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Playstation 5 Pro: Wie viel Next-Gen steckt wirklich in der neuen Playstation 5?

09.02.2026 - 04:59:33

Die Playstation 5 Pro verspricht mehr GPU-Power, besseres Raytracing und cleveres PSSR-Upscaling. Ist das die Playstation 5, auf die Technik-Nerds wirklich gewartet haben?

Wenn die Lüfter leise surren, das Wohnzimmer abdunkelt und der erste Ladebildschirm aufpoppt, entscheidet sich, ob Hardware nur gut aussieht – oder ob sie Gänsehaut auslöst. Die Playstation 5 Pro will genau das schaffen. Mehr GPU-Leistung, smarteres Upscaling, aggressiveres Raytracing – doch reicht das, um die klassische Playstation 5 spürbar hinter sich zu lassen?

Gerade für Spieler, die 4K-TVs oder High-Refresh-Displays schon ausreizen, stellt sich eine direkte Frage: Ist die Playstation 5 Pro das Upgrade, auf das Hardcore-Gamer gewartet haben – oder nur ein Luxus-Add-on für Technik-Sammler?

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Technisch positioniert Sony die Playstation 5 Pro als High-End-Variante der Playstation 5. Laut Herstellerseite Playstation 5 Pro steht vor allem die GPU im Rampenlicht. Sie wird massiv aufgebohrt, um höhere Auflösungen, stabilere Bildraten und anspruchsvolleres Raytracing zu stemmen. Im Kern bleibt es bei der bekannten Architektur, aber mit deutlich mehr Grafikdurchsatz und einem Fokus auf smarter Bildverarbeitung.

Das Herzstück: GPU-Power für echtes 4K-Gaming

Die größte Schwachstelle der ursprünglichen Playstation 5 war nie die CPU, sondern die Grenze bei der nativen Auflösung und konstanten Framerates. Viele Spiele laufen intern deutlich unter 4K und werden hochskaliert. Die Playstation 5 Pro adressiert genau das: Die GPU-Leistung wird erheblich gesteigert, um mehr Rechenbudget für Pixel, Effekte und Raytracing freizumachen.

In der Praxis bedeutet das: Titel, die auf der Playstation 5 im Qualitätsmodus schwankende Bildraten und weichere Bildschärfe zeigen, können auf der Playstation5 Pro deutlich stabiler laufen und gleichzeitig schärfer aussehen. Das Bild wirkt weniger weichgezeichnet, Details in der Ferne bleiben erhalten und feine Texturen fransen nicht so schnell aus.

Gerade in offenen Welten, in denen die Standard-Playstation 5 manchmal sichtbar kämpft, dürfte die Pro-Variante ihre Muskeln zeigen. Endlich stabile 60 FPS im Performance-Modus bei trotzdem knackigen Details – genau in diese Richtung zielt die neue Hardware.

PSSR: Sonys KI-Upscaling als geheime Waffe

Spannender als die reine Rohleistung ist Sonys neuer Ansatz beim Upscaling: PSSR (Playstation Spectral Super Resolution). Anstatt nur klassisches temporales Upscaling zu nutzen, setzt die Playstation 5 Pro laut Sony auf ein eigens entwickeltes KI-gestütztes Verfahren, das stark an Techniken wie DLSS oder FSR erinnert.

Das Prinzip: Das Spiel rendert intern in einer geringeren Auflösung, während PSSR mit Hilfe von temporalen Daten, Kanteninformationen und bewegungsbezogenen Daten ein Bild auf (nahezu) 4K-Niveau hochzieht. Im Idealfall sieht das Ergebnis kaum schlechter aus als native 4K – verbraucht aber deutlich weniger GPU-Leistung.

