PowerCell, Aktie

PowerCell Aktie: Geplatzter Millionen-Deal

17.03.2026 - 14:56:37 | boerse-global.de

Ein stillschweigend beendeter Rahmenvertrag führt zu Kritik an der Informationspolitik des Brennstoffzellen-Herstellers PowerCell. Das Management weist die Vorwürfe zurück.

PowerCell Aktie: Geplatzter Millionen-Deal - Foto: über boerse-global.de
PowerCell Aktie: Geplatzter Millionen-Deal - Foto: über boerse-global.de

Der schwedische Brennstoffzellen-Hersteller PowerCell sieht sich mit unbequemen Fragen zur eigenen Informationspolitik konfrontiert. Ein im Sommer 2023 groß angekündigtes Projekt in Wales wurde offenbar stillschweigend beerdigt. Nun steht der Vorwurf im Raum, das Unternehmen habe wichtige Insiderinformationen zurückgehalten.

Ursprung des aktuellen Streits ist ein kommerzielles Rahmenabkommen, das bei seiner Bekanntgabe ein Potenzial von bis zu 200 Millionen Schwedischen Kronen versprach. Eine erste Tranche über 35 Millionen Kronen sollte in den Jahren 2024 und 2025 ausgeliefert werden. Medienberichten zufolge stoppte der Kunde das Vorhaben jedoch bereits nach der Lieferung einer einzigen Testeinheit wegen Unzufriedenheit. Die schwedische Aktionärsvereinigung kritisiert das fehlende öffentliche Update scharf und sieht darin einen möglichen Verstoß gegen die strengen Publizitätspflichten am Kapitalmarkt.

Das Management weist die Vorwürfe strikt zurück. In einer schriftlichen Stellungnahme erklärte PowerCell, dass das Ende der Zusammenarbeit keine meldepflichtige Insiderinformation darstelle. Die Begründung der Führungsebene stützt sich auf die Struktur des Deals: Es habe sich lediglich um einen Rahmenvertrag ohne garantierte Abnahmemengen gehandelt.

Technologie und Transparenz im Fokus

Die Kommunikationsdebatte trifft das Unternehmen in einer ohnehin unruhigen Phase. Erst Anfang März musste sich PowerCell gegen Medienberichte wehren, die fundamentale Mängel an der Leistungsfähigkeit der eigenen Technologie suggerierten. Das Management konterte am 9. März prompt und stellte klar, dass sich die kritisierten internen Dokumente auf eine zwei Generationen alte Technik bezögen. Zum Beleg der aktuellen Marktreife verwies das Unternehmen auf über 200.000 Teststunden mit dem Industriepartner Bosch sowie eine halbe Million Stunden an realen Betriebsdaten.

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Diese Gemengelage aus technischer Skepsis und Transparenzfragen hat zuletzt institutionelle Leerverkäufer auf den Plan gerufen. An der Börse spiegelt sich die Unsicherheit in einem massiven Jahresverlust von rund 38 Prozent wider, auch wenn die Papiere am Dienstag eine Gegenbewegung von knapp fünf Prozent auf 1,71 Euro verzeichneten. Die Unternehmensspitze demonstriert derweil internen Zusammenhalt. Jüngste Aktienkäufe des stellvertretenden CEOs und des Technikchefs (CTO) aus dem frühen März bilden einen klaren Kontrast zur externen Kritik, während Aufsichtsbehörden und Investoren die regulatorische Konformität der Auftragsbücher nun genau prüfen werden.

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