Playstation 5, Playstation 5 Pro

Playstation 5 Pro: Wie viel Next-Gen steckt wirklich in der neuen Playstation 5 für Hardcore-Gamer?

21.02.2026 - 06:36:05 | ad-hoc-news.de

Die Playstation 5 Pro verspricht mehr GPU-Power, besseres Raytracing und PSSR-Upscaling. Reicht das Upgrade der Playstation 5, um Grafik-Fetischisten und Performance-Jäger wirklich zu begeistern?

Wenn der Bildschirm aufleuchtet, das HDR grell aufflammt und jedes Partikel im Regen perfekt zur Musik prasselt, spürst du sehr schnell, ob du an der Grenze der Hardware spielst. Genau hier setzt die Playstation 5 Pro an. Sie will die Playstation 5 nicht ersetzen, sondern sie für High-End-Gamer zu dem machen, was ein Overclocked-PC für Enthusiasten ist: mehr Frames, mehr Details, mehr Reserven.

Die Frage ist nur: Ist das wirklich das Upgrade, auf das Hardcore-Gamer gewartet haben – oder eher ein Luxus-Add-on für Grafik-Puristen?

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Offizielle Infos und erste Details zur Playstation 5 Pro stammen direkt von Sony, unter anderem von der Herstellerseite playstation.com. Klar ist: Sony zielt mit der neuen Playstation 5 Variante vor allem auf Gamer mit 4K-TV, hohen Ansprüchen an Bildschärfe, stabilen Framerates und einer Vorliebe für Grafik-Bretter mit Raytracing.

Mehr GPU-PS unter der Haube: Was die Playstation 5 Pro wirklich schneller macht

Die Standard-Playstation 5 ist weit davon entfernt, schwach zu sein. Aber in komplexen Open-World-Games, dicken Raytracing-Szenen und bei 4K-Auflösung ist sie oft ein Kompromissgerät: ein bisschen Auflösung runter, ein bisschen Raytracing kürzen, ein bisschen dynamisches Scaling. Die Playstation 5 Pro will genau diese Kompromisse reduzieren.

Im Zentrum steht eine massiv aufgerüstete GPU auf Basis der RDNA-Architektur von AMD. Während die klassische Playstation 5 schon eine solide Raytracing-Performance liefert, schiebt die Playstation 5 Pro die Rechenleistung für Grafik und Lichtsimulation deutlich nach oben. Das Ergebnis: mehr Raytracing-Effekte gleichzeitig, höhere interne Auflösung und vor allem stabilere Framerates in Szenen, in denen die Standard-PS5 spürbar ins Schwitzen kommt.

Typische Szenarien, in denen die Playstation 5 Pro glänzen soll:

  • 4K-Gaming mit deutlich schärferem Bild, weniger aggressivem Upscaling und weniger Flimmern an feinen Kanten.
  • Raytracing-Reflexionen und -Schatten, die nicht nur punktuell vorhanden sind, sondern das gesamte Bild stimmiger wirken lassen.
  • Höhere und vor allem stabilere Bildraten in Action-Spielen, in denen auf der Playstation 5 bisher 60 FPS eher Ziel als Realität waren.

Subjektiv fühlt sich das an wie das Hochdrehen der Grafikeinstellungen am PC von "Hoch" auf "Sehr Hoch" – manchmal auch eine Spur darüber. Das Bild wirkt knackscharf, feine Strukturen auf Rüstungen, Gesichtern oder Asphalt springen dir förmlich entgegen, und Partikel- sowie Nebeleffekte verlieren den leicht matschigen Touch, den man von aggressiven Upscaling-Lösungen kennt.

PSSR: Sonys KI-Upscaling als geheime Waffe

Das Schlagwort, das bei der Playstation 5 Pro immer wieder fällt, ist PSSR: PlayStation Spectral Super Resolution. Dahinter steckt Sonys eigene, KI-gestützte Upscaling-Technologie, die grob in dieselbe Kerbe schlägt wie DLSS bei NVIDIA oder FSR bei AMD – zugeschnitten auf die Playstation 5 Plattform.

Das Prinzip: Die Spiele müssen intern nicht in voller 4K-Auflösung gerendert werden. Stattdessen wird mit einer niedrigeren Auflösung gearbeitet, die dann durch PSSR auf 4K (oder noch darüber) hochgerechnet wird. Klingt nach Trick, ist aber längst Standard im High-End-Gaming.

