Playstation 5 Pro: Wie viel Next-Gen steckt wirklich in der neuen Playstation 5?
08.02.2026 - 06:46:23Wenn ein Bossfight deine Reflexe testet, aber das Bild in dunklen Szenen verschwimmt, reißt es dich aus der Immersion. Genau hier setzt die Playstation 5 Pro an. Die neue Playstation 5 zielt nicht auf Gelegenheitsspieler, sondern auf alle, die jedes Pixel, jedes Frame und jedes Reflexionsdetail aus ihren Games herausquetschen wollen. Die Frage ist klar: Ist das das Upgrade, auf das Hardcore-Gamer seit Launch der PS5 gewartet haben?
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Offizielle Infos und technische Details liefert Sony selbst auf der Produktseite der Playstation 5 Pro unter playstation.com. Dort wird schnell klar: Hier geht es nicht um ein kleines Refresh, sondern um ein Performance-Upgrade, das speziell 4K-Gaming mit hoher Bildrate und anspruchsvollem Raytracing in den Fokus rückt.
Herzstück der Playstation 5 Pro ist die massiv aufgerüstete GPU. Sony fährt hier im Vergleich zur Standard-Playstation 5 einen spürbaren Sprung bei Compute-Einheiten, Taktung und Raytracing-Leistung auf. In der Praxis heißt das: komplexere Lichteffekte, feinere Schatten, stabilere Framerates – besonders in grafisch brutalen Szenarien, in denen die normale PS5 bislang ins Schwitzen kommt.
Ein zentrales Stichwort ist Sonys eigenes KI-Upscaling-Verfahren PSSR (PlayStation Spectral Super Resolution). Während die ursprüngliche Playstation 5 noch überwiegend mit klassischem temporalen Upscaling und Checkerboard-Rendering arbeiten musste, nutzt die Playstation 5 Pro PSSR, um intern in einer niedrigeren Auflösung zu rendern und das Bild mithilfe eines speziell trainierten Upscaling-Algorithmus auf ein extrem scharfes 4K-Niveau zu heben. Das Bild wirkt knackscharf, Kanten flimmern weniger, und Details in Texturen kommen klarer heraus, ohne dass die GPU permanent am Limit laufen muss.
Gerade in schnelleren Spielen – etwa Shootern oder Rennspielen – ist der Unterschied spürbar: Die Playstation 5 Pro kann mehr Titel mit hohen Settings und gleichzeitig höheren Ziel-Framerates ansteuern, während die Playstation 5 hier oft zwischen Optik und Performance balancieren musste. Für TV-Geräte mit 120 Hz-Unterstützung bedeutet das: Endlich stabile 60 FPS bei gleichzeitig deutlich aufgedrehten Grafikreglern sind realistischer als zuvor.
Doch die Rohleistung wäre nur die halbe Geschichte. Die Playstation 5 Pro glänzt besonders dort, wo Raytracing bisher eher als „nice to have“ statt als Standard galt. Sony spricht von einer deutlich verbesserten Raytracing-Performance, und das ergibt Sinn: Mehr Raytracing-Recheneinheiten und höhere Bandbreite ermöglichen komplexere Lichtberechnungen, ohne dass die Bildrate komplett einknickt.
Praktisch sieht das so aus: Spiegelnde Oberflächen zeigen mehr Details, Beleuchtung wirkt satter und natürlicher, und in dunklen Szenen geht weniger im Matsch aus Rauschen und Glättungs-Artefakten unter. Gerade bei düsteren Spielen, in denen Atmosphäre entscheidend ist, liefert die Playstation 5 Pro ein deutlich konsistenteres Bild als die Standard-Playstation 5, die Raytracing oft nur in abgespeckten Modi sinnvoll stemmen konnte.
Wichtig ist dabei, dass PSSR und Raytracing-Hand in Hand arbeiten. Statt native 4K mit massiv reduziertem Raytracing zu erzwingen, kann die Playstation 5 Pro intern mit niedrigerer Auflösung rechnen, Raytracing aufdrehen und anschließend per PSSR ein extrem scharfes Ausgangsbild auf den Bildschirm werfen. Aus Gamersicht fühlt sich das einfach richtig an: Die Beleuchtung wirkt realistischer, ohne dass man sich mit 30 FPS herumschlagen muss.
Der direkte Vergleich Playstation 5 vs. Playstation 5 Pro läuft am Ende auf eine simple Frage hinaus: Wofür spielst du – für „es läuft schon“ oder für „es fühlt sich perfekt an“? Die Standard-Playstation 5 bleibt eine starke Konsole. Sie liefert überzeugende 4K-Upscaling-Bilder, solide Performance-Modi und unterstützt alle aktuellen Blockbuster-Titel. Wer nur abends ein paar Runden zockt und keinen 120 Hz-TV nutzt, kann mit der ursprünglichen Playstation 5 noch lange glücklich werden.
