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Playstation 5 Pro im Technik-Check: Lohnt sich das Upgrade auf die Playstation 5 Pro wirklich?

07.02.2026 - 20:10:38

Die Playstation 5 Pro verspricht mehr GPU-Power, besseres Raytracing und cleveres PSSR-Upscaling. Reicht das Upgrade der Playstation 5 Pro, um deine aktuelle PS5 alt aussehen zu lassen?

Der Moment, in dem zum ersten Mal ein neues AAA-Game auf dem Bildschirm explodiert, entscheidet oft darüber, ob sich eine Hardware-Generation lohnt. Die Playstation 5 Pro will genau diesen Moment neu definieren. Mehr Grafikleistung, schärfere Bilder, besseres Raytracing – und das alles im bekannten PS5-Ökosystem. Doch rechtfertigt die Playstation 5 Pro wirklich den nächsten großen Schritt im Wohnzimmer, oder bleibt sie ein Luxus-Upgrade für Techniknerds?

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Im Kern bleibt die Playstation 5 Pro eine Playstation: gleiches Ökosystem, gleiche Spiele, gleiche Controller – aber klarer Fokus auf mehr Performance. Laut Sony zielt das Gerät vor allem auf 4K-Gaming mit höheren Framerates, stabilerem Raytracing und besseren Bildalgorithmen. Wer die Herstellerinfos studiert, merkt schnell: Hier geht es weniger um eine neue Konsolengeneration, sondern um eine brachialere Variante der bisherigen PS5.

Die wichtigste Baustelle ist die GPU. Während die Standard-Playstation 5 schon eine respektable Performance liefert, zieht die Playstation 5 Pro bei der reinen Rechenleistung spürbar an. Sony setzt auf eine deutlich schnellere Grafikarchitektur, die speziell auf höhere Auflösungen und aufwendiges Raytracing optimiert ist. In der Praxis bedeutet das: Mehr Details, saubere Schatten, präzisere Spiegelungen und vor allem stabilere Bildraten, wenn Entwickler die zusätzliche Power auch wirklich anvisieren.

Besonders spannend wird es beim Thema Raytracing. Auf der Basis-PS5 wirkt Raytracing häufig wie ein nettes Extra, das man aktiviert, wenn man bereit ist, ein paar Frames zu opfern. Die Playstation 5 Pro will genau diesen Kompromiss aufbrechen. Durch die stärkere GPU kann Raytracing mit höherer Qualität oder bei gleichzeitig stabileren Framerates laufen. Das betrifft Spiegelungen auf nassen Straßen, diffuse Beleuchtung in Innenräumen oder Schattenwürfe, die bisher oft nur in abgespeckter Form auf der Konsole zu sehen waren.

Ein echtes Highlight im Technik-Stack ist PSSR – Sonys eigenes Upscaling-Verfahren. Während PC-Spieler schon länger mit Technologien wie DLSS, FSR oder XeSS arbeiten, zieht Sony im Konsolenbereich mit einer maßgeschneiderten Lösung nach. PSSR analysiert Bildinformationen und rekonstruiert daraus ein schärferes Bild in höherer Auflösung, ohne dass das Spiel selbst nativ in dieser Auflösung laufen muss. Das Ergebnis wirkt in den besten Fällen fast wie Magie: ein Bild, das wie echtes 4K oder sogar darüber wirkt, obwohl intern eine niedrigere Auflösung berechnet wird.

Genau hier positioniert sich die Playstation 5 Pro als „4K-Plus“-Maschine. Entwickler können Spiele intern in einer niedrigeren Auflösung und mit höherer Framerate laufen lassen, während PSSR das Bild hochrechnet und glättet. So werden 60 fps bei hohen Grafiksettings realistischer, ohne dass der Detailgrad gleich ins Bodenlose fällt. Für Hardcore-Gamer, die schon bei leichtem Tearing nervös werden, ist das ein gewichtiges Argument.

Im Vergleich zur Standard-Playstation 5 spielt die Playstation 5 Pro vor allem im Zusammenspiel mit modernen 4K-TVs ihre Stärken aus. Wer bereits ein aktuelles OLED- oder Mini-LED-Display mit HDMI 2.1 besitzt, weiß, wie gnadenlos ehrlich solche Panels sein können. Unsaubere Kanten, flimmernde Details oder instabile Framerates stechen sofort ins Auge. Die zusätzliche GPU-Power und PSSR sorgen dafür, dass diese Schwächen deutlich seltener sichtbar werden – vorausgesetzt, die Spiele nutzen die Features konsequent.

Auch beim generellen Performance-Design macht Sony klar, dass hier nicht nur ein kleiner Takt-Boost versteckt wurde. Die Playstation 5 Pro ist auf konstante High-End-Leistung ausgelegt. Das zeigt sich unter anderem in der Ausrichtung auf mehr Raytracing-Berechnungen pro Frame, effizientere Nutzung der GPU-Ressourcen und dem Fokus darauf, komplexere Szenen mit mehr Effekten darstellbar zu machen. Anders gesagt: Wo die Basis-PS5 schon ans Limit stößt, soll die Playstation 5 Pro noch Reserven haben.

Für Grafik-Enthusiasten ist das eine Einladung, Spiele neu zu erleben. Titel, die bereits auf der Standard-PS5 eindrucksvoll aussehen, können auf der Playstation 5 Pro mit höherer Klarheit, weniger Flimmern und besseren Effekten glänzen. Gerade bei großen Open-World-Spielen, in denen Vegetation, Beleuchtung und Weitsicht eine Rolle spielen, kann der Unterschied spürbar sein: weniger Pop-in, stabilere Bildraten, sichtbar schärfere Bildränder. Die Playstation 5 Pro ist damit ein klares Upgrade für alle, die jedes Grafik-Setting im Optionsmenü einmal durchklicken, bis wirklich alles auf „hoch“ oder „qualität“ steht.

