Playstation 5, Playstation 5 Pro

Playstation 5 Pro – wie viel Next-Gen steckt im Upgrade zur Playstation 5 wirklich?

08.02.2026 - 06:57:51

Die Playstation 5 Pro verspricht mehr GPU-Power, besseres Raytracing und PSSR-Upscaling. Ist das Upgrade zur Playstation 5 nur Luxus oder für Hardcore-Gamer Pflicht?

Wenn ein Bossfight dich seit Stunden quält, willst du keine Einbrüche auf 40 FPS, kein verwaschenes Bild und kein Zucken im Input. Genau hier setzt die Playstation 5 Pro an. Sony schiebt die Playstation 5 in Richtung High-End-PC – mit deutlich mehr GPU-Leistung, PSSR-Upscaling und massiv aufgedrehtem Raytracing.

Die Frage ist nicht, ob die Playstation 5 Pro stark ist. Die Frage ist: Reicht dir die Standard-Playstation 5 noch – oder ist das hier das Upgrade, auf das Hardcore-Gamer seit Jahren gewartet haben?

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Offiziell positioniert Sony die Playstation 5 Pro als performantere Schwester der bekannten Playstation 5. Im Kern bleibt es derselbe Ökosystem-Gedanke: gleiche Spiele, gleiche Controller, gleiche UI – aber eine GPU, die deutlich mehr Druck macht. Die CPU bleibt nah an der Standard-PS5, bekommt aber einen Performance-Modus, während die GPU-Architektur auf ein höheres Niveau gehoben wird, damit PSSR und Raytracing wirklich glänzen können.

Mehr GPU-Leistung: Wo die Playstation 5 Pro wirklich anzieht

Der spannendste Punkt ist die Grafikpower. Die Playstation 5 Pro zielt grob auf mehr als die doppelte Rohleistung der ursprünglichen Playstation 5 ab. Das klingt nach Marketing-Buzz, im Spielealltag bedeutet es aber: höhere Auflösungen, stabilere Bildraten und mehr Luft für Effekte, die Entwickler auf der normalen Playstation 5 nur vorsichtig einsetzen.

Während viele aktuelle PS5-Titel zwischen 1440p und dynamischem 4K pendeln, soll die Playstation 5 Pro deutlich souveräner in UHD-Gefilden agieren – vor allem in Kombination mit PSSR. Besonders bei grafisch schweren Open-World-Games dürften Framerate-Drops seltener werden. Wo die alte Konsole im Performance-Modus mit 60 FPS kämpft, kann die Pro-Version entspannter die 60 FPS halten oder sogar einen Quality-Modus mit besserem Raytracing und saubererem Bild liefern.

Subjektiv heißt das: Weniger Flimmern, klarere Konturen, stabilere Bewegung. Gerade auf großen 4K-OLEDs wirkt das Bild nicht nur schärfer, sondern auch ruhiger – du siehst mehr Details in der Ferne, ohne dass alles in Matsch und Kantenflimmern versinkt.

PSSR: Sonys KI-Upscaling als heimlicher Star

PSSR (PlayStation Spectral Super Resolution) ist Sonys Antwort auf DLSS & Co. – ein KI-basiertes Upscaling, das niedrigere interne Renderauflösungen auf 4K hochzieht, ohne dass das Bild wie ein Kompromiss aussieht. Genau hier spielt die Playstation 5 Pro ihren größten Trumpf aus.

Anstatt jedes Pixel in nativem 4K zu berechnen, rendert das Spiel in einer geringeren Auflösung und lässt PSSR den Rest erledigen. Das spart GPU-Leistung, die dann in bessere Beleuchtung, mehr Partikel, höhere Sichtweite oder einfach stabilere Bildraten fließt. Wenn ein gut implementiertes PSSR-Bild vor dir läuft, merkst du im Idealfall gar nicht mehr, dass hier hochskaliert wird. Das Bild wirkt knackscharf, feine Details wie Haare, Stoffstrukturen oder Blätter flimmern weniger – und die Framerate bleibt deutlich souveräner.

