Playstation 5 Pro, Playstation 5

Playstation 5 Pro – wie viel Next-Gen steckt im Upgrade zur Playstation 5 wirklich?

19.02.2026 - 00:12:02

Die Playstation 5 Pro verspricht mehr FPS, schärferes Bild und stärkeres Raytracing als die Playstation 5. Für welche Gamer lohnt sich das Upgrade wirklich – und wo liegen die Grenzen?

Wenn ein Bossfight misslingt, weil der Bildaufbau ruckelt oder das Bild in dunklen Szenen absäuft, nervt das mehr als jeder Wipe. Genau hier setzt die Playstation 5 Pro an: mehr GPU-Leistung, smarteres Upscaling, aggressiveres Raytracing. Die Frage ist nur: Reicht das, um Besitzer der bisherigen Playstation 5 wieder schwach werden zu lassen?

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Offiziell positioniert Sony die Playstation 5 Pro als High-End-Variante der bisherigen Playstation 5. Laut Herstellerseite unter playstation.com liegt der Fokus klar auf GPU-Power, Raytracing und KI-unterstütztem Upscaling. CPU-seitig bleibt vieles vertraut, aber grafisch zieht die Pro-Variante deutlich an.

Das Herzstück ist die neue GPU, die im Vergleich zur ursprünglichen Playstation5 ein sattes Leistungsplus liefert. Sony spricht von deutlicher Mehrleistung bei Rasterisierung und vor allem bei Raytracing. In der Praxis bedeutet das: mehr Objekte, komplexere Beleuchtung, stabilere Bildraten – oder alles zusammen, je nachdem, wie Entwickler ihre Spiele auf der Playstation 5 Pro ausreizen.

Ein zentrales Buzzword ist PSSR – PlayStation Spectral Super Resolution. Hinter dem Marketingbegriff steckt ein KI-gestütztes Upscaling-Verfahren, das grob gesagt versucht, ein schärferes Bild zu errechnen, als die native Renderauflösung eigentlich zulassen würde. Das erinnert an Methoden wie DLSS oder FSR, ist aber auf die Playstation 5 Pro zugeschnitten.

Im Idealfall bekommt man so folgendes Szenario: Das Spiel rendert intern mit geringerer Auflösung, die GPU der Playstation 5 Pro stemmt mehr FPS, und PSSR rechnet daraus ein extrem sauberes 4K-Bild. Das Resultat wirkt im besten Fall so, als würde das Game nativ laufen – manchmal sogar schärfer, weil Kanten geglättet und Details clever rekonstruiert werden.

Das klingt nach Tech-Demo – fühlt sich aber im Wohnzimmer vor allem nach einem an: Endlich stabile 60 FPS in Spielen, die auf der klassischen Playstation 5 sichtbar kämpfen mussten, ohne dass das Bild in Matsch und Treppchen zerfällt. Gerade bei schnellen Shootern oder Rennspielen ist das ein massiver Unterschied. Das Bild wirkt knackscharf, während die Steuerung butterweich reagiert.

Raytracing ist der andere große Punkt, mit dem Sony die Playstation 5 Pro nach vorn schiebt. Auf der Standard-Playstation 5 wirkt Raytracing oft wie ein Extra, das man im Menü lieber ausgeschaltet lässt, weil die FPS zu stark leiden. Die Pro-Variante soll hier deutlich mehr Headroom bieten.

Heißt: Mehr Spiegelungen, glaubwürdigere Schatten, präzisere Beleuchtung – bei gleichzeitig höheren Bildraten oder zumindest stabileren Frametimes. Vor allem in cineastischen Singleplayer-Titeln kann das eine Menge ausmachen. Lichtkegel, die sich realistisch im Wasser brechen, Neonreklamen, die sich im nassen Asphalt spiegeln, Schatten, die nicht mehr zappeln wie eine schlecht beleuchtete Theaterkulisse – genau hier spielt die Playstation 5 Pro ihre GPU-Reserve aus.

Wichtig ist aber die Erwartungshaltung: Die Playstation 5 Pro macht aus einem Raytracing-Experiment noch keinen High-End-PC mit Enthusiasten-GPU. Sie schiebt die Messlatte für Konsolen sichtbar nach oben, aber die Physik von Leistung, Auflösung und FPS gilt weiterhin. Wer „4K, maximal Raytracing, 120 FPS“ in jedem Titel erwartet, steht am Ende wieder vor Optionen im Grafikmenü.

Im direkten Vergleich mit der bisherigen Playstation 5 stellt sich die Kernfrage: Spürt man die Unterschiede abseits von Datenblättern wirklich? Kurze Antwort: Ja – wenn man einen halbwegs aktuellen 4K-TV oder Monitor besitzt und auf Bildqualität achtet. Titel, die PSSR und die Mehrleistung der Playstation 5 Pro gezielt nutzen, wirken oft eine Stufe „angezogener“: weniger Flimmern an feinen Details, sauberere Kanten, stabilere FPS bei hoher Auflösung.

