Playstation 5 Pro, Playstation 5

Playstation 5 Pro im Technik-Check: Lohnt das Upgrade auf Sonys neue Power-Playstation 5 Pro wirklich?

11.02.2026 - 04:21:06

Die Playstation 5 Pro verspricht mehr GPU-Power, schärferes Bild dank PSSR-Upscaling und stärkeres Raytracing. Doch rechtfertigt die Playstation 5 Pro das Upgrade von der normalen PS5 – oder reicht das Basis-Modell weiterhin aus?

Der Moment, wenn ein Bosskampf in Sekundenschnelle kippt, weil der Bildfluss stockt oder Details im Schatten einfach verschwinden – genau hier will die Playstation 5 Pro ansetzen. Die Playstation 5 Pro ist Sonys Antwort auf 4K-Fernseher mit hohen Bildwiederholraten, hungrige Blockbuster-Games und Spieler, die jedes Pixel und jeden Raytracing-Reflex ernst nehmen. Aber ist das wirklich der große Sprung von der Standard-PS5, oder eher Feintuning für Grafik-Perfektionisten?

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Sony positioniert die Playstation 5 Pro klar als Premium-Variante der bestehenden Playstation 5. Die Basis bleibt identisch: gleiche Spiele, gleiche Plattform, gleiche Generation. Aber unter der Haube passiert viel – vor allem bei der GPU, beim Raytracing und beim neuen PSSR-Upscaling, das intern mit geringerer Auflösung rendert und dann per KI-gestützten Algorithmen auf 4K oder darüber hinaus hochskaliert. Genau hier liegt der eigentliche Unterschied für Hardcore-Gamer.

Während die ursprüngliche Playstation 5 eher ein Allrounder ist, dreht die Playstation 5 Pro die Regler Richtung Grafikqualität und Bildstabilität. Sony lässt hier die Muskeln spielen, um Spieleentwicklern mehr Headroom zu geben: höhere Auflösungen, stabilere Framerates, anspruchsvolleres Raytracing. Wer einen großen 4K-TV oder gar ein 120-Hz-Display nutzt, ist exakt die Zielgruppe, die Sony im Blick hat.

GPU-Upgrade: Wo die Extra-Teraflops wirklich ankommen

Der sichtbarste Unterschied zwischen Playstation 5 und Playstation 5 Pro liegt in der Grafikleistung. Die GPU der Pro-Version ist deutlich stärker ausgelegt, um komplexere Szenen, mehr Partikeleffekte und detailreichere Welten zu stemmen. Auf dem Papier spricht Sony von einem satten Plus an Shader- und Raytracing-Performance gegenüber der Standard-Playstation 5; in der Praxis bedeutet das: weniger Kompromisse bei Auflösung und Grafik-Presets.

Im Alltag äußert sich das so: Spiele, die auf der normalen Playstation 5 mit dynamischer Auflösung arbeiten, können auf der Playstation 5 Pro stabiler an ihrem Zielwert bleiben, also zum Beispiel seltener unter 4K fallen. Gleichzeitig haben Entwickler die Chance, Raytracing-Effekte zu aktivieren oder zu verstärken, ohne die Bildrate gleich komplett zu opfern. Für viele zukünftige AAA-Titel könnte die Playstation 5 Pro daher die „Preferred Platform“ für Konsolen-Grafikfetischisten werden.

Wichtig ist allerdings: Es bleibt dieselbe Generation. Es gibt keine exklusiven Spiele, die nur auf der Playstation 5 Pro laufen, sondern maximal Grafik- und Performance-Modi, die speziell auf die zusätzliche Power zugeschnitten sind. Wer erwartet, dass die Pro-Version plötzlich wie ein Generationssprung wirkt, wird eher eine Evolution als eine Revolution sehen – dafür aber eine sehr gezielte.

PSSR: Sonys Upscaling-Trickkiste

Das vielleicht spannendste Feature ist PSSR, Sonys eigenes Upscaling-System. Während die Standard-Playstation 5 in vielen Spielen auf interne Lösungen der Entwickler setzt, soll die Playstation 5 Pro mit PSSR ein konsistenteres, systemnahes Upscaling bieten. Vereinfacht gesagt: Das Spiel rendert in einer niedrigeren Auflösung, PSSR analysiert das Bild, füllt Details intelligent auf und liefert ein Ergebnis, das optisch näher an nativen 4K – oder sogar darüber – liegt, als die reine Pixelzahl vermuten lässt.