Gerade im Vergleich zur Standard-Playstation 5, die auf klassisches Temporal-Upscaling angewiesen ist, dürfte die Pro hier klar sichtbare Vorteile liefern. Wo bisherige Upscaling-Lösungen gerne mal zu weichen Konturen oder Ghosting-Effekten neigen, verspricht PSSR ein klareres, „saubereres“ Gesamtbild. Enthusiasten, die sich zwischen PC und Konsole bewegen, werden diese Unterschiede sehr schnell erkennen.

Raytracing: Von „nice to have“ zu „macht endlich Sinn“

Raytracing ist auf der marktüblichen Playstation 5 oft ein Kompromiss: hübsche Spiegelungen, aber spürbare Performance-Kosten. Viele Spieler deaktivieren RT nach den ersten Stunden, weil sie lieber stabile 60 FPS als etwas schönere Reflektionen wollen.

Die Playstation 5 Pro soll hier ein neues Level erreichen. Mit mehr Raytracing-Hardware und besser optimierter Pipeline können Entwickler aggressiver auf RT setzen – nicht nur für Spiegelungen, sondern auch für globale Beleuchtung, Schatten und Ambient Occlusion. Statt „RT-Lite“ gibt es damit eher Versionen, die sich näher an aktuellen High-End-PC-Settings bewegen.

Das Spannende: In Kombination mit PSSR kann die Pro-Version selbst bei aktivem Raytracing deutlich konsistentere Bildraten liefern. Endlich stabile 60 FPS und RT-Effekte in vielen Titeln werden realistischer. In dunklen Gassen wirken Lichtquellen glaubwürdiger, Reflektionen in Pfützen oder Glasoberflächen sind nicht mehr nur ein Bonus-Gimmick, sondern bringen Atmosphäre und Lesbarkeit der Szenen nach vorne.

Unterschiede zur Standard-Playstation 5: Lohnt sich der Aufpreis?

Der Kern: Spiele laufen auf beiden Konsolen. Niemand wird ausgeschlossen. Aber wie sie laufen, unterscheidet sich deutlich. Die Vorteile der Playstation 5 Pro lassen sich grob in vier Kategorien packen:

  • Höhere und stabilere Auflösung: Deutlich öfter und konsistenter in (nahezu) 4K dank PSSR, weniger starke Dynamik bei interner Renderauflösung.
  • Bessere Frametimes: Nicht nur mehr FPS, sondern auch weniger Mikroruckler – gerade bei schnellen Shootern oder Rennspielen extrem spürbar.
  • Mehr Grafikfeatures gleichzeitig: Raytracing, höhere Details, dichtere Vegetation, bessere Schatten – die Pro kommt nicht so schnell an ihre Grenzen.
  • Zukunftssicherheit: Multiplattform-Titel, die an PC-High-End angepasst werden, bekommen auf der Pro eher „High“- statt „Medium“-Settings.

Wer aktuell eine gut laufende Playstation 5 im Rack hat, wird nicht plötzlich das Gefühl haben, eine alte Konsole zu nutzen. Aber in Side-by-Side-Vergleichen wirkt die Pro-Version wie der „Clean-Feed“ vieler Spiele: weniger Artefakte, satteres Bild, robustere Framerate. Wer auf einem 55-Zoll-plus-4K-TV oder einem hochwertigen 120-Hz-Gaming-Monitor zockt, wird den Unterschied klarer sehen als auf einem kleineren Full-HD-Display.

Für wen ist die Playstation 5 Pro gemacht?

Enthusiasten: Wenn du jedes große AAA-Release Day One spielst, Digital Foundry-Videos fast schon religiös konsumierst und Begriffe wie „Frametimes“, „RTGI“ und „Temporal Reconstruction“ nicht googeln musst, bist du die Zielgruppe. Du wirst die zusätzliche GPU-Leistung der Playstation 5 Pro in fast jedem großen Titel wertschätzen. Das gilt besonders, wenn du bereits ein gutes 4K-Setup hast und bei Bildqualität null Kompromisse sehen willst.

Competetive-Gamer: Selbst wenn du primär in Performance-Modi oder 120-Hz-Settings spielst, profitierst du von stabileren FPS und geringeren Drops. Ein Shooter, der auf der Standard-PS5 zwischen 90 und 120 FPS schwankt, kann auf der Pro deutlich dichter an der Obergrenze kleben. Das fühlt sich direkter, präziser und schlicht „locked in“ an.

