Playstation 5 Pro im Technik-Check: Lohnt sich das Upgrade für Next-Gen-Gaming wirklich?
07.02.2026 - 02:30:57Der Moment, in dem der Bildschirm schwarz wird, das PS-Logo aufglimmt und der DualSense vibriert – für viele beginnt Gaming-Gänsehaut genau hier. Mit der Playstation 5 Pro will Sony dieses Gefühl noch einmal aufdrehen: mehr Frames, schärfere Details, brutaleres Raytracing. Doch lohnt sich der Sprung von der normalen PS5 auf die Playstation 5 Pro wirklich oder ist das nur ein Feintuning für Grafik-Nerds?
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Sony positioniert die Playstation 5 Pro klar als High-End-Variante für das aktuelle Konsolen-Ökosystem. Während die klassische Playstation 5 bereits solide 4K-Gaming liefert, zieht die Pro-Variante vor allem bei der GPU-Leistung an. Der Fokus liegt auf höherer Raytracing-Performance, stabileren Framerates und einem neuen Upscaling-Verfahren namens PSSR, das im Prinzip Sonys Antwort auf DLSS und FSR ist.
Das Herzstück des Upgrades steckt in der Grafikleistung. Die GPU der Playstation 5 Pro bietet deutlich mehr Rechenkerne und eine deutlich höhere Raytracing-Performance im Vergleich zur Standard-Playstation 5. In der Praxis bedeutet das: Beleuchtung, Schatten und Spiegelungen können nicht nur häufiger, sondern auch aufwendiger berechnet werden, ohne dass das Bild zur Diashow wird. Wo die ursprüngliche PS5 bei aktiviertem Raytracing oft auf 30 fps begrenzt ist, zielt die Playstation 5 Pro viel klarer auf 60 fps oder auf höhere Auflösungen bei ähnlicher Bildrate.
Spannend ist vor allem der zentrale neue Baustein: PSSR (PlayStation Spectral Super Resolution). Dieses Upscaling-System soll es ermöglichen, Spiele intern mit niedrigerer Auflösung zu rendern und dann auf ein schärferes Ausgangsbild – bis hin zu 4K – hochzurechnen. Das wirkt auf den ersten Blick wie Zauberei: mehr Bildschärfe, mehr Details und flüssigere Framerates, obwohl intern weniger Pixel berechnet werden. Für Hardcore-Gamer und Grafik-Enthusiasten ist genau das der Sweet Spot der Playstation 5 Pro.
Technisch gesehen funktioniert PSSR ähnlich wie moderne KI-Upscaling-Lösungen: interne geringere Renderauflösung, dann intelligentes Hochskalieren mit Kantenverbesserung und Detail-Rekonstruktion. Sony lässt hier die Muskeln spielen, indem ein dedizierter Bereich der Hardware für dieses Upscaling reserviert wird. In Spielen bedeutet das: ein scharfes 4K-Bild, aber mit der Performance eines 1440p- oder sogar 1080p-Renderings im Hintergrund. Wer Wert auf schnelle Shooter, kompetitive Multiplayer-Titel oder einfach butterweiche Kameraschwenks in Open-World-Spielen legt, wird den Unterschied der Playstation 5 Pro im direkten Vergleich zur Standardversion deutlich spüren.
Raytracing ist der andere große Hebel. Schon auf der normalen Playstation 5 sind erste RT-Effekte möglich, aber häufig mit Einschränkungen: begrenzte Auflösung, reduzierte Reflektionen, niedrigere Bildrate. Die Playstation 5 Pro tritt hier deutlich selbstbewusster auf. Höhere RT-Performance heißt: präzisere Spiegelungen auf Wasser und Metall, realistischere globale Beleuchtung und feinere Details bei Schatten. In einem düsteren Cyberpunk-Level oder bei nächtlichen Stadtszenen sieht man schnell, wie stark glaubwürdige Lichtsimulation die Atmosphäre anziehen kann.
Wichtig ist dabei die Einordnung: Viele Spiele auf der Playstation 5 bieten heute schon einen Performance-Mode und einen Quality-Mode. Mit der Playstation 5 Pro verschieben sich diese Modi nach oben. Was vorher der Quality-Mode war, kann mit der Pro-Nachfolgerin eher wie ein neuer Standard-Performance-Mode wirken – mehr fps bei ähnlicher Bildqualität. Und der neue Quality-Mode nutzt dann die zusätzliche Headroom für noch saubereres Raytracing oder höhere interne Auflösungen. Besonders Bildpuristen mit großen 4K-TVs und HDR-Setups holen hier das Maximum heraus.
Und wie sieht es mit der CPU aus? Sony bleibt hier vergleichsweise konservativ. Die Playstation 5 Pro setzt weiterhin auf einen sehr ähnlichen CPU-Unterbau wie das Basismodell, mit einem leicht angehobenen Takt. Hier geht es weniger um eine komplett neue Generation, sondern eher um eine optimierte Ausführung der bekannten Architektur. Für die meisten Spiele, die ohnehin GPU-limitiert sind, ist das völlig ausreichend. In CPU-intensiven Szenarien – etwa riesigen Simulationen oder extrem bevölkerten Städten – darf man aber keine Wunder erwarten. Der große Sprung passiert klar bei der Grafikleistung.
Für die Zielgruppen bedeutet das: Hardcore-Gamer, Grafik-Enthusiasten und Besitzer großer 4K-OLEDs sind genau die Leute, die Sony mit der Playstation 5 Pro im Blick hat. Wer jedes neue AAA-Release zockt, regelmäßig Grafikvergleiche studiert, sich an leichtem Kantenflimmern oder instabilen Framerates stört, wird die zusätzlichen Reserven der Playstation 5 Pro richtig auskosten. Auch Content-Creator, Streamer und YouTuber, die ihre Gameplays in bestmöglicher Bildqualität festhalten wollen, profitieren spürbar von saubereren Performance-Profilen.
Ganz anders sieht es bei Gelegenheitsspielern aus, die vielleicht ein paar Mal pro Woche abends entspannt spielen, eher Story-Games oder Sporttitel. Wer bisher mit der Playstation 5 zufrieden ist, wird durch die Playstation 5 Pro nicht plötzlich das Gefühl haben, dass alles Alte unspielbar geworden wäre. Viele Spiele sehen auf der Standard-PS5 weiterhin beeindruckend aus, gerade wenn man nicht im Direktvergleich daneben eine Playstation 5 Pro stehen hat. Für diese Nutzer bleibt das Upgrade eher ein „Nice to have“ als ein „Muss“.
Auch im Ökosystem bleibt vieles vertraut. Die Playstation 5 Pro nutzt die gleiche Spiele-Bibliothek wie die normale Playstation 5, die gleichen Controller, denselben PS5-Store und dieselben Services von PlayStation Plus bis hin zu Cloud-Funktionen. Entwickler können gezielt Pro-Patches anbieten, um die zusätzliche Leistung anzuzapfen: höhere Framerates, mehr Details, bessere Schatten, höhere Auflösung. Das verspricht eine Übergangsphase, in der Spiele sowohl auf Playstation 5 als auch auf Playstation 5 Pro laufen – mit klaren Vorteilen auf der leistungsstärkeren Maschine, aber ohne exklusive Trennung der Bibliothek.
Entscheidend für den Alltag ist, wie smart Studios PSSR und die extra GPU-Power nutzen. Denkbar sind etwa Modi, in denen die Playstation 5 Pro intern mit aggressiverem Raytracing arbeitet, während PSSR dafür sorgt, dass das Bild trotzdem scharf und stabil bleibt. Für Rennspiele, Action-Adventures und Shooter ist das ein Traum-Szenario: reflektierende Karosserien, realistische Lichter im Tunnel, dazu stabile 60 fps – genau hier kann die Playstation 5 Pro ihre Stärken gegenüber der Standard-Playstation 5 ausspielen.
Preislich positioniert sich die Playstation 5 Pro erwartungsgemäß über der normalen Playstation5 Pro, die weiter als Einstieg in das aktuelle PlayStation-Segment dient. Die Kernfrage ist deshalb: rechtfertigt die Mehrleistung den Aufpreis? Wer einen hochwertigen 4K-TV oder gar einen High-End-OLED zu Hause stehen hat, viel Wert auf Grafik und flüssiges Gameplay legt und regelmäßig neue Blockbuster zockt, wird diese Frage wahrscheinlich mit einem klaren Ja beantworten. Die Konsole schöpft das Potenzial moderner Displays deutlich besser aus als die Basismaschine.
Wer hingegen noch auf einem älteren Full-HD-TV spielt, vielleicht nur ein paar Dauerbrenner wie FIFA, Call of Duty oder ein paar Indie-Games im Rotation hat, sollte sehr genau abwägen. Rein spielerisch bringt eine Playstation 5 bereits alles mit, was man braucht. Die Playstation 5 Pro ist hier weniger ein Pflicht-Upgrade, sondern eher ein Luxus-Feature für alle, die jeden Pixel ausreizen wollen.
Spannend ist auch, wie sich die Playstation 5 Pro langfristig auf die Entwicklung auswirkt. Je mehr Gamer auf die Pro-Variante setzen, desto eher lohnt es sich für Studios, spezifische Grafik-Features zu integrieren, die nur auf der stärkeren Hardware wirklich glänzen. Gleichzeitig ist Sony gut beraten, dafür zu sorgen, dass die Basis-PS5 nicht abgehängt wird – schließlich ist sie die größere installierte Plattform. Für Spieler bedeutet das: In den ersten Jahren darf man mit sauberen, aber nicht radikal unterschiedlichen Versionen rechnen. Der sichtbare Vorsprung der Playstation 5 Pro wächst allerdings mit jeder Engine-Optimierung für PSSR und stärkere Raytracing-Pipelines.
Unterm Strich ist die Playstation 5 Pro damit vor allem eine Konsole für Menschen, die wissen, warum sie auf technische Details achten. Wer Begriffe wie Raytracing, Upscaling, 4K120 und Input-Lag nicht nur schon einmal gehört hat, sondern in Foren und Reddit-Threads regelmäßig darüber diskutiert, ist genau die Zielgruppe, für die Sony dieses Gerät gebaut hat. Für alle anderen ist sie eher ein luxuriöses Upgrade – beeindruckend, aber nicht zwingend notwendig.
Die Playstation 5 Pro ist kein radikaler Generationssprung, sondern eine konsequente Evolution der Playstation-Plattform. Mehr GPU-Leistung, smarteres PSSR-Upscaling, deutlich kräftigeres Raytracing und stabile Performance-Modi machen sie zur aktuell attraktivsten Konsole für visuell anspruchsvolle Spiele. Ob sich der Aufpreis lohnt, hängt extrem davon ab, wie du spielst, was du spielst und auf welchem Bildschirm du spielst.
Wenn du deine Spielebibliothek liebst, einen starken 4K-TV besitzt und jedes neue Blockbuster-Release in seiner bestmöglichen Version erleben willst, ist die Playstation 5 Pro die logische nächste Stufe in deinem Gaming-Setup.
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