Playstation 5 Pro, Playstation 5

Playstation 5 Pro – wie viel Next-Gen steckt wirklich in der neuen Playstation 5?

09.02.2026 - 10:10:51

Die Playstation 5 Pro zielt auf Hardcore-Gamer, die aus der Playstation 5 jedes einzelne FPS und jeden Raytracing-Effekt herausquetschen wollen. Lohnt sich das Upgrade?

Wer aktuell an seine Grenzen kommt, kennt das Gefühl: 4K-TV, fettes Headset, Highspeed-Leitung – und trotzdem wirken manche Spiele auf der Playstation 5 nicht so knackig und flüssig, wie man es sich wünscht. Genau hier setzt die Playstation 5 Pro an. Mehr GPU-Power, smarteres Upscaling, aggressiveres Raytracing – der Angriff auf die 60 FPS in nativ wirkendem 4K ist eröffnet. Die Frage ist nur: Ist das wirklich das Upgrade, auf das Hardcore-Gamer gewartet haben?

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Auf der offiziellen Seite von Sony unter Playstation 5 Pro wird schnell klar, worum es geht: Die Playstation5 Pro ist kein einfaches „Slim-Refresh“, sondern ein Performance-Sprung mit Fokus auf GPU-Leistung, Raytracing und ein neues Upscaling-Verfahren namens PSSR. Während die klassische Playstation 5 bereits saubere 4K-Erlebnisse liefern kann, adressiert die Pro gezielt die Momente, in denen Auflösung, Effekte und Framerate gleichzeitig aufdrehen sollen – ohne dass das Bild zerbricht.

Die rohe GPU-Power: Wo die Playstation 5 Pro ansetzt

Der wichtigste Unterschied zur Standard-Playstation 5 steckt in der GPU. Sony setzt bei der Playstation 5 Pro auf deutlich mehr Compute-Einheiten und einen spürbar höheren Takt. Das Ergebnis: eine klar stärkere Rechenleistung für Grafik-Features wie anspruchsvolles Raytracing, dichte Partikeleffekte und stabile Framerates bei hoher Auflösung.

Während die ursprüngliche Playstation 5 bei anspruchsvollen AAA-Titeln oft zwischen „Performance Mode“ (niedrigere Auflösung, höhere FPS) und „Quality Mode“ (höhere Auflösung, dafür instabilere Framerate) schwanken muss, schiebt die Playstation5 Pro mehr Luft nach oben. Gerade in Szenen mit vielen Reflexionen, dynamischen Schatten und volumetrischem Nebel wirkt das Bild deutlich ruhiger – weniger Tearing, weniger Einbrüche, mehr Konsistenz.

Subjektiv merkt man das vor allem in schnellen Games: Shooter, Rennspiele, Action-Adventures. Dort, wo die Augen jede Unschärfe und jedes Stottern brutal bestrafen, fühlt sich die Playstation 5 Pro merklich souveräner an. Das Bild wirkt knackscharf, während die 60 FPS seltener in den Keller gehen.

PSSR: Sonys KI-Upscaling als heimlicher Star

Der spannendste Technik-Baustein ist PSSR (PlayStation Spectral Super Resolution), Sonys eigenes Upscaling- und Reconstruction-System. Vereinfacht gesagt: Spiele müssen intern nicht zwingend in voller 4K-Auflösung rendern, sondern nutzen eine geringere Basisauflösung, die per PSSR intelligent hochgerechnet wird. Ähnlich wie DLSS oder FSR in der PC-Welt versucht PSSR, die Lücke zwischen Rohleistung und Zielauflösung per Algorithmen zu schließen.

Der Effekt im Alltag: Spiele auf der Playstation 5 Pro können deutlich schärfer aussehen, als es die interne Render-Auflösung vermuten lässt. Kantenflimmern nimmt ab, Details auf Distanz bleiben erkennbar, und – wenn das Game gut angepasst ist – fühlt sich das Bild fast wie natives 4K an. Besonders auf großen 4K-TVs ist das ein enormer Vorteil, weil dort jedes Unschärfe-Artefakt gnadenlos auffällt.

Für Enthusiasten ist PSSR deshalb so interessant, weil es direkten Einfluss auf das Verhältnis von Bildqualität zu Framerate hat. Entwickler können z.B. 60 FPS priorisieren und trotzdem ein visuell beeindruckendes Bild liefern, statt ständig zwischen 30 und 60 FPS hin- und herzuwechseln. Das ist genau der Sweet Spot, den viele sich von der Next-Gen ursprünglich erhofft hatten.

Raytracing: Endlich nicht mehr nur ein Bonus-Schalter

Raytracing war auf der normalen Playstation 5 oft eher ein „Nice-to-have“ – aktivierbar, aber mit spürbarem Preis. Weniger FPS, teilweise weichere Darstellung, gelegentliche Einbrüche. Auf der Playstation 5 Pro rückt Raytracing viel stärker in den Fokus.

Durch die zusätzliche GPU-Leistung und das Zusammenspiel mit PSSR können Entwickler verstärkt auf Raytracing-Effekte setzen, ohne das ganze Spielerlebnis zu opfern. Spiegelnde Böden, realistischere Lichtquellen, glaubwürdige Schattenverläufe – all das wird mit höherer Konsistenz darstellbar. In vielen Fällen dürfte der Kompromiss weniger hart ausfallen: Raytracing plus hohe Framerate wird häufiger zur realistischen Option statt zur Tech-Demo.

Gerade Spiele, die stark auf Atmosphäre setzen, profitieren: düstere Korridore, Neon-Städte im Regen, Fantasy-Wälder bei Nacht. Wenn Lichter nicht einfach nur auf Texturen geklatscht sind, sondern realistisch interagieren, steigt die Immersion spürbar. Genau hier fühlt sich die Playstation 5 Pro ihrer Standard-Schwester eine Generation voraus an.