Das wirkt in vielen Szenen fast wie Magie: Konturen bleiben scharf, feine Muster wie Gitter oder Stoffstrukturen flimmern weniger, und gleichzeitig bleibt die Performance hoch. Gerade für schnelle Titel mit 60 oder 120 fps könnte die Playstation 5 Pro damit eine überzeugende Balance aus Schärfe und Geschwindigkeit finden. Im direkten Vergleich zur normalen Playstation 5, die oft zwischen „Quality“ und „Performance“-Modus pendeln lässt, verspricht PSSR eine neue Stufe an Flexibilität.

Technisch lehnt sich PSSR an moderne KI-Upscaling-Ansätze an, wie man sie vom PC kennt. Das bedeutet: Je besser das Spiel darauf abgestimmt ist, desto deutlicher fällt der Gewinn aus. Wer heute schon auf der Playstation 5 unterwegs ist, wird in vielen künftigen Pro-optimierten Spielen den Unterschied vor allem in ruhigen Szenen, feinen Texturen und in klareren Bewegungen spüren.

Raytracing: Mehr Licht, mehr Schatten, weniger Abstriche

Raytracing war schon auf der normalen Playstation 5 ein großes Marketingwort, in der Praxis mussten Entwickler aber oft stark kürzen: begrenzte Reflexionen, vereinfachte Schatten, manchmal nur in bestimmten Modi verfügbar. Die Playstation 5 Pro dreht genau an dieser Stellschraube. Dank stärkerer RT-Hardware kann die Konsole komplexere Lichtberechnungen stemmen, ohne dass die Framerate sofort in den Keller rauscht.

Konkrete Auswirkungen: Spiegelnde Oberflächen zeigen mehr Details der Umgebung, Glas und Wasser wirken glaubwürdiger, und Lichtquellen beeinflussen Szenen feiner. In der Summe entsteht ein Bild, das weniger „Game-Grafik“ und mehr „Film-Look“ hat – vorausgesetzt, das Spiel nutzt die Features konsequent. Gerade für Cineast-Games und Story-Blockbuster, in denen Atmosphäre alles ist, könnte die Playstation 5 Pro hier ihren größten Vorsprung ausspielen.

Im direkten Duell mit der ursprünglichen Playstation 5 wird das vermutlich so aussehen: Wo die Basis-PS5 Raytracing nur in 30-fps-Modi anbietet, kann die Playstation 5 Pro mehr Spiele mit RT bei höheren Bildraten darstellen oder die Qualität der RT-Effekte sichtbar anheben. Für Grafik-Enthusiasten, die sich an reflektierenden Pfützen und weichen Schatten nicht sattsehen können, ist das ein starkes Argument.

Playstation 5 Pro vs. Playstation 5: Für wen lohnt sich der Sprung?

Entscheidend ist die Frage: Wer braucht die Playstation 5 Pro wirklich? Für Gelegenheitsspieler, die ein klassisches 4K-60-Hz-Setup haben und hauptsächlich populäre Titel wie Sports-Games, gemütliche Singleplayer-Abenteuer oder Indie-Hits zocken, bleibt die normale Playstation 5 eine sehr solide Wahl. Sie bietet weiterhin die gleiche Spielebibliothek und liefert auf vielen TVs bereits ein sehr gutes Bild.

Die Playstation 5 Pro zielt deutlich auf Hardcore-Gamer und Grafikfans. Wenn du einen modernen 4K-Fernseher mit HDMI 2.1, 120 Hz, VRR und vielleicht sogar einem High-End-Gaming-Monitor besitzt, dann spielt die Playstation 5 Pro ihre Stärken aus: stabilere Framerates, schärferes Upscaling via PSSR, mehr Reserven für Raytracing und generell weniger Abstriche bei Grafik-Settings. Wer häufig aktuelle AAA-Releases direkt zum Launch spielt, profitiert davon, dass Studios Pro-Optimierungen einbauen und die zusätzliche Power nicht ungenutzt lassen.