Der Unterschied: PSSR ist speziell auf die Architektur der Playstation 5 und der Playstation 5 Pro optimiert. Die Pro-Variante profitiert hier besonders, weil die zusätzliche GPU-Power und die dafür vorgesehenen Hardware-Ressourcen der KI-Upscaling-Pipeline mehr Spielraum geben. So kann zum Beispiel:

  • die interne Auflösung höher angesetzt werden, bevor PSSR eingreift,
  • das temporale Anti-Aliasing sauberer arbeiten,
  • und die Bewegungsdarstellung bei schnellen Kamera-Schwenks ruhiger wirken.

Das merkt man etwa in schnellen Shootern oder Rennspielen: Endlich stabile 60 FPS bei hoher Detaildichte, ohne dass das Bild in der Bewegung zu einem verwaschenen Pixelbrei zerfließt. Genau hier setzt die Playstation 5 Pro ihre Nadelstiche gegen die Standard-Playstation 5, die bei gleicher Szene entweder weniger Details, weniger Effekte oder weniger Frames bieten muss.

Raytracing 2.0: Wo die Playstation 5 Pro die normale Playstation 5 abhängt

Raytracing war auf der Playstation 5 oft ein Bonus-Feature: hübsch, aber teuer. Viele Spiele boten einen Raytracing-Modus mit reduziertem Framerate-Limit oder stark eingeschränkter Auflösung. Mit der Playstation 5 Pro verschiebt sich das Kräfteverhältnis.

Dank der stärkeren GPU und optimierten Raytracing-Einheiten können Entwickler:

  • Reflexionen großflächiger und präziser umsetzen, etwa in Pfützen, Glasfassaden oder Metalloberflächen,
  • weichere, realistischere Schatten berechnen, die nicht mehr wie harte Aufkleber wirken,
  • indirekte Beleuchtung glaubwürdiger simulieren, sodass Räume natürlicher ausgeleuchtet sind.

Für dich als Spieler bedeutet das nicht nur "mehr Bling", sondern ein deutlich dichteres Raumgefühl. Dunkle Gassen, Neon-Reklamen im Regen, Innenräume mit diffusen Lichtquellen – all das wirkt auf der Playstation 5 Pro stimmiger. Auf der normalen Playstation 5 sieht das noch immer gut aus, aber du bemerkst im Direktvergleich schneller Kompromisse: Reflexionen weichen Screen-Space-Tricks, Schatten poppen sichtbar nach, und das Gesamtbild wirkt weniger physikalisch korrekt.

PS5 vs. PS5 Pro: Lohnt sich der Aufpreis?

Die wichtigste Frage: Was merkst du tatsächlich im Alltag, wenn du von der Playstation 5 auf die Playstation 5 Pro gehst?

Deutlich spürbar ist der Unterschied, wenn:

  • du einen 4K-TV oder 4K-Monitor besitzt, der gutes HDR beherrscht,
  • du Wert auf Grafikmodi mit hoher Qualität UND stabiler Bildrate legst,
  • du vor allem aktuelle AAA-Titel spielst, die GPU-intensiv sind und Raytracing nutzen.

In diesen Szenarien liefert die Playstation 5 Pro spürbare Vorteile: weniger Treppchen an Kanten, schärfere Texturen in der Entfernung, besseres Raytracing und weniger Einbrüche der FPS in heftigen Gefechten oder dicht bevölkerten Städten. Manchmal macht das den Unterschied zwischen einem schwankenden 40–60-FPS-Erlebnis und echten, sauberen 60 FPS – oder sogar höheren Framerates in speziell optimierten Modi.

Weniger gravierend sind die Unterschiede, wenn:

  • du noch auf einem Full-HD-TV oder einem älteren 60-Hz-Panel spielst,
  • du hauptsächlich Indie-Titel oder grafisch weniger komplexe Spiele zockst,
  • du mit Performance-Modi der Standard-Playstation 5 bereits zufrieden bist.

Für Gelegenheitsspieler, die abends zwei, drei Stunden entspannt daddeln und nicht ständig Technik-Vergleiche schauen, bleibt die klassische Playstation 5 ein starkes Gerät. Wer jedoch jede neue AAA-Release ausreizt, Fotomodus liebt und gerne Screenshots postet, wird die Pro-Vorteile kaum ignorieren können.

Zielgruppe: Wer braucht die Playstation 5 Pro wirklich?

