Plenum Aktie: Rote Zahlen
06.03.2026 - 23:48:48 | boerse-global.deEin massiver Einmalaufwand und eine hartnäckige Schwäche im Beratungsgeschäft verhageln der Plenum AG die Bilanz für das Geschäftsjahr 2025. Nach einem deutlichen Umsatzrückgang und einem operativen Verlust streicht das Unternehmen nun die Dividende komplett. Kann die für das laufende Jahr angekündigte Stabilisierung die erhoffte Wende bringen?
Sondereffekte belasten operatives Ergebnis
Der gestern veröffentlichte vorläufige Bericht zeigt einen deutlichen Rückgang beim Konzernumsatz: Dieser sank von 29,4 Millionen Euro im Vorjahr auf rund 22,6 Millionen Euro. Noch deutlicher fällt die Korrektur beim operativen Ergebnis (EBITDA) aus. Hier verbuchte das Unternehmen einen Verlust von bis zu einer Million Euro, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Gewinn von 3 Millionen Euro erzielt worden war.
Maßgeblich verantwortlich für diesen Einbruch ist ein außerordentlicher Aufwand in Höhe von 5,5 Millionen Euro. Diese Summe fiel im Zuge der Verschmelzung mit der RFC Professionals GmbH an. Aufgrund der angespannten Ertragslage geht die Gesellschaft für 2025 leer aus – eine Dividendenausschüttung ist nicht vorgesehen.
Projektverschiebungen bremsen das Wachstum
Hinter den schwachen Zahlen stehen auch operative Probleme. Vor allem der Bereich Transformation Advisory blieb hinter den Erwartungen zurück. Belastend wirkten zudem Personalveränderungen sowie eine allgemein schwierige wirtschaftliche Lage, die zu spürbaren Projektverzögerungen führte. Ein konkretes Beispiel ist die Umsetzung der NIS-2-Richtlinie, die nicht wie geplant voranschritt.
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Trotz der Bilanzschwäche blickt das Management vorsichtig optimistisch auf das Jahr 2026. Das Ziel ist eine Stabilisierung des Geschäftsmodells und die Rückkehr zu steigenden Umsätzen. Ein Erfolg dieses Plans hängt maßgeblich davon ab, ob die verschobenen Großprojekte im aktuellen Turnus tatsächlich realisiert werden können.
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