Auch langfristig betrachtet setzt die Playstation 5 Pro ein Statement: Spiele, die gegen Ende der Generation erscheinen und ohnehin die Hardware stärker beanspruchen, könnten auf der normalen Playstation 5 stärker komprimiert werden müssen – niedrigere Auflösung, aggressivere dynamische Scaling-Strategien oder weniger RT-Effekte. Auf der Playstation 5 Pro dagegen haben Entwickler ein bisschen mehr Luft, um ihre Vision auf den Bildschirm zu bringen.

Kompatibilität, Alltag und Geräuschkulisse

Ein wichtiger Pluspunkt: Die Playstation 5 Pro bleibt im Ökosystem der bisherigen Playstation. Spiele, Zubehör wie Controller und viele Peripheriegeräte laufen weiter – das Upgrade ist also kein Reset, sondern eher ein „Next Step“ innerhalb derselben Generation. Das macht die Entscheidung leichter, wenn du bereits eine Sammlung an Spielen, PS5-Accessoires und vielleicht PSVR2 besitzt.

Beim Alltagserlebnis orientiert sich die Playstation 5 Pro stark an der bekannten Playstation 5: schnelles SSD-Streaming, kurze Ladezeiten, komfortables User-Interface. Unterschiede werden vor allem sichtbar, wenn Spiele speziell Pro-Features hervorheben – etwa eigene Grafikmodi mit „Pro Enhanced“-Label, höherer Zielauflösung oder erweiterten Raytracing-Presets. Dazu kommt das beruhigende Gefühl, hardwareseitig für die kommenden, technisch ambitioniertesten Titel der Generation gerüstet zu sein.

Was die Geräuschkulisse und Kühlung betrifft, ist Sony traditionell darauf bedacht, Hochleistungs-Hardware möglichst leise zu verpacken. Details hängen am finalen Design und der Lüfterkurve, aber angesichts des Fokus auf Wohnzimmer-Tauglichkeit darf man erwarten, dass auch die Playstation 5 Pro nicht plötzlich zum Düsenjet mutiert, selbst wenn sie mehr Grafikpower bietet als die Standard-Playstation 5.

Preis-Leistungs-Frage: Mehrwert vs. Mehrkosten

Am Ende steht die nüchterne Abwägung: Ist der Aufpreis für die Playstation 5 Pro im Vergleich zur ursprünglichen Playstation 5 gerechtfertigt? Technisch betrachtet bekommt man ein klar spürbares GPU-Upgrade, stärkeres Raytracing und das neue PSSR-Upscaling, das die Plattform zukunftssicherer macht, ohne die Generation zu wechseln. Für Grafik-Enthusiasten und Early Adopter, die ohnehin am oberen Ende der TV- und Monitor-Skala unterwegs sind, wirkt der Aufpreis wie eine Investition in die nächsten Jahre High-End-Konsolengaming.

Wer dagegen eher gelegentlich spielt, selten AAA-Grafikmonster kauft und nicht jeden Schattenwinkel analysiert, wird mit der normalen Playstation 5 weiterhin bestens fahren. Die Spiele bleiben dieselben, der Spaß ebenfalls. Die Playstation 5 Pro ist in diesem Szenario eher ein Nice-to-have als ein Must-have – eine Luxusvariante für Spieler, die bewusst mehr wollen als „nur“ flüssiges 4K-Gaming.

Fazit: Für wen die Playstation 5 Pro wirklich gemacht ist

Die Playstation 5 Pro ist kein Pflichtkauf, aber ein sehr klares Statement für ambitionierte Grafik. Sie schiebt die aktuelle Generation ein gutes Stück nach vorne: mehr GPU-Power, smarteres Upscaling mit PSSR und deutlich bessere Bedingungen für Raytracing. Sony richtet sich damit an die Spieler, die ihr Setup ernst nehmen, regelmäßig aktuelle Blockbuster spielen und aus jedem Pixel das Maximum herauspressen wollen.

Wer heute schon mit der normalen Playstation 5 zufrieden ist, keinen High-End-TV besitzt und eher gemütlich durch seine Spielebibliothek streift, muss nicht nervös werden. Die Basis-Konsole bleibt stark. Aber wenn du jedes neue Release auf „Maximum“ erleben willst, dir 120 fps wichtig sind und du Lust darauf hast, wie Entwickler die zusätzliche Power in den nächsten Jahren ausreizen, dann ist die Playstation 5 Pro die konsequentere Wahl.

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