Playstation 5 Pro – lohnt das Upgrade? Die Playstation 5 im Hardcore-Gaming-Check
09.02.2026 - 06:36:02Wenn die Lüfter leicht anrollen, der Bildschirm schwarz wird und dann das Playstation-Logo aufflackert, passiert bei vielen das Gleiche: Puls rauf, Alltag weg, Fokus nur noch aufs Game. Mit der Playstation 5 und der Playstation5 Pro stellt sich aber eine unangenehme Frage: Reicht die vorhandene Power noch – oder ist es Zeit für das nächste Level?
Die Playstation 5 bildet die Basis dieser Generation, die Playstation5 Pro setzt oben drauf: mehr GPU-Leistung, aggressiveres Raytracing, PSSR-Upscaling mit KI-Unterstützung. Genau der Stoff, der Grafik-Nerds und Performance-Jäger triggert – aber eben auch der Punkt, an dem der Aufpreis kritisch betrachtet werden muss.
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Was macht die Playstation 5 Pro technisch anders?
Sony positioniert die Playstation 5 Pro klar als High-End-Variante der bisherigen Playstation 5. Laut Hersteller rückt vor allem die GPU ins Rampenlicht: deutlich mehr Compute-Einheiten, ein spürbar höherer Takt und optimierte Architektur für Raytracing. Während die ursprüngliche Playstation 5 schon stark genug ist, um aktuelle AAA-Titel mit guter Optik darzustellen, setzt die Playstation5 Pro bei der Bildqualität und Stabilität der Framerates an.
Der spannendste Begriff im Datenblatt ist PSSR (PlayStation Spectral Super Resolution). Hinter diesem Marketing-Namen steckt im Kern ein KI-gestütztes Upscaling-Verfahren, vergleichbar mit DLSS auf dem PC. Spiele werden intern in einer niedrigeren Auflösung gerendert, dann hochskaliert und geschärft. Im Idealfall sieht das Bild aus wie natives 4K – oder sogar besser – während die GPU trotzdem Frames spart.
Das Resultat, wenn es gut umgesetzt ist: Das Bild wirkt knackscharf, Details in der Ferne fransen weniger aus, und trotz vieler Effekte bleiben 60 FPS deutlich stabiler. Genau hier spielt die Playstation 5 Pro ihre Hauptstärke aus – die ursprüngliche Playstation 5 kann zwar 4K, muss dafür aber in vielen Titeln bei Effekten, Raytracing oder Framerate Kompromisse eingehen.
Raytracing: Von "Nice-to-have" zu sichtbarem Unterschied
Raytracing war auf der ersten Playstation 5 eher ein Bonus. Ja, es gibt Spiegelungen, ja, Beleuchtung wirkt natürlicher – aber der Preis dafür war oft eine niedrigere Auflösung oder wackelige 30 FPS. Viele Spieler haben es deshalb einfach deaktiviert und lieber auf Performance-Modi gesetzt.
Mit der Playstation5 Pro ändert sich der Fokus. Die verstärkte GPU und die verbesserte Raytracing-Pipeline sollen es ermöglichen, anspruchsvollere RT-Effekte mit weniger Einbrüchen zu rendern. Reflektionen auf nassem Asphalt, Neonlichter, die sich in Pfützen spiegeln, weiche Schatten in Innenräumen – all das wirkt mit mehr Raytracing-Power nicht nur schicker, sondern auch ruhiger. Endlich stabile 60 FPS mit aktivem Raytracing sind genau das, was Enthusiasten seit Jahren fordern.
Ob jedes Spiel diesen Spagat aus Optik und Performance schafft, ist am Ende immer eine Frage der Implementierung. Aber die Rohleistung der Playstation 5 Pro liefert den Studios die nötigen Reserven, um aggressive Effekte nicht mehr sofort mit einem Framerate-Opfer zu bestrafen.
PSSR-Upscaling im Alltag: Marketing-Gimmick oder Gamechanger?
Viele Gamer reagieren bei Buzzwords wie "KI-Upscaling" inzwischen reflexartig skeptisch. Verständlich – aber PSSR auf der Playstation 5 Pro ist mehr als nur ein weiterer Menüpunkt. Entscheidend ist, was es am TV bewirkt.
In der Theorie läuft es so: Die Playstation5 Pro rendert das Bild intern z.B. in 1440p, jagt es anschließend durch den PSSR-Algorithmus und spuckt ein Bild aus, das visuell sehr nah an 4K dranliegt. Durch die gesparte Rechenlast bleibt mehr Spielraum für höhere Details, bessere Schatten, mehr Partikeleffekte oder höhere Framerates. Texturnahten, Kantenflimmern und Detailverlust in Bewegung sollen sichtbar reduziert werden.
Gerade auf großen 4K-OLEDs, wo jeder Matschpixel sofort auffällt, kann das den Unterschied machen, ob ein Spiel "konsolig weich" oder fast schon PC-scharf wirkt. Wenn PSSR sauber arbeitet, sieht man im Idealfall nur Vorteile: Schärferes Bild, weniger Aliasing, flüssigeres Gameplay. Genau das ist der Sweet Spot, auf den die Playstation 5 Pro zielt.
Vergleich: Playstation 5 vs. Playstation 5 Pro – wer braucht was?
Die normale Playstation 5 ist nach wie vor eine starke Maschine. 4K-Output, schnelle SSD, kurze Ladezeiten, Raytracing in abgespeckter Form – für viele Spieler reicht das komplett. Wer hauptsächlich Story-Games spielt, selten über 60 FPS nachdenkt und eher am Feierabend ein paar Stunden entspannt zockt, bekommt mit der Playstation 5 immer noch eine beeindruckende Erfahrung.
Die Playstation 5 Pro adressiert eine andere Zielgruppe: Spieler, die Frame-Time-Drops hassen, die Bildanalyse-Videos auf YouTube schauen, jede Kante auf dem Bildschirm registrieren und am liebsten alle Grafik-Slider nach rechts schieben würden. Wer Wert auf bestmögliche Bildqualität an einem großen 4K-TV legt, wird von der Kombination aus stärkerer GPU, verbessertem Raytracing und PSSR am meisten profitieren.
- Für Gelegenheitsspieler: Die Playstation 5 bleibt ein absolut solider Kauf. Die meisten Games laufen gut, Grafikqualität ist mehr als ausreichend und der Preis ist oft attraktiver als bei der Pro.
- Für Enthusiasten: Die Playstation 5 Pro ist das Modell, das die letzten Reserven aus aktuellen und kommenden AAA-Titeln herauspresst. Wenn du Wert auf möglichst stabile 60 FPS, hohe Auflösung, Raytracing und zukunftssichere Leistung legst, landest du hier.
Ein weiterer Punkt: Die Spiele-Bibliothek bleibt identisch. Es gibt keinen exklusiven Titel, der nur auf der Playstation 5 Pro läuft, aber nicht auf der Playstation 5. Es geht also wirklich um Qualität der Darstellung und Performance, nicht um Content-Lock.
Lohnt sich der Aufpreis?
Die Frage nach dem Aufpreis ist unangenehm ehrlich: Wer nur ein paar Mal im Monat FIFA, ein Rennspiel und vielleicht einen Singleplayer-Hit zockt, wird den Sprung von Playstation 5 auf Playstation 5 Pro zwar sehen, aber selten voll ausnutzen. Das Bild ist besser, ja. Die Framerate stabiler, ja. Aber ob dieser Mehrwert den Mehrpreis rechtfertigt, hängt brutal davon ab, wie sensibel du auf Grafik und Performance reagierst.
Wenn du aber zu den Gamern gehörst, die sich über jeden Ruckler ärgern, die Animationen framegenau fühlen, die bei neuen Releases direkt die Grafikmodi vergleichen und Raytracing nicht nur antesten, sondern wirklich genießen wollen, dann fühlt sich die Playstation 5 Pro deutlich weniger wie Luxus und eher wie das eigentliche Ziel dieser Generation an.
Wichtig: Die Playstation 5 bleibt dadurch nicht "schlecht" oder veraltet. Sie bleibt der Einstieg in die aktuelle Sony-Welt. Die Playstation 5 Pro ist eher die Turbo-Variante für Leute, die bewusst in ihren Bildschirm investieren und wissen, was sie mit der zusätzlichen Power anfangen.
Hersteller-Vision und Zukunftssicherheit
Ein Blick auf die offizielle Seite von Sony unter playstation.com zeigt deutlich, wohin die Reise geht: Der Fokus liegt auf besserer visueller Wiedergabetreue, stabileren Bildraten und smarter Nutzung der Hardware via Techniken wie PSSR. Studios bekommen mehr Headroom, um ihre Engines auszufahren, ohne ständig Kompromisse zwischen Auflösung, Effekten und Framerate machen zu müssen.
Gerade mit Blick auf kommende AAA-Games mit großen Welten, komplexer Beleuchtung und dichten Effektschichten wird die Playstation 5 früher an ihre Grenzen stoßen. Die Playstation 5 Pro verschiebt diese Grenze spürbar nach hinten. Wer plant, diese Konsolengeneration über viele Jahre auszureizen, verschafft sich mit der Pro-Version ein klareres Polster für zukünftige Titel.
Luxus-Upgrade oder Pflichtkauf?
Unterm Strich fühlt sich die Playstation 5 Pro wie ein kompromissloses Grafik- und Performance-Upgrade an, das vor allem eine Gruppe maximal abholt: Spieler, die ihr Setup ernst nehmen. Wer einen hochwertigen 4K-TV oder Monitor besitzt, viel Zeit in AAA-Titeln verbringt und Wert auf saubere Frametimes, weniger Ghosting und knackige Bildschärfe legt, bekommt hier genau das Paket, das die ursprüngliche Playstation 5 nur andeutet.
Für alle anderen bleibt die Playstation 5 ein starkes, preislich attraktiveres System, das weiterhin alle wichtigen Spiele trägt. Pflicht ist die Playstation 5 Pro also nicht – aber wer einmal sauberes PSSR-Upscaling, stabilere 60 FPS mit Raytracing und die zusätzliche GPU-Power gesehen hat, wird sich schwer tun, wieder zurückzuwechseln.
Wenn du beim nächsten großen Release nicht darüber nachdenken willst, welchen Grafikmodus du opferst, sondern einfach die beste Mischung aus Optik und Performance genießen möchtest, dann ist die Playstation 5 Pro näher an einem Pflichtkauf, als du vielleicht zugeben willst.
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