Vergleich mit der Standard-Playstation 5: Lohnt sich der Aufpreis?

Die ursprüngliche Playstation 5 ist immer noch eine verdammt starke Konsole. 4K-Gaming, schnelle SSD, DualSense mit adaptiven Triggern – wer von PS4 oder PS4 Pro kommt, merkt den Sprung brutal deutlich. Die zentrale Frage lautet deshalb: Wer braucht die Playstation 5 Pro wirklich?

Lohnt sich das Upgrade, wenn du schon eine Playstation 5 hast?

  • Ja, eher ja, wenn du einen großen 4K-TV oder 4K-Gaming-Monitor nutzt, viel Wert auf Bildschärfe und Effekte legst und häufig AAA-Titel spielst, die an die Limits der aktuellen Playstation stoßen. Wer jedes Frame spürt, wird die zusätzliche Stabilität und Schärfe nicht mehr missen wollen.
  • Ja, wenn du zu den Enthusiasten gehörst, die Technik-Analysen schauen, Pixel-Peeping betreiben und sich über unklare Texturen oder schwammige Upscaling-Artefakte ärgern. PSSR und die stärkere GPU der Playstation5 Pro richten sich genau an diese Zielgruppe.
  • Eher nein, wenn du vor allem Indie-Games, Retro-Titel, oder Multiplayer-Klassiker spielst, bei denen Grafikqualität nicht an erster Stelle steht. Für Gelegenheitsspieler, die „einfach nur zocken“ wollen, liefert die Standard-Playstation 5 weiterhin mehr als genug Power.

Wer bisher noch gar keine Playstation der aktuellen Generation besitzt, muss anders rechnen. Die Playstation 5 Pro wird als Premium-Variante positioniert – mit entsprechendem Preisaufschlag. Wenn das Budget eng ist und 60 FPS bei maximalen Effekten nicht ganz oben auf der Prioritätenliste stehen, ist die normale Playstation 5 nach wie vor eine solide, preislich attraktivere Wahl.

Wenn du aber ohnehin auf lange Sicht planst, regelmäßig große Blockbuster zockst und deinen 4K-Screen ausreizen willst, fühlt sich die Playstation 5 Pro eher wie die „richtige“ Zielplattform an, auf die viele zukünftige Titel optimiert werden.

Zielgruppe: Enthusiasten vs. Gelegenheitsspieler

Die Playstation 5 Pro ist ganz klar ein Gerät für Enthusiasten. Für Leute, die wissen, was Raytracing ist, die den Unterschied zwischen nativer Auflösung und Reconstruktion sehen, und denen es nicht egal ist, ob ein Spiel bei 45 oder bei stabilen 60 FPS läuft.

  • Enthusiasten bekommen: bessere Skalierung für 4K-Displays, mehr Headroom für zukünftige grafische Monster, ein deutlich stärkeres Fundament für Raytracing und langfristig sicher öfter „Pro-Enhanced“-Modi mit höheren Framerates oder klarerer Bildqualität.
  • Gelegenheitsspieler bekommen: eine Playstation, die zwar sichtbare Vorteile hat, die aber im Alltag nicht immer kriegsentscheidend sind. Wer nur abends ein paar Runden FIFA, ein Story-Spiel im Jahr und vielleicht ein paar Free-to-Play-Titel anfasst, wird mit der Basis-Playstation 5 genauso glücklich.

Ein Detail, das man gern vergisst: Viele Optimierungen werden über Patches und Pro-spezifische Grafikmodi kommen. Je mehr Technik-affine User zur Playstation 5 Pro greifen, desto stärker lohnt es sich für Studios, diese Extras auch wirklich auszureizen. Wer gern „auf High-End“ spielt, sitzt mit der Pro also automatisch in der Zielgruppe, für die die spannendsten Grafikoptionen entwickelt werden.

Alltagseindruck: Wie fühlt sich der Sprung an?

Subjektiv macht die Playstation 5 Pro den Unterschied vor allem in der Summe der kleinen Momente. Nicht unbedingt das eine „Boah, das geht nur auf Pro“, sondern eher: Ladebildschirm weg, Kamera schwenkt über eine riesige Stadt, Regen auf dem Asphalt, Reflexionen in Pfützen, Lichter, Schatten – und dabei bleibt die Framerate stabil, das Bild ruhig und scharf.

Das ist der Punkt, an dem man sich schnell an die neue Qualität gewöhnt. Nach ein paar Stunden auf der Playstation 5 Pro fühlen sich manche älteren Performance-Modi auf der Standard-Playstation 5 schlicht weicher und unruhiger an. Wer empfindlich auf schwankende Bildqualität reagiert, merkt das sofort.

Luxus-Upgrade oder Pflichtkauf?

Unterm Strich positioniert Sony die Playstation 5 Pro ganz bewusst als Luxus-Upgrade für Gaming-Enthusiasten. Niemand wird gezwungen, mitzugehen – die normale Playstation 5 bleibt voll im Rennen. Aber wer Technik liebt, seine Spielebibliothek ausreizen will und bereit ist, für bessere Grafik und stabilere Framerates extra zu bezahlen, bekommt hier genau das richtige Werkzeug.

Die Playstation 5 Pro ist keine neue Konsolengeneration, sondern eine geschärfte Version der Playstation5, optimiert für 4K, Raytracing und anspruchsvolle Spieler. Für Hardcore-Gamer fühlt sie sich allerdings in vielen Szenarien fast wie der Schritt an, den sie sich von „Next-Gen“ von Anfang an erhofft haben.

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