Playstation 5 Pro: Wie viel Next-Gen steckt wirklich im Upgrade der Playstation 5?
09.02.2026 - 16:15:53Das Wohnzimmer ist abgedunkelt, der Ladebildschirm verschwindet, und plötzlich klebt dir jedes einzelne Regentropfen-Reflex auf der Windschutzscheibe ins Auge. Genau dieses Gefühl möchte die Playstation 5 Pro liefern: mehr Detail, mehr Raytracing, mehr Wucht. Die Frage ist nur: Ist die Playstation 5 Pro ein Pflicht-Upgrade für Grafik-Nerds oder ein Nice-to-have für die nächste Sale-Aktion?
Technisch verspricht Sony ein deutliches Plus gegenüber der Standard-Playstation 5. Vor allem GPU-Leistung, Upscaling und Raytracing stehen im Fokus. Aber wie viel davon landet wirklich sichtbar auf dem Bildschirm – und für wen lohnt sich das?
Verfügbarkeit der Playstation 5 Pro jetzt checken & aktuelle Preise sehen
Willst du sehen, was die Leute sagen? Hier geht's zu den echten Meinungen:
- Unabhängige YouTube-Reviews und Performance-Tests zur Playstation 5 Pro ansehen
- Stylische Setups & Community-Shots der Playstation 5 Pro auf Instagram entdecken
- Kurze, knackige TikTok-Clips zur Playstation 5 Pro mit echten Gameplay-Eindrücken
Offiziell positioniert Sony die Playstation 5 Pro als High-End-Variante der aktuellen Generation. Laut Herstellerseite unter Playstation 5 Pro Infos liegt der Fokus klar auf höherer Auflösung, stabileren Framerates und besserem Raytracing. Das Ziel: Spiele, die bisher an der 4K-Grenze gekratzt haben, sollen nun sichtbar souveräner laufen.
Herzstück des Upgrades ist die GPU. Die Playstation 5 Pro setzt auf eine deutlich stärkere Grafiklösung mit massiv erhöhtem Rechenbudget gegenüber der normalen Playstation 5. Während die Basis-PS5 bei grafisch extrem aufwendigen Titeln oft zwischen Performance- und Qualitätsmodus pendeln muss, soll die Pro-Variante mehr Spielraum liefern: höhere interne Auflösung, ambitioniertere Raytracing-Presets und weniger Kompromisse zwischen FPS und Optik.
Genau hier kommt PSSR ins Spiel – Sonys eigenes Upscaling-Verfahren. Im Kern funktioniert PSSR ähnlich wie bekannte Techniken auf dem PC: Das Game wird intern in einer niedrigeren Auflösung gerendert, dann baucht sich ein Algorithmus mit temporalen Informationen und KI-Unterstützung auf und rekonstruiert ein Bild, das in Richtung natives 4K zielt. Das Ergebnis wirkt in vielen Szenarien fast wie Magie: weniger GPU-Last, aber ein erstaunlich scharfes Bild.
Die Playstation 5 Pro kann damit 4K-Ausgabe liefern, obwohl intern zum Beispiel nur in 1440p oder noch niedriger gerechnet wird. Für Spieler bedeutet das: Mehr Details, ungewöhnlich scharfe Kanten und oft ein saubereres Bild als bei klassischem Checkerboard-Rendering der Standard-Playstation 5. Wer einen großen 4K-TV im Wohnzimmer stehen hat, wird dieses Plus an Klarheit besonders schnell bemerken.
Raytracing ist der zweite große Baustein. Schon die normale Playstation 5 beherrscht Raytracing, aber meistens nur mit harten Einschränkungen: niedrigere Auflösung, reduzierte Effekte oder drastisch gesenkte Framerate. Die Playstation 5 Pro soll genau hier mehr Luft schaffen. Sony lässt hier die Muskeln spielen, indem mehr Raytracing-Leistung für Spiegelungen, globale Beleuchtung oder Schatten verfügbar ist – natürlich abhängig vom jeweiligen Spiel.
In der Praxis könnte das so aussehen: Spiele, die auf der Standard-Playstation 5 Raytracing nur im 30-FPS-Qualitätsmodus bieten, bekommen auf der Playstation 5 Pro einen 60-FPS-Modus mit Raytracing-Light oder einen kompromissarmen 40-FPS-Modus für 120-Hz-TVs. Die Entwickler bekommen schlicht mehr Spielraum, um Grafik-Slider nach oben zu schieben, ohne dass das Bild zur Diashow wird.
Spannend wird der direkte Vergleich zur normalen Playstation 5. Wer von 1080p oder 1440p auf 4K gewechselt ist, kennt den Wow-Effekt beim ersten Start eines grafischen Schwergewichts. Die Playstation 5 Pro setzt genau dort an, wo die Standardkonsole an ihre Grenze stößt. Während die Basis-PS5 stark bleibt, aber in neueren AAA-Titeln schon sichtbar kämpfen kann, versucht die Pro-Variante, diese Lücke ein paar Jahre weiter in die Zukunft zu verschieben.
Für Hardcore-Gamer ist das eine klare Einladung. Wer Stunden damit verbringt, im Optionsmenü nach der perfekten Kombi aus Framerate, Schärfe und Effekten zu suchen, wird sich über die zusätzlichen Reserven der Playstation 5 Pro freuen. Gerade kompetitive Spieler, die stabile Bildraten über alles stellen, profitieren, wenn ein 60-FPS-Modus nicht mehr ganz so viele visuelle Opfer fordert wie auf der Standard-Playstation 5.
