Polizei, Bremen

Polizei Bremen warnt vor perfiden Telefonbetrügern

23.01.2026 - 16:10:12

Die Polizei warnt vor einer deutlichen Zunahme perfider Telefonbetrügereien in Bremen, bei denen sich Täter als Beamte oder Familienmitglieder ausgeben. Besonders ältere Menschen werden gezielt unter Druck gesetzt.

Telefonbetrüger gehen in Bremen mit neuen Tricks auf Jagd. Die Polizei meldet eine deutliche Zunahme perfider Anrufe, bei denen sich Täter als Beamte oder Familienmitglieder ausgeben. Besonders Senioren werden gezielt unter Druck gesetzt, um an Geld und Wertsachen zu gelangen.

Falsche Polizisten und emotionale Erpressung

Die Kriminellen agieren professionell und nutzen verschiedene Betrugsmaschen. Besonders verbreitet ist der Trick der “Falschen Polizeibeamten”. Die Anrufer geben vor, von einer Behörde zu sein und behaupten, das Vermögen der Angerufenen sei in Gefahr und müsse “gesichert” werden.

Eine andere Methode sind emotionale “Schockanrufe”. Hier erfinden die Täter Geschichten über angebliche Unfälle von Angehörigen, die dringend Geld für Kautionen oder Anwälte benötigen. Der gezielt aufgebaute Druck soll rationales Denken ausschalten.

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Aktuelle Fälle und Ermittlungserfolge

Die Warnung ist aktuell: Erst am Donnerstag wurden zwei Seniorinnen in Bremen-Schwachhausen Opfer von falschen Polizisten und verloren Schmuck. Die Täter wählen oft ältere Menschen als Zielgruppe aus.

Doch es gibt auch Erfolge: Zu Wochenbeginn nahm die Polizei in der Neustadt drei mutmaßliche Trickbetrüger fest. Gegen zwei Männer wurde Haftbefehl erlassen. Die Ermittler gehen von bandenmäßig organisierten Strukturen aus, die oft aus dem Ausland operieren.

So schützen Sie sich vor den Betrugsversuchen

Die Polizei gibt klare Verhaltenstipps:
* Seien Sie misstrauisch bei unerwarteten Anrufen mit Geld- oder Wertforderungen.
* Geben Sie niemals persönliche Daten wie Kontonummern oder Passwörter am Telefon preis.
* Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen – legen Sie im Zweifel einfach auf.
* Überprüfen Sie Identitäten selbst: Wählen Sie die offizielle Nummer der Behörde oder des Familienmitglieds zurück, nicht die vom Anrufer genannte.

Besonders wichtig ist die Aufklärung älterer Angehöriger über diese Gefahren. Die Polizei betont: Echte Beamte fordern nie telefonisch Geld oder Wertsachen an.

Neue Gefahr durch KI-Stimmenklau

Die Betrugsmaschen werden immer ausgefeilter. Experten warnen vor der nächsten Stufe: Künstliche Intelligenz zum Klonen von Stimmen. Mit kurzen Audioaufnahmen aus sozialen Medien könnten Betrüger bald die Stimme von Enkeln täuschend echt nachahmen.

Diese technologische Entwicklung macht die Aufklärungsarbeit noch dringender. Wer einen verdächtigen Anruf erhält, sollte sofort die Notrufnummer 110 wählen und den Vorfall melden. Jeder verhinderte Betrug schützt vor existenziellen finanziellen und emotionalen Schäden.

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