Wer hingegen noch auf einem älteren Full-HD-TV spielt, wird zwar vom FPS-Boost profitieren, aber der Wow-Effekt von PSSR und verbessertem Raytracing verpufft ein Stück weit. Die Playstation 5 Pro ist klar darauf ausgelegt, moderne Displays mit hoher Auflösung und guten HDR-Fähigkeiten zu füttern.

Spannend wird der Langzeitfaktor: Je mehr Studios ihre Engines an die Playstation 5 Pro anpassen, desto stärker wird der Abstand zur normalen Playstation 5 sichtbar werden. Am Anfang sind es meist angepasste Grafikmodi – später könnten Exklusivfeatures wie höhere Raytracing-Qualität, stabilere 60-FPS-Modi oder ein konsistent schärferes 4K-Bild zum Standard auf der Pro werden, während die Basis-PS5 eher die „entschärfte“ Variante liefert.

Für Enthusiasten ist die Antwort fast schon vorgezeichnet. Wer heute noch stundenlang Frame-Time-Grafiken analysiert, sich Digital-Foundry-Vergleiche reinzieht und spürbar allergisch auf 30 FPS reagiert, bekommt mit der Playstation 5 Pro genau die Konsole, die den eigenen Anspruch besser trifft. Besonders wenn Raytracing für dich nicht nur ein Gimmick, sondern ein echtes Qualitätsmerkmal ist, lohnt sich der Schritt.

Gelegenheitsspieler, die ihre aktuelle Playstation 5 nur für ein paar Runden am Abend anschmeißen und eher Story-Games ohne FPS-Fetisch zocken, müssen ehrlicherweise deutlich länger überlegen. Die Spiele bleiben auf beiden Plattformen dieselben, und viele Titel werden auf der Basis-PS5 weiterhin absolut spielbar und hübsch aussehen. Der Mehrwert der Playstation 5 Pro wird hier weniger in „Ohne das geht es nicht“ bestehen, sondern eher in „Schöner, ruhiger, sauberer“.

Wer allerdings bisher gar keine Playstation besitzt und jetzt erst in das Ökosystem einsteigt, steht vor einer einfachen Rechnung: Der Aufpreis zur normalen Playstation 5 ist ein Zukunftsversprechen. Heute genießt du schärfere Grafik und bessere FPS, morgen, wenn die Generation in ihre Spätphase geht, wirst du wahrscheinlich froh sein, das stärkere Modell zu haben, wenn neue Releases am oberen Limit kratzen.

Die offizielle Produktseite der Playstation 5 Pro unterstreicht den Fokus auf „Performance Target 4K“, PSSR und verbessertes Raytracing. Die CPU-Basis lehnt sich weiterhin eng an die Standard-Konsole an, was in Ordnung ist, denn der eigentliche Flaschenhals bei Next-Gen-Grafik waren auf Konsolen zuletzt fast immer GPU und Speicherbandbreite, nicht die CPU.

Durch das neue Upscaling-Verfahren kann die Playstation5 Pro die vorhandene GPU-Power deutlich besser in sichtbare Bildqualität ummünzen. Statt stumpf native Auflösung hochzuziehen und dann in FPS-Probleme zu rennen, wird cleverer gerendert. Genau diese „Intelligenz“ unterscheidet moderne Grafikpipelines von der brachialen Gewalt älterer Generationen.

Unterm Strich wirkt die Playstation 5 Pro wie das Gerät für alle, die nicht nur „Next-Gen“ auf der Verpackung lesen, sondern es im Bild auch sehen wollen: klarere Details in der Ferne, weniger Pixelrauschen in dunklen Szenen, stabilere 60 FPS in anspruchsvollen Open-World-Welten, Raytracing, das nicht sofort die Performance zerlegt. Sie macht aus der bestehenden Playstation 5 keinen Schrott – aber sie rückt sie deutlich in die zweite Reihe.

Ob sich der Aufpreis lohnt, hängt hart von deinem Profil ab. Wenn du ohnehin schon eine Playstation 5 besitzt, nur gelegentlich zockst und keinen High-End-TV hast, ist die Playstation 5 Pro ein Luxus-Upgrade, das du zwar genießen würdest, aber nicht brauchst. Wenn du allerdings jede Grafikoption im Menü genau anschaust, seit Jahren konsequent auf 60 FPS setzt und sowieso mit dem Gedanken spielst, einen besseren TV oder Monitor anzuschaffen, fühlt sich die Playstation 5 Pro eher wie ein Pflichtkauf an.

Wer neu ins Playstation-Universum einsteigt, bekommt mit der Playstation 5 Pro die Variante, die die kommenden Jahre entspannter übersteht. Die stärkere GPU, PSSR-Upscaling und die Raytracing-Verbesserungen sorgen dafür, dass du auch am Ende dieser Generation noch ein Bild bekommst, das nicht wie ein „Low“-Preset wirkt.

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