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Playstation 5 Pro: Wie viel Next-Gen steckt wirklich im Upgrade der Playstation 5 Pro?

08.02.2026 - 15:42:18

Die Playstation 5 Pro verspricht mehr GPU-Power, besseres Raytracing und PSSR-Upscaling. Reicht das Upgrade, um deine aktuelle Playstation 5 abzulösen – oder ist es nur ein Luxus für Grafik-Fans?

Das erste Mal, wenn ein Spiel auf der Playstation 5 Pro startet, fühlt es sich an, als hätte jemand an einem unsichtbaren Regler für „Mehr davon" gedreht: mehr Details, mehr Stabilität, mehr Raytracing. Die Playstation 5 Pro will nicht einfach nur eine weitere Revision der Playstation sein, sondern das High-End-Modell für alle, die bei Bildqualität keine Kompromisse mögen. Die große Frage: Rechtfertigt dieses Upgrade den Sprung von der bisherigen Playstation 5?

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Sony positioniert die Playstation 5 Pro ganz klar als Performance-Flaggschiff in der Playstation-Familie. Während die ursprüngliche Playstation 5 bereits ein sehr starker Einstieg in die aktuelle Konsolengeneration war, schiebt die Pro-Variante vor allem bei der GPU deutlich an. Das Ziel: höhere Auflösungen, stabilere Bildraten und deutlich besseres Raytracing – also realistische Beleuchtung, Spiegelungen und Schatten, die deine Lieblingsspiele optisch eine Generation nach vorne schieben.

Herzstück der Playstation 5 Pro ist die deutlich aufgebohrte Grafikleistung. Sony lässt hier die Muskeln spielen und setzt auf eine modernisierte GPU-Architektur, die sich klar an aktueller PC-Technik orientiert. Das Resultat: wesentlich mehr Rechenkerne und ein Fokus auf Raytracing-Performance. Wo die Standard-Playstation 5 Raytracing in vielen Titeln nur mit spürbaren Kompromissen bei Auflösung oder Framerate darstellen konnte, zielt die Playstation 5 Pro auf Szenarien ab, in denen beides gleichzeitig besser funktioniert.

Spannend wird es beim Zusammenspiel aus klassischer Rendering-Power und PSSR – dem eigenen Upscaling-Verfahren von Sony. PSSR (PlayStation Spectral Super Resolution) setzt ähnlich wie bekannte PC-Technologien auf temporale Bilddaten und rekonstruiert aus einem niedrigeren Render-Input ein deutlich schärferes Ausgangsbild. Das Upscaling wirkt fast wie Magie, wenn du auf einem 4K-TV spielst: Viele Szenen sehen aus, als würden sie nativ in 4K berechnet, obwohl im Hintergrund eine deutlich niedrigere Auflösung läuft. Die Playstation 5 Pro nutzt diese Technik, um Ressourcen für Raytracing, höhere Details und stabilere Framerates freizuschaufeln.

Im direkten Vergleich mit der regulären Playstation 5 zeigt sich: Die CPU bleibt im Kern ähnlich, was in erster Linie bedeutet, dass reine Logik- oder Physik-Last nicht auf einmal völlig andere Dimensionen erreicht. Der große Sprung ist ganz klar die GPU. Für dich als Spieler heißt das: Wenn du von der Basis-Playstation 5 auf die Playstation 5 Pro wechselst, wirst du vor allem in grafisch anspruchsvollen Titeln profitieren – etwa bei Open-World-Games mit vielen reflektierenden Oberflächen, komplexen Lichtsituationen oder hohen Dichte an Objekten.

Raytracing ist dabei der heimliche Star. Auf der ursprünglichen Playstation 5 fühlte sich Raytracing oft wie ein optionaler Luxus an, den man für ein hübsches Foto im Fotomodus einschaltet, um ihn dann für eine ruhige Framerate wieder zu deaktivieren. Auf der Playstation 5 Pro kann Raytracing öfter zur „Default“-Option werden. Spiegelungen in Pfützen, Neon-Reklamen in dunklen Straßenschluchten, globale Beleuchtung in Innenräumen – all das profitiert vom zusätzlichen Budget an RT-Performance. Sony schafft damit eine Basis, auf der Entwickler mutiger mit Raytracing-Setups umgehen können.