Enthusiasten, die jeden Frame messen und jedes Grafik-Feature kennen, sind eindeutig die Kernzielgruppe. Wenn du:

  • bereits einen hochwertigen 4K-HDR-TV mit guter Helligkeit und Kontrast besitzt,
  • dich für Begriffe wie PSSR, Raytracing, VRR und Input-Lag interessierst,
  • und gerne in Grafik-Settings wühlst, um das Maximum aus deinen Spielen zu holen,

dann passt die Playstation 5 Pro perfekt in dein Setup. Du kaufst dir damit nicht einfach eine "neue Playstation", sondern eine gesteigerte Version der Playstation 5, die deine bestehende Library besser aussehen und flüssiger laufen lässt – vor allem bei Titeln, die explizite Pro-Patches oder -Modi erhalten.

Gelegenheitsspieler dagegen sollten nüchtern abwägen. Wenn du bisher keine Playstation 5 besitzt, kann die Playstation 5 Pro als "Premium-Einstieg" sinnvoll sein, insbesondere wenn der Preisabstand zur Standard-PS5 moderat bleibt. Hast du aber schon eine Playstation 5, spielst hauptsächlich Casual-Games oder ältere Titel und hast keinen Top-4K-TV, dann ist der Mehrwert geringer. Die Spiele laufen weiterhin sehr gut, die Pro-Features wären bei dir teilweise verschenkt.

Rückwärtskompatibilität und Zukunftssicherheit

Ein wichtiger Pluspunkt: Die Playstation 5 Pro bleibt innerhalb des Playstation 5 Ökosystems. Deine Spiele, dein Zubehör, dein PSN-Account – alles bleibt kompatibel. Entwickler können gezielt Pro-Modi anbieten, ähnlich wie bei früheren Mid-Gen-Upgrades, aber die Basis bleibt die Playstation 5 Plattform.

Das heißt:

  • Bestehende PS5-Games können Updates erhalten, die auf der Playstation 5 Pro höhere Auflösung, bessere Effekte oder stabilere FPS aktivieren.
  • Künftige PS5-Titel können zwei Zielplattformen berücksichtigen: eine Basis-Variante für Playstation 5 und eine "aufgedrehte" für Playstation 5 Pro.

Somit kaufst du dir nicht nur ein Grafik-Upgrade für heute, sondern Reserven für die kommenden Jahre. Gerade gegen Ende einer Konsolengeneration, wenn Entwickler das Maximum aus der Hardware holen, wird diese zusätzliche GPU-Power der Playstation 5 Pro ihren größten Effekt zeigen.

Emotionale Seite: Wie fühlt sich der Sprung an?

Technische Daten sind das eine. Entscheidend ist, wie es sich beim Spielen anfühlt. Stell dir eine Szene vor, in der Regen auf eine Neon-beleuchtete Straße prasselt, jede Pfütze die Umgebung widerspiegelt und Lichter realistisch gebrochen werden. Auf der Playstation 5 sieht das schon gut aus, keine Frage. Auf der Playstation 5 Pro wirkt es aber wie "nachgeschärft": mehr Tiefe, mehr Plastizität, mehr Präsenz.

Bei schnellen Shootern oder Rennspielen ist der Unterschied oft noch deutlicher. Das plus an Framerate bringt nicht nur Komfort, sondern Präzision. Du reagierst intuitiver, dein Fadenkreuz schwebt ruhiger, Lenkbewegungen fühlen sich direkter an. Es ist dieser Moment, in dem du denkst: "So sollte sich das schon immer anfühlen."

Natürlich ist das kein Generationssprung wie von der Playstation 4 auf die Playstation 5, sondern ein verfeinerter, technischer Push innerhalb derselben Ära. Aber für Gamer, die spüren, wenn das Framerate-Limit nur kurz einbricht oder wenn das Anti-Aliasing versagt, ist genau dieser Feinschliff Gold wert.

Luxus-Upgrade oder Pflichtkauf?

Unterm Strich positioniert sich die Playstation 5 Pro als Premium-Variante der Playstation 5, nicht als Zwangs-Upgrade. Wer bereits glücklich mit seiner Playstation 5 spielt, keinen High-End-TV besitzt und nicht jedes Pixel seziert, kann entspannt bleiben. Die Basis-Playstation 5 bleibt voll im Rennen.

Wer allerdings am oberen Ende der Qualitätsskala spielen will, 4K-HDR ernst nimmt, Raytracing nicht nur als Gimmick sieht und Value in jedem einzelnen technischen Prozentpunkt findet, für den fühlt sich die Playstation 5 Pro schnell nicht mehr wie Luxus, sondern wie der logische nächste Schritt an.

Die ehrliche Antwort: Für Enthusiasten ist die Playstation 5 Pro verdammt nah an einem Pflichtkauf, für Gelegenheitsspieler ein attraktives, aber nicht notwendiges Upgrade.

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