Das ist genau der Hebel, den Enthusiasten sich gewünscht haben. Statt die GPU stumpf mit immer höheren Auflösungen zu foltern, nutzt die Playstation 5 Pro Algorithmen, um mehr aus jedem Pixel zu holen. Wenn Entwickler PSSR sauber einbinden, kann die Playstation 5 in der Pro-Version sichtbar schärfere, ruhigere Bilder liefern – ohne dass man ständig zwischen Performance- und Qualitätsmodus hin- und herschalten muss.

Das Bild wirkt knackscharf, selbst wenn man näher an den TV herangeht. Flimmernde Kanten werden reduziert, feine Strukturen in Haaren, Gras oder Architektur bleiben erhalten – genau das, was man von einem Pro-Modell erwartet.

Raytracing auf Steroiden

Raytracing war auf der ursprünglichen Playstation 5 oft ein Kompromiss: eingeschränkte Auflösung, geringere Bildrate oder nur selektive Effekte. Die Playstation 5 Pro soll hier klar nachlegen. Die aufgewertete GPU bietet laut Sony deutlich mehr RT-Performance. Realistisch betrachtet bedeutet das:

  • Mehr Raytracing-Effekte gleichzeitig (Reflektionen, Schatten, globale Beleuchtung).
  • Weniger drastische Einbrüche bei den FPS, wenn RT aktiviert ist.
  • Spielmodi, in denen Raytracing nicht mehr sofort ein „Nur mit 30 FPS“-Label erzwingt.

Für Grafik-Fans, die es lieben, wenn Neonlichter sich auf nassen Straßen spiegeln und Innenräume plastisch ausgeleuchtet sind, ist das ein entscheidender Punkt. Die Playstation 5 konnte das schon andeuten, aber die Playstation5 Pro hat schlicht mehr Puffer, um diese Effekte ohne so harte Kompromisse zu stemmen.

Vergleich mit der Standard-PS5: Lohnt sich der Aufpreis?

Die große Frage: Wie groß ist der Abstand in der Praxis? Die Standard-Playstation 5 ist nach wie vor eine starke Konsole, und wer auf einem normalen 1080p-TV spielt, wird den Sprung zur Playstation 5 Pro weniger deutlich spüren als jemand mit großem 4K-Panel oder 120-Hz-Display.

Die Playstation 5 Pro lohnt sich vor allem für drei Zielgruppen:

  • Grafik-Enthusiasten: Wer jedes Schatten-Detail sehen will und sich über Unschärfe und Aliasing ärgert, profitiert von PSSR und der stärkeren GPU.
  • High-Refresh-Gamer: Besitzer von 120-Hz-TVs oder -Monitoren, die wirklich möglichst oft 60 FPS oder mehr sehen wollen.
  • Langfrist-Planer: Spieler, die ihre Hardware mehrere Jahre nutzen und bei künftigen, noch anspruchsvolleren Titeln Luft nach oben haben möchten.

Für Gelegenheitsspieler, die vor allem Singleplayer-Titel gemütlich auf einem älteren TV zocken, ist die Standard-Playstation 5 weiterhin ein sehr gutes Gerät. Der Unterschied ist da, aber nicht in jeder Situation dramatisch. Wer allerdings schon jetzt merkt, dass ihn schwankende Bildraten oder sichtbar weiches Upscaling nerven, wird den Schritt zur Playstation 5 Pro sehr direkt spüren.

Bildqualität vs. Framerate: Weniger Kompromisse

Einer der nervigsten Aspekte der aktuellen Konsolengeneration ist die Dauerdiskussion: Performance-Modus oder Qualität-Modus? Willst du 60 FPS mit weicherem Bild – oder fast 4K, dafür mit zäheren 30 FPS? Die Playstation 5 Pro versucht, genau diesen Kompromiss abzuschwächen.

Durch die Kombination aus stärkerer GPU und PSSR-Upscaling können Entwickler häufiger Optionen anbieten, die sich wie ein echter Sweet Spot anfühlen: hohe Auflösung, sauberes Upscaling und stabile 60 FPS. Nicht in jedem Spiel, nicht in jeder Situation – aber eben deutlich öfter als auf der Playstation 5.