Die Playstation 5 Pro richtet sich aber an eine andere Zielgruppe. Wenn du jedes Grafikmenü nach dem besten Setting-Verhältnis aus Performance und Optik durchklickst, FPS-Drops sofort spürst und Wert auf sauberes Raytracing sowie stabile Framerates legst, dann ist die Playstation 5 Pro das spannendere Gerät. Besonders bei kommenden AAA-Titeln, die noch aggressiver auf Raytracing und komplexe Effekte setzen, wird der Abstand zwischen Playstation 5 und Playstation 5 Pro deutlicher ausfallen als zum Launch der normalen PS5-Generation.
Bei Multiplattform-Titeln dürfte die Playstation 5 Pro durch PSSR und die stärkere GPU in vielen Fällen das bessere Gesamtbild liefern: weniger Tearing, bessere Kantenglättung, stabilere 60 FPS und optional mehr Detaildichte. Wenn du dein Wohnzimmer mit einem hochwertigen 4K-OLED oder Mini-LED-TV ausgestattet hast, ist es fast schon frustrierend, das Potenzial der Hardware nicht voll auszureizen – hier spielt die Playstation 5 Pro ihre Karten aus.
Für Gelegenheitsspieler sieht die Rechnung anders aus. Wer eher storyfokussierte Games in 30 oder 40 FPS spielt, selten auf Framegraphen achtet und keine High-End-Ansprüche an Raytracing stellt, muss nicht zwingend von der Playstation 5 auf die Playstation 5 Pro umsteigen. Die Unterschiede sind zwar sichtbar, aber sie wirken dann eher wie ein grafischer Luxus als wie ein spielerischer Gamechanger.
Für Enthusiasten dagegen fühlt sich die Playstation 5 Pro schnell wie die „richtige“ Version der Playstation 5 an – so, wie sie mit mehr Zeit und ausgereifter Fertigung direkt zum Start hätte erscheinen können. PSSR sorgt für eine zeitgemäße Antwort auf die Upscaling-Techniken, die man von PC-Grafikkarten kennt. Die GPU-Leistung schließt die Lücke zu aktuellen PC-Setups ein gutes Stück, ohne deren Kostenexplosion zu übernehmen. Und das verbesserte Raytracing macht den Begriff „Next-Gen Optik“ endlich greifbarer, statt nur ein Marketingversprechen zu bleiben.
Ein weiterer Punkt: Die Zukunftssicherheit. Die Playstation 5 Pro wird das bevorzugte Zielprofil vieler zukünftiger PS5-Entwicklungen sein. Studios können aggressiver planen, weil sie wissen, dass ein signifikanter Teil der engagiertesten Community auf der Playstation 5 Pro unterwegs ist. Wer heute neu in das Playstation-Ökosystem einsteigt und nicht alle paar Jahre wechseln möchte, ist mit der Playstation 5 Pro langfristig besser aufgestellt als mit der Standard-Playstation 5.
Natürlich bleibt die Frage nach dem Aufpreis im Raum. Der Schritt von der Playstation 5 zur Playstation 5 Pro ist deutlich spürbarer als frühere Mid-Gen-Upgrades aus vergangenen Konsolengenerationen, gerade weil hier neben der Rohleistung auch PSSR und Raytracing-Verbesserungen zusammenspielen. Trotzdem ist es kein Pflichtkauf für jeden. Wenn du bereits mit deiner aktuellen Playstation 5 vollkommen zufrieden bist, nur auf einem älteren 4K-TV spielst und keine Ambitionen Richtung 120 Hz, VRR und maximaler Bildqualität hast, kannst du entspannt bleiben.
Sobald du aber merkst, dass du regelmäßig zwischen Performance-Mode und Quality-Mode hin- und herspringst, dich über inkonsistente FPS ärgerst und in Foren nach „best settings for PS5“ suchst, dann funkt dir die Playstation 5 Pro quasi direkt ins Hirn. Für diesen Typ Gamer ist der Aufpreis eher ein Ticket in die Komfortzone: mehr Reserven heute, mehr Luft nach oben für die kommenden Jahre.
Unterm Strich positioniert sich die Playstation 5 Pro als Luxus-Upgrade mit sehr klarer Zielgruppe: Techniknerds, Bildqualitäts-Fetischisten, Competitive-Gamer mit Anspruch und alle, die von ihren Spielen nicht nur eine gute, sondern eine brutale audiovisuelle Experience erwarten. Die normale Playstation 5 bleibt stark, aber wirkt für diese Zielgruppe plötzlich eher wie „der Einstieg“, nicht wie das Ziel.
Wenn du dir diese Zeilen durchliest, während neben dir ein 4K-120-Hz-Panel steht und du ohnehin mit dem Gedanken spielst, mehr aus deinen Games herauszuholen, dann liegt die Antwort ziemlich offen auf dem Tisch: Die Playstation 5 Pro ist für dich weniger Luxus als logische Konsequenz.
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