Ein anderes Einsatzgebiet der Playstation 5 Pro ist High-Refresh-Gaming auf 120 Hz. Viele Fernseher im Wohnzimmer sind inzwischen dafür gerüstet, aber die Standard-Playstation 5 kommt in aktuellen AAA-Games schnell an ihr Limit, wenn gleichzeitig hohe Auflösung und 120 fps gefordert werden. Mit der Pro-Variante rücken Modi in den Fokus, die dank PSSR eine sehr saubere Darstellung bei gleichzeitig höherem Framerate-Ziel ermöglichen. Für Shooter-Spieler, kompetitive Multiplayer-Fans und alle, die empfindlich auf Framerate-Schwankungen reagieren, ist das ein starkes Argument.

Die Playstation 5 Pro fügt sich optisch in das bekannte Design der Playstation-Familie ein, bleibt aber dem Zeitgeist treu: kompakter, etwas klarer gezeichnet und auf den ersten Blick als Premium-Variante zu erkennen. Unter der Haube setzt Sony weiterhin auf schnelles SSD-Storage, das bereits auf der Playstation 5 für extrem kurze Ladezeiten gesorgt hat. In Kombination mit der stärkeren GPU entsteht so ein Gesamtpaket, das aktuelle und kommende Blockbuster-Titel souverän schultern soll.

Interessant wird der Blick auf die Zielgruppen. Hardcore-Gamer, die jedes visuelle Detail aufsaugen, werden in der Playstation 5 Pro einen logischen nächsten Schritt sehen. Wer mit einem großen 4K-OLED oder Mini-LED-TV spielt, bekommt hier endlich den passenden „Futterspender“ für das Display: weniger Pixel-Matsch, weniger harte Kanten, sauberere Bildrekonstruktion durch PSSR. Grafik-Enthusiasten, die sich gern in Vergleichsvideos verlieren und Frame-Time-Diagramme anschauen, werden bei der Playstation 5 Pro deutlich mehr Material für Diskussionen finden als bei der Standard-Playstation 5.

Für Gelegenheitsspieler stellt sich die Lage anders dar. Wenn du deine Playstation hauptsächlich für ein paar große Titel im Jahr nutzt, deine Konsole an einem Full-HD- oder einfachen 4K-TV hängt und du nicht jeden Grafikmodus im Optionsmenü durchklickst, ist der Sprung zur Playstation 5 Pro weniger dramatisch. Ja, das Bild wirkt häufig klarer, Raytracing-Effekte sind sichtbarer und Framerates stabiler – aber die Standard-Playstation 5 liefert nach wie vor eine sehr starke Basis. In diesem Fall hängt die Entscheidung eher davon ab, wie stark du auf „Zukunftssicherheit“ setzt und ob du bereit bist, für bessere Grafik jetzt schon aufzurüsten.

Ein Punkt, der nicht unterschätzt werden sollte, ist das Entwickler-Ökosystem. Sony selbst positioniert die Playstation 5 Pro auf der offiziellen Seite unter playstation.com als High-End-Variante im gleichen Ökosystem wie die bisherige Playstation 5. Spiele müssen auf beiden Systemen laufen. Das heißt: Niemand wird gezwungen sein, sofort auf die neue Hardware umzusteigen, um künftige Titel überhaupt spielen zu können. Gleichzeitig eröffnet die zusätzliche Leistung Spielstudios die Möglichkeit, auf der Playstation 5 Pro separate Grafikmodi zu bieten – etwa höhere Auflösung bei gleichem Framerate-Ziel oder intensiveres Raytracing.

