Potsdam startet mehrere Großprojekte für Wohnraum
07.02.2026 - 16:40:11Potsdam treibt den Bau neuer Wohnungen und ganzer Stadtteile voran. Die Stadt reagiert damit auf den enormen Druck am Wohnungsmarkt. Aktuell zeigen sich deutliche Fortschritte in drei Schlüsselgebieten: der historischen Mitte, dem neuen Quartier Krampnitz und dem Bornstedter Feld.
Die Projekte reichen von der Sanierung historischer Blöcke bis zur Schaffung eines komplett neuen, CO₂-neutralen Stadtteils. Sie alle fußen auf dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept 2035. Ziel ist nicht nur neuer Wohnraum, sondern lebendige Viertel mit eigener Infrastruktur.
Potsdamer Mitte: Historisches Viertel entsteht neu
Rund um den Alten Markt nimmt das ambitionierte Zentrumsprojekt Gestalt an. Die Bauarbeiten an den Blöcken III und IV zwischen Landtag und Nikolaikirche sind weit fortgeschritten. Im südlichen Block III ist die Hochbauphase sogar schon fast abgeschlossen.
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- Es entstehen 29 neue Gebäude mit einer Mischung aus rekonstruierten Fassaden und zeitgenössischer Architektur.
- In den Erdgeschossen sollen Läden, Büros und Kultur einziehen.
- Die oberen Etagen sind vorrangig für Wohnungen vorgesehen.
Noch wird der öffentliche Raum fertiggestellt, doch die künftigen Blockränder und Blickachsen sind bereits erkennbar. Das Projekt vereint Denkmalschutz mit modernen Anforderungen an Wohnen und Arbeiten.
Krampnitz: Autoarmer Traum für 10.000 Menschen
Auf einem ehemaligen Kasernengelände im Norden der Stadt entsteht ein völlig neuer Stadtteil. Die Vision: Ein CO₂-neutrales und autoarmes Quartier für bis zu 10.000 Einwohner. Bei einem kürzlichen Forum informierten Stadt und Entwicklungsträger ProPotsdam über den Stand.
Die Dimensionen sind gewaltig:
* Langfristig sind rund 4.900 Wohnungen geplant.
* Die ersten Wohneinheiten in sanierten Kasernengebäuden stehen kurz vor der Fertigstellung.
* Parallel werden Pläne für Schulen, Kitas und Horte konkretisiert.
Das Großprojekt bleibt eine komplexe Herausforderung. Ein strukturiertes Risikomanagement soll Zeit- und Kostenpläne im Blick halten.
Bornstedter Feld: 66 geförderte Mietwohnungen
Konkrete Antwort auf steigende Mieten: Im Bornstedter Feld errichtet die ProPotsdam derzeit 66 geförderte Mietwohnungen. Das Projekt auf einer ehemaligen Militärfläche soll im Frühjahr fertig werden.
Die viergeschossigen, barrierefreien Gebäude bieten einen Mix aus 1,5- bis 5-Zimmer-Wohnungen. Die Besonderheit: 50 dieser Wohnungen unterliegen für 25 Jahre einer strikten Mietpreis- und Belegungsbindung. Das Land Brandenburg unterstützt den Bau mit Fördermitteln in Höhe von rund 13 Millionen Euro.
Ergänzend hat die Stadtverwaltung ein umfassendes Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht. Dazu gehören:
* Soziale Erhaltungssatzungen für Stadtteile wie die Barocke Stadterweiterung.
* Die Verlängerung der Satzung gegen Zweckentfremdung von Wohnraum.
* Das Baulandmodell, das bei neuen Projekten einen verbindlichen Anteil günstiger Wohnungen festschreibt.
Die ProPotsdam verfolgt ein klares Ziel: Bis 2027 sollen insgesamt 2.500 neue Wohnungen entstehen. Ein Großteil davon ist bereits realisiert. Die erfolgreiche Umsetzung der Großprojekte wird entscheidend sein – für bezahlbares Wohnen und den Charakter Potsdams als lebenswerte Stadt.
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