Gelegenheitsspieler: Spielst du wenige, aber große Titel im Jahr, vor allem Story-Games, und bist mit der Bildqualität deiner aktuellen Playstation 5 zufrieden, ist der Sprung eher Luxus als Notwendigkeit. Das Erlebnis wird besser, keine Frage – schönere Beleuchtung, schärferes Bild, sattere Performance –, aber nicht in dem Maße, dass sich jeder Casual sofort ärgert, noch auf der Standardhardware zu sein.

Wie stark wirkt sich PSSR auf kommende Spielejahre aus?

Die vielleicht wichtigste Langzeitfrage: Wird PSSR zur Pflicht in großen Third-Party-Titeln? Je mehr Studios Sonys Upscaling-Feature ernsthaft einsetzen, desto größer wird die Lücke zwischen Playstation 5 und Playstation 5 Pro. Während die Basis-Konsole mit konservativen Renderauflösungen kämpfen muss, kann die Pro dank PSSR aggressiver rechnen – 4K-Output mit deutlich niedrigeren internen Auflösungen, aber starkem Bild.

Bei Cross-Gen- oder Cross-Plattform-Engines, die ohnehin auf Upscaling setzen (Unreal Engine 5, hauseigene Sony-Engines), dürfte die Playstation 5 Pro zum „Preferred Target“ werden: Effekte, die auf der Standard-PS5 abgespeckt laufen, bekommen hier die „vollfette“ Version. Die Spielwelt könnte dichter, die Beleuchtung komplexer und der Detailgrad in Bewegung sichtbar höher sein.

Upgrade-Entscheidung: Playstation 5 behalten oder auf Playstation 5 Pro wechseln?

Aufrüsten oder abwarten – das ist am Ende die ehrliche Kernfrage. Wenn du noch gar keine Playstation-Konsole der neuen Generation besitzt, ist die Playstation 5 Pro extrem attraktiv: Du steigst direkt in die technisch beste Variante des Ökosystems ein. Du holst aus jedem neuen Spiel tendenziell das Maximum raus, ohne dich in PC-Konfigurationsmenüs zu verlieren.

Wenn du bereits eine Playstation 5 hast, hängt die Antwort von drei Faktoren ab:

  • Dein Display: 4K-TV mit gutem HDR und 120 Hz? Die Playstation 5 Pro kann das deutlich besser ausfahren als das Basismodell.
  • Dein Spieleprofil: Viele AAA-Releases, besonders grafisch anspruchsvolle Titel? Dann bringst du die Standard-PS5 öfter an die Grenzen und spürst die Pro-Steigerung mehr.
  • Deine Toleranz für Einbußen: Wenn dich schwankende Framerates, weiches Upscaling und zurückgeschraubtes Raytracing nerven, ist das Upgrade alles andere als Spielerei.

Fazit: Luxus-Upgrade oder Pflichtkauf?

Die Playstation 5 Pro ist kein Reboot der Generation, sondern eine brutale Verfeinerung. Sie macht nicht plötzlich neue Spiele möglich, aber sie lässt bekannte und kommende Titel deutlich näher an das heranrücken, was viele sich unter „echtem“ 4K- und Raytracing-Gaming vorstellen. Die Mischung aus deutlich stärkerer GPU, PSSR-Upscaling und verbessertem Raytracing schiebt Sonys Konsole spürbar in Richtung High-End-PC – ohne die Komfortzone der Konsole zu verlassen.

Für Enthusiasten ist es faktisch ein Pflichtkauf: Wer seine Freizeit in Gaming steckt, mit hochwertigem TV oder Monitor zockt und Technik liebt, wird mit der Playstation 5 Pro jedes Mal leise zufrieden nicken, wenn ein Spiel sauber bei 60 FPS mit starken Effekten läuft. Für Gelegenheitsspieler ist es eher ein sehr leckeres, aber optionales Upgrade: Die Standard-Playstation 5 bleibt stark, doch die Pro-Version ist das System, auf dem Multiplattform-Titel zukünftig am besten aussehen werden.

Wenn du ohnehin kurz davor stehst, dir eine Playstation der aktuellen Generation zu holen oder du deine bestehende Hardware spürbar nach oben ziehen willst, ist der Zeitpunkt ideal, die Optionen genau anzusehen – gerade solange Händler noch mit attraktiven Bundles und Angeboten locken.

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