Grafik-Enthusiasten wiederum bekommen die Chance, ihre 4K-Displays besser auszureizen. Mit der Playstation 5 Pro zielen viele Spiele auf eine schärfere, klarere Darstellung, oft kombiniert mit Raytracing, das weniger aggressiv beschnitten werden muss. Das Bild wirkt ruhiger, weniger flimmernd, Details in der Distanz bleiben besser erhalten – besonders in Open-World-Titeln oder bei komplexen Städten mit vielen Lichtquellen.
Gelegenheitsspieler stehen allerdings vor einer anderen Rechnung. Wer auf einem mittelgroßen TV zockt, vielleicht drei bis vier große Titel im Jahr spielt und nicht auf jedes Pixel achtet, wird von der Playstation 5 Pro weniger dramatisch profitieren. Auf dem Sofa in drei Metern Entfernung ist der Unterschied zwischen einem guten, temporalen Upscaling auf der Basis-PS5 und PSSR auf der Pro zwar vorhanden, aber nicht immer bahnbrechend.
Entscheidend ist auch die Frage, wie stark zukünftige Spiele auf die Mehrleistung der Playstation 5 Pro setzen. Sony wird weiterhin sicherstellen, dass alle Titel auf der normalen Playstation 5 gut laufen. Die Pro-Variante dient als Premium-Schiene: höhere Settings, stabilere Framerates, hübschere Raytracing-Presets. Wer das Maximum aus aktuellen und kommenden Blockbustern pressen möchte, steckt mit der Playstation 5 Pro allerdings klar im Sweetspot.
Ein weiterer Aspekt ist die Lebensdauer des eigenen Setups. Wer sich jetzt eine Playstation 5 Pro ins Regal stellt, kauft sich effektiv ein paar entspanntere Jahre, bevor visuelle Abstriche wirklich schmerzen. Während die Standardkonsole langfristig öfter auf Performance-Workarounds angewiesen sein könnte, bleibt die Pro-Version länger im Bereich "High" statt "Medium" – um es in PC-Sprache zu sagen.
Natürlich ist die Playstation 5 Pro keine komplett neue Generation. CPU und grundlegende Architektur bleiben im selben Ökosystem, wodurch es keine Exklusivspiele nur für das Pro-Modell geben soll, sondern abgestufte Qualitätsniveaus. Das ist Fluch und Segen zugleich: Einerseits kein harter Bruch, andererseits wird die wirkliche Magie stark davon abhängen, wie ambitioniert Studios die Zusatzpower nutzen.
Wer bereits eine Standard-Playstation 5 besitzt, muss sich also eine ehrliche Frage stellen: Reicht das, was ich derzeit sehe und spiele, für mich aus? Wenn der TV eher klein ist oder du eher im Game-Pass-Stil viele Titel nur anspielst, ist der Drang zur Playstation 5 Pro geringer. Wenn du aber zu den Spielern gehörst, die jedes neue Grafik-Highlight am liebsten in maximaler Pracht erleben, kratzt das Basis-Modell vermutlich schon öfter an deinem Anspruch.
Interessant ist außerdem die Rolle der Playstation 5 Pro für Streaming und Content Creation. Wer Gameplay in hoher Qualität für YouTube oder Twitch aufzeichnen will, freut sich über schärfere Bilder, stabilere Framerates und weniger sichtbare Kompressionsartefakte. Die Konsole liefert so schöneres Rohmaterial – besonders bei 4K-Aufnahmen wirkt das Endresultat schlicht professioneller.
Auch im Kontext von VR und möglichen zukünftigen Upgrades im Playstation-Ökosystem positioniert sich die Playstation 5 Pro als Taktgeber. Mehr GPU-Budget bedeutet mehr Potenzial für komplexere Szenen und höhere interne Auflösungen, was gerade in VR-Szenarien extrem wichtig ist. Selbst wenn aktuelle PS5-VR-Erlebnisse auch ohne Pro gut laufen, eröffnet die zusätzliche Power neue Spielräume für zukünftige Projekte.
Am Ende bleibt die Playstation 5 Pro eine sehr klare Ansage an eine bestimmte Zielgruppe: Wer bildschirmfüllende Kinomomente, saubere 4K-Ausgabe, ambitioniertes Raytracing und möglichst stabile Framerates will, findet hier das stärkere Werkzeug. Wer einfach nur abends ein paar Runden zockt, Story genießt und auf einem Full-HD- oder 1440p-Monitor spielt, ist mit der Standard-Playstation 5 weiterhin hervorragend bedient.
Beim Preis muss jeder selbst abwägen, wie viel ihm die visuelle Oberklasse wert ist. Rein technisch wirkt der Aufschlag nachvollziehbar: stärkere GPU, intelligentes PSSR-Upscaling, bessere Raytracing-Spielräume. Wer ohnehin über ein Upgrade nachgedacht hat – etwa weil das Setup auf einen neuen großen 4K-TV umgestellt wurde – bekommt mit der Playstation 5 Pro das rundere Paket für die nächsten Jahre.
Die ehrliche Antwort auf die Ausgangsfrage lautet daher: Die Playstation 5 Pro ist kein Muss, aber ein sehr reizvolles Upgrade für alle, die ihr Hobby ernst nehmen und ein Faible für technische Perfektion haben. Wer sich im Menü lieber fragt "Was geht noch?" statt "Was kann ich abschalten?", wird mit der Pro warm. Und genau für diese Spieler wurde sie gebaut.
Jetzt die Playstation 5 Pro sichern, bevor die nächste Welle an Grafik-Blockbustern erscheint
@ ad-hoc-news.de
Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr.
Jetzt anmelden.