Aus technischer Sicht liegt die wahre Stärke der Playstation 5 Pro im Zusammenspiel der Features: Mehr GPU-Compute, beschleunigtes Raytracing, PSSR-Upscaling, weiterhin sehr schnelle SSD und ein ausgereiftes System-OS mit support für moderne HDMI-Features wie Variable Refresh Rate (VRR). Einzelne Elemente davon kennt man aus der PC-Welt, aber die feste Hardware-Plattform einer Playstation erlaubt es Entwicklern, das Ganze deutlich gezielter auszureizen. Wenn ein Studio weiß, dass ein großer Teil der Zielgruppe auf der Playstation 5 Pro spielt, können sie Grafiksettings pushen, die auf der Standard-Playstation 5 nicht sinnvoll wären.

Ein weiterer Vorteil liegt in der Lebensdauer der Plattform. Die aktuelle Konsolengeneration ist in der Mitte ihres Lebenszyklus angekommen. Mit der Playstation 5 Pro verlängert Sony die Phase, in der die Marke „Playstation 5" technisch konkurrenzfähig bleibt. Das ist nicht nur ein Marketing-Move, sondern auch ein Statement gegenüber PC-Gaming, wo Grafikkarten-Generationen in immer kürzeren Abständen aufeinanderfolgen. Die Playstation 5 Pro schließt die Lücke zu aktuellen Mittel- und Oberklasse-GPUs ein Stück weit, ohne dich in den Upgrade-Zyklus eines Gaming-PCs zu zwingen.

Natürlich gibt es auch Einschränkungen. Die CPU ist kein radikaler Schritt nach vorne, also wirst du in CPU-limitierten Szenarien – zum Beispiel bei sehr hoher NPC-Dichte oder extrem großen Physik-Simulationen – keine Wunder erleben. Außerdem bleibt es dabei, dass Entwickler entscheiden, wie sie die zusätzliche Leistung nutzen. Nicht jedes Spiel wird automatisch spektakulär besser aussehen. Manche Studios priorisieren Framerate, andere Bildschärfe, wieder andere zusätzliche Details oder Raytracing-Effekte. Die Playstation 5 Pro gibt ihnen nur mehr Spielraum.

Für Besitzer der ursprünglichen Playstation 5 hängt der Wert des Upgrades stark von den eigenen Sehgewohnheiten ab. Wenn du regelmäßig Digital Foundry-Analysen schaust, Kantenglättung erkennst, ohne zu blinzeln, und dich ärgerst, wenn ein Performance-Modus zwar 60 fps verspricht, aber im Detail schwankt, dann ist die Playstation 5 Pro genau auf dich zugeschnitten. In dieser Zielgruppe wird sich das Upgrade im Alltag anfühlen, als ob du deinen Lieblingsspielen ein Grafik-Update spendiert hättest. Wer hingegen hauptsächlich Story-Erlebnisse mit Fokus auf Gameplay und Atmosphäre sucht, wird auf der bisherigen Playstation 5 ebenfalls sehr glücklich.

Auch Neueinsteiger in die Playstation-Welt stehen vor einer interessanten Wahl. Direkt mit der Playstation 5 Pro einzusteigen, bedeutet, sich gleich die technisch stärkste Variante zu sichern, die Sony aktuell anbietet. Damit bist du für künftige AAA-Blockbuster bestmöglich gerüstet. Die normale Playstation 5 bleibt aber eine attraktive Option, wenn der Preis eine größere Rolle spielt als feinste Raytracing-Spiegelungen. Technisch betrachtet ist die Playstation 5 Pro die zukunftssicherere Wahl – vor allem, wenn du bereits einen hochwertigen 4K-TV oder Monitor besitzt und keine Abstriche bei der Bildqualität machen willst.

Am Ende läuft es bei der Playstation 5 Pro auf eine klare Botschaft hinaus: Diese Konsole richtet sich an alle, die Grafik nicht nur „nett“, sondern essenziell finden. Wenn du in Raytracing-Reflexionen versinken möchtest, PSSR-Upscaling schätzt und bereit bist, für spürbar mehr GPU-Power zu zahlen, ist die Playstation 5 Pro der logischste Schritt innerhalb des Playstation-Ökosystems. Wer mit der Bildqualität seiner aktuellen Playstation 5 zufrieden ist und nicht jeden Pixel hinterfragt, kann entspannt bleiben – die Basis-Konsole bleibt voll im Rennen.

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