Pollensaison, Wucht

Pollensaison 2026 startet mit voller Wucht

13.02.2026 - 01:22:12

Die Pollensaison hat mit hoher Belastung durch Hasel- und Erlenpollen begonnen. Klimawandel und früher Blühbeginn verlängern die Leidenszeit für Allergiker erheblich.

Die Pollensaison 2026 hat begonnen. Millionen Menschen in Deutschland kämpfen bereits mit juckenden Augen und laufenden Nasen. Getrieben von milden Temperaturen fliegen Hasel- und Erlenpollen im Westen und Südwesten des Landes besonders stark.

Deutschland ist zweigeteilt

Während der Norden und Osten noch eine Atempause haben, leiden West- und Süddeutschland bereits unter dem Pollenflug. Entlang des Rheins und am Alpenrand erreicht die Konzentration von Haselpollen bereits ein hohes Niveau. Auch die Erle beginnt zu blühen und verstärkt die Belastung. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) und der Polleninformationsdienst bieten tagesaktuelle Gefahrenindizes für die Planung an.

Heuschnupfen oder Erkältung?

Rund 15 Prozent der Deutschen leiden an einer Pollenallergie. Typische Symptome sind Niesattacken, verstopfte Nase und juckende Augen. Diese Beschwerden schränken Lebensqualität und Konzentration massiv ein. Experten raten zu einer ärztlichen Abklärung. Unbehandelt kann sich aus einem Heuschnupfen allergisches Asthma entwickeln – Fachleute sprechen vom „Etagenwechsel“.

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So halten Sie Pollen aus dem Haus

Einige einfache Maßnahmen reduzieren die Belastung im Alltag erheblich:
* Richtig lüften: In der Stadt zwischen 6 und 8 Uhr morgens, auf dem Land ab 19 Uhr abends.
* Pollen fernhalten: Pollenschutzgitter anbringen, Straßenkleidung nicht im Schlafzimmer ablegen und Haare vor dem Schlafengehen waschen.
* Den richtigen Zeitpunkt nutzen: Nach einem Regenschauer ist die Luft besonders pollenarm – ideal für Aktivitäten im Freien.

Hilfe aus der Apotheke und der Natur

Zur akuten Linderung stehen Antihistaminika als Tabletten, Sprays oder Tropfen zur Verfügung. Kortison-Nasensprays bekämpfen die Entzündung. Eine längerfristige Einnahme sollte immer mit einem Arzt besprochen werden. Vorsicht ist bei Kreuzallergien geboten: Wer auf Birkenpollen reagiert, verträgt oft auch Äpfel oder Nüsse nicht.

Klimawandel verlängert die Leidenszeit

Der Klimawandel treibt die Pollensaison an. Sie beginnt früher, dauert länger und wird intensiver. Mildere Winter lassen Pflanzen früher blühen. Für viele Allergiker bedeutet das nahezu ganzjährige Beschwerden. Der „Allegra Allergieatlas 2026“ bestätigt diesen Trend und zeigt die wachsende Herausforderung für das Gesundheitswesen.

Was kommt als nächstes?

Nach Hasel und Erle steht die Birke in den Startlöchern. Ihre Pollen gelten als besonders aggressiv. Später folgen Gräser und Kräuter. Für eine langfristige Lösung kann eine spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) infrage kommen. Neue Hoffnung machen fortschrittliche Biologika, die bereits bei Asthma helfen und künftig auch schwere Allergien lindern könnten.

@ boerse-global.de

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