Besonders in schnellen Shootern oder Actionspielen ist das ein echter Gamechanger. Das Steuerungsgefühl wirkt direkter, die Eingabelatenz niedriger, während das Bild trotzdem nicht nach „Matschmodus“ aussieht.

Enthusiast vs. Gelegenheitsspieler: Wer braucht die Playstation 5 Pro wirklich?

Enthusiasten, die ihre Spiele analysieren, YouTube-Frame-Time-Diagramme kennen und in jedem Digital-Foundry-Video hängen, brauchen eigentlich nicht lange zu überlegen: Die Playstation 5 Pro ist der logische nächste Schritt. Mehr GPU-Power, bessere Upscaling-Technik, stärkeres Raytracing – das sind genau die Punkte, die diese Zielgruppe seit Launch der Playstation 5 diskutiert.

Für Gelegenheitsspieler sieht das etwas anders aus. Wer ohnehin hauptsächlich Storygames spielt, selten ganz genau auf Pixel zählt und vielleicht auch nicht den absolut neuesten 4K-TV mit HDMI 2.1 besitzt, wird mit der normalen Playstation 5 immer noch hervorragend bedient. Die Spiele bleiben dieselben, die Plattform identisch, nur die audiovisuelle Qualität skaliert bei der Pro weiter nach oben.

Spannend wird der Unterschied vor allem in ein paar Jahren, wenn Cross-Gen-Titel endgültig verschwinden und Studios ihre Engines konsequent auf die Stärken der Playstation 5-Generation ausrichten. Spätestens dann wird die Playstation 5 Pro ihren Vorsprung klarer ausspielen – gerade, wenn mit PSSR noch mehr Erfahrung auf Entwicklerseite dazukommt.

Ein Blick nach vorn: Was bedeutet das für künftige Spiele?

Die Einführung der Playstation 5 Pro sendet ein eindeutiges Signal an Studios: Nutzt moderne Upscaling-Techniken und skaliert eure Grafik-Settings stärker nach oben. Titel, die für die Standard-Playstation 5 optimiert sind, bekommen auf der Pro-Version zusätzlichen Spielraum, der sich in höheren internen Auflösungen, besseren Texturfiltern, mehr Partikeln oder eben aggressiverem Raytracing niederschlägt.

Für Spieler heißt das: Wer sich heute für die Playstation 5 entscheidet, steigt in ein Ökosystem ein, das Schritt für Schritt noch mehr auf variable Bildmodi, Upscaling und High-Refresh-Optionen setzen wird. Die Playstation 5 Pro ist dabei die Variante für alle, die ungern am unteren Rand der Grafikskala mitlaufen.

Fazit: Luxus-Upgrade oder Pflichtkauf?

Die Playstation 5 Pro ist kein komplett neues System, keine Playstation 6, sondern eine konsequente Evolution der Playstation 5. Sie schließt genau die Lücke, über die Technikfans seit Jahren diskutieren: mehr GPU-Reserven, intelligentes Upscaling durch PSSR und eine spürbar bessere Basis für Raytracing.

Ob sie zum Pflichtkauf wird, hängt brutal ehrlich von deinem Setup und deinem Anspruch ab. Wer „nur“ spielen will, ohne jede Kante zu sezieren, ist mit der normalen Playstation 5 absolut glücklich. Wer aber jedes neue Spiel auf seinem 4K-TV anschaltet und sofort denkt: "Schade, das könnte noch etwas schärfer und stabiler laufen", wird an der Playstation 5 Pro schwer vorbeikommen.

Unterm Strich ist die Playstation 5 Pro ein Luxus-Upgrade mit sehr handfestem Mehrwert für alle, die Bildqualität und Performance ernst nehmen. Kein Marketing-Gimmick, sondern ein spürbar kräftigerer Motor unter derselben Haube.

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