsche BSI warnt vor einer neuen Welle von KI-gestützten Phishing-Angriffen, sogenanntem „Quishing“ oder „Smishing“.

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Gleichzeitig reagiert Apple auf raffinierte Diebstahlmethoden. Mit dem kommenden iOS 26.4 wird die Funktion „Schutz für gestohlene Geräte“ für alle Nutzer standardmäßig aktiviert. Sie erfordert für kritische Aktionen wie Passwortänderungen eine biometrische Authentifizierung, wenn sich das Gerät nicht an einem vertrauten Ort befindet.

So schützen Sie sich effektiv

Der wichtigste Schutz ist die zeitnahe Installation von Software-Updates. Apple schließt mit jeder neuen iOS-Version bekannte Sicherheitslücken.

Nutzer sollten einen komplexen alphanumerischen Entsperrcode verwenden und die Zwei-Faktor-Authentifizierung für ihre Apple-ID aktivieren. Zudem ist Vorsicht bei unaufgeforderten Nachrichten und QR-Codes geboten. Für Hochrisikopersonen bietet Apples „Blockierungsmodus“ zusätzlichen Schutz.

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