Für Gelegenheitsspieler fällt die Rechnung nüchterner aus. Wer einen älteren 4K-TV ohne variable Refresh-Rate besitzt, nicht ständig Digital Foundry vergleicht und vor allem Story-Games gemütlich auf der Couch zockt, hat mit der Standard-Playstation 5 weiterhin ein sehr starkes System. Alle Spiele, die auf der Playstation 5 Pro laufen, laufen auch auf der normalen PS5. Es gibt keine exklusiven Pro-Titel – der Unterschied ist die Präsentation, nicht der Zugang zur Spielebibliothek.

Die Playstation 5 Pro spielt ihre Stärken daher vor allem in Szenarien aus, in denen Bildqualität und Framerate konsequent priorisiert werden. Denk an kompetitive Shooter, bei denen jede Millisekunde zählt, oder an cineastische Blockbuster, in denen Licht und Schatten die Atmosphäre tragen. Hier kann die Kombination aus besserer GPU, intensiviertem Raytracing und PSSR dafür sorgen, dass das Erlebnis nicht nur „gut“, sondern messbar und sichtbar besser ist.

Ein weiterer Punkt ist die Zukunftssicherheit. Je weiter wir im Lebenszyklus der aktuellen Konsolengeneration voranschreiten, desto aggressiver werden Entwickler die Hardware ausreizen. Die Playstation 5 Pro positioniert sich hier als Puffer nach oben: Sie soll auch in zwei, drei Jahren noch Reserven bieten, wenn Engines komplexer werden, Asset-Qualität steigt und Raytracing nicht mehr nur ein optionaler Modus, sondern der Standard ist. Wer also plant, lange im Playstation-Ökosystem zu bleiben, könnte mit der Playstation 5 Pro strategisch ruhiger schlafen.

Spannend ist auch, wie Sony PSSR in seine First-Party-Studios integrieren kann. Wenn Studios wie Naughty Dog, Santa Monica Studio oder Guerilla Games direkten Zugang zu einer proprietären Upscaling-Lösung haben, die exakt auf die Playstation 5 Pro abgestimmt ist, entsteht Spielraum für sehr feine Bildabstimmungen. Höhere interne Framerates mit nachgelagertem Upscaling können dafür sorgen, dass Animationen butterweich laufen, während trotzdem eine beeindruckende Schärfe auf dem Bildschirm bleibt.

Für Technikfans ist PSSR fast das heimliche Herzstück der Playstation 5 Pro. Die Vorstellung, dass die Konsole systemweit ein Bild rekonstruieren kann, das nativem 4K erstaunlich nahekommt, fühlt sich wie ein klarer Schritt in Richtung „smarte“ Grafikpipeline an. Es geht nicht mehr nur darum, rohe Teraflops auf das Problem zu werfen, sondern um intelligente Algorithmen, die mehr aus jedem Pixel herauspressen. Sony lässt hier die Muskeln weniger in der Marketing-Folie als vielmehr in der Rendering-Praxis spielen.

Natürlich bleibt die Frage nach dem Preis im Raum. Die Playstation 5 Pro positioniert sich klar über der Standard-PS5, sowohl in der Wahrnehmung als auch im Geldbeutel. Wer einfach nur eine Einstiegskonsole für die aktuelle Sony-Generation sucht, wird nach wie vor mit der normalen Playstation 5 besser beraten sein. Die Playstation 5 Pro rechtfertigt sich erst dann, wenn man das Plus an Grafikqualität und Framerate bewusst wahrnimmt und wertschätzt.

Hardcore-Gamer, die ohnehin jeden großen Release zum Launch spielen, dürften die Investition leichter abnicken. Hier ist die Playstation 5 Pro das Werkzeug, um das Maximum aus den neuesten Titeln herauszukitzeln. Gerade in Kombination mit einem hochwertigen 4K-TV oder Monitor mit 120 Hz macht sich der Unterschied bemerkbar. Gelegenheitsspieler sollten dagegen ehrlich prüfen, wie sensibel sie auf grafische Feinheiten reagieren. Wenn Begriffe wie „Raytracing-Qualität“, „Temporal-Upscaling“ oder „Framepacing“ eher Schulterzucken als Begeisterung auslösen, ist die Standard-PS5 vermutlich weiterhin die rationalere Wahl.

Unterm Strich präsentiert sich die Playstation 5 Pro als konsequente Weiterentwicklung und nicht als radikaler Neustart. Sie ist exakt das, was der Name verspricht: eine Pro-Variante der Playstation 5, zugeschnitten auf diejenigen, die visuelle Perfektion und technische Reserven schätzen. Kein Pflichtkauf, aber ein sehr reizvolles Upgrade, wenn Grafik dich emotional genauso packt wie Gameplay.

Wer seine Gaming-Session als kleines Spektakel versteht, der bekommt mit der Playstation 5 Pro ein Werkzeug, das jede Feinheit auf dem Bildschirm betont. GPU-Upgrade, stärkeres Raytracing und das clevere PSSR-Upscaling arbeiten Hand in Hand, um 4K-Gaming sicht- und fühlbar aufzuwerten. Der Preis will durchdacht sein, aber für Grafik-Enthusiasten und ambitionierte Spielerinnen und Spieler gibt es aktuell kaum einen spannenderen Einstieg in die High-End-Welt des Couch-Gamings innerhalb des Playstation